Cityofhope cologne e.V.

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Cityofhope cologne e.V. Find us on facebook: cityofhope cologne e.V. Seite und Gruppecityofhope cologne e.V. - Wir wissen: Wir sind die Welt!

(Demonstrations- und Kundgebungsseite)cityofhope cologne e.V. - KIT (besonders schutzbedürftige Personen)cityofhope cologne e.V. - InfopageUnsere Entstehungsgeschichte:Von September 2015 bis März 2016 organisierten wir an der Drehscheibe am Flughafen Köln/Bonn die Kleiderkammer, ein Wickelraum, ein großes L***r und die Betreuung unserer weiterreisenden Gäste. In diesem Zeitraum kamen jeden zweiten und danach jeden vierten Tag, Züge direkt von der österreichischen Grenze am Flughafen in Köln mit durchschnittlich 500 geflüchteten Menschen an. Hier konnten sie essen und trinken, ihre Mobiltelefone aufladen, ihre Babys und Kinder wickeln, sich mit notwendiger Kleidung versorgen und im Notfall eine Arztstation aufsuchen. Seitdem engagieren wir uns vielfältig in der Flüchtlingshilfe auf rein ehrenamtlicher Basis.Die Zeit der Nothilfe ist vorbei - trotzdem gibt es für Flüchtlingshelfer noch viel zu tun. Wir spenden Zeit Wir sind Paten Wir helfen bei der Wohnungssuche Wir helfen bei Amtsgängen aller Art Wir leisten Hilfe zum AlltagWeiterhin werden wir uns für die Rechte unserer neuen Bewohner stark machen und ihnen eine Stimme geben wo es angebracht ist.Und alles, wie von uns gewohnt, mit ganz viel Herz, Kopf und Verstand!

18/10/2026
18/10/2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir begrüßen Sie gerne bei der Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom 1938 vor 88 Jahren,

am Montag, 9. November 2026 ab 16.30 Uhr
im großen Gebetsaal der Synagoge, Roonstr. 50

Einlass: 16.30 Uhr
Beginn: 17.00 Uhr

Anschließend findet eine Kranzniederlegung in der Trauerhalle statt.

Wir danken vorab für Ihr Kommen.

Ihre Synagogen-Gemeinde Köln und die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

Es wäre ein gutes Zeichen, aber alle Hinweise gehen in eine andere Richtung: in den Grossstädten wie Köln gibt es bereit...
18/10/2026

Es wäre ein gutes Zeichen, aber alle Hinweise gehen in eine andere Richtung: in den Grossstädten wie Köln gibt es bereits sichere Mehrheiten für israelbezogenen Antisemitismus. Die Linke marschiert in vielen Städten gemeinsam mit roten und nationalistischen Antisemiten,Islamisten und Putinfreunden. Die Kölner Bundestagsabgeordnete Reissner gehört zum antisemitischen Netzwerk Marx21.
Alles deutet darauf hin, dass schon im Wahhlkampf die antiisraelische Karte gezogen wird.
Deshalb, sosehr wir auch bei den israelsolidarischen Genoss*innen in der Linken sind, die Partei ist unwählbar und wird es bleiben!

Manchmal setzt ein Gericht ein Zeichen!
17/10/2026

Manchmal setzt ein Gericht ein Zeichen!

17/10/2026

7. FESTIVAL DER SOLIDARITÄT
22.–25. Oktober 2026
Vier Tage Begegnung, Kultur und Solidarität im Zeichen des Friedens.

Mit Lesung, Konzert, Fotoausstellung und Podiumsdiskussionen zu Menschenrechten, politischen Gefangenen, Migration, kritischen Journalismus und aktuellen Krisenregionen.

📖 Lesung mit İlhan Sami Çomak
🎶 Konzert mit Udi Yervant & Collectif Medz Bazar
📸 Fotoausstellung „Heimatlos: Zwischen Migration und Exil“
💬 Podiumsdiskussionen mit Gästen aus Politik, Journalismus und Menschenrechtsarbeit
🎵 Abschlusskonzert mit Irmak Karaca

Bürgerzentrum Mülheim · Kulturbunker · Bürgerzentrum Ehrenfeld

Save the Date – kommt vorbei und setzt ein Zeichen für Frieden und Solidarität!

