31/03/2020
„Es zählt die Tat, nicht das Motiv“, so der BKA – Bericht zu Hanau-Anschlag. Dabei handle es sich zwar um eine Rechte Tat, aber keinen Rechten Täter (?). Tobias R. habe seine Opfer ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos zu erlangen. Immerhin kam der Attentäter bislang mit seinen schwarzen Nachbarn gut aus und habe in einer Fußballmannschaft mit vielen Migrationshintergründen gespielt. Eine traurige Stunde für Deutschland, dennoch absehbar.
Wie das wohl in den Ohren der Angehörigen von Hanau klingen mag?
Liebe Politiker, Liebe Behörden,
die Bevölkerung wird weniger an der Nase herumgeführt, wenn die Täter von vornherein als Psychopath, Irrer oder Geisteskranker betitelt werden.
Ist die Zeit nicht gekommen, dass die Behörden und die Justiz endlich mal das rechte Auge öffnen?
Deutschland hat seit Jahrzehnten ein Rassismusproblem. Damit hängt auch zusammen, dass Verschwörungstheorien den Rechtsextremismus schlicht ausschließen und N***s privilegieren können, indem man sie nicht als solche benennt. Liebes BKA, Verschwörungsideologien sind kein Ausschlusskriterium für ein rassistisches Weltbild, sondern hängen meist sogar mit ihnen zusammen. Wenn doch so sehr an Verschwörungsideologien, an den vermeintlich weltoffenen Lebensstil von Tobias R. angeknüpft wird, dann erst Recht an das seitenlange Pamphlet des Täters, in der er sich über eine ethnische Grob- und Feinsäuberung Deutschlands äußert, an das Ziel des Täters Teile der Menschheit auszulöschen! Was muss die Geschichte uns noch lehren, was muss noch geschehen, um einen rassistisch motivierten Mörder als „Rechtsextremist“ einzustufen? Eins wissen wir: Es reicht ganz offensichtlich nicht, 9 Menschen aus rassistischen Motiven zu töten! Müssen dafür die Opfer tatsächlich „weiß“ sein?
Hanau unterscheidet nichts von Solingen!
Hanau unterscheidet nichts von Christchurch!
Rechtsextremismus bleibt Rechtsextremismus, die Verharmlosung lassen wir nicht zu! Es ist Zeit, WIR wachen auf.