Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Unser Verein engagiert sich seit 1958 für ein tolerantes Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher nationaler, religiöser und sozialer Herkunft.

Mehr als 56 Jahre nach dem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München ist der Fall offenbar aufgeklärt. Doch d...
21/08/2026

Mehr als 56 Jahre nach dem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim in München ist der Fall offenbar aufgeklärt. Doch der Tatverdächtige, ein Ne***zi, wird nicht mehr vor Gericht gestellt werden können: Bernd V. starb 2020, der Mord an sieben jüdischen Münchner:innen, allesamt Shoah-Überlebende, bleibt ungesühnt.

Es bleibt ein Fall, der nicht in Vergessenheit geraten darf.

Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeine in München und Oberbayern, hat hier bei BR24 Stellung zur Aufklärung des Brandanschlags bezogen: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/nach-56-jahren-antisemitischer-anschlag-wohl-aufgeklaert,VSotClm

Lest auch folgenden Beitrag über "Trotzdem weiter", Knoblochs neues Buch über jüdisches Leben in Deutschland und die antisemitischen Entwicklungen der letzten Jahre: https://www.br.de/nachrichten/kultur/werde-jeden-tag-bedroht-knoblochs-juedisch-deutsches-fazit,VSjovzA

1970 starben bei einem Anschlag auf ein jüdisches Altenheim in München sieben Menschen. Die Fall konnte nicht aufgeklärt werden - bis jetzt: Die Ermittler sind davon überzeugt, dass ein damals 25-jähriger Ne***zi das Feuer legte.

📬 Wir möchten in diesem Kontext auch auf unseren August-Newsletter aufmerksam machen, der gerade erschienen ist & den ih...
18/08/2026

📬 Wir möchten in diesem Kontext auch auf unseren August-Newsletter aufmerksam machen, der gerade erschienen ist & den ihr hier nachlesen könnt: https://mailchi.mp/f830d9145701/newsletter-august-14193638?e=[UNIQID]

📝 In unserem Editiorial geht es ebenfalls um die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und welche konkrete Gefahr von einer AfD (nicht nur) in einer Landesregierung ausgeht.

📧 Ihr habt unseren Newsletter noch nicht abonniert? Meldet euch gleich hier an: https://www.koelnische-gesellschaft.de/newsletter/ Wir freuen uns über neue Leser:innen!

17/08/2026
📌 Vom 3. bis 5. September 2026 findet die vierte CARS-Sommerakademie des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudi...
14/08/2026

📌 Vom 3. bis 5. September 2026 findet die vierte CARS-Sommerakademie des Centrums für Antisemitismus- und Rassismusstudien in Kooperation mit der Bischöflichen Akademie des Bistums Aachen statt.
Sie widmet sich den Themen Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus und wird unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Grigat an der katho am Standort Aachen durchgeführt.

✍️ Hier geht's zur Anmeldung für die Sommerakademie von CARS - Centrum für Antisemitismus- & Rassismusstudien in Aachen (03.-05.09.26): https://katho-nrw.de/forschung-und-transfer/forschungsinstitute/centrum-fuer-antisemitismus-und-rassismusstudien-cars

👉 Und hier könnt ihr euch zum IBAS-Fachforum „Ist das antisemitisch? Definitionen und ihre Grenzen in der Hochschulpraxis" am 30.09.26 in Köln (Karl Rahner Akademie Köln) anmelden: https://katho-nrw.de/events/detailansicht/ibas-fachforum-ist-das-antisemitisch-definitionen-und-ihre-grenzen-in-der-hochschulpraxis

Die Teilnahme ist bei beiden Veranstaltungen kostenfrei. Seid ihr dabei?

Nach unserer 4. Sommerakademie, die vom 3. bis 5. September in der katho Aachen stattfinden wird, findet am 30. September in Köln in der Karl Rahner-Akademie das 1. Fachforum unseres Projekts "IBAS – Israelbezogenem Antisemitismus an Hochschulen entgegentreten" statt: "Ist das antisemitisch? Definitionen und ihre Grenzen in der Hochschulpraxis", u.a. mit Nikolas Lelle & Tom Uhlig

Die Anmeldung für beide Veranstaltungen läuft über unsere Website. Für die Sommerakademie in Aachen, bei der Soma M. Assad, Markus Baum, Markus End, Mehmet Can, Sven Ellmers, Stephan Grigat, Matheus Hagedorny, Katrin Henkelmann, Ismail Küpeli, Jure Leko, Stefan Müller, Bijan Hassan Pour-Razavi und Andreas Stahl über Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus referieren werden, stehen noch einige wenige kostenlose Ein- und Zweibettzimmer in der Bischöflichen Akademie zur Verfügung. Die Buchung erfolgt über das CARS

Save the Date! Am 14. Oktober 2026 zeichnen wir Margret Müller mit dem diesjährigen Giesberts-Lewin-Preis aus. Wir freue...
07/08/2026

Save the Date! Am 14. Oktober 2026 zeichnen wir Margret Müller mit dem diesjährigen Giesberts-Lewin-Preis aus. Wir freuen uns sehr, damit ihr Lebenswerk - das sie mit ihrem Mann Werner Müller verband - zu honorieren.

