Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz Wir sind aktiv in NRW, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Machen Sie mit!

Seit 1906 engagiert sich der Rheinische Verein für die Themen Denkmalpflege, Landschaftsschutz und Baukultur in den Rheinlanden - der ehemaligen Preußischen Rheinprovinz. Seit 1906 engagiert sich der Rheinische Verein für Denkmäler und Kulturlandschaft in den Rheinlanden.

19/08/2026

Geführte Besichtigung des Hexenturms in Bornheim-Walberberg und Besichtigungsmöglichkeit der Pfarrkirche St. Walburga

Samstag, 29. August 2026: 14:50-16:00 Uhr (Führung Hexenturm), anschließend Besichtigung St. Walburga
Treffpunkt: Vor der Apsis der Kirche St. Walburga/Friedhof, Walburgisstraße 24, 53332 Bornheim-Walberberg

Teilnehmerzahl begrenzt - Kosten: Pro Person 5 Euro für die Führung Hexnturm durch den Förderkreis Historisches Walberberg e.V. - zahlbar vor Ort
Anmeldung bis 22.08.2026 bei Alexander Hess per E-Mail unter: hess.rheinischerverein(at)gmx.de

Führung Hexenturm:
Auf einem abfallenden Gelände unweit der mittelalterlichen Kirche St. Walburga und dem Dorffriedhof erhebt sich als weitsichtbare Landmarke der sogenannte Hexenturm in Walberberg. Der mittelalterliche Turm aus dem 12./13. Jahrhundert hat nach neusten Untersuchungen eine Höhe von 18,3 m bei fünf Geschossen und ist der Rest einer wohl größeren gräflichen Burg. Im frühen 19. Jahrhundert erhielt der Turm den Namen Hexenturm. Der Förderkreis Historisches Walberberg führt uns durch das Walberberger Wahrzeichen. Dauer etwa 1 Stunde.
Referenten: Historischer Verein Walberberg

Nach der Turmbesichtigung haben wir die Möglichkeit, die Pfarrkirche St. Walburga zu besichtigen, wo Alexander Hess, RVDL Ihnen eine kurze Einführung zur Bau- und Kirchengeschichte gibt. Die ehemalige Klosterkirche der Zisterzienserinnen entstand als Saalkirche spätestens in den 1020er-Jahren, wohl als Eigenkirche der Adelsfamilie der benachbarten Burg. Unter Erzbischof Anno II. von Köln gelangten zu Beginn der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts die Reliquien der Heiligen Walburga nach Köln und schließlich in die Kirche in Berg. Als Folgen dessen änderte sich der Name des Ortes über Walburgisberg (1118: „Mons Sanctae Walburgis“) zu Walberberg, wie auch das unbekannte ursprüngliche Patrozinium der Kirche nun auf die Heilige Walburga überging. 1197 wurde in Walberberg das zweite Zisterzienserinnenkloster im Erzbistum Köln gegründet, was umfangreiche Baumaßnahmen zur Folge hatte. Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg erfolgte 1945–48 die Wiederherstellung der Kirche, wobei man den durch die Jesuiten errichteten hölzernen Chorturm erst 1962 durch den schlichten Turm am nördlichen Seitenschiff ersetzte.

Als Ausklang der Veranstaltung ist nach einem Gang durch Walberberg der Besuch eines Eiscafés im Nachbarort angedacht.

ÖPNV: Bitte beachten Sie, dass die Stadtbahnlinie 18 ab 10. August 2026 baustellenbedingt zwischen Köln, Klettenbergpark und Bonn Hbf durch die Buslinie 118 ersetzt wird und sich Fahrtzeit verändert.

Buslinie 118 bis „Schwadorf“ und um 14:22 Uhr Buslinie 745 bis Haltestelle Walberberg "Walburgisstraße" oder Buslinie 118 bis „Walberberg“ und Fußweg.
Vor der Kirche sind einige wenige Parkplätze vorhanden.

19/08/2026

Spaziergang zu französischer Wasserbaukunst aus Zeiten Napoleons und ein bezauberndes Biotop in Neuss

Samstag, 22. August 2026: 10:00-12:30 Uhr
Treffpunkt: Haltestelle Kinderbauernhof, Nixhütter Weg 141, 41466 Neuss. ÖPNV: Bus 754

Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldung bis 15.08.2026 per Mail unter sabinefriedrichs8(at)web.de
Bitte bei Anmeldung vermerken, ob und mit wieviel Personen eine anschließende Einkehr gewünscht wird.

