KulturForum TürkeiDeutschland

KulturForum TürkeiDeutschland Demokratie, Menschenrechte und Gleichberechtigung – Diversity und Kulturaustausch auf Augenhöhe.

KulturForum TürkeiEuropa fördert die Völkerverständigung, die Toleranz gegenüber Migranten und den Dialog zwischen der Türkei und Europa in den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft, Medien und Politik. Das KulturForum wurde in den 1980er Jahren auf Initiative von Künstlern und Kultur- und Medienexperten gegründet. Mit seinen europaweiten Projekten und Veranstaltungen unterstützt das KulturForum

den interkulturellen Dialog im europäischen Kontext und schafft ein Forum für zahlreiche Begegnungen und Projekte. Der Nobelpreisträger Günter Grass und der Friedenspreisträger Yaşar Kemal waren bis 2015 Ehrenvorsitzende des KulturForums. Das KulturForum arbeitet eng zusammen mit weiteren Organisationen, die in den Bereichen Flucht und Migration tätig sind, und kooperiert mit der Griechisch-Türkischen Friedensinitiative (Ehrenvorsitzende: Mikis Theodorakis und Zülfü Livaneli) und Hrant D**k Forum Köln (Ehrenvorsitzende: Rakel D**k). Die Situation kritischer Oppositioneller in der Türkei, die wegen ihrer politischen Haltung verfolgt werden haben das KulturForum und lit.COLOGNE zum Anlass genommen, einen Rechtshilfefonds zur Unterstützung politisch Verfolgter in und aus der Türkei einzurichten. Das KulturForum führt im Rahmen des Themenbereichs „New Media for New Europeans“ umfangreiche Medien- und Filmprojekte durch, die in Deutschland, aber auch in der Türkei, in den USA und anderen Ländern an Schulen und Universitäten eingesetzt werden.

“Nach Ansicht des Gerichtshofs verfolgt Kavalas Verurteilung vor allem das Ziel, den Unternehmer als Verteidiger der Men...
26/08/2026

“Nach Ansicht des Gerichtshofs verfolgt Kavalas Verurteilung vor allem das Ziel, den Unternehmer als Verteidiger der Menschenrechte zum Schweigen zu bringen. Das erklärte der Vorsitzende Richter Guyomar in Straßburg. Er verwies auf ein Urteil aus dem Jahr 2019, in dem der Gerichtshof zu dem Schluss gekommen war, dass die Inhaftierung Kavalas nicht auf konkreten Verdachtsmomenten basiere. Die Verurteilung habe vielmehr das Ziel gehabt, andere Aktivisten zu entmutigen.

Osman Kavala befindet sich seit 2017 in Haft. Die türkische Justiz wirft ihm vor, die regierungskritischen Demonstranten im Zuge der sogenannten Gezi-Proteste im Jahr 2013 finanziell unterstützt und damit den Sturz der Regierung in Ankara angestrebt zu haben. Kavala weist die Anschuldigungen zurück.”

https://www.deutschlandfunk.de/menschenrechtsgericht-fordert-freilassung-des-in-der-tuerkei-inhaftierten-kulturfoerderers-kavala-106.html

“Der Prozess dürfte zur Blaupause für die vielen anderen Verfahren gegen verhaftete CHP-Bürgermeister werden, deren Veru...
26/08/2026

“Der Prozess dürfte zur Blaupause für die vielen anderen Verfahren gegen verhaftete CHP-Bürgermeister werden, deren Verurteilung noch aussteht. Allen voran gegen den Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, für den die Staatsanwaltschaft sage und schreibe 2.300 Jahre Haft fordert. Auch im Prozess gegen İmamoğlu operiert die Staatsanwaltschaft mit sogenannten geheimen Zeugen. Trotz massiven Drucks, der so weit geht, dass Angehörige der Verhafteten bedroht werden, hat keiner der vielen verhafteten Mitarbeiter von İmamoğlu bislang gegen den Bürgermeister ausgesagt. Tatsachenbeweise gibt es nicht.