Nähere Infos bekommt ihr hier auf unserer Website: https://www.koelnische-gesellschaft.de/veranstaltungen/verleihung-des-giesberts-lewin-preises-2026-an-margret-mueller/ und bald auch hier sowie über unsere anderen Kanäle.

Am 14. Oktober 2026 wird Margret Müller um 19 Uhr im Kollwitz Museum der diesjährige Giesberts-Lewin-Preis der Kölnischen Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit verliehen.
Im Jahr 2022 wurde sie – gemeinsam mit ihrem am 16. April 2025 verstorbenen Mann Werner – bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Geehrt wurde damit ihr jahrzehntelanges Engagement, den Überlebenden des Holocaust in der Ukraine und in Polen eine Stimme zu geben und ihre Geschichten zu dokumentieren. Sie haben damit in einer Zeit begonnen, in der diese Arbeit alles andere als einfach war – nur wenige in Deutschland hatte sich zuvor mit den Gräueln der Nationalsozialisten und ihrer Helfer in Polen und der Ukraine – geschweige denn mit den Opfern der Barbarei – beschäftigt, der Kalte Krieg erschwerte grenzüberschreitendes Engagement und Kontakte massiv. Im Gespräch mit Studienleiter Dr. Stefan Hößl geht sie auf die zugrundeliegende Motivation und die damit verbundene Selbstverpflichtung mit den schlichten Worten ein: „… das war einfach nötig.“
Ein solches Engagement, ein solches Lebenswerk ist wahrlich außergewöhnlich.
Die Melanchthon-Akademie gratuliert von Herzen!
🔗 Mehr Infos: www.melanchthon-akademie.de

04/08/2026

Heute möchten wir euch den unten verlinkten Beitrag "Antisemitismus an den Hochschulen" des Deutschlandfunk Kultur ans Herz legen.

Und wir haben einen zweiten Hörtipp für euch:
"Was haben Sie gegen Antisemitismus erreicht, Herr Klein?" https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cfc846993f78f6ea/

Im ARD Interview der Woche spricht Hauptstadtkorrespondentin Lissy Kaufmann mit Felix Klein, dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, der nun nach acht Jahren aus dem Amt scheidet. (Länge: ca. 25 Min.)

Das Europäische Parlament erklärte im Jahr 2015 den 2. August zum europäischen Tag des Gedenkens an den Völkermord an de...
02/08/2026

Das Europäische Parlament erklärte im Jahr 2015 den 2. August zum europäischen Tag des Gedenkens an den Völkermord an den Sinti:zze und Rom:nja, in Erinnerung an die rund 4.300 Menschen dieser Verfolgtengruppe, die in der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 von den Nationalsozialisten in Auschwitz-Birkenau in den Gaskammern ermordet wurden.

Wir gedenken der Opfer des Samudaripen und möchten euch mit unserem heutigen Post einen kleinen Einblick in seine (Kölner) Geschichte und deren Aufarbeitung liefern.

Tipps zum Weiterlesen und Folgen:
https://www.romarchive.eu/de/collection/p/international-romani-union-iru/
https://www.stiftung-evz.de/kommission-zur-aufarbeitung-des-an-den-sinti-und-roma-begangenen-unrechts-in-der-bundesrepublik-deutschland-und-in-der-ddr-nach-1945/

drom






28/07/2026

Der Berliner Konfliktforscher Jannis Grimm nennt Gemeinsamkeiten bei den beiden Phänomenen - und sieht eine Doppelmoral

📅 Kundgebung am 26.07. um 14 Uhr auf dem Kölner Roncalliplatz❗️In Solidarität mit dem DIG-Mitglied aus Würzburg und alle...
24/07/2026

📅 Kundgebung am 26.07. um 14 Uhr auf dem Kölner Roncalliplatz
❗️In Solidarität mit dem DIG-Mitglied aus Würzburg und allen Opfern antisemitischer Gewalt rufen wir zu dieser Kundgebung auf!

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde Israels,

🚨 Ein Mitglied der DIG Würzburg wurde in der Nacht auf Montag brutal angegriffen und schwer verletzt.

Der Täter hatte das DIG-Mitglied zuvor auf dessen Pin mit Israel-Flagge angesprochen. Von einer sachlichen Diskussion schlug das Gespräch schnell um. Dabei äußerte sich der Angreifer schwulenfeindlich. Danach trat der Täter auf Kopf und Körper des Opfers ein, als dieses bereits am Boden lag. Zwar riefen Passantinnen und Passanten die Polizei, sie unternahmen jedoch nichts weiter, und erst die eingetroffene Polizei stoppte die Gewalt.

Wir sind schockiert über diesen Angriff und wünschen dem Betroffenen von Herzen eine schnelle Genesung.

👉 Die Normalisierung von Israel-Hass und antisemitischer Gewalt muss gestoppt werden!

Wir rufen daher zu einer Kundgebung auf:

📆 am 26. Juli 2026
🕧 um 14:00 Uhr
📍 Kölner Roncalliplatz am Dom

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.
& Synagogen-Gemeinde Köln
💙🕍

📎 Zur Pressemeldung: https://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/pressemitteilung/nach-angriff-auf-dig-mitglied-in-wuerzburg-dig-fordert-ein-ende-der-normalisierung-antisemitischer-gewalt/

Adresse

Kartäusergasse 9-12
Cologne
50678

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