Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz Wir sind aktiv in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Machen Sie mit!

Seit 1906 engagiert sich der Rheinische Verein für die Themen Denkmalpflege, Landschaftsschutz und Baukultur in den Rheinlanden - der ehemaligen Preußischen Rheinprovinz. Seit 1906 engagiert sich der Rheinische Verein für Denkmäler und Kulturlandschaft in den Rheinlanden.

15/06/2026

Glaskunst in St. Marien in Neuss.
Kostenlose Führung, gerne Spende für den Kirchenerhalt
Samstag, 20. Juni 2026 von 11:00-12:30 Uhr
Referent: Msgr. Wilfried Korfmacher
Treffpunkt: Kirche St. Marien, Marienkirchplatz 30, 41460 Neuss

ÖPNV: Neuss Hbf., S- Bahn S 8, S11 + S 28, U 75 + U 709, Parkplätze in unmittelbarer Nähe

Anmeldung: urlaubsbedingt unter: [email protected]
Bitte bei der Anmeldung angeben, ob anschließende Einkehr (ca. 200m entfernt) in Café-Restaurant mit wieviel Personen gewünscht wird.

Die Kirche St. Marien wurde 1902 im neugotischen Stil nach Plänen von Regierungsbaumeister Julius Busch erbaut und nach den Zerstörungen imZweiten Weltkrieg durch Diözesanbaumeister Wilhelm Weyres 1947/50 in etwas vereinfachter Form wiederaufgebaut. Die Buntglasfenster, nämlich im Chor 1953 von Walter Benner, in den Seitenschiffen unten 1975 von Paul Wegmann, vor allem aber die 1985 und 1992 von Prof. Emil Wachter entworfenen 21 weiteren Fenster vorzugsweise in nuancierten Blautönen machen die Kirche zu einem Highlight moderner Glaskunst und ihrer Entwicklung.

Feierabendspaziergang vom LVR und RVDL: Konstruktiver "Exportschlager" - Die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn.Dienstag, 9....
31/05/2026

Feierabendspaziergang vom LVR und RVDL: Konstruktiver "Exportschlager" - Die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn.
Dienstag, 9. Juni 2026
17:30-19:00 Uhr - Referent Dr. Alexander Kleinschroth
Die Friedrich-Ebert-Brücke ist Teil der Autobahn 565 und überquert den Rhein zwischen den Bonner Stadtteilen Schwarzrheindorf und Castell. Maßgeblich geplant wurde sie von dem Hagener Bauingenieur Hellmut Homberg und ging 1967 in Betrieb. Das hier realisierte Vielseil-Tragwerk wurde seitdem bei vielen Schrägseilbrücken auf der ganzen Welt wieder aufgegriffen. Dies war einer der Gründe, weshalb das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland 2025 eine denkmalrechtliche Unterschutzstellung des Bauwerks beantragt hat. Der Spaziergang soll zeigen, dass Brücken auch Baukultur sind und weshalb diese Perspektive einen konstruktiven Beitrag bei den weiteren Planungen zur erneuerungsbedürftigen Bonner Nordbrücke leisten kann.

Treffpunkt: Kurt-Legien-Straße, 53117 Bonn-Castell, an der südlichen Fußgängerrampe zur Brücke (linksrheinisch)
ÖPNV: Haltestelle Bataverweg

kostenfrei; Anmeldung erforderlich - Eine Anmeldung über die Geschäftsstelle ist nicht möglich, bitte melden Sie sich eigenständig über den Link an:

Feierabendspaziergänge

Konzert: Bach in Briedel - Preisgekrönte Streicher in der Martinskirche. Die Martinskirche in Briedel zählt zu den Rokok...
26/05/2026

Konzert: Bach in Briedel - Preisgekrönte Streicher in der Martinskirche.
Die Martinskirche in Briedel zählt zu den Rokoko-Juwelen im Moseltal. Der reich bemalte Innenraum wird am Sonntag, 31. Mai um 17 Uhr zur Bühne für Musik von Johann Sebastian Bach. Infos unter: https://www.rheinischer-verein.de/veranstaltung/bach-in-briedel-preisgekroente-streicher-in-der-martinskirche/

Sonntag, 31. Mai 2026 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Martinskirche, Römerstraße 17, 56867 Briedel - Zugang über die Treppe neben Sündstraße 2 / bzw. die Römerstraße 1
Eintritt: 18€. Tickets online, an der Abendkasse oder bei lokalen Vorverkaufsstellen oder unter: https://tickets.vibus.de/00100246000000/shop/-/Briedel_Mosel/St_Martinskirche_Briedel/St_Martinskirche/Bach_in_Briedel/-/vstdetails.aspx?VstKey=10024600002641004

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

Wir möchten auf eine Bonner Veranstaltung der Kollegen vom 'Förderverein Stadtmuseum Bonn e.V' hinweisen. Für den Vortra...
26/05/2026