Für KritikerInnen ist offensichtlich, dass es dem türkischen Präsidenten Erdoğan darum geht, die ehemals erfolgreiche Oppositionspartei CHP, die seine AKP bei den Kommunalwahlen 2024 deutlich besiegen konnte, so weit zu zerstören, dass sie bei künftigen Wahlen kein Faktor mehr ist. Nachdem zunächst Dutzende BürgermeisterInnen festgenommen worden waren, ließ die Regierung dann auch den Vorsitzenden der CHP, Özgür Özel, per Gericht absetzen. Angeblich sei seine Wahl drei Jahre zuvor manipuliert worden.

Die meisten BeobachterInnen rechnen damit, dass die Justiz nach der Sommerpause auch gegen die Yeni Parti vorgehen wird. Eine erste Bezirksvorsitzende ist bereits verhaftet worden.“

https://taz.de/Repression-in-der-Tuerkei/!6207010/

“Ulmer Mann nach Urlaub in Türkei verhaftetFür den Ulmer IT-Ingenieur Ferdi Soylu endete der Türkei-Urlaub im Gefängnis:...
26/08/2026

“Ulmer Mann nach Urlaub in Türkei verhaftet
Für den Ulmer IT-Ingenieur Ferdi Soylu endete der Türkei-Urlaub im Gefängnis: Der 46-Jährige wurde nach einer Befragung durch einen Staatsanwalt in Ankara festgenommen. Nach Schilderung seines Bruders wirft die türkische Staatsanwaltschaft ihm vor, Mitglied einer terroristischen Vereinigung zu sein - im Zusammenhang mit dem Ulmer Bildungsverein FEZA, der der Gülen-Bewegung zugerechnet wird.

Der Bruder bestreitet eine Mitgliedschaft und sagt, Soylu habe dort lediglich 2012 seine Tochter zur Nachhilfe geschickt. Seine Frau und die vier Kinder sind inzwischen wieder in Deutschland. Die Familie fühlt sich von Botschaft und Auswärtigem Amt nur unzureichend unterstützt. Der Ulmer Grünen-Bundestagsabgeordnete Marcel Emmerich fordert ein rechtsstaatliches Verfahren und verweist darauf, dass der Fall dem Auswärtigen Amt bekannt ist und konsularisch betreut wird.”

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/bw-newsticker-am-morgen-2026-08-26-100.html -newsticker-am-morgen-2026-08-26-138

Musikalische Lesung aus dem Roman Die Optimistinnen mit Gün Tank und Eren Aksahin.Frauen, Arbeit und Solidarität - Migra...
25/08/2026

Musikalische Lesung aus dem Roman Die Optimistinnen mit Gün Tank und Eren Aksahin.

Frauen, Arbeit und Solidarität - Migration als Geschichte des Aufbruchs

FR., 04. SEPTEMBER 2026, 18:30 UHR
ZINNSCHMELZE • MAURIENSTRASSE 19 • 22305
HAMBURG

Gemeinsam mit Orhan Calisir sprechen die Künstlerinnen im Anschluss über die Streiks der Gastarbeiterinnen von 1973, die Rolle der Frauen in den Arbeitskämpfen sowie ihre Bedeutung für Erinnerung, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Veranstaltung verbindet Literatur, Musik und politische Bildung und erinnert an die oft übersehene Geschichte der Frauen, die Deutschland mit aufgebaut und gesellschaftlichen Wandel mitgestaltet haben.

Gün Tank, Autorin
Eren Aksahin, Musiker
Orhan Calisir, Journalist
Timm Taube, Moderation

Osman Kavala muss umgehend freigelassen werden - europäischer Gerichtshof für Menschenrechte. “Die Große Kammer des Euro...
25/08/2026

Osman Kavala muss umgehend freigelassen werden - europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.

“Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) hat ihre Entscheidung zur zweiten Beschwerde von Osman Kavala verkündet, der sich seit 2017 in Haft befindet. Die Große Kammer, die zum zweiten Mal einen Verstoß gegen die Menschenrechte feststellte, erklärte, Kavala müsse so schnell wie möglich freigelassen werden.

Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) hat ihr Urteil zur zweiten Beschwerde des Unternehmers und zivilgesellschaftlichen Aktivisten Osman Kavala verkündet.

