DGSF Die DGSF ist ein Fachverband für Systemische Therapie, Beratung, Supervision, Mediation, Coaching und Organisationsentwicklung mit rund 9.000 Mitgliedern.

Die DGSF verbindet Menschen und Institutionen, die systemisch arbeiten. Mitglieder der DGSF sind PsychologInnen, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen, PädagogInnen und ÄrztInnen sowie Angehörige weiterer psychosozialer Berufsgruppen. Die Mitglieder haben sich für das systemische Arbeiten besonders qualifiziert. Außerdem sind Institutionen im Verband organisiert, die sich dem systemischen De

nken und Arbeiten verpflichtet fühlen – darunter zahlreiche Institute mit systemischen Weiterbildungsangeboten. Die DGSF ist im September 2000 entstanden aus dem Zusammenschluss von DAF (Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie, gegründet 1978) und DFS (Dachverband für Familientherapie und systemisches Arbeiten, gegründet 1987). Die DGSF ist als Verein beim Amtsgericht Köln eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.

Die DGSF-Fachgruppe „Systemische Kinder- und Jugendhilfe“ ruft zu Beitragsvorschlägen für einen geplanten Sammelband auf...
16/06/2026

Die DGSF-Fachgruppe „Systemische Kinder- und Jugendhilfe“ ruft zu Beitragsvorschlägen für einen geplanten Sammelband auf, der systemische Prämissen in der Kinder- und Jugendhilfe bündelt und in Zeiten wachsenden politischen Drucks zur kritischen Auseinandersetzung in Forschung, Lehre und Praxis einlädt. Der Band erscheint voraussichtlich bei Vandenhoeck & Ruprecht.
🧷 Gesucht werden theoretische, empirische, fachpolitische und praxisbezogene Beiträge - ausdrücklich auch partizipative Formate, Fallstudien und kritische Perspektiven. Abstracts (ca. 1 Seite / etwa 3.000 Zeichen) können bis zum 15. September 2026 eingereicht werden.
🧷 Über die Annahme entscheiden die Herausgeber*innen in Zusammenarbeit mit einer Reflexionsgruppe aus Mitgliedern der Fachgruppe (Rückmeldung erfolgt bis zum 15. Oktober 2026).
Angenommene Beiträge sind bis zum 15. März 2027 vorgesehen.
🧷 Beitragsvorschläge von Praktiker*innen aus der freien und öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe und Beiträge von Adressat*innen werden ausdrücklich begrüßt! Alle Informationen sind dem Call for Papers zu entnehmen.
https://tinyurl.com/dgsf2026
🧷 Weitere Informationen und Rückfragen bitte an: [email protected]

Die DGSF trauert um Ralf Klein-Jung, der am 2. Juni 2026 verstorben ist.Ralf Klein-Jung war ein prägender Wegbegleiter d...
15/06/2026

Die DGSF trauert um Ralf Klein-Jung, der am 2. Juni 2026 verstorben ist.

Ralf Klein-Jung war ein prägender Wegbegleiter der DGSF und hat die Entwicklung des Verbandes über viele Jahre mitgestaltet. Von Beginn an war er maßgeblich an der Entwicklung der Qualitätskriterien für die DGSF-empfohlenen systemisch-familienorientiert arbeitenden Einrichtungen beteiligt und hat deren Aufbau mitgestaltet.

In der Jugendhilfeeinrichtung Marienpflege Ellwangen stellte er früh die Weichen dafür, dass sie zu einer der ersten von der DGSF-empfohlenen Einrichtungen wurde. Bis heute werden die Mitarbeitenden der Jugendhilfeeinrichtung, der Beratungsstelle und des angegliederten Förderzentrums von DGSF-Lehrenden und Instituten systemisch weitergebildet. Über 20 Jahre war Ralf Klein-Jung dort als Vorstand tätig. Erst im Dezember 2025 wurde er im Rahmen einer großen Feier aus seinem Amt verabschiedet.

Bei seiner beruflichen Verabschiedung wurde er als Allrounder und Tausendsassa gewürdigt. Seine Arbeit und auch sein Engagement in der DGSF waren geprägt von fachlicher Kompetenz, menschlicher Zugewandtheit und dem Zusammenspiel von Herz und Verstand. Auch schwierigen Diskussionen stellte er sich mit Offenheit und Weitblick, etwa in Fragen der Ethik-Richtlinien oder des kirchlichen Arbeitsrechts.

Die Entwicklung der DGSF-empfohlenen Einrichtungen ist eng mit seinem Wirken verbunden. Er hat in der DGSF Spuren hinterlassen, die bleiben werden.

Mit Ralf Klein-Jung verlieren wir nicht nur einen engagierten Systemiker, sondern auch einen Menschen, der für viele Wegbegleiter, Mutmacher und Ruhepol war. Er begegnete Menschen mit Interesse und der Fähigkeit zuzuhören.

Systemisches Denken, das Ralf Klein-Jungs Haltung prägte, erinnert uns daran, dass Menschen nie für sich alleine stehen. Wir sind Teil von Beziehungen, Geschichten und Gemeinschaften, die uns verbinden.

Deshalb sind unsere Gedanken auch bei seiner Familie und allen Menschen, die ihm verbunden waren und die um ihn trauern.

Wie lassen sich Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung erkennen und reflektieren? Und wie können daraus resilienzförd...
11/06/2026

Wie lassen sich Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung erkennen und reflektieren? Und wie können daraus resilienzfördernde Handlungs- und Copingstrategien entstehen?

Unser dreitägiger Workshop „CineTheatrale ResiliArt“ mit Dr. Julia Dittmann-Kaiser und Stanley Silewu verbindet hegemoniekritische Filmanalyse mit Methoden der systemischen Therapie und Theatertherapie. Film wird dabei als traumasensibles Werkzeug genutzt, um unterschiedliche Formen von Rassismus sichtbar zu machen, Betroffene zu stärken und hegemonial positionierte Menschen für gesellschaftliche Privilegien und Machtverhältnisse zu sensibilisieren.

Der Workshop richtet sich an Berater*innen, Therapeut*innen, Coaches, Supervisor*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Arbeitsvermittler*innen, Fallmanager*innen, Migrationsberater*innen, Führungskräfte sowie alle Interessierten, die ihre Beratungskompetenz erweitern möchten. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Methoden, um diskriminierungskritische Perspektiven in ihre professionelle Arbeit zu integrieren und Beratungskontexte ressourcen- und resilienzorientiert zu gestalten.

Termin: 05. bis 07.10.2026, jeweils 10 bis 17 Uhr
Ort: hisw Hamburg
Kosten: 459 euro (429 Euro für DGSF-Mitglieder)
Anmeldung: über das Buchungsformular auf der Website https://www.hisw.de/

Mit einem teiloffenen Brief an das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) stellen DGSF und Systemische Gesellschaft (SG...
11/06/2026

Mit einem teiloffenen Brief an das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) stellen DGSF und Systemische Gesellschaft (SG) klar: Systemische Praxis orientiert sich am individuellen Bedarf junger Menschen – nicht an Standardlösungen. Beide systemischen Verbände kritisieren zudem eine aus ihrer Sicht irreführende Verwendung des Begriffs „systemisch“ in der Debatte um die Kinder- und Jugendhilfereform.
Alle Infos hier: https://dgsf.org/aktuell/news/dgsf-und-sg-kritisieren

Systemisch auf Essstörungen blicken – mit Wissen, Haltung und hilfreichen Interventionen.Essstörungen zeigen sich auf kö...
09/06/2026

Systemisch auf Essstörungen blicken – mit Wissen, Haltung und hilfreichen Interventionen.

Essstörungen zeigen sich auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene – und stellen Fachkräfte in Beratung, Therapie und psychosozialer Arbeit häufig vor komplexe Fragen. Umso wichtiger sind spezifische Kompetenzen, eine sichere professionelle Haltung und wirksame Gesprächs- und Motivationstechniken.

