01/09/2026
Pro Peace ruft die deutsche Politik auf, sich stärker für Friedensförderung weltweit und für Friedensbildung in Deutschland einzusetzen
Am 1. September wird in Deutschland der Antikriegstag begangen. An diesem Tag jährt sich der nationalsozialistische Überfall auf Polen. Anlässlich dieses historischen Datums ruft Pro Peace die deutsche Politik zu mehr Anstrengungen für den Frieden auf: „‚Nie wieder Krieg‘ darf kein Lippenbekenntnis bleiben“, so Caroline Wiegand, Vorstandsvorsitzende von Pro Peace. „Die deutsche Politik kann deutlich mehr tun, um dieses vielzitierte Bekenntnis in die Tat umzusetzen.“
Statt immer mehr Geld für das Militär braucht es aus Sicht von Pro Peace verstärktes Engagement für Diplomatie, zivile Krisenprävention und Friedensförderung. „Deutschland hat wirkungsvolle Werkzeuge auch jenseits militärischer Mittel, um zu Frieden und Sicherheit weltweit beizutragen. Programme wie der Zivile Friedensdienst setzen an den Ursachen von Krieg und Gewalt an. Diese Arbeit muss gestärkt werden. Dazu gehört nicht zuletzt eine ausreichende und langfristig verlässliche finanzielle Ausstattung“, so Wiegand.
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