19/08/2026
Geführte Besichtigung des Hexenturms in Bornheim-Walberberg und Besichtigungsmöglichkeit der Pfarrkirche St. Walburga
Samstag, 29. August 2026: 14:50-16:00 Uhr (Führung Hexenturm), anschließend Besichtigung St. Walburga
Treffpunkt: Vor der Apsis der Kirche St. Walburga/Friedhof, Walburgisstraße 24, 53332 Bornheim-Walberberg
Teilnehmerzahl begrenzt - Kosten: Pro Person 5 Euro für die Führung Hexnturm durch den Förderkreis Historisches Walberberg e.V. - zahlbar vor Ort
Anmeldung bis 22.08.2026 bei Alexander Hess per E-Mail unter: hess.rheinischerverein(at)gmx.de
Führung Hexenturm:
Auf einem abfallenden Gelände unweit der mittelalterlichen Kirche St. Walburga und dem Dorffriedhof erhebt sich als weitsichtbare Landmarke der sogenannte Hexenturm in Walberberg. Der mittelalterliche Turm aus dem 12./13. Jahrhundert hat nach neusten Untersuchungen eine Höhe von 18,3 m bei fünf Geschossen und ist der Rest einer wohl größeren gräflichen Burg. Im frühen 19. Jahrhundert erhielt der Turm den Namen Hexenturm. Der Förderkreis Historisches Walberberg führt uns durch das Walberberger Wahrzeichen. Dauer etwa 1 Stunde.
Referenten: Historischer Verein Walberberg
Nach der Turmbesichtigung haben wir die Möglichkeit, die Pfarrkirche St. Walburga zu besichtigen, wo Alexander Hess, RVDL Ihnen eine kurze Einführung zur Bau- und Kirchengeschichte gibt. Die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienserinnen entstand als Saalkirche spätestens in den 1020er-Jahren, wohl als Eigenkirche der Adelsfamilie der benachbarten Burg. Unter Erzbischof Anno II. von Köln gelangten zu Beginn der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts die Reliquien der Heiligen Walburga nach Köln und schließlich in die Kirche in Berg. Als Folgen dessen änderte sich der Name des Ortes über Walburgisberg (1118: „Mons Sanctae Walburgis“) zu Walberberg, wie auch das unbekannte ursprüngliche Patrozinium der Kirche nun auf die Heilige Walburga überging. 1197 wurde in Walberberg das zweite Zisterzienserinnenkloster im Erzbistum Köln gegründet, was umfangreiche Baumaßnahmen zur Folge hatte. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte 1945–48 die Wiederherstellung der Kirche, wobei man den durch die Jesuiten errichteten hölzernen Chorturm erst 1962 durch den schlichten Turm am nördlichen Seitenschiff ersetzte.
Als Ausklang der Veranstaltung ist nach einem Gang durch Walberberg der Besuch eines Eiscafés im Nachbarort angedacht.
ÖPNV: Bitte beachten Sie, dass die Stadtbahnlinie 18 ab 10. August 2026 baustellenbedingt zwischen Köln, Klettenbergpark und Bonn Hbf durch die Buslinie 118 ersetzt wird und sich Fahrtzeit verändert.
Buslinie 118 bis „Schwadorf“ und um 14:22 Uhr Buslinie 745 bis Haltestelle Walberberg "Walburgisstraße" oder Buslinie 118 bis „Walberberg“ und Fußweg.
Vor der Kirche sind einige wenige Parkplätze vorhanden.