17/10/2026

Das Kölner leistet wichtige Arbeit für unsere demokratische Gesellschaft.

Anstatt im sachlichen Gespräch zu bleiben, haben bisher unbekannte Täter*innen die Einrichtung in einem Akt des Vandalismus vermutlich mit Buttersäure angegriffen.
Wir stehen an der Seite der Kolleg*innen und hoffen, dass ihr Haus bald wieder öffnen kann.

Der Ort steht für Dialog und Austausch auf Basis durchdachter Argumente - das kann auch dumpfer Vandalismus nicht verhindern.

Gerne weisen wir auf diese Veranstaltung der Kölner Gruppe der „Artists against Antisemitism“ hin
17/10/2026

Gerne weisen wir auf diese Veranstaltung der Kölner Gruppe der „Artists against Antisemitism“ hin

Unsere Empfehlung: Die zweite Veranstaltung der neugegründeten Artists Against Antisemitism Köln. Das Buch enthält auch ein interssantes Kapitel über die ambivalente Positionierung von Punks und Punkmusik in Israel.

Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk

In nahezu allen Gesellschaftsbereichen erleben wir derzeit einen rasanten Anstieg von Antisemitismus. Darauf weisen aktuelle Forschungsergebnisse ebenso hin wie Statistiken von Melde- und Beratungsstellen wie RIAS und OFEK. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme judenfeindlicher Vorfälle in alternativen und sich progressiv gebenden Milieus, die sich in ihrer Selbstwahrnehmung oftmals immun gegenüber solchen Tendenzen wähnen. In diesem Buch fragen sich die Autor:innen, wie eine Subkultur wie Punk, deren Geschichte und Gegenwart maßgeblich auch von jüdischen Protagonist:innen geprägt wurde und wird, anfällig für antisemitische Dynamiken werden konnte? Was macht Subkulturen wie Punk dennoch auch für Juden und Jüdinnen noch immer attraktiv? Kann Punk ein Reservoir sein, für eine Kritik und Bekämpfung des Antisemitismus auf der Höhe der Zeit?

Buchvorstellung mit Andreas Borsch + Tobias Johann (Hrsg.)
Ort: Halle am Rhein
Datum: 06.11.26
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt frei

17/10/2026
17/10/2026

Die Rede unseres Vorsitzenden, Dr. Johannes Platz, heute auf der Solidaritätskundgebung mit dem NS-DOK, unserem EL-DE-Haus, der zentralen städtischen NS-Gedenkstätte und unserem Haus der Demokratie, das die Demokratiefeinde in der vergangenen Nacht angegriffen haben.

Viele waren da: der EL-DE-Haus-Verein, MitarbeiterInnen des NS-DOK, Sozialdemokratinnen (dankenswerterweise hatte die Bürgermeisterin Maria Helmis-Arend aufgerufen), LINKE, der EL-DE-Verein, Vertreter von Grassroots-Sozialverbänden und mancherlei Opfergruppen des NS-DOK, auch "Behinderte2, Obdachlosenverbandsverteter, GewerkschafterInnen, das Bündnis gegen Antisemitismus - BgA Köln und die Gesellschaft für kritische Bildung als unsere natürlichen BündnispartnerInnen, der Ganey-Tikva-Verein und die Solidaritätspartnerschaft Bergisch Gladbach - Nir Oz, die VertreterInnen von Köln gegen Antisemitismus.

Wir waren viele, aber nicht genug. Es ist ein Angriff auf eine zentrale Institution unserer Stadt, auf eine unserer Behörden, mit engagierten Menschen, die bilden, aufklären, erinnern.

Hier jetzt die Rede:

Redebeitrag von Dr. Johannes Platz, Vorsitzender der DIG AG Köln

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Köln veranstaltet in konstanter Regelmäßigkeit mit BündnispartnerInnen des Bündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln und der Gesellschaft für kritische Bildung Veranstaltungen zur Geschichte und Gegenwart der Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus und dessen Opfer. Dabei setzen wir uns in kritischer Solidarität auch mit Phänomenen der „Erinnerung als höchste Form des Vergessens“ auseinander. Aus dieser kritischen Solidarität und Unterstützung des NS-DOK im EL-DE-Haus, auch als bewährter Kooperationspartner sagen wir:

Der Angriff auf das NS-DOK ist unerträglich! Es ist ein Angriff auf ein Haus der Erinnerung und Demokratie. Es ist ein zutiefst antidemokratischer Angriff – ganz gleich, von welchem Urheber oder welcher Urheberin er ausgeht.