Nach Rheinverlagerungen wurde Anno 1456 ein Teil der Erft über die sog. Obererft abgeleitet, um die Mühlen am Neusser Stadtgraben zuverlässig mit Wasser zu versorgen.1794 besetzten französische Truppen das linksseitige Rheinland und führten zahlreiche Reformen ein, u.a. das metrische System mit Meter, Kilogramm und Liter, industrielle Fertigungsmethoden, sowie Straßen- bzw. Wasserwegebau. Ab 1804 wurde der “Grand Canal du Nord“ als Verbindung vom Rhein zur Maas durch den Ingenieur Aimable Hageau geplant, um auf Napoleons Geheiß die holländischen Zölle zu umgehen. Dabei wurde die Obererft zwar angezapft, aber durch raffinierte technische Vorkehrungen war die Wasser-Bereitstellung sowohl für die Mühlenbetriebe am Rand der Stadt als auch für die Treidel-Schiffahrt auf dem Kanal stets gewährleistet. 1808 begannen die Erdarbeiten und innerhalb von 2 Jahren waren bereits große Teile des insgesamt 53 km langen, 22 m breiten und 2,6 m tiefen Kanalbetts fertiggestellt, als das holländische Gebiet Frankreich zugeschlagen wurde – und der Kanal damit überflüssig wurde.

Stationen unseres Spaziergangs sind Napoleonswehr, -brücke und was vom Nordkanal unterwegs zu sehen ist, Empellement und Epanchoir sowie das Kanalwärterhaus. Dabei streifen wir auch ein bezauberndes Feuchtbiotop.

Wegstrecke: ca. 8 km meist durch Wald

Referent: Helmut Friedrichs, Vorstandsmitglied des RVDL-Regionalverbandes Düsseldorf/Mettmann/Neuss

19/08/2026

Nachmittagsexkursion "Der Eifeldichter Peter Zirbes – ein Kind der Landfahrergemeinschaft von Landscheid und Niederkail", anschließend Mitgliederversammlung RV Eifel

Freitag, 21. August 2026: 14:30 - 16:30 Uhr,
Treffpunkt: 54526 Landscheid, Hauptstr. 64 (Gemeindehaus Landscheid), danach: 54526 Niederkail, Peter Zirbes Haus, Peter-Zirbes-Strasse 11
Für Mitglieder des RVDL kostenfrei, für alle anderen Teilnehmer 5,00 € (ggf. Spende an den Peter-Zirbes-Kulturkreis, Niederkail).
Anmeldung: Dr. Sibylle Bauer, E-Mail: dendrolab(at)t-online.de

Bei unserer Nachmittagsexkursion wollen wir uns mit dem Dichter Peter Zirbes und den ärmlichen Verhältnissen, aus denen er kam, beschäftigen.

Der erste Eifeldichter Peter Zirbes (1825 – 1901) wurde in einen ärmlichen Hausiererhaushalt in Niederkail geboren, in die Schule konnte er nur im Winter gehen. Trotz dieser wirtschaftlich schlechten Bedingungen, aus denen er sich zeitlebens nich befreien konnte, fand er Förderer, die seine Begabung erkannten, ihn unterstützten und seinen Werdegang begleiteten. Seine Werke verfasste er sowohl im Dialekt als auch in Hochdeutsch, seine Gedichtbände fanden breite Beachtung. Davon werden wir einige Kostproben hören. Bis heute ist sein kleines Haus in Niederkail erhalten, das als Peter-Zirbes-Museum die Erinnerung an ihn wachhält.

