Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.

Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V. Grund- und Menschenrechte verteidigen!

Aktiv, streitbar, couragiert und – wenn menschenrechtlich geboten – zivil ungehorsam engagiert sich das Komitee für Grundrechte und Demokratie.

Sicherheit statt Polizei – Haushaltspolitik neu denkenMehr Polizei, mehr Kameras – aber macht uns das wirklich alle sich...
03/04/2026

Sicherheit statt Polizei – Haushaltspolitik neu denken

Mehr Polizei, mehr Kameras – aber macht uns das wirklich alle sicherer?
Wir wollen diskutieren wie Sicherheit anders und für Alle aussehen könnte

Mit der Kalker Kampagne „Sicherheit für Alle“
und dem Berliner Justice Collective sprechen wir über Alternativen zu Straflogik und Überwachung – und darüber, warum soziale Absicherung echte Sicherheit schafft.

✨ Für wen ist Sicherheit da?
✨ Wer wird ausgeschlossen?
✨ Wie werden immer mehr Polizei und Überwachung finanziert?
✨ Und wie können wir das ändern?

Kommt vorbei, diskutiert mit uns!

📅 Freitag, 10. April
🕕 18:00–20:00 Uhr
📍 Ort: Bei den Freund*innen von in der Gremberger Straße 42 in Köln Kalk

"Das soll Gerechtigkeit sein?" - Buchvorstellung & GesprächBuchvorstellung mit Gesprächsrunde in der alten Feuerwache am...
28/01/2026

"Das soll Gerechtigkeit sein?" - Buchvorstellung & Gespräch

Buchvorstellung mit Gesprächsrunde
in der alten Feuerwache am Sa. 07.02.2026

Beginn 17:00h
Großes Forum in der Alten Feuerwache
Melchiorstraße 3 in 50670 Köln

Raumzugang barriefrei möglich

Ein Jahr ist es her, dass der Gerichtsprozess am Dortmunder Landgericht gegen fünf Polizist*innen, die Mouhamed Dramés Tod zu verantworten haben, endete. Alle Angeklagten wurden freigesprochen. Staatsanwaltschaft und Nebenklage haben Berufung gegen das Urteil eingelegt. Courtwatch Köln hat gemeinsam mit dem Solidaritätskreis Justice4Mouahmed ein Buch über den Prozess zusammengestellt.

"Das soll Gerechtigkeit sein? - Die Tötung von Mouhamed Lamine Dramè" zentriert im Rahmen von Interviews die Erzählungen von Mouhameds Familie darüber, wer Mouhamed war, sowie Berichte der zivilen Beobachter*innen des Einsatzes.

Das Grundrechtekomitee spricht mit sowie den Solidaritätskreisen und , der am 6. Januar 2024 von Polizist*innen in Mühlheim an der Ruhr getötet wurde. Beim Gespräch wollen wir auf unterschiedliche Fälle tödlicher Polizeigewalt eingehen und ihre Verbindungen aufzeigen. Wir diskutieren Perspektiven auf juristische und aktivistische Aufarbeitung, teilen Erfahrungen und Reflexionen.

Wir laden euch herzlich ein mit uns gemeinsam zu diskutieren und voneinander zu lernen.

Organisiert vom Grundrechtekomitee und CourtWatch Koeln

Infos zu Barrieren für das Große Forum der Alten Feuerwache:

- Zugang zum Veranstaltungsraum und zum WC barrierefrei über einen Aufzug möglich

- Induktionsschleife für Hörgeräte-Nutzende vorhanden

🔗 Den ganzen Text liest du auf grundrechrekomitee.de oder über den Link in unserer Bio🖊 Britta Rabe📰 erschienen im Infob...
22/12/2025

🔗 Den ganzen Text liest du auf grundrechrekomitee.de oder über den Link in unserer Bio

🖊 Britta Rabe

📰 erschienen im Infobrief 4-2025

Stellenausschreibung: Minijob (500€) Vereinsbuchhaltung beim Grundrechtekomitee in Köln Zum 1. Januar 2026 suchen wir ei...
11/11/2025

Stellenausschreibung: Minijob (500€) Vereinsbuchhaltung beim Grundrechtekomitee in Köln

Zum 1. Januar 2026 suchen wir eine*n Sachbearbeiter*in für die Vereinsbuchhaltung mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 6 Stunden in der Geschäftsstelle in Köln.

Geplant ist eine Einarbeitungs- und Übergabezeit mit deiner Vorgängerin von 3-4 Monaten im ersten Quartal 2026. Die Einarbeitung ist nur dienstags möglich, d.h. der Arbeitstag in den ersten 3-4 Monaten müsste der Dienstag sein. Danach kann der feste Arbeitstag nach Absprache auch auf einen anderen Wochentag fallen.

https://www.grundrechtekomitee.de/details/stellenausschreibung-minijob-500eur-vereinsbuchhaltung

Bitte richte das Bewerbungsschreiben inklusive Anschreiben, Lebenslauf, Beurteilungen und Zeugnissen ohne Foto bis zum 14.11.2025 per E-Mail an die Geschäftsstelle des Komitees für Grundrechte und Demokratie: info(at)grundrechtekomitee.de.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich am 18.11.2025 in Köln statt.