Wir möchten auf eine Bonner Veranstaltung der Kollegen vom 'Förderverein Stadtmuseum Bonn e.V' hinweisen. Für den Vortrag von Christoph Keller (LVR-Amt f. Bodendenkmalpflege) zur Duisdorfer Firma Lapitesta am Mo, 1. Juni 2026 um 17.00 Uhr sind noch einige Plätze frei.
Eintritt frei, Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung unter: [email protected]

Exkursion des Regionalverbands Eifel: Schrecken der Nazizeit: Die Stellungen der sogenannten 'Vergeltungswaffe V1' und d...
19/05/2026

Exkursion des Regionalverbands Eifel: Schrecken der Nazizeit: Die Stellungen der sogenannten 'Vergeltungswaffe V1' und deren Relikte in der Südeifel.
Freitag, 22.5.2026, 14:00-16:30 Uhr, Referent: Peter Kickartz, Wittlich
Kostenfrei für RVDL-Mitglieder, für alle anderen Teilnehmer 5,00 Euro.

Die Exkursion führt uns zu den Resten der 'V1'-Stellungen in Greimerath, Wallscheid, Eckfeld und Brokscheid. 'V1' für Vergeltungswaffe 1 war die von Goebbels erfundene, propagandistische Bezeichnung für den Bautyp Fieseler Fi 103. Es war ein unbemanntes, sprengstoffbeladenes Flugzeug und damit der erste Marschflugkörper der Welt. Weitere Infos zur Veranstaltung und zur Anmeldung siehe:

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

Einladung zur Vorstellung "Denkmal des Monats" Mai 2026: Fort X am Neusser Wall.Fort X ist das älteste preußische Fort i...
14/05/2026

Einladung zur Vorstellung "Denkmal des Monats" Mai 2026: Fort X am Neusser Wall.
Fort X ist das älteste preußische Fort in Köln. Zudem sind alle steinernen Teile des Forts erhalten, was für Köln ungewöhnlich ist. Die Anlage des Forts entwarf die preußische Oberbaudirektion in Berlin unter der Leitung des bekannten Karl Friedrich Schinkel, was in der Gestaltung des zentralen Bauwerks, um das es hier geht, zum Ausdruck kommt. Infolgedessen beruht der Denkmalwert dieses Bauwerks nicht nur auf seiner wehrgeschichtlichen, sondern auch kunsthistorischen Bedeutung... Fortsetzung Einladungstext siehe Link.

Mittwoch. 27. Mai 2026, 15:30 Uhr
Treffpunkt:vor dem Fort X, Neusser Wall 33, 50670 Köln (Neustadt Nord)

ÖPNV: Stadtbahnlinien 12, 15 bis U-Bahnhof Lohsestraße oder Stadtbahnlinien 16, 18 bis Reichensperger Platz
kostenfrei, Anmeldung nicht erforderlich

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

Es sind noch wenige Plätze frei: Feierabendspaziergang: Streuobst mit Zukunft? Nutzung, Naturschutz und neue Umweltbedin...
11/05/2026

Es sind noch wenige Plätze frei:
Feierabendspaziergang: Streuobst mit Zukunft? Nutzung, Naturschutz und neue Umweltbedingungen.
Referent: Dr. Volker Unterladstetter
Dienstag, 12. Mai 2026
17:30 - 19:00 Uhr
Treffpunkt: Auf der Deichterrasse hinter der Kirche St. Amandus, Amandusstr., 50769 Köln-Rheinkassel
ÖPNV: Haltestelle Rheinkassel
kostenfrei, Teilnahme nur mit bestätigter Anmeldung.
Weitere Infos und Anmeldung unter:

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

09/05/2026

Seit April gibt es wieder die monatlichen Feierabendspaziergänge von LVR und Rheinischer Verein - immer am Dienstag von 17:30-19:00 Uhr. Kostenlos für alle - nach bestätigter Anmeldung.

Am Di, 12.Mai 2026 gibt es noch freigewordene Plätze zu dem Rundgang zu den Siedlungen im Bonner Norden (rund um Kaiser-Karl-Ring). Von fortschrittlichen Arbeiterwohnhäusern (1900), Siedlungshäusern und Siedlungen für die französischen Offiziere während der französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg ist alles dabei.
Weitere Infos und Anmedung auf der Seite:
https://www.rheinischer-verein.de/veranstaltung/feierabendspaziergang-arbeiter-und-soldaten-siedlungen-im-bonner-norden/

Denkmal des Monats Februar 2026: Die Eisenbahnbrücken Zülpicher und Luxemburger StraßeÖffentliche Präsentation am 3. Feb...
29/01/2026

Denkmal des Monats Februar 2026: Die Eisenbahnbrücken Zülpicher und Luxemburger Straße
Öffentliche Präsentation am 3. Febnruar 2026 um 15.00 Uhr.
Referent: Dr. Alexander Kierdorf
Treffpunkt: Südbahnhof Köln, Otto-Fischer-Straße
Die Teilnahme ist kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich!

Obwohl diese seit vielen Jahren als technisches Denkmal eingetragen sind, betreibt die Deutsche Bahn die Zerstörung der historischen Eisenbahn-Überführungen zwischen Venloer und Luxemburger Straße. Die gegenüber der Öffentlichkeit und dem Eisenbahn-Bundesamt als oberster Genehmigungsbehörde vorgebrachten Argumente sind schwach, lückenhaft, teils unbegründet und widersprechen sowohl den Zusagen, die vor Jahren gegenüber den Denkmalbehörden gemacht wurden, wie der aktuellen Sachlage.

