Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017

Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017 Dies ist die Facebook-Seite der Kölsche Kippa Köpp e.V. vun 2017.

Ein bewegender Tag für die Kölschen Kippa Köpp: Heute haben wir an der Richmodstraße/Ecke Zeppelinstraße drei neue Stolp...
10/06/2026

Ein bewegender Tag für die Kölschen Kippa Köpp: Heute haben wir an der Richmodstraße/Ecke Zeppelinstraße drei neue Stolpersteine verlegen lassen. Sie geben dem jüdischen Karnevalskünstler Alfred Heinen-Levy, seiner Frau Selma und ihrer Tochter Margot ihren festen Platz in der Erinnerung unserer Stadt zurück. In den 1920er-Jahren war Alfred Heinen als Humorist und Sänger eine feste Größe im Kölner Karneval und begeisterte das Publikum bei Traditionsgesellschaften wie den Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V. und den Altstädter Köln 1922 e.V. Im Juli 1933 musste die Familie vor dem NS-Terror nach Amsterdam fliehen, bevor sie 1943 in den Vernichtungslagern Sobibor und Auschwitz ermordet wurde.

Vor Ort berichtete unser Präsident Aaron Knappstein eindringlich über das Schicksal der Familie. Ein besonders berührender Moment war es, als unser Mitglied, der Schauspieler Michael Klevenhaus, historische Texte von Alfred Heinen vortrug und seine Stimme nach fast einem Jahrhundert wieder im Herzen von Köln hörbar machte. Über 80 Menschen begleiteten die Zeremonie, darunter Ibrahim Basalamah vom NS-Dokumentationszentrum Köln. Ganz besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der Marienschule Opladen – es ist ein wunderschönes und starkes Zeichen, dass die junge Generation dieses Gedenken so aktiv mitgestaltet und lebendig hält.

Finanziert wurden die Steine durch das großartige Projekt „Krätzchen für Stolpersteine“ unserer Vereinsmitglieder Andrea und Dieter Blum, die heute ebenfalls anwesend waren. Von den inzwischen rund 3.000 Stolpersteinen in Köln wurden bislang 28 durch die Kölschen Kippa Köpp initiiert. Für uns ist diese Arbeit eine absolute Herzenssache: Wir möchten jüdischen Kulturschaffenden nicht nur mit nüchternen Jahreszahlen gedenken, sondern ihnen ihre Geschichte, ihr Gesicht und ihre Würde zurückgeben.

NOCHMALS ZUR ERINNERUNG...Leev Fründe,am Mittwoch, 10. Juni 2026 werden in der Kölner Innenstadt drei neue Stolpersteine...
08/06/2026

NOCHMALS ZUR ERINNERUNG...

Leev Fründe,

am Mittwoch, 10. Juni 2026 werden in der Kölner Innenstadt drei neue Stolpersteine zur Erinnerung an den jüdischen Karnevalskünstler Alfred Heinen und seine Familie verlegt.

Und zwar um 12:10 Uhr auf der Ecke Richmodstraße / Zeppelinstraße (gegenüber dem Aldi).

Wir laden alle Interessierten ein, an dieser Zeremonie teilzunehmen.

Wir treffen uns bereits um 11:55 Uhr (!!!), da die Steinverlegung sich je nach Ankunft des Teams vom Bauhof Köln um ein paar Minuten verschieben kann.

Alfred Heinen war von 1933 ein gefeierter Varieté- und Unterhaltungskünstler, der auch auf den Sitzungen vieler Kölner Karnevalsgesellschaften auftrat. Im Sommer 1933 flüchtete die Familie in Niederlande. 1942/1943 wurden die Heinens von dort in die Vernichtungslager Sobibor und Auschwitz verschleppt und dort ermordet.

Im Rahmen der Stolpersteinverlegung werden wir über Leben von Alfred Heinen und seiner Familie informieren.

Jeder und jede ist herzlich eingeladen.

Was für ein wunderbarer Abend liegt hinter uns! Über 90 aktive, hospitierende und Fördermitglieder  trafen sich gestern ...
03/06/2026

Was für ein wunderbarer Abend liegt hinter uns!

Über 90 aktive, hospitierende und Fördermitglieder trafen sich gestern zu unserem traditionellen „großen“ Stammtisch im Reissdorf am Griechenmarkt. Mittlerweile ist dieses Zusammenkommen eine richtig liebgewonnene Tradition geworden Unser Präsident Aaron Knappstein begrüßte die Runde – allen voran unseren Ehrenpräsidenten Carlos Levy – und gab einen Ausblick auf die kommenden Monate.!

Doch zu den Kippa Köpp gehört es seit jeher, die Augen vor der Realität nicht zu verschließen. Unser Mitglied Daniel Vymyslicky stellte den neuen Antisemitismus-Report für Köln vor: Die Vorfälle sind im letzten Jahr leider erneut um 40 % gestiegen. Daniel betonte, wie wichtig die öffentliche Transparenz ist. Aaron unterstrich dazu, dass die Kippa Köpp auch bei fröhlichen Anlässen verantwortungsvoll mit diesen beiden Seiten der Medaille umgehen.

Und dann wurde es im besten Sinne typisch kölsch. Als Überraschungsgast des Abends zog uns Stefan Dahm in seinen Bann. Mit leisen Tönen, wunderschöner, handgemachter Krätzjer-Musik und ganz viel „Hätz“ brachte er genau die richtige Stimmung in die Runde.

Bei gutem Essen, Kölsch und vielen intensiven Gesprächen ging ein rundum gelungener Abend zu Ende. Schön, dass ihr alle da wart!

Dreimal Kölle Alaaf un Shalom!

Am Wochenende hat sich unsere junge Generation zu einem besonderen Rundgang getroffen: Gemeinsam ging es auf Spurensuche...
31/05/2026

Am Wochenende hat sich unsere junge Generation zu einem besonderen Rundgang getroffen: Gemeinsam ging es auf Spurensuche zu den Stolpersteinen unserer Stadt.

Im Mittelpunkt standen dabei die konkreten Lebensgeschichten der jüdischen Kölnerinnen und Kölner, die hinter den Namen auf den Messingsteinen stehen. Ein intensiver und informativer Gang, der die Geschichte unserer jüdischen Mitbürger ganz nah an den Alltag von heute geholt hat.

Nach dem Rundgang tat das gemeinsame Durchatmen gut: Bei gutem Essen, kalten Getränken und viel Quatschen haben wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen lassen.

Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag mitgestaltet haben! 👍

Stolpersteine

Am vergangenen Donnerstag hat der WDR im Rahmen seiner Dialog Veranstaltung "WDR trifft" Jüdinnen und Juden eingeladen.N...
30/05/2026

Am vergangenen Donnerstag hat der WDR im Rahmen seiner Dialog Veranstaltung "WDR trifft" Jüdinnen und Juden eingeladen.
Nach einer Führung durch die WDR Gebäude gab es die Möglichkeit mit verschiedenen WDR Redakteurinnen und Redakteuren aus allen Bereich und auch der Intendantin zu erklären was Jüdinnen und Juden am Programm des WDR schätzen und welche Verbesserungsvorschläge wir haben. Man kann sich vorstellen, dass es viel zu besprechen gab. Den Kippa Köpp war es besonders wichtig auf die Sichtbarkeit jüdischen LEBENS aufmerksam zu machen.
Eine gute Veranstaltung, die nur der Anfang eines verstärkten Dialogs sein sollte.

Hinweis Copyright Bilder:
© WDR / Timo Grau

Ein Blick hinter die Kulissen: Zu Gast im Greven-Haus!Am gestrigen Donnerstag durften wir als Kölsche Kippa Köpp einen g...
29/05/2026

Ein Blick hinter die Kulissen: Zu Gast im Greven-Haus!

Am gestrigen Donnerstag durften wir als Kölsche Kippa Köpp einen ganz besonderen Abend in der Kölner Medienwelt erleben. Wir waren zu Gast im traditionsreichen Greven-Haus – und dieser Blick hinter die Kulissen war einfach faszinierend!

