Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Unser Verein engagiert sich seit 1958 für ein tolerantes Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher nationaler, religiöser und sozialer Herkunft.

🎤 Schon jetzt möchten wir euch über unsere nächste Lehrhaus-Veranstaltung informieren, die am 15. Juli - wie immer in de...
23/06/2026

🎤 Schon jetzt möchten wir euch über unsere nächste Lehrhaus-Veranstaltung informieren, die am 15. Juli - wie immer in der Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln - stattfinden wird. Damit bildet sie dann auch den Abschluss unserer dreiteiligen Reihe zum jüdischem Leben im Köln der Weimarer Republik.

Der Referent ist auch dieses Mal wieder Christoph Nonn, Professor für Neueste Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

📆
Am: 15.07.26
Um: 19:30 Uhr
Ort: Judaica der Synagogen-Gemeinde Köln, Roonstr. 50

Die Erfahrung des Nationalsozialismus hat dazu geführt, jüdisch-nichtjüdische Beziehungen in Deutschland oft als von jeher schwierig und konfliktgeladen zu zeichnen. Tatsächlich waren selbst mit der vollständigen Gleichberechtigung der Juden 1918 auch in Köln Vorurteile und Ressentiments gegenüber der jüdischen Minderheit nicht verschwunden.

Das schloss allerdings enge geschäftliche und persönliche Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden nicht aus. Jüdische Kinder spielten mit katholischen und evangelischen oder drückten mit ihnen gemeinsam die Schulbank.

💡 Erfahrt mehr unten auf den Slides!

Der Eintritt ist wie immer frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf euch!

"Wenn auf Demonstrationen, an Hochschulen oder in sozialen Netzwerken „Globalize the Intifada“ gerufen wird, ist das für...
19/06/2026

"Wenn auf Demonstrationen, an Hochschulen oder in sozialen Netzwerken „Globalize the Intifada“ gerufen wird, ist das für viele nur eine politische Parole. Für Jüdinnen und Juden ist sie mehr. Sie weckt die Erinnerung an Busse, Cafés und Einkaufsstraßen, die zu
Anschlagszielen wurden, und sie verändert den Alltag hier und heute: Jüdinnen und Juden fragen sich, ob sie sichtbar jüdisch auftreten, welche Orte sie meiden und ob sie ihre Verbundenheit mit Israel noch offen zeigen können."

So steht es im Vorwort zum neuen Dossier des JFDA - Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus - das ihr hier lesen und herunterladen könnt:https://d64e45e8-d961-4c9b-b090-6a382ad323d2.usrfiles.com/ugd/d64e45_4ed59f574ed3433c97a57c1c747b79b1.pdf

Das Dossier "'Globalize the Intifada?' Überlegungen zu einer antisemitischen Parole" liefert nicht nur einen historischen Überblick über die erste und zweite Intifada, die Renaissance des Begriffs und die dahinterstehende Ideologie. Es bietet viele Anregungen für die praktische Auseinandersetzung, darunter Argumentationshilfen und Praxistipps für die politische Bildungsarbeit - und vieles mehr. Die Arbeit mit dem Dossier ist auch für den (Hoch-)Schulunterricht oder für Inputs und Diskussionen in Vereinen und Redaktionen gut geeignet.

Teilt das Dossier sehr gerne in euren Netzwerken und Kreisen! Denn der Aufruf zur globalen Intifada bedeutet unterm Strich in der Tat vor allem eins: eine existenzielle antisemitische Drohung.

📕 Wir freuen uns: haGalil.com berichtet über unsere neueste Broschüre "Erinnerung mit Zukunft? Shoah-Gedenken zwischen S...
18/06/2026

📕 Wir freuen uns: haGalil.com berichtet über unsere neueste Broschüre "Erinnerung mit Zukunft? Shoah-Gedenken zwischen Schuldabwehr und anderen Herausforderungen". Lest hier rein: https://www.hagalil.com/2026/06/heldinnen-des-juedischen-widerstandes/ Dort findet ihr untenstehend den Link zum kostenlosen Download des Hefts als PDF.

📬 Schon gewusst? Ihr könnt die Broschüre auch als Printexemplare bestellen! Schreibt dafür einfach eine Mail an [email protected]. Die Broschüre ist kostenlos, für Verpackung und Versand erheben wir eine Pauschale von 3 €. Bei größeren Bestellungen behalten wir uns vor, die Versandkosten anzupassen.