Das Gericht stellte fest, dass die Meinungsfreiheit, die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, das Recht auf ein faires Verfahren sowie das Recht auf Freiheit und Sicherheit verletzt wurden. Zudem stellte es fest, dass das Verbot unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung verletzt wurde, da es keinen Mechanismus gibt, der eine Überprüfung der verschärften lebenslangen Freiheitsstrafe gewährleistet, und da Artikel 18, der die missbräuchliche Anwendung von Einschränkungen dieser Rechte verbietet, nicht eingehalten wurde.

Das Urteil in der als ‘Kavala gegen die Türkei (Nr. 2)’ bezeichneten Rechtssache wurde in einer öffentlichen Sitzung im Menschenrechtsgebäude in Straßburg verkündet. Der Präsident des EGMR, Mattias Guyomar, erklärte: ‘Angesichts der Schwere der festgestellten Verstöße muss der beklagte Staat dafür sorgen, dass der Beschwerdeführer so schnell wie möglich freigelassen wird.’

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

https://medyascope.tv/2026/08/25/aihm-kavala-kararini-acikladi-en-kisa-surede-serbest-birakilmali/?utm_source=Onesignal&utm_medium=Pushnotification&utm_campaign=Marketing

Mehr als 23 Jahre Haft für abgesetzten Bürgermeister “In der Türkei sind sechs ehemalige Bürgermeister der Opposition zu...
25/08/2026

Mehr als 23 Jahre Haft für abgesetzten Bürgermeister

“In der Türkei sind sechs ehemalige Bürgermeister der Opposition zu teils langen Haftstrafen verurteilt worden. In einem von Kritikerinnen und Kritikern als politisch motiviert gewerteten Verfahren wurde der ehemalige Bürgermeister des Istanbuler Bezirks Beşiktaş, Rıza Akpolat, etwa zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 23 Jahren und drei Monaten verurteilt, wie die Nachrichtenagenturen Anadolu und DHA berichteten. Das Gericht in Istanbul verurteilte ihn demnach wegen Bestechung, Geldwäsche und der Manipulation von Ausschreibungen.

Im Mittelpunkt des Großprozesses, bei dem 200 Personen angeklagt waren, stand ein Geschäftsmann, dem die Staatsanwaltschaft unter anderem die Bildung eines kriminellen Netzwerks vorgeworfen hatte. Mit diesem Netzwerk soll er Bürgermeister und Führungskräfte von Gemeinden bestochen haben. Der Geschäftsmann wurde wegen Ausschreibungsmanipulation zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt, vom Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung wurde er DHA zufolge freigesprochen.

Der Prozess wurde in der Türkei auch vor dem Hintergrund einer Verhaftungswelle gegen oppositionelle Bürgermeister und der Festnahme des ehemaligen Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu aufmerksam verfolgt. İmamoğlu, der profilierteste Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, war im März 2025 verhaftet worden. Er muss sich in einem anderen Prozess unter anderem wegen Korruption und Bildung einer kriminellen Vereinigung vor Gericht verantworten. İmamoğlu bestreitet die Vorwürfe. Der nun zu Ende gehende Prozess wurde vor diesem Hintergrund als politisch motiviert kritisiert. Die Regierung weist Einflussnahme auf die Justiz zurück.“

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/tuerkei-korruptionsprozess-riza-akpolat-besiktas-buergermeister

Als die AKP in der Türkei die Gülen-Bewegung zum Feind erklärte, sagte mir ein deutscher Politiker einmal: „Jahrelang ha...
24/08/2026

Als die AKP in der Türkei die Gülen-Bewegung zum Feind erklärte, sagte mir ein deutscher Politiker einmal: „Jahrelang haben AKP-Minister darauf gedrängt, dass wir den Gülen-Schulen den Weg ebnen. Jetzt setzen dieselben Leute uns unter Druck, damit wir genau diese Schulen schließen.“

So ist es eben: Islamistische Politik richtet sich nicht nach der Glaubensfreiheit, sondern nach politischen Interessen. Wechselnde Allianzen, finanzieller Neid, persönliche Feindschaften, all das kann die Verbündeten von gestern über Nacht zu Feinden machen.