Wie einst die Stadtmauer das mittelalterliche Köln, so umschließt der Eisenbahndamm große Teile der Kölner Neustadt nach Westen. Die Durchfahrten für die – teils schon von den Römern definierten, teils neu festgelegten - Ausfallstraßen sind als stählerne Bogenkonstruktionen auf massiven Widerlagern mit Natursteinverkleidung gestaltet und trennen den dicht bebauten Stadtkern vom ehemals aus militärischen Gründen freigehaltenen, nur in kleinen Bereichen im Anschluss an die Eisenbahn bebauten Vorgelände. Diese Situation findet sich auch im Bereich des Bahnhofs Köln-Süd zwischen Zülpicher und Luxemburger Straße. Nur die Dammlage der hier Richtung Bonn und Eifel führenden Eisenbahn ermöglicht bis heute die Koexistenz von des westdeutschen Eisenbahnknotens Köln mit einem einigermaßen ungestörten lokalen innerstädtischen Verkehr.

Mit seinem - bis auf das Empfangsgebäude - in der Form des späten 19. Jahrhunderts erhaltenen Hauptbahnhof als Pendant zum Dom sowie zwei mächtigen Eisenbahnbrücken des frühen 20. Jahrhunderts verfügt Köln über zentrale, ikonisch in der Stadtsilhouette verankerte Eisenbahndenkmale. Diese sind aber nur die Spitze eines äußerst differenzierten und bis in die Vororte reichenden historischen Infrastruktur-Netzes, zu dem insbesondere auch die zahlreichen Überführungen des in Hochlage geführten, in alle Richtungen ausgreifenden Streckennetzes gehören. Während insbesondere im Rechtsrheinischen die Bauten großenteils als gemauerte oder betonierte Bogenbrücken ausgeführt wurden, sind die meist älteren, linksrheinischen Bauten überwiegend Stahlbogenbauten in unterschiedlicher Konstruktionsweise. Vor diesem Hintergrund bemühten sich die für Inventarisation, Denkmalschutz und -Pflege zuständigen Behörden und Ämter, insbesondere das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland mit seiner Fachabteilung für Industrie- und Technikdenkmale, bereits früh, wesentliche und prägende Teile dieser Strecken zu erhalten. Dies führte 2012 zu einer Eintragung von vier Brücken-Ensembles zwischen Venloer und Luxemburger Straße als Denkmale. In engem Austausch mit der Vorgängerin der heutigen Deutschen Bahn wurde dieser Abschnitt als beispielhaft ausgewählt. Im Gegenzug wurde auf eine Eintragung anderer Objekte, insbesondere die mindestens ebenso eindrucksvolle, als Teil des zentralen Streckenabschnitts („Rückgrat“) Hansaring-Hauptbahnhof-Hohenzollernbrücke-Deutzer Bahnhof-Betriebswerk Deutzerfeld anzusehende Brückengruppe über der Deutz-Mülheimer Straße an der Messe verzichtet. Hier ist inzwischen schon ein Brückenzug durch Neubau ersetzt.

Um so bedauernswerter und enttäuschender ist es, dass nun auch die seit längerem als Denkmal eingetragenen Neustadt-Überführungen laut Aussage der Bahn erneuert werden sollen. Hier werden, wie die Initiative „Rettet die Bahnbrücken“ detailliert ermittelt hat, unterschiedliche Interessen und Absichten deutlich, deren tatsächliche Umsetzung mehr als zweifelhaft ist, weil sie auf vagen und offensichtlich nicht durchgearbeiteten, geschweige denn politisch und öffentlich diskutierten und abgesicherten Planungen beruhen. Dies betrifft insbesondere die Anlage einer Stadtbahnhaltestelle in der Unterführung Luxemburger Straße.

Als zweites wesentliches Argument ist die Einschätzung der Nutzbarkeit und Leistungsfähigkeit der historischen Konstruktionen anzuführen. Kaum beachtet wird, dass die historischen Auflager weiter brauchbar sind. Die Stahlbogenkonstruktionen werden theoretisch/rechnerisch, aber nicht praktisch, etwa durch Materialtests, bewertet, wodurch wesentliche Parameter sowie tatsächliche Lastreserven nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ein entscheidendes Moment scheint allerdings auch darin zu liegen, dass Totalerneuerungen gegenüber Instandsetzungen bzw. Sanierungen bundesweit fördertechnisch bevorzugt werden. Der RVDL schließt sich der Argumentation der Initiative „Rettet die Bahnbrücken“ an und protestiert mit diesem Ortstermin gegen die Zerstörung der stadthistorisch bedeutenden und ortsbildprägenden Bahnbrücken.

Wir laden alle Entscheidungsträger:innen und Interessierten herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Foto: (C) Alexander Kierdorf, 2025

04/01/2026

Adresse

Cologne
50679

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Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

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