16.06.2026 || 19.30 Uhr im Domforum🔷Ohne Judentum kein Islam🔷Die verleugnete Quelle Spätestens mit dem 7. Oktober 2023 w...
12/06/2026

16.06.2026 || 19.30 Uhr im Domforum
🔷Ohne Judentum kein Islam🔷
Die verleugnete Quelle

Spätestens mit dem 7. Oktober 2023 wurde deutlich, wie verbreitet der Antisemitismus unter Muslimen weltweit, aber auch in Deutschland ist. Der muslimische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide geht in seinem neuen Buch u.a. den Fragen nach, warum der Antisemitismus unter Muslimen so viel Anklang findet, welche koranischen und theologischen Quellen als Grundlage des muslimischen Antisemitismus dienen, welche Allianzen ein radikalisierter islamischer Antisemitismus eingeht. Doch Khorchide bleibt nicht bei dieser Bestandsaufnahme stehen. Er versteht das Judentum als Grundlage des Islams und legt dar, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente.

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, 1971 in Beirut geboren, aufgewachsen in Saudi-Arabien, studierte Islamische Theologie und Soziologie in Beirut und Wien. Seit 2010 ist er Professor für Islamische Religionspädagogik an der Universität Münster - Münster University und dort inzwischen auch Leiter des Zentrums für Islamische Theologie.

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Köln und Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

🎫Eintritt: € 5,- (Abendkasse)

Foto(c)Zentrum für Islamische Theologie der Uni Münster

Antisemitismusprävention im Kontext des NahostkonfliktsZweiteilige Fortbildungsreihe zum pädagogischen Umgang mit israel...
12/06/2026

Antisemitismusprävention im Kontext des Nahostkonflikts

Zweiteilige Fortbildungsreihe zum pädagogischen Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus und Antizionismus

>> Warum diese Fortbildung?

Antisemitische Einstellungen und Äußerungen zeigen sich auch in pädagogischen Kontexten zunehmend im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt. Für Fachkräfte stellt sich dabei die Herausforderung, entsprechende Aussagen einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.

>> Das erwartet euch:

* Wie lässt sich (israelbezogener) Antisemitismus erkennen?
* Welche pädagogischen Handlungsmöglichkeiten gibt es im Umgang mit antisemitischen Positionen?
* Und wie können Bildungsräume so gestaltet werden, dass sie für Jüdinnen und Juden sicher und diskriminierungssensibel sind?

Unsere zweiteilige Fortbildungsreihe greift diese Fragen auf und verbindet fachliche Einordnung mit praxisnahen Ansätzen der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit.

Sie richtet sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendhilfe, an Lehrkräfte, Studierende einschlägiger Fachrichtungen sowie an Multiplikator:innen.

👩‍💻 Alle Infos zum ersten Modul am 8. Juli 2026 findet ihr auf den Slides.
Zur Anmeldung geht's hier: https://tinyurl.com/2y68prrj

Wir freuen uns auf eure zahlreichen Anmeldungen! 🙌

Für ein Feature des WDR zum geplanten Umbau des Förderprogramms „Demokratie leben!“ sprach Journalist Marius Elfering mi...
11/06/2026

Für ein Feature des WDR zum geplanten Umbau des Förderprogramms „Demokratie leben!“ sprach Journalist Marius Elfering mit unserer Mitarbeiterin Vanessa Thiel, Projektleiterin von „Un/Learning through [E]Motion – Körper und Emotionen im Lernen zu Diskriminierung“.

Den Beitrag „Streit über ‚Demokratie leben!'“ aus der Sendung "WDR 5 Neugier genügt – das Feature" könnt ihr euch hier anhören: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-demokratie-leben-finanzierung-debatte-100.html

Außerdem in eigener Sache: Lest hier unseren Juni-Newsletter, der letzte Woche erschien 👉 https://mailchi.mp/c25c3ac87f06/newsletter-august-14191836?e=[UNIQID]

📧 Ihr habt den Newsletter noch nicht abonniert? Über folgenden Link könnt ihr dem Abhilfe schaffen und euch schnell und bequem anmelden: http://koelnische-gesellschaft.de/newsletter/
Im Archiv gibt's außerdem alle Newsletter der letzten Jahre zum Nachlesen: https://www.koelnische-gesellschaft.de/newsletter-archiv/

Wir gratulieren dem Verband der jüdischen Lehrkräfte und in Bildung und Erziehung Tätiger in Deutschland (VjLB) herzlich...
09/06/2026

Wir gratulieren dem Verband der jüdischen Lehrkräfte und in Bildung und Erziehung Tätiger in Deutschland (VjLB) herzlich zur Neugründung und wünschen den Mitarbeitenden und Mitgliedern viel Erfolg bei all ihren Aufgaben und Aktivitäten sowie einen fruchtbaren Austausch!