Die Angriffe auf das Gedenken, auf unsere Erinnerungskultur nehmen zu. Sie kommen aus mehreren Richtungen. Das letzte Beispiel war Dr. Hans Thomas Tillschneider von der AfD in Sachsen-Anhalt, der Einlass in die Synagoge zum Gedenken an den rechtsextremen Anschlag vor sieben Jahren begehrte.

Einerseits, man möchte es schon fast traditionell nennen, kommen sie aus der politischen Rechten und dem L***r des Rechtspopulismus. Das begann nicht erst mit dem Historikerstreit 1986, sondern zieht sich als Phänomen der Schuldabwehr seit der unmittelbaren Nachkriegszeit durch die bundesdeutsche Geschichte. Diesen Rechten ist eine Auseinandersetzung der deutschen Vergangenheit ein Dorn im Auge. Mit Stichworten wie „Schuldkult“ und „Mahnmal der Schande“ ziehen sie gegen die etablierte, aber auch in den letzten vier Jahrzehnten, nicht zuletzt durch die Gedenkstättenbewegung erkämpfte Erinnerungskultur zu Felde. Diese fühlte sicheiner „Geschichte von unten“, nach dem Motto „Grabe, wo Du stehst“ verpflichet sieht, wie es der Schwedische Vordenker und Praktiker der Bewegung Anfang der 1980er-Jahre formulierte. Wahrscheinlich kommt der Anschlag der gestrigen Nacht aus diesem Feld. Die Rechten wollen einen positiven Bezug auf die deutsche Geschichte, auf Helden, Großtaten und Überhöhung. Dagegen ist unsere Erinnerungskultur das notwendige und richtige Korrektiv.

Eine andere Tendenz stellt die Erinnerungskultur seit gut zwei Jahrzehnten aus der linksliberalen und linken Mitte ausgerechnet des Historikerfeldes in Frage. Also aus der Richtung, die im Historikerstreit 1986 Geschichtsrelativierungen der Rechten erfolgreich zurückwies. Im Zentrum des Denkens dieser Historikergeneration und der sozialen Bewegungen, die sie begleiten, steht der Postkolonialismus. VertreterInnen der postkolonialen Geschichtsschreibung forderten im Historikerstreit 2.0 vor einigen Jahren die NS-Geschichtsforschung mit abwegigen Thesen heraus. Das eigentlich Erste/Ursprüngliche sei die koloniale Herrschaft Deutschlands gewesen, genau in deren Tradition stünde die Shoah und in der Erinnerungskultur überdecke sie dieses historische Prius. Ein Historiker beschwor einen „deutschen Katechismus“ der Erinnerungskultur, der die Shoah in den Mittelpunkt rücke und die anderen Geschichten verdränge. Diese Sicht sei einem deutschen geschichtspolitischen Provinzialismus geschuldet. Diese nachwachsende HistorikerInnen-Generation stellt die NS-Erinnerung in den Hintergrund, relativiert die Shoah mit ausgerechnet vermeintlichen Verbrechen Israels und dichtet Israels Kriegsführung in Gaza und darüberhinaus seit 1948 einen fortwährenden Genozid an.

Dies sind zwei gleichermaßen gefährliche Tendenzen der Infragestellung unserer Erinnerungskultur. Politisch gilt es drei Wochen vor dem Jahrestag des Novemberpogroms vom 9. November 1938 zu erinnern.

Konkret bedeutet Erinnern auch Solidarität den Nachfahren damaliger Opfer: nämlich mit den lebenden Jüdinnen und Juden hier und in Israel und weltweit, den Sinti und Romia, den LGBTIQ, denjenigen, die als „Asoziale“ markierte Menschen ausgegrenzten, den psychisch oder anderweitig Erkrankten, die die Opfer der Erprobung des Holocaust wurden, von Tätern, die zum Teil ihre Tätigkeit in Osteuropa fortsetzten.

Die NS-Vernichtungspolitik war im Einzelnen zwar unterschiedlich und von unterschiedlicher Intensität und die Mortalität war je nach Gruppe verschieden.

Aber im Kern ging es den Nationalsozialisten um den Ausschluