Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V.

Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. We demand from corporations environmental protection and respect for human rights.

Konzernkritik für Frieden, Umweltschutz und Menschenrechte, mit nur 1 Aktie: schon mit nur einer Aktie gibt es auch für Konzernkritiker/innen auf den Hauptversammlungen der Konzerne das Recht auf 10 Minuten Redebeitrag vor den manchmal bis zu 8.000 anwesenden Kleinaktionär/innen, um dem Vorstand und Aufsichtsrat die Leviten zu lesen. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre wurde

1986 gegründet und vertritt ca. 1.100 Kleinaktionäre, die ihm die Stimmrechte ihrer Aktien übertragen. Gemeinsam mit seinen 31 Mitgliedsorganisationen setzt er sich für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ein und wendet sich gegen Rüstungsproduktion. Hauptaktionsfeld der Kritischen Aktionäre sind die Jahresversammlungen der deutschen DAX-Konzerne. Vorstände und Aufsichtsräte werden durch Gegenanträge, Reden, Konzernstudien und Proteste mit den Auswirkungen ihrer Unternehmenspolitik konfrontiert. Die Kritischen Aktionäre fordern, dass nicht nur die Interessen der mächtigen Großaktionäre berücksichtigt werden, sondern auch die verschiedener Stakeholder (z.B. Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschaften, Bürgerinitiativen, Kleinaktionäre und Kunden der Unternehmen).

Morgen laden wir zu der Filmvorführung von Toxic Harvest in Köln ein, um anschließend mit Laura Boer, Saisonarbeiterin a...
22/03/2026

Morgen laden wir zu der Filmvorführung von Toxic Harvest in Köln ein, um anschließend mit Laura Boer, Saisonarbeiterin aus Südafrika, Colette Solomon von Women on Farms Projext und Jan Dreier von FIAN über die nötigen Schritte für ein Ende hochgefährlicher Pestizide in der Landwirtschaft zu diskutieren. Kommt gerne auch spontan vorbei!
Alle Infos: https://www.kritischeaktionaere.de/veranstaltung/toxic-harvest/
Es wird noch weitere Vorstellungen und Diskussionsabende in Deutschland geben, siehe https://www.inkota.de/news/filmtour-2025-toxic-harvest
Wir danken der Unterstützung von FIAN Deutschland, INKOTA-netzwerk, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Misereor.

Filmvorführung (OmU) mit anschließender Diskussion zu Pestiziden mit zwei Aktivistinnen aus Südafrika am 23. März 2026 ab 18 Uhr in den Lichtspielen Kalk in Köln – Eintritt frei Toxic Harvest ist ein…

Fossile Gasexpansion stoppen! Vielfältiges Protestbündnis macht vor der Hauptversammlung von Siemens Energy den eintreff...
26/02/2026

Fossile Gasexpansion stoppen! Vielfältiges Protestbündnis macht vor der Hauptversammlung von Siemens Energy den eintreffenden Aktionär*innen klar, dass Profite aus fossilen Energien weiterhin die Klimakrise eskalieren lassen und Menschenrechte gefährden. In der Hauptversammlung werden u.a. .de kritische Fragen zu umstrittenen Projekten und konkreten Expansionsplänen stellen.

15/02/2026

Gerichtsurteil zu VW-Einspruch rückt näher

Aus Brasilien erreichten uns folgende Zeilen: Volkswagen erneut wegen sklavenähnlicher Arbeitsbedingungen in Pará vor Gericht