Bei diesem Fachtag mit Shirley Hartlage erhalten Teilnehmende praxisnahe Impulse zu Erscheinungsformen, Risiko- und Schutzfaktoren, Behandlungsmöglichkeiten sowie systemischen Zugängen in der Arbeit mit Betroffenen und Angehörigen. Ziel ist es, Handlungsspielräume zu erweitern, kreative Interventionen kennenzulernen und die eigene Beratungshaltung zu stärken – für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Termin: 29.09.2026, 09:00 bis 17:45 Uhr
Kosten: 199 Euro (ermäßigt für DGSF-Mitglieder)
Anmeldung: https://www.hisw.de/bildungsangebote/workshops-seminare/kurs/2609-1471/

Vom Kopf ins Erleben – Spielerische Methoden für Teams & SupervisionZu diesem Fachtag mit Laura und Eberhard Dittmann la...
05/06/2026

Vom Kopf ins Erleben – Spielerische Methoden für Teams & Supervision

Zu diesem Fachtag mit Laura und Eberhard Dittmann laden wir gemeinsam mit dem Praxis institut für systemische beratung süd nach Hanau ein.

Teams können anstrengend sein. Supervision manchmal zäh. Gespräche drehen sich im Kreis – und trotzdem verändert sich nichts? Dann wird es Zeit, Körper, Kreativität, Spontanität und Beziehung wieder einzuladen.

Dieser eintägige Fachtag zeigt, wie spielerische und erlebnisorientierte Methoden in Team- und Supervisionsprozessen wirksam eingesetzt werden können: praktisch, niederschwellig, direkt einsetzbar und überraschend wirksam.

Im Mittelpunkt stehen aktivierende Übungen, die festgefahrene Muster auflockern, Kommunikation erleichtern, Zusammenarbeit stärken, Ressourcen sichtbar machen und wieder Bewegung ins Team bringen.

Datum: 18.09.2026
Ort: Hanau
Kosten: 155 Euro (125 Euro für DGSF-Mitglieder)
Anmeldung: https://www.praxis-institut-sued.de/fachtage/veranstaltung/1939-vom-kopf-ins-erleben-spielerische-methoden-fuer-teams-supervision

Jugendhilfe neugestalten!Gemeinsam mit dem ISTB Rhein-Main und dem N.I.L. Osnabrück laden wir zum Fachtag nach Hanau ein...
03/06/2026

Jugendhilfe neugestalten!

Gemeinsam mit dem ISTB Rhein-Main und dem N.I.L. Osnabrück laden wir zum Fachtag nach Hanau ein.

Im Fokus steht Führung in der Kinder- und Jugendhilfe zwischen Systemdruck, Verantwortung und Zukunft. Mit Rainer Orban und auf Grundlage seiner Bücher „Jugendhilfe neu denken“ und „Jugendhilfe neu machen“ werfen wir einen systemischen Blick auf aktuelle Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Fallzahlen, politische Vorgaben – und die Frage, wo echte Gestaltung möglich bleibt. Moderiert wird das Ganze von Heike Brose.

Der Fachtag richtet sich an Leitungskräfte und Verantwortliche aus Jugendämtern, Verwaltungen, freien Trägern, Schulen sowie Koordinations-, Steuerungs- und Fachbereichsleitungen.

Datum: 17.09.2026
Ort: Hanau
Kosten: 160 Euro inkl. Pausenverpflegung (130 Euro für DGSF-Mitglieder)
Anmeldung: https://istb-rheinmain.de/dgsf-fachtag-jugendhilfe-neu-gestalten-fuehrung-zwischen-systemdruck-verantwortung-und-zunkuft/

Der 3. Raum ist ein moderierter Austausch- und Reflexionsraum für rassismuserfahrene Systemiker*innen innerhalb und auße...
03/06/2026

Der 3. Raum ist ein moderierter Austausch- und Reflexionsraum für rassismuserfahrene Systemiker*innen innerhalb und außerhalb der DGSF, deren Erfahrungen, Zugehörigkeiten und Positionierungen sich nicht eindeutig in die Kategorien BIPoC- oder weiß-positioniert einordnen lassen. Nach dem ersten Treffen im März laden wir herzlich zum zweiten Treffen ein, mit Schwerpunkt auf Austausch in kleineren Gruppen und der Frage, was uns stärkt. Auch wer beim ersten Mal nicht dabei war, ist willkommen.

🧶Wann: Mittwoch, 17. Juni 2026, 17:00 – 19:00 Uhr
🧶Wo: Online (Zoom-Link folgt nach Anmeldung)
🧶Moderation: Cyril Brandt (Phoenix e.V.) und Sanata Nacro (DGSF)

Anmeldung bis zum 12. Juni 2026 an [email protected]. Die Teilnehmendenzahl ist auf 14 Menschen begrenzt. Neu hinzukommende Teilnehmende sind eingeladen, 1–2 Sätze zu ihrer Positionierung und ihren Wünschen an den Austauschraum mitzuschicken.

Alle Infos hier: https://dgsf.org/aktuell/termine/termine/dritter-raum-2026

Wir laden herzlich zum nächsten Online-Austauschraum für BIPoC-Systemiker*innen ein. Der Raum ist aus dem Bedarf nach ma...
01/06/2026

Wir laden herzlich zum nächsten Online-Austauschraum für BIPoC-Systemiker*innen ein. Der Raum ist aus dem Bedarf nach machtkritischem Austausch und intersektionaler Reflexion systemischer Praxis entstanden – als moderierter Ort, an dem Erfahrungen nicht erklärt oder relativiert werden müssen, sondern Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen, Stärkung und Weiterentwicklung sein können. Wie beim letzten Treffen nutzen wir das Format der kollegialen Intervision: Bringt also gerne eigene Praxisfälle oder Fragen aus Praxis, Organisation oder Ausbildung mit.

🧶Wann: Donnerstag, 18. Juni 2026, 17:00 – 19:00 Uhr
🧶Wo: Online (Zoom-Link nach Anmeldung)
🧶Moderation: Sylvia Amani und Sanata Nacro
🧶Für wen: rassismuserfahrene Systemiker*innen innerhalb und außerhalb der DGSF, die sich als BIPoC positionieren

Anmeldung bis 12. Juni 2026 an [email protected]. Die Teilnehmendenzahl ist auf 14 Menschen begrenzt. Neu hinzukommende Teilnehmende sind eingeladen, 1–2 Sätze zur eigenen Positionierung und zu ihren Wünschen an den Raum mitzuschicken.
Alle Infos hier:https://dgsf.org/aktuell/termine/termine/bipoc-austausch-6-2026/einladung_bipoc_austausch_dgsf.pdf

Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni machen wir heute darauf aufmerksam: Chancengerechtigkeit in der Bildung beginnt...
01/06/2026

Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni machen wir heute darauf aufmerksam: Chancengerechtigkeit in der Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern von Anfang an in der Familie. 🫶📒🖊️
Bildungswege werden in Deutschland noch immer stark von sozialer Herkunft, Einkommen und den Ressourcen von Familien beeinflusst. Gleichzeitig leisten Familien jeden Tag einen zentralen Beitrag für Bildung, Entwicklung und Teilhabe von Kindern.
Damit alle Kinder faire Chancen erhalten, braucht es gute Rahmenbedingungen: verlässliche frühe Förderung, zugängliche Bildungsangebote, starke Bildungs- und Erziehungspartnerschaften sowie Unterstützung für Familien in unterschiedlichen Lebenslagen.
Kinder und Familien gehören ins Zentrum einer gerechten Bildungs- und Gesellschaftspolitik.
Die DGSF ist eine von rund 120 Mitgliedsorganisationen des Bundesforums Familie. In der Themenperiode 2026-2027 steht das Thema „Chancengerechtigkeit in der (frühen) Bildung: Familien und Rahmenbedingungen im Fokus“ im Mittelpunkt. Gemeinsam setzen wir und dafür ein, dass familienrelevante Belange in allen gesellschaftlichen und politischen Gestaltungsbereichen berücksichtigt werden. Das Bundeforum Familie ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF).

Adresse

Jakordenstraße 23
Cologne
50668

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