Die Familie von Peter Zirbes gehörte zur Landfahrergemeinschaft von Landscheid und Niederkail: jedes Jahr vom Gertrudistag (17.3.) bis zum Spätherbst zogen die Familien durch Deutschland und die angrenzenden Landschaften und verkauften regionale Töpferwaren (Speicherer Ware). Diese Tradition der Landfahrer in Landscheid und Umgebung ist seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen und hat sich bis in unsere Tage erhalten. Wir sehen den Nachbau eines Händlerwagens ('Schursch' oder 'Schurisch') aus der Zeit um 1900 in Landscheid. Motorisierte Wägen haben die Tradition bis in unsere Tage fortgesetzt.
Führung: E. Heinz-Lorenz (Peter-Zirbes-Kulturkreis)/K.Rüggeberg (Ortsvorsteherin Niederkail)

08/07/2026

Der Kölner Regionalverband beteiligt sich am Wochenende am 11. und 12. Juli wieder an den Kölner Festungstagen von Fortis Colonia e.V.
Unsere Ehrenvorsitzende des Kölner Regionalverbands, Frau Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, hält am 10. Juli 2026 um 18.00 Uhr den Eröffnungsvortrag zum Mottothema: "Türme, Tore, Festungswerke - sichtbare Zeichen der Wehrhaftigkeit" im Neubau der Blauen Funken an der Stadtmauer am Sachsenring in Köln. Wir freuen uns.

Broschüre mit Programm zum Download:

Siedlungen im Bonner Norden - Geführter Rundgang (kostenlos)Referent: Alexander Hess, RVDLSamstag, 4. Juli 2026, Start: ...
23/06/2026

Siedlungen im Bonner Norden - Geführter Rundgang (kostenlos)
Referent: Alexander Hess, RVDL
Samstag, 4. Juli 2026, Start: 17:30 (Dauer bis etwa 19:30 Uhr).
Treffpunkt:Vorgebirgsstraße 80/ Ecke Ellerstraße, 53119 Bonn-Nordstadt

ÖPNV: Buslinien 604, 605 in Richtung stadteinwärts bis "An den Markthallen" bzw. Buslinien 604, 605 in Richtung stadtauswärts bis "Sachsenweg"

Ihre Anmeldung hilft uns bei der Bereitstellung der zu verteilenden Begleitinformation: E-Mail: [email protected]

Beiderseits der 1898-1901 angelegten Ringstraße im Bonner Norden finden sich zahlreiche kleine Siedlungen und Wohnanlagen aus dem ausgehenden Kaiserreich und der Zwischenkriegszeit. Der Rundgang zeigt die vor dem Ersten Weltkrieg errichtete Kleinstwohnsiedlung Eintrachtstraße sowie die denkmalgeschützte Siedlung Graurheindorfer Straße 87–95, erbaut 1899–1903 von der Bonner Arbeiterwohnungs-Genossenschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden zahlreiche Bauten für die französischen Besatzungsmacht – für Offiziere und ihre Familien. So veranlasste die Reichsvermögensverwaltung Coblenz etwa die „Französische Siedlung Chlodwigplatz“. Wohnanlagen, die der Besatzungsmacht nicht genehm waren, konnten an die Bonner Bevölkerung vergeben werden. Aufgrund der großen Wohnungsnot errichtete die Stadt Bonn nicht nur die Bauten für die Franzosen, sondern auch Wohnbauten für die einheimische Bevölkerung.

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

Die Kirche St. Peter auf der Syburg - Geschichtsort und ZukunftsressourceFreitag, 3. Juli 2026: 14:00-18:00 UhrTreffpunk...
23/06/2026

Die Kirche St. Peter auf der Syburg - Geschichtsort und Zukunftsressource

Freitag, 3. Juli 2026: 14:00-18:00 Uhr
Treffpunkt:St. Peter zu Syburg, Syburger Kirchstraße 14,
44265 Dortmund-Hörde
ÖPNV: Bushaltestelle "Dortmund Syburg"

Das ausführliche Programm unter:

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

15/06/2026

Glaskunst in St. Marien in Neuss.
Kostenlose Führung, gerne Spende für den Kirchenerhalt
Samstag, 20. Juni 2026 von 11:00-12:30 Uhr
Referent: Msgr. Wilfried Korfmacher
Treffpunkt: Kirche St. Marien, Marienkirchplatz 30, 41460 Neuss

ÖPNV: Neuss Hbf., S- Bahn S 8, S11 + S 28, U 75 + U 709, Parkplätze in unmittelbarer Nähe

Anmeldung: urlaubsbedingt unter: [email protected]
Bitte bei der Anmeldung angeben, ob anschließende Einkehr (ca. 200m entfernt) in Café-Restaurant mit wieviel Personen gewünscht wird.

Die Kirche St. Marien wurde 1902 im neugotischen Stil nach Plänen von Regierungsbaumeister Julius Busch erbaut und nach den Zerstörungen imZweiten Weltkrieg durch Diözesanbaumeister Wilhelm Weyres 1947/50 in etwas vereinfachter Form wiederaufgebaut. Die Buntglasfenster, nämlich im Chor 1953 von Walter Benner, in den Seitenschiffen unten 1975 von Paul Wegmann, vor allem aber die 1985 und 1992 von Prof. Emil Wachter entworfenen 21 weiteren Fenster vorzugsweise in nuancierten Blautönen machen die Kirche zu einem Highlight moderner Glaskunst und ihrer Entwicklung.

Feierabendspaziergang vom LVR und RVDL: Konstruktiver "Exportschlager" - Die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn.Dienstag, 9....
31/05/2026

Feierabendspaziergang vom LVR und RVDL: Konstruktiver "Exportschlager" - Die Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn.
Dienstag, 9. Juni 2026
17:30-19:00 Uhr - Referent Dr. Alexander Kleinschroth
Die Friedrich-Ebert-Brücke ist Teil der Autobahn 565 und überquert den Rhein zwischen den Bonner Stadtteilen Schwarzrheindorf und Castell. Maßgeblich geplant wurde sie von dem Hagener Bauingenieur Hellmut Homberg und ging 1967 in Betrieb. Das hier realisierte Vielseil-Tragwerk wurde seitdem bei vielen Schrägseilbrücken auf der ganzen Welt wieder aufgegriffen. Dies war einer der Gründe, weshalb das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland 2025 eine denkmalrechtliche Unterschutzstellung des Bauwerks beantragt hat. Der Spaziergang soll zeigen, dass Brücken auch Baukultur sind und weshalb diese Perspektive einen konstruktiven Beitrag bei den weiteren Planungen zur erneuerungsbedürftigen Bonner Nordbrücke leisten kann.

Treffpunkt: Kurt-Legien-Straße, 53117 Bonn-Castell, an der südlichen Fußgängerrampe zur Brücke (linksrheinisch)
ÖPNV: Haltestelle Bataverweg

kostenfrei; Anmeldung erforderlich - Eine Anmeldung über die Geschäftsstelle ist nicht möglich, bitte melden Sie sich eigenständig über den Link an:

Feierabendspaziergänge

Konzert: Bach in Briedel - Preisgekrönte Streicher in der Martinskirche. Die Martinskirche in Briedel zählt zu den Rokok...
26/05/2026

Konzert: Bach in Briedel - Preisgekrönte Streicher in der Martinskirche.
Die Martinskirche in Briedel zählt zu den Rokoko-Juwelen im Moseltal. Der reich bemalte Innenraum wird am Sonntag, 31. Mai um 17 Uhr zur Bühne für Musik von Johann Sebastian Bach. Infos unter: https://www.rheinischer-verein.de/veranstaltung/bach-in-briedel-preisgekroente-streicher-in-der-martinskirche/

Sonntag, 31. Mai 2026 um 17:00 Uhr
Treffpunkt: Martinskirche, Römerstraße 17, 56867 Briedel - Zugang über die Treppe neben Sündstraße 2 / bzw. die Römerstraße 1
Eintritt: 18€. Tickets online, an der Abendkasse oder bei lokalen Vorverkaufsstellen oder unter: https://tickets.vibus.de/00100246000000/shop/-/Briedel_Mosel/St_Martinskirche_Briedel/St_Martinskirche/Bach_in_Briedel/-/vstdetails.aspx?VstKey=10024600002641004

Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschafts­schutz - Schützen, was uns wichtig ist.

Wir möchten auf eine Bonner Veranstaltung der Kollegen vom 'Förderverein Stadtmuseum Bonn e.V' hinweisen. Für den Vortra...
26/05/2026

Wir möchten auf eine Bonner Veranstaltung der Kollegen vom 'Förderverein Stadtmuseum Bonn e.V' hinweisen. Für den Vortrag von Christoph Keller (LVR-Amt f. Bodendenkmalpflege) zur Duisdorfer Firma Lapitesta am Mo, 1. Juni 2026 um 17.00 Uhr sind noch einige Plätze frei.
Eintritt frei, Teilnahme nur nach bestätigter Anmeldung unter: [email protected]

Adresse

Cologne
50679

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 15:00

Telefon

+49 221 8092804

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