Förderverein Melaten e.V.

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Förderverein Melaten e.V. Melaten e.V. Vorstand:
Bernd Woidtke, Vorsitzender
Anja Huhn, Geschäftsführerin
Dorothee Stüdemann, Kassenwartin Die Denkmäler werden vom Bagger entfernt.

Hier finden Sie...

einen Ausschnitt aus der Vielfalt:
Etwas Geschichte, eine Literaturliste, eine reichhaltige Linksammlung und einige Foto-Galerien. Sogar Aktuelles gibt es: Hinweise auf Veranstaltungen und Neuigkeiten zu den Themen Tod, Bestattung und Trauer. Dies alles, um zu zeigen, daß die Begeisterung für Friedhöfe und speziell für Melaten nicht morbide oder düster ist. Während in Deutschland der Begriff "Friedhofsliebhaber" manchmal mit Vorsicht beäugt wird, gibt es in der englischen und vor allem amerikanischen Kultur sogar "taphophilia": "... is a love of all things related to cemeteries, mausoleums, crypts, and funerary objects. It involves epitaphs, grave stone rubbings, photography, art, genealogy and history (famous) deaths. From the Greek words Taphos (grave) and phileo (to love)." Freunde der Friedhofskultur in Köln können sich im

Café Augentrost
Venloer Str. 1130
50829 Köln
Telefon 0221-58980602

treffen. "Freundeskreis Melaten"

2009 engagierten sich Dr. Wolfgang Stöcker, Dr. Susanne Franke und Freunde für den Erhalt des historischen Gesamtkunstwerks Melaten
und gründeten den "Freundeskreis Melaten", um gemeinsam für den Erhalt und die Pflege dieses "Kölner Gesamtkunstwerkes" zu sorgen. Nach längerer Pause setzten 2008 auf dem Melatenfriedhof wieder Abräumungswellen ein. Sobald Ruhefristen ablaufen und die Angehörigen die Grabstelle nicht schnell genug nachkaufen, ist es so weit. Wertvolle Stücke sind bereits verloren - die Steine enden oft im Schredder für den Tiefbau. Auch Pflanzen, Grabumrandungen und nicht zuletzt die Namen Verstorbener landen im Container. Sichtbar, vor unser aller Augen. Eine fachkundige Begehung zeigt, dass es noch kein Ende gibt. Klebezettel der Friedhofsverwaltung sind auf vielen Steinen zu sehen. Dabei werden manche Grabstätten noch gepflegt. Mag sein, dass die zuweilen sehr betagten Hinterbliebenen den Zettel nicht sehen oder nicht lesen können. Es soll vorgekommen sein, dass Angehörige plötzlich vor einer leeren Parzelle standen und das Grab der Verwandten vergeblich suchten. Dabei ist eins klar: Friedhöfe sind als Ensemble schützenswert! Unter Schutz steht meist das Material des 19. Jahrhunderts. Dass auch das 20. Jahrhundert eine eigene Formengeneration hervorgebracht hat, wird grob übersehen. Zeittypische Grabmale der 1950er und 1960er mögen nicht unbedingt den landläufigen Ästhetikvorstellungen entsprechen. Darum aber darf es einem sensiblen Denkmalschutz nicht gehen. Viele Abräumungen sind auch ökologische Sünden. Auf manchem verwaistem Grab hat sich eine stattliche Flora entwickelt. Hier geht wertvoller Lebensraum für Vögel und Kleinsäuger verloren. Das brachiale Szenario wäre in Zeiten knapper Friedhofsflächen zumindest erklärbar. Tatsächlich aber sorgen anonyme Gräber, kleine Urnengrabstellen sowie Ruheforste und Friedwälder für erhebliche Freiflächen auf den herkömmlichen Friedhöfen. Wer Grabmalkultur als wichtig erachtet und in das 21. Jahrhundert leiten möchte, darf sie nicht zerstören - nur weil eine Frist abgelaufen ist. In den ausgeräumten Feldern entsteht für Friedhofsbesucher das mulmige Gefühl, dass von administrativer Seite Gedenkkultur nicht erwünscht ist: "Wer nicht zahlt, der verschwindet". Wir nehmen diesen Zustand nicht länger hin. Wir fordern die sofortige Einstellung der Abräumungen. Wir fordern in unserer Gesellschaft einen Ort, an dem der Begriff "Ruhe" etwas zählt. Sollten wir uns allen nicht am Ende des Lebens einen kleinen Platz zugestehen, der frei von Bürokratie und ökonomischen Sachlagen die Möglichkeit bietet, die Dinge einfach einmal zum stehen zu bringen? Nach einer einmaligen Gebühr, als "Eintrittskarte" auf den Friedhof, müsste die Grabstelle in ihrer Existenz als gesichert gelten. Wir sagen: Ein Friedhof kann ein marodes Kreuz oder einen wild wachsenden Busch besser vertragen als bürokratisch erzeugter Leerstand. Was lange währt:
Aus dem Freundeskreis Melaten wurde der Förderverein Melaten e.V. , offiziell im Juli 2016 gegründet, und im Vereinsregister eingetragen! Für die Unterstützung auf diesem Weg ganz herzlichen Dank an Thomas Gemein (und natürlich die fröhlichen Gründungsmitglieder). Er fungiert als Geschäftsführer Schatzmeister, Susanne Franke ist Vorsitzende. Das darf sich auch gerne ändern, wenn Sie / Ihr euch engagieren mögt! Die Gebühr für die Mitgliedschaft beträgt 30,- Euro pro Jahr. Wir freuen uns auf weitere Mittglieder, und langes gemeinsames Wirken! Das können wir recht frei gemeinsam gestalten, die Satzung ist bewußt sehr offen gehalten. Herzlich Willkommen! Dr. Susanne Franke
Dr. Wolfgang Stöcker

P.s. Der Förderverein Melaten e.V. kümmert sich auch um ihm rechtlich zugesicherte Patengräber, wie das Grab von Gabriel Hemeling und in naher Zukunft Edith Mendelsohn Bartholdy.

R.I.P.In Gedenken an die Opfer 🥀Die Tragik dieses Falls – und vieler anderer – liegt für mich darin, dass die mutmaßlich...
18/07/2026

R.I.P.

In Gedenken an die Opfer 🥀

Die Tragik dieses Falls – und vieler anderer – liegt für mich darin, dass die mutmaßlichen Täter häufig bereits im Vorfeld auffällig und den Behörden bekannt waren.

Auch wenn es rechtlich oft keine Möglichkeit gibt, eine Person allein aufgrund auffälligen Verhaltens festzunehmen, frage ich mich, ob es nicht zumindest Möglichkeiten geben müsste, besonders auffällige Personen vorübergehend engmaschiger zu betreuen oder unter Beobachtung zu stellen. Der Staat kann zum Schutz eines Kindes in bestimmten Fällen eingreifen und es aus einer Familie herausnehmen. Umso mehr stellt sich für mich die Frage, welche präventiven Maßnahmen gegenüber einer als gefährlich eingeschätzten Person rechtlich möglich sind.

Wenn Medien bereits vor einer Tat Hinweise oder Stellungnahmen zu einem solchen Fall erhalten haben, stellt sich ebenfalls die Frage, ob und welche Informationen den zuständigen Behörden vorlagen und ob daraus Konsequenzen gezogen werden konnten.

Mich erinnert das an andere schwere Gewalttaten, bei denen im Nachhinein bekannt wurde, dass die Täter bereits zuvor durch auffälliges Verhalten, im beruflichen Umfeld, in sozialen Netzwerken oder bei Behörden aufgefallen waren. Solche Fälle werfen immer wieder die Frage auf, ob bestehende rechtliche Möglichkeiten ausreichen, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzuwenden.

Ein moderner Rechtsstaat muss sowohl die Freiheit seiner Bürgerinnen und Bürger schützen als auch ihre Sicherheit gewährleisten.
Dazu gehört eine bessere digitale Vernetzung der zuständigen Behörden, damit sicherheitsrelevante Informationen rechtzeitig und rechtskonform ausgetauscht werden können.
Die Behörden sollten mit kompatiblen IT-Systemen arbeiten, die eine schnelle Zusammenarbeit ermöglichen und gleichzeitig höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit erfüllen.
Zugriffe auf personenbezogene Daten müssen lückenlos dokumentiert, richterlich überprüfbar und vor Amts- sowie Machtmissbrauch geschützt sein.
Elektronische Aufenthaltsüberwachung, etwa durch eine Fußfessel, kann in gesetzlich klar geregelten Ausnahmefällen ein geeignetes Mittel sein, um besonders gefährliche Personen zu überwachen. Voraussetzung müssen jedoch stets eine eindeutige gesetzliche Grundlage, eine richterliche Anordnung sowie die Wahrung der Grundrechte und der Unschuldsvermutung sein.
Sicherheit und Freiheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Ein starker Rechtsstaat zeichnet sich dadurch aus, dass er beides gewährleistet.

Text von Beatrice Seele

Nachdem am Montag in Stade sechs Menschen erschossen wurden, fragen sich viele, wie ein Konflikt um ein Kind zwischen einer Familie und den Behörden so eskalieren konnte. Eine Vertraute hatte sich Tage davor noch an die SZ gewandt.

Hilfsorganisationen fordern, psychologische Betreuung endlich als nationale Priorität zu behandeln – insbesondere für je...
18/07/2026

Hilfsorganisationen fordern, psychologische Betreuung endlich als nationale Priorität zu behandeln – insbesondere für jene, die Überlebende oder Zeugen, von Gewalttaten waren. Auch für Angehörige ein sehr wichtiges Angebot.
Wir, als Verein, sprechen unsere aufrichtige Anteilnahme aus, und wünschen den Angehörigen, Verwandten, Bekannten und Freunden viel Kraft in dieser schweren Zeit 🥀

Wir sind jetzt auch auf Instagram
12/07/2026

Wir sind jetzt auch auf Instagram

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Cologne
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Montag 08:00 - 17:00
Dienstag 08:00 - 17:00
Mittwoch 08:00 - 17:00
Donnerstag 08:00 - 17:00
Freitag 08:00 - 17:00
Samstag 08:00 - 17:00
Sonntag 08:00 - 17:00

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