Bitte um finanzielle Unterstützung nach massiver Polizeigewalt:Vor etwas mehr als zwei Jahren haben sechs Polizisten übe...
26/10/2025

Bitte um finanzielle Unterstützung nach massiver Polizeigewalt:

Vor etwas mehr als zwei Jahren haben sechs Polizisten über 30 Mal auf einen Teenager geschossen. Aus einer Bagatelle wurde eine Verfolgungsjagd, die mit 34 Schüssen auf einen unbewaffneten 19-jährigen endete. Siehe

Er überlebte diesen Gewaltexzess nur knapp, lag mehrere Tage im Koma, war über sechs Monate im Krankenhaus und ist seitdem querschnittsgelähmt.

Während die Ermittlungen gegen die Polizisten eingestellt wurden, liefen über zwei Jahre lang Ermittlungen gegen Bilel. Zwei Jahre lang Angst vor weiterer Bestrafung. Zwei Jahre lang schlaflose Nächte. Mitte diesen Jahres wurden die Ermittlungen endlich eingestellt. Eine wahnsinnige Erleichterung.

Diese Nacht hat nicht nur das Leben, das Bilel bis dahin geführt hat, auf einen Schlag beendet und alle seine Träume und Vorstellungen zunichte gemacht. Die Auswirkungen bleiben für immer. Das Auto der Familie wurde zerschossen und Bilel selbst mit endlosen Rechnungen überhäuft.

Alles kostet Geld: der Umbau des Hauses, die Medikamente, der Anwalt. Der Druck endet nicht, der Stress endet nicht, es gibt keine Pause.

Um ihm wenigstens etwas von der Last zu nehmen, hat eine Freundin von Bilel diese Spendenkampagne eingerichtet.

https://www.goodcrowd.org/34-polizeischuesse-auf-bilel

Konkret wird das Geld gebraucht, um...
• hohe Anwaltsrechnungen zu bezahlen
• einen Führerschein zu finanzieren, damit Bilel wieder selbstständiger sein kann
• ein Auto zu finanzieren, das für seine Bedürfnisse umgebaut wird

Solidarität ist unsere Stärke. Wir müssen Betroffenen von Polizeigewalt zur Seite stehen und sie nicht fallen lassen, wie alle anderen. Lasst uns Bilel zeigen, dass er nicht alleine ist!

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vor.Wir beginnen ...
24/09/2025

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vor.

Wir beginnen das Ratschlagswochenende am Freitag Abend, 26.9., mit der Diskussionveranstaltung „(Un-)demokratische Gefühle? Die Rolle von Affekten und Emotionen im aufkommenden Faschismus“.

Sevda Can Arslan wird durch den Abend führen. Sie ist Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin und Moderatorin. Sie lehrt und forscht aus machtkritischer Perspektive, u. a. zum Thema Polizeigewalt und Medien an der Universität Paderborn.

Sevda ist aktiv in der ❤️. Zudem ist sie eng mit der Arbeit des Grundrechtekomitees verbunden.

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vor.Wir beginnen ...
24/09/2025

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vor.

Wir beginnen das Ratschlagswochenende am Freitag Abend, 26.9., mit der Diskussionveranstaltung „(Un-)demokratische Gefühle? Die Rolle von Affekten und Emotionen im aufkommenden Faschismus“. Dafür haben wir Simon Strick eingeladen, der mit Sevda Can Arslan im Gespräch sein wird.

Simon Strick hat das Buch "Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus" (2021). verfasst. Seine Forschungsschwerpunkte sind Gender- und Critical Race Studies, Populärkulturen, Affektstudien sowie Medien- und Kulturanalyse.

Zudem arbeitet er als Dramaturg und gründete 2009 mit Susann Neuenfeldt und Werner Türk die Performancegruppe .

Wir wollen uns an dem Abend dem aufkommenden Faschismus auf der Gefühls- und Affektebene nähern: Wir werden von der Allgegenwart rechter Inhalte und affektiver Strategien in Sozialen Medien und Onlineforen erfahren, über das Aufrufen "rechter" Gefühle, und über die Offenheit der selbst erklärten demokratischen Mitte für rechte Anliegen und Affektstrategien. Simon Strick fordert auf, diese wahrzunehmen und die "emotionale Anziehung" der (heutigen) Rechten ernst zu nehmen.

Laut Simon Strick ist Distanzierung „kein Mittel gegen diese rechte Gefühlsrevolution. Auf Rechte Gefühle muss kollektiv und affektiv geantwortet werden". Wir wollen darüber ins Gespräch kommen, wie solch kollektive und affektive Antworten aussehen könnten.

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vor.Vom Netzwerk ...
23/09/2025

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vor.

Vom Netzwerk für Kommunalismus wird Marcel Suter aus der Schweiz zum Ratschlag anreisen. Er wird die Ideen des Kommunalismus am Samstag Nachmittag in der Phase zu konkret-utopischen Demokratieansätzen vorstellen.

Das , 2020 gegründet, will Kommunalismus als Theorie, Praxis und politische Strömung im deutschsprachigen Raum bekannter machen. Neben Bildungsarbeit und der Vernetzung von Akteur*innen und Projekten soll perspektivisch auf eine Gesellschaft hin gewirkt werden, die auf konföderierten, basisdemokratischen Kommunen aufbaut. Eine Inspiration ist unter anderem die Selbstverwaltung in Rojava.

Wir freuen uns auf Marcels Input!

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vom 26.-28.9. vor...
23/09/2025

Seit einigen Tagen stellen wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vom 26.-28.9. vor.

Zum Themaschwerpunkt radikaler Demokratie haben wir Christian Leonhardt eingeladen. Er wird am Samstag Nachmittag in der Phase zu konkret-utopischen Ansätzen über radikale Demokratie sprechen.

Christian Leonhardt ist Politikwissenschaftler am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS) der Universität Bremen. Er hat dort zu den theoretischen Affinitäten zwischen (radikalen) Theorien der Demokratie und aktivistischen Theorieproduktionen aus sozialen Bewegungen promoviert.

Seine Schwerpunkte in der Forschung und Lehre liegen in der Politischen Theorien und dort insbesondere in Theorien zu Anarchie, poststrukturalistischer Theorie und radikaler Demokratie.

📘 2024 publizierte er das Buch „Szenen des Politischen. Radikale Demokratie und aktivistische Theorieproduktion“. Jüngst beschäftigt er sich mit demokratischen Verkehrsordnungen.

Schön, dass Christian dabei sein wird!

In den nächsten Tagen werden wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vorstellen.Wir ...
22/09/2025

In den nächsten Tagen werden wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vorstellen.

Wir freuen uns sehr, dass Teil des Ratschlags sein wird. Jonna Klick beschäftigt sich als antiautoritäre Marxistin mit Commoning und den Schwierigkeiten revolutionärer Transformation.

📕 Zusammen mit Indigo Drau veröffentlichte sie 2024 das Buch "Alles für alle. Revolution als Commonisierung". Wir sind absolute Fans des Buchs – große Leseempfehlung!

Am Vormittag des Ratschlags-Samstags wird Jonna den Workshop “Ökonomie, Demokratie und Ausschluss” gestalten. Diskutiert wird die fehlende demokratische Mitgestaltung ökonomischer Verhältnisse, welche soziale Ungleichheit verfestigt. Darüber hinaus wird es darum gehen, wie kapitalistische Strukturen Teilhabe beschränken und Demokratie dadurch fundamental begrenzt bleibt.

Am Samstag Nachmittag spricht Jonna in der Phase zu konkret-utopischen Ansätzen über Commons und Commonisierung.

In den nächsten Tagen werden wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vorstellen.Wir ...
21/09/2025

In den nächsten Tagen werden wir Euch die Referent*innen und Speaker*innen unseres Ratschlagswochenendes vorstellen.

Wir freuen uns sehr, dass Daniel Loick unserer Einladung zum Ratschlag gefolgt ist! Schon 2018 war er beim Ratschlag „Wege aus dem Sicherheitsstaat“ zu Gast und hat zur Kritik der Polizei gesprochen.

ist Associate Professor für Politische Philosophie und Sozialphilosophie an der Universität Amsterdam. Seine Arbeit verortet sich an der Schnittstelle von Philosophie, Sozialtheorie und Politik und steht in der Tradition der kritischen Theorie. Besonders interessieren ihn Kritiken der Staatsgewalt sowie Politiken der Lebensform.

Daniel Loick publiziert und spricht zudem viel zu abolitionistischer Theorie und Praxis. Zusammen mit Vanessa E. Thompson hat er 2022 den deutschsprachigen Reader „Abolitionismus“ herausgegegen, der Überblickstexte der abolitionistischen Bewegung und Theorie zusammen stellt.

Daniel Loick wird am Vormittag des Ratschlags-Samstags zusammen mit unserer politischen Referentin Michèle Winkler den Workshop “Mehr als Wahlen, mehr als Staatsform - Liberalismus, Parlamentarismus und seine Grenzen” gestalten.

Am Samstag Nachmittag spricht Daniel Loick in der Phase zu konkret-utopischen Ansätzen über abolitionistische Demokratie.

Adresse

Aquinostr 7-11
Cologne
50670

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