In Köln hat sich der Verband der jüdischen Lehrkräfte und in Bildung und Erziehung Tätiger in Deutschland (kurz: VjLB) gegründet. Der gemeinnützige Verein möchte jüdische Perspektiven im Bildungswesen stärken und jüdische Fachkräfte in Schule, Bildung und Erziehung bundesweit vernetzen. Mit der Gründung entsteht damit erstmals ein bundesweiter Zusammenschluss, der sich gezielt als Interessenvertretung und Anlaufstelle für jüdische Lehrkräfte und pädagogisch Tätige versteht.

https://www.hagalil.com/2026/06/verband-juedischer-lehrkraefte/

Bild: Gewählter Vorstand des Verbandes (v.l.n.r.): Shira Rademacher, Eduard Steinberg, Maria (Mascha) Kogan, Foto: Maria Kogan / VJLB

++ Stellenausschreibung ++📌 Studentische Hilfskraft oder Midijob für die Bereiche Verwaltungs- und Veranstaltungsorganis...
05/06/2026

++ Stellenausschreibung ++

📌 Studentische Hilfskraft oder Midijob für die Bereiche Verwaltungs- und Veranstaltungsorganisation zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Zur Unterstützung unseres Teams in den Bereichen Projekt- und Veranstaltungsorganisation suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft im Umfang von 10-15 Stunden pro Woche (16 €-18 €/h, je nach Qualifikation). Die Stelle ist bis zum 31.12.2026 befristet. Eine Verlängerung wird jedoch angestrebt.

📅 Bewerben könnt ihr euch bis zum 30.06.26 per Mail an [email protected].

👉 Nähere Infos zu den Aufgabenschwerpunkten u.a. findet ihr unten. Die vollständige Stellenausschreibung findet ihr auch als PDF auf unserer Website:
https://www.koelnische-gesellschaft.de/stellenausschreibung-3/

😊 Wir freuen uns auf eure Bewerbung!


Spätestens mit dem 7. Oktober wurde deutlich, wie verbreitet der Antisemitismus unter Muslimen weltweit, aber auch in De...
26/05/2026

Spätestens mit dem 7. Oktober wurde deutlich, wie verbreitet der Antisemitismus unter Muslimen weltweit, aber auch in Deutschland ist. Der muslimische Theologe Mouhanad Khorchide geht in seinem neuen Buch u.a. den Fragen nach, warum der Antisemitismus unter Muslimen so viel Anklang findet, welche koranischen und theologischen Quellen als Grundlage des muslimischen Antisemitismus dienen, welche Allianzen ein radikalisierter islamischer Antisemitismus eingeht. Doch Khorchide bleibt nicht bei dieser Bestandsaufnahme stehen. Er versteht das Judentum als Grundlage des Islams und legt dar, wie das Judentum von Beginn an dem Propheten Mohammed als Grundlage und Legitimation für seine Verkündigung diente.

🗣️ Wir freuen uns sehr, den renommierten Soziologen und Religionspädagogen Prof. Dr. Khorchide am 16. Juni im DOMFORUM begrüßen zu dürfen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Theologischen Ausschuss.

Kommt vorbei! Um 19:30 Uhr geht es los.

Die Fachstelle Antisemitismus des NS-Dokumentationszentrum Köln verzeichnete für das Jahr 2025 in Köln so viele antisemi...
22/05/2026

Die Fachstelle Antisemitismus des NS-Dokumentationszentrum Köln verzeichnete für das Jahr 2025 in Köln so viele antisemitische Vorfälle wie nie zuvor.
Den vollständigen Jahresbericht - gerade erschienen - findet ihr hier:https://downloads.museenkoeln.de/nsd2/DigitalerAntisemiBerichtKo%CC%88ln2025.pdf

Adresse

Kartäusergasse 9-12
Cologne
50678

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