Der Greven Verlag blickt auf eine stolze, fast 200-jährige Geschichte als Kölner Traditionsunternehmen zurück. Heute vereint die Gruppe unter ihrem Dach nicht nur den weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Buchverlag, sondern mit Greven Medien und der TWT Digital Group auch hochmoderne digitale Sparten. Getragen wird all dies von der gemeinnützigen Irene und Sigurd Greven Stiftung, die sich mit viel Herzblut der Förderung von Kultur und Wissenschaft im Rheinland verschreibt – ein unschätzbarer Beitrag für unsere Region!

Unser großartiger Gastgeber, Dr. Damian van Melis (Vorstand der Stiftung und Verleger des Greven Verlags), zog uns mit einem spannenden und absolut fesselnden Vortrag in den Bann. Mehr als 60 Minuten lang führte er uns leidenschaftlich durch die bewegte Geschichte, die Gegenwart und die inhaltlichen Schwerpunkte dieses bedeutenden Medienhauses.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht auch an Anne Stukenborg, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, für die wunderbare Begleitung dieses Abends!

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es bei kalten Getränken noch reichlich Gelegenheit für tiefere Einblicke und viele inspirierende Gespräche untereinander.

Ein rundum gelungener Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel Kultur und Tatkraft in unserer Heimatstadt stecken. Danke an das gesamte Team des Greven Verlags und der Stiftung für die gastfreundliche Einladung! 🙏✨

Die Kölsche Kippa Köpp e.V. wünschen ein fröhliches Shavuot-Fest - Chag Shavuot sameach 🤗חג שבועות שמח לכולם
21/05/2026

Die Kölsche Kippa Köpp e.V. wünschen ein fröhliches Shavuot-Fest - Chag Shavuot sameach 🤗

חג שבועות שמח לכולם

Leev Fründe,am Mittwoch, 10. Juni 2026 werden in der Kölner Innenstadt drei neue Stolpersteine zur Erinnerung an den jüd...
19/05/2026

Leev Fründe,

am Mittwoch, 10. Juni 2026 werden in der Kölner Innenstadt drei neue Stolpersteine zur Erinnerung an den jüdischen Karnevalskünstler Alfred Heinen und seine Familie verlegt.

Und zwar um 12:10 Uhr auf der Ecke Richmodstraße / Zeppelinstraße (gegenüber dem Aldi).

Wir laden alle Interessierten ein, an dieser Zeremonie teilzunehmen.

Wir treffen uns bereits um 11:55 Uhr (!!!), da die Steinverlegung sich je nach Ankunft des Teams vom Bauhof Köln um ein paar Minuten verschieben kann.

Alfred Heinen war von 1933 ein gefeierter Varieté- und Unterhaltungskünstler, der auch auf den Sitzungen vieler Kölner Karnevalsgesellschaften auftrat. Im Sommer 1933 flüchtete die Familie in Niederlande. 1942/1943 wurden die Heinens von dort in die Vernichtungslager Sobibor und Auschwitz verschleppt und dort ermordet.

Im Rahmen der Stolpersteinverlegung werden wir über Leben von Alfred Heinen und seiner Familie informieren.

Jeder und jede ist herzlich eingeladen.

Heute waren wir, wie in den Vorjahren, mit rund 30 Freundinnen und Freunden inklusive unserem Präsidenten Aaron Knappste...
17/05/2026

Heute waren wir, wie in den Vorjahren, mit rund 30 Freundinnen und Freunden inklusive unserem Präsidenten Aaron Knappstein beim aktuellen Stück des Kumede Theater, „Zoff em Grandhotel - Ein Diva kütt selten allein“. Das Theater-Ensemble des Heimatverein Köln e.V. bietet zweieinhalb Stunden allerbeste Unterhaltung und wir haben lange nicht mehr so von Herzen gelacht 🤣. Eine rasante und urkomische Verwechslungskomödie, gespielt von wunderbaren Schauspielerinnen und Schauspielern. Das Stück spielt ganz lokalpatriotisch im Kölner Hotel Excelsior und besticht durch perfektes und authentisches Kölsch und zahlreiche kölsche Lieder zum mitsingen.
Am Ende gab es dann noch ein Gruppenfoto auf dem unter anderem neben dem Gründungsmitglied der RÄUBER, Captain Kurt (Feller) auch unsere Freundin & Regisseurin Susanne Kamp dabei war. Wir freuen uns schon darauf, wenn sie am 24. November auch bei unserem nächsten Stück, Gestatten, Hans Tobar. Eine jüdische Zeitreise durch den kölschen Fastelovend, dabei sein wird.

Und eins steht natürlich auch schon fest, im nächsten Jahr kommen wir auf jeden Fall wieder 🫶

Gegen das Vergessen: Stolpersteine putzen für die ErinnerungAm letzten Sonntag waren wir mit sechzehn Mitgliedern der Kö...
13/05/2026

Gegen das Vergessen: Stolpersteine putzen für die Erinnerung

Am letzten Sonntag waren wir mit sechzehn Mitgliedern der Kölsche Kippa Köpp im linksrheinischen Köln unterwegs und haben Stolpersteine geputzt. Als jüdischer Karnevalsverein ist es uns eine Herzensangelegenheit, dass die Namen und Schicksale der Menschen, die einst Teil unserer Gemeinschaft waren, sichtbar bleiben. Denn wie der Künstler Gunter Demnig, der mit seinem Projekt seit 1992 das größte dezentrale „lebende“ Mahnmal der Welt geschaffen hat, treffend sagt: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Vor der Nazizeit gab es in Köln viele jüdische Karnevalisten und Künstler, die im Fastelovend gefeiert wurden. Ab 1933 wurden sie entrechtet, viele misshandelt und ermordet, andere ins Exil getrieben. Künstler wie Hans Tobar, denen noch rechtzeitig die Flucht gelungen war, konnten fern der Heimat selten wieder an alte Erfolge anknüpfen. Uns ist es wichtig, die Erinnerung an all diese Menschen wachzuhalten.

Deshalb stiften wir als Verein regelmäßig Stolpersteine. Wir wollen diese aber auch als Zeichen unserer Wertschätzung regelmäßig pflegen. Ein sauberer, glänzender Stein signalisiert: Hier passt jemand auf; diese Person ist nicht vergessen!

Am Sonntag trafen wir uns am Rudolfplatz, wo wir eine kurze Einführung von Volker Scholz-Goldenberg erhielten. Unser Ziel - sechzig Stolpersteine, die an jüdische Karnevalisten und ihre Familien erinnern, sollten gereinigt werden. In drei Gruppen ging es dann zu Fuß oder per KVB in die verschiedenen Viertel. Am Ende wurden nicht nur die „geplanten“ sechzig, sondern noch einmal mindestens ebenso viele auf dem Weg liegende weitere Steine geputzt. Unser Präsident Aaron Knappstein, Vizepräsident Dieter Beumling und Vorstandsmitglied Volker Scholz-Goldenberg haben natürlich tatkräftig mit angepackt. Während des Putzens setzt man sich ganz intensiv mit jedem einzelnen Schicksal auseinander – ein Moment des aktiven Gedenkens. Besonders gefreut haben wir uns über viele positive Reaktionen von Passanten und Anwohnern. Ein wunderbares Zeichen von Unterstützung und Respekt! Nach getaner Arbeit fand der Tag bei guten Gesprächen im Café Bauturm seinen Abschluss.

Kleiner Tipp für alle, die selbst aktiv werden wollen:
Die App „Stolpersteine NRW“ des WDR hilft dabei, Standorte und Hintergrundtexte zu finden – man kann dort sogar eintragen, wenn man einen Stein geputzt hat. Inzwischen liegen über 100.000 dieser Steine in ganz Europa, jeder einzelne davon zählt.

Stolpersteine

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