Zuletzt ließ sich das an der Razzia gegen die Süleymancı-Gemeinde beobachten, eine sunnitische Gemeinschaft, die nach ihrem Gründer genannt wird. Die Regierung beteuert zwar hartnäckig, es gehe um Korruption, doch der wahre Grund liegt auf der Hand: Diese religiöse Gruppe hat sich der Regierung nicht unterworfen, sondern die Opposition unterstützt. Andere Gemeinschaften, die mit denselben Korruptionsvorwürfen konfrontiert sind, etwa Menzil oder İsmailağa, bleiben von jeder Kontrolle verschont, weil sie die Regierung stützen. Man nimmt sie sogar ausdrücklich in Schutz und schleust sie in den Staatsapparat.

Die Süleymancı-Bewegung, die nun ins Visier der Regierung geraten ist und deren Anführer verhaftet wurden, gehört zu den ersten muslimischen Gemeinschaften, die sich in Deutschland organisierten. Die Gründung des Verbands der Islamischen Kulturzentren reicht bis in die frühen 1970er Jahre zurück. Der Verband soll in neun Bundesländern über 300 Moscheen und Vereine sowie rund 100.000 Mitglieder haben. Ihre wirtschaftlichen Aktivitäten sind umfangreich. In Köln ließ die Gemeinschaft einen riesigen Campus errichten, der 70 Millionen Euro gekostet haben soll, ein sichtbares Zeichen ihrer Macht. Ein Teil davon wurde vergangene Woche eröffnet, ausgerechnet an dem Tag, an dem der Anführer der Süleymancı-Gemeinde, Alihan Kuriş, verhaftet wurde. Zur Eröffnung erschienen sie mit ihren traditionellen blauen Gebetskäppchen und winkten gemeinsam zum Himmel.

Lesen Sie die ganze Kolumne auf unserer Website oder direkt als Mail in ihr Postfach!

www.das-kulturforum.de/newsletter

Das KulturForum TürkeiEuropa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der in den 1980er Jahren von deutschen und türkeistämmigen Künstlern, Kulturschaffenden und Journalisten gegründet wurde.

“Die Einrichtung von Meeresschutzparks sorgt weiter für Zwist zwischen Griechenland und der Türkei. Hellas hatte im Juli...
24/08/2026

“Die Einrichtung von Meeresschutzparks sorgt weiter für Zwist zwischen Griechenland und der Türkei. Hellas hatte im Juli 2025 zwei Meeresparks im Ionischen und im Ägäischen Meer ausgerufen. Nun zog die Türkei mit zwei eigenen marinen Schutzgebieten nach. Athen protestiert und argumentiert, diese würden türkische Hoheitsgewässer überschreiten und zielten darauf, die Ägäis zu zerteilen. Innenpolitisch fordert die griechische Opposition aber eine schärfere Reaktion der Regierung.

Mit Präsidialdekreten hat die Türkei Mitte August zwei ‘nationale Meeresparks’ im nordöstlichen Ägäischen Meer und im östlichen Mittelmeer ausgewiesen. Ein Meeresschutzpark ist ein gesetzlich abgegrenzter Teil des Meeres oder der Küste. Diese Zonen dienen unter anderem dem Schutz bedrohter Arten, dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der Erholung überfischter Bestände.

Zwischen den NATO-Partnern Griechenland und der Türkei gibt es seit Jahrzehnten Spannungen. Konflikte bestehen insbesondere über Seegrenzen, Luftraumkontrolle und Energiequellen im östlichen Mittelmeer. Jüngst sorgte die in der Türkei geplante Verabschiedung eines Gesetzes zur sogenannten ‘Blauen Heimat’ (Türkisch: Mavi Vatan) in Athen für Aufregung und Besorgnis. Es handelt sich um einen von Ankara geplanten Rechtsrahmen, der die maritime Expansions- und Sicherheitsdoktrin des Landes festschreiben soll. Die Strategie beansprucht große Teile des Schwarzen Meeres, der Ägäis und des östlichen Mittelmeers.”

https://www.derstandard.de/story/3000000336650/meeresschutzparks-sorgen-f252r-streit-zwischen-athen-und-ankara

“Barış ve Demokratik Toplum Süreci kapsamında Meclis’te kabul edilen ve kamuoyunda ‘çerçeve yasa’ olarak bilinen 7595 sa...
23/08/2026

“Barış ve Demokratik Toplum Süreci kapsamında Meclis’te kabul edilen ve kamuoyunda ‘çerçeve yasa’ olarak bilinen 7595 sayılı Millî Dayanışma ve Toplumsal Bütünleşmenin Güçlendirilmesine Dair Kanun’un ardından oluşturulan Kurul, ilk toplantısını yarın yapacak.

Cumhurbaşkanı Yardımcısı Cevdet Yılmaz’ın başkanlık edeceği toplantıda, sürecin takibi ve kurumlar arasındaki koordinasyonun nasıl yürütüleceği ile oluşturulacak alt komisyonların görev alanlarının ele alınması bekleniyor.

Kanunun ‘Takip, koordinasyon ve uygulama’ başlıklı 7’nci maddesine göre, sürecin takibi ve değerlendirilmesi amacıyla oluşturulan Kurul’a Cumhurbaşkanı Yardımcısı başkanlık ediyor.

Kurul’da Adalet, Dışişleri, İçişleri ve Millî Savunma bakanları ile Cumhurbaşkanlığı Genel Sekreteri, Millî İstihbarat Teşkilatı Başkanı ve Millî Güvenlik Kurulu Genel Sekreteri yer alıyor.

Kurul, ihtiyaç hâlinde alt komisyonlar oluşturabilecek; ilgili bakanlık, kurum ve kuruluşların temsilcileri ile gerekli gördüğü kişileri Kurul ve komisyon toplantılarına davet edebilecek.“

https://bianet.org/haber/surecte-kritik-gun-cerceve-yasa-kurulu-ilk-kez-yarin-toplaniyor-322730

“Plastik aus Recyclinganlagen bedroht Antalyas Strände – Wissenschaftler fordern den Notstand. Auch Milliarden an Touris...
23/08/2026

“Plastik aus Recyclinganlagen bedroht Antalyas Strände – Wissenschaftler fordern den Notstand. Auch Milliarden an Tourismuseinnahmen stehen auf dem Spiel.

In Alanya (Provinz Antalya) hat die Stadtverwaltung jetzt einen wissenschaftlichen Bericht zur Plastikverschmutzung der Mittelmeerküsten vorgestellt. Prof. Dr. Sedat Gündoğdu von der Çukurova-Universität und der Sabancı-Universität Istanbul präsentierte dabei Ergebnisse aus Feldstudien entlang der Alanya-Küste.

Das Fazit des Fachmanns ist unmissverständlich: Die Mikroplastikbelastung im Mittelmeer hat ein kritisches Niveau erreicht. ‘Es muss der Notstand ausgerufen werden’, forderte Gündoğdu laut Turizm News. Der Forscher macht vor allem mehr als 140 Recyclinganlagen in der Region Adana und Mersin verantwortlich.

Nicht nur Wissenschaftler schlagen Alarm. Tourismusunternehmerin Pınar Özkaya, die seit 26 Jahren in der Bucht von Çıralı lebt und arbeitet, berichtet gegenüber Hürriyet.de: ‘Nach 26 Jahren in Çıralı habe ich eine derart starke Verschmutzung noch nie erlebt.’ Das Wasser sei trüber geworden, Gäste beschwerten sich zunehmend. Kürzlich schlossen sich über 100 Freiwillige – darunter Einheimische sowie Touristinnen und Touristen – zusammen. Und sammelten in einer abgelegenen Bucht bei Çıralı tonnenweise Plastikmüll ein.“

https://www.fr.de/panorama/tuerkei-urlauber-und-einheimische-entsetzt-ueber-plastikmuell-im-mittelmeer-zr-94455880.html

Adresse

OTTMAR-POHL-PLATZ 3a
Cologne
51103

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von KulturForum TürkeiDeutschland erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen