Darüberhinaus als Erklärung- Klüngel: Gruppe von Menschen, die sich gegenseitig fördern, die übrigen aber unterdrücken [althochdeutsch: klungilin "kleines Knäuel"]
aus: G. Wahrig, Deutsches Wörterbuch
Bochumer in Köln zu sein ist eigentlich (da sind sich die Klüngels einig) ganz schön. VfL-Fan in Köln zu sein ist aber manchmal etwas schwierig - das Unterdrücken der Übrigen (s.o.) klappt im Allei
ngang oft nur unzufriedenstellend, und allzu oft hilft gegen das rot-weiße Gezücht nur das in Strophe drei unseres schönen Liedes "Ein Schalker Schwein..." (siehe Liedtexte) beschriebene Vorgehen. Um uns gegenseitig und damit natürlich auch den sympathischen Verein aus dem Herzen des Ruhrgebiets zu fördern, gründeten wir im Oktober 2003 den Blau-Weißen Klüngel - zunächst auf einem bierfeuchten Tisch im Herbrandts in Ehrenfeld, dann offiziell in der noblen Gastronomie "Oblomow" (wo wir uns seitdem gerne vor Spielen treffen, mitgebrachtes Essen verzehren, mitgebrachte Dortmunder verspotten und mitgebrachte Lieder zum Besten geben). Gemeinsam fahren wir zu allen Heim- und vielen Auswärtsspielen, trinken mäßig und ohne Hast zuträgliche Mengen Fiege-Bier, supporten den VfL bis die Lunge reißt und bilden dabei regelmäßig kleine Freuden-"klungilin" (s.o.), wenn es bei den Fans der schwarz-gelben Geldverbrennungsanlage bei Lüdenscheid oder des FC Meineid mal wieder heißt:
"Gegen Bochum kann man mal verlier´n...!"