BELÉM/PA – Volkswagen steht in den kommenden Wochen ein entscheidendes Gerichtsverfahren wegen sklavenähnlicher Arbeitsbedingungen auf seinem ehemaligen Grundstück, der Fazenda Vale do Rio Cristalino in Santana do Araguaia (PA), bevor. Die Vorfälle, die sich zwischen den 1960er und 1980er Jahren ereigneten, stellen die Unternehmensverantwortung für schwere Menschenrechtsverletzungen im Amazonasgebiet während der Militärdiktatur in Frage.
​Hintergrund und Millionenstrafe
​Im August 2025 befand das Arbeitsgericht in einer vom Arbeitsministerium (MPT) angestrengten Zivilklage Volkswagen für schuldig, Sklavenarbeit eingesetzt zu haben, und verurteilte das Unternehmen zur Zahlung von 165 Millionen Real für kollektive immaterielle Schäden. Trotz der zahlreichen Beweise, die im Laufe des Verfahrens vorgelegt wurden, und der gerichtlichen Anerkennung der Versklavung von Arbeitnehmern legte das Unternehmen Berufung ein. Der Fall befindet sich nun in der zweiten Instanz und wird am 24. Februar um 9 Uhr vom Regionalen Arbeitsgericht der 8. Region (TRT8) in Belém verhandelt.
TRT8: Vorreiter im Kampf gegen Sklavenarbeit
Das Urteil wird unter der Zuständigkeit eines Gerichts gefällt, das national für seine historische Vorreiterrolle bekannt ist. Das TRT8 hat 1976 das erste Urteil zu Sklavenarbeit in Brasilien gefällt. Das Gericht hat eine lange Tradition strenger Urteile und der Verhängung hoher Schadenersatzzahlungen für menschenunwürdige Arbeit und bekräftigt damit seine Vorreiterrolle bei der Verteidigung der Menschenwürde und der Verhängung von Strafen, die auf vollständige Wiedergutmachung und einen pädagogischen Charakter abzielen.
Einzelklagen
Zusätzlich zu der vom MPT im Dezember 2025 eingereichten öffentlichen Zivilklage wurde Volkswagen von vier Landarbeitern verklagt, die das Unternehmen beschuldigen, sie Ende der 1980er Jahre auf der Fazenda Vale do Rio Cristalino moderner Sklaverei ausgesetzt zu haben. Die Arbeiter fordern eine Entschädigung in Höhe von 2.000.000,00 R$ (zwei Millionen Real) für moralische und existenzielle Schäden. Die Klagen warten auf ihre Verhandlung in erster Instanz vor dem Arbeitsgericht.
​Soziale Relevanz und Erinnerung
​Diese Reihe von Gerichtsverfahren rückt die historische Verantwortung großer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Amazonasgebiet wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte. Es geht nicht nur um finanzielle Entschädigung, sondern um die Anerkennung der historischen Wahrheit und die Bekräftigung, dass moderne Sklaverei ein Verbrechen ist und zur Rechenschaft gezogen werden muss.
14. Februar 2026
Studiengruppe zur Bekämpfung der Sklavenarbeit der UFPA, Frei Henri Burin des Rosiers; Kollektiv Veredas: Pastorale Landkommission Pará; Forschungsgruppe Zeitgenössische Sklavenarbeit/NEPP-DH/UFRJ
übersetzt mit Hilfe von deepl

Die ganze Historie ist dokumentiert bei:
https://brasilieninitiative.de/vw

Aurubis und TUI: Menschenrechte und Umweltschutz auf dem Prüfstand9. Februar 2026Einladung zur Online-Veranstaltung am 1...
09/02/2026

Aurubis und TUI: Menschenrechte und Umweltschutz auf dem Prüfstand
9. Februar 2026

Einladung zur Online-Veranstaltung am 11.02.2026, 18:30 Uhr

Anmeldung: Wir bitten bis zum 11.02.2026 bis 16 Uhr um Anmeldung der Teilnahme an: dachverband[at]kritischeaktionaere.de

Wir laden herzlich ein zur Online-Infoveranstaltung am Vorabend der Hauptversammlung der Aurubis AG, bei der wir die Menschenrechts- und Umweltverantwortung großer norddeutscher Konzerne in den Fokus rücken. Gegen Europas größten Kupferhersteller Aurubis sind Beschwerden beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wegen Verstößen gegen das Lieferkettengesetz anhängig, unter anderem im Zusammenhang mit Menschenrechts- und Umweltverletzungen in Peru, Mexico und Panama.

Auch die TUI AG steht in der Kritik. Der Tourismuskonzern setzt trotz hoher Klimaintensität weiterhin auf umweltschädliches Schweröl, weist mangelnde Tierwohlstandards und Klimaziele auf und verfolgt eine fragwürdige Expansionsstrategie.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick über die zentralen Kritikpunkte und lädt zum Austausch darüber ein, wie beide Konzerne ihrer Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt gerechter werden können.

Referenten: Mattes Tempelmann (Misereor), Luca Schiewe (Facing Finance), Thomas Dürmeier (Goliathwatch), Markus Dufner (Dachverband)

Anmeldung: Wir bitten bis zum 11.02.2026 bis 16 Uhr um Anmeldung der Teilnahme an: dachverband[at]kritischeaktionaere.de

Solidarität für zukunftssichere Arbeitsplätze! Wir teilen die Kritik der IG Metall, dass trotz Krise, Lohnverzicht und S...
30/01/2026

Solidarität für zukunftssichere Arbeitsplätze! Wir teilen die Kritik der IG Metall, dass trotz Krise, Lohnverzicht und Stellenabbau der Vorstand und Aufsichtsrat von Thyssenkrupp eine Dividende zur heutigen Hauptversammlung vorschlägt. Es braucht mehr Investitionen in sozialgerechten Klimaschutz. Das werden wir auch in der Versammlung deutlich fordern und gegen den Dividendenvorschlag stimmen.

Wie sozial ist eine Marktwirtschaft, wenn die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel ärmere Haushalte massiv belasten...
08/01/2026

Wie sozial ist eine Marktwirtschaft, wenn die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel ärmere Haushalte massiv belasten und gleichzeitig landwirtschaftliche Betriebe immer öfter Preise akzeptieren müssen, die ihre Kosten nicht decken?
Der neue Konzernatlas zeigt auf, wie wenige Agrar- und Lebensmittelkonzerne von ihrer Marktmacht profitieren und stellt Lösungsansätze zur Preisstabilisierung, Stärkung der Landwirtschaft und gelebter Ernährungsdemokratie vor. Dazu laden wir mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zu einer Podiumsdiskussion mit Expert*innen ein am kommenden Montag, den 12. Januar ab 18 Uhr – in Berlin bzw. online: https://calendar.boell.de/de/event/unsere-gruene-woche-launch-des-konzernatlas-2026

Der neue Konzernatlas beleuchtet auch die problematische Lobbymacht weniger Konzerne, die ihre Profitinteressen oftmals ...
07/01/2026

Der neue Konzernatlas beleuchtet auch die problematische Lobbymacht weniger Konzerne, die ihre Profitinteressen oftmals gegen das Gemeinwohl durchsetzen können. Auf der Pressekonferenz, bei der wir mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland den Konzernatlas öffentlich vorgestellt haben, wird unser Vorstandsmitglied Christian Russau mit einem Beispiel deutlich: „Die Pestizidlobby hat mit massiven Kampagnen die Pläne zur Pestizidreduktion in der EU verhindert. Wenn die EU-Kommission nun unter dem Deckmantel der Entbürokratisierung den nächsten Konzernwunsch erfüllen möchte, gefährliche Pestizide sogar unbefristet zu genehmigen, ist das ein Freifahrtschein auf Kosten von Umwelt und Gesundheit. Neben mehr Transparenz bei der politischen Einflussnahme fordern wir daher auch die Anwendung des Kartellrechts, um marktbeherrschende Konzerne notfalls aufzuspalten.“
Hier kann der Konzernatlas heruntergeladen werden: https://www.kritischeaktionaere.de/konzernatlas/
Zur Online-Ausgabe: https://www.boell.de/de/konzernatlas

Wer bestimmt und profitiert von hohen (oder niedrigen) Nahrungsmittelpreisen? Maßgeblich einige wenige Konzerne, deren M...
06/01/2026

Wer bestimmt und profitiert von hohen (oder niedrigen) Nahrungsmittelpreisen? Maßgeblich einige wenige Konzerne, deren Machtkonzentration im Ernährungssystem fatale Auswirkungen auf kleinere Betriebe und die Umwelt hat. Der neue Konzernatlas stellt politische Instrumente, welche die Markt- und Lobbymacht der Großkonzerne eindämmen können, sowie konkrete Beispiele für Ernährungsdemokratie vor. Morgen wird der Konzernatlas, den wir zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland herausbringen, im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht:

Pressekonferenz zur Vorstellung des Konzernatlas am 7. Januar 2026, 10:30-11:30 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin, oder online mit : Wir laden herzlich zur Vorstellung…

„Grünes Eisen“ und „grüner Stahl“: Eher Greenwashing oder eine konkrete Perspektive für die Industrie, gute Arbeit mit e...
09/12/2025

„Grünes Eisen“ und „grüner Stahl“: Eher Greenwashing oder eine konkrete Perspektive für die Industrie, gute Arbeit mit echtem Klimaschutz zu verbinden? Wir laden dazu morgen Mittwoch, den 10. Dezember online und in Köln zur Diskussion mit den Expertinnen Katja Scherer, Ysanne Choksey und Daniela Jansen ein.
--- > Bitte den Ortswechsel beachten! Die Veranstaltung findet jetzt statt in der Geschäftsstelle der Melanchthon-Akademie Köln, Sachsenring 6, 50677 Köln

Hybride Diskussionsveranstaltung am 10. Dezember 2025 in der Melanchthon-Akademie Köln Nach der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30) wollen wir unseren Fokus auf die Anstrengungen für…

Nach der Weltklimakonferenz wollen wir unseren Fokus auf die konkreten Anstrengungen für den Klimaschutz richten, insbes...
28/11/2025

Nach der Weltklimakonferenz wollen wir unseren Fokus auf die konkreten Anstrengungen für den Klimaschutz richten, insbesondere in Bezug auf die (Stahl-)Industrie in NRW und darüber hinaus. Wir laden Euch herzlich ein zu unserer Diskussionsveranstaltung am 10. Dezember 2025, 18- 20 Uhr, die wir online und in Präsenz anbieten! Wir freuen uns sehr auf Beiträge von Katja Scherer, Wirtschaftsjournalistin und Moderatorin, Ysanne Choksey, Projektleiterin Globale Stahlindustrie, Agora Industrie und Daniela Jansen, Politische Sekretärin des IG Metall-Vorstands, Fachbereich Industrie- und Branchenpolitik. Alle weiteren Infos und Anmeldung über unsere Webseite und hier: https://www.facebook.com/events/1230638592218821

Gerechtigkeit für die Opfer von Volkswagen in BrasilienAuf einer Rinderfarm von Volkswagen in Brasilien gab es zwischen ...
01/10/2025

Gerechtigkeit für die Opfer von Volkswagen in Brasilien

Auf einer Rinderfarm von Volkswagen in Brasilien gab es zwischen 1974 und 1986 sklavenarbeitsähnliche Zwangsverhältnisse. Zeuginnen und Zeugen haben seit Dezember 2024 vor einem Gericht im brasilianischen Bundesstaat Pará ausgesagt, Beweise wurden vorgelegt, es war ein rechtsstaatliches Verfahren – und dennoch will der Volkswagen-Konzern die Strafzahlung in Höhe von 25 Millionen Euro, zu der er Ende August verurteilt wurde, nicht akzeptieren.

In einem Offenen Brief an den VW-Vorstand und Aufsichtsrat Mitte September forderten der Dachverband und die Brasilieninitiative Freiburg, der Urteilsspruch müsse angenommen werden. Nun erhielten wir die Antwort: „… Volkswagen do Brasil nimmt die erstinstanzliche Entscheidung im Zusammenhang mit der Untersuchung des Bauernhofs Vale do Rio Cristalino zur Kenntnis, wird aber seine Verteidigung vor höheren Gerichten fortsetzen, um Gerechtigkeit und Rechtssicherheit zu erreichen.“

Was denken sich die Wolfsburger Manager dabei? Aus Sicht des Dachverbands fehlt ihnen das Vermögen für Respekt und Empathie. Es sind die Opfer von Volkswagen und deren Angehörige, die nach über 40 Jahren endlich einen Anspruch auf Gerechtigkeit und Rechtssicherheit haben. Volkswagen sollte das Urteil anerkennen und sich seiner historischen Verantwortung endlich stellen.

Mehr dazu:

Offener Brief der Brasilieninitiative Freiburg und des Dachverband an den Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG, https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/offener-brief-an-den-vw-konzern-urteilsspruch-in-brasilien-muss-angenommen-werden/

Volkswagen do Brasil und die Frage nach „Gerechtigkeit und Rechtssicherheit" von Christian Russau, Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, https://www.kritischeaktionaere.de/volkswagen/volkswagen-do-brasil-und-die-frage-nach-gerechtigkeit-und-rechtssicherheit/

Foto: Christian Russau spricht bei einer Kundgebung des Dachverbands vor Beginn der Hauptversammlung der Volkswagen AG 2019 in Berlin

Adresse

PellenzStr. 39
Cologne
50823

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 13:00

Telefon

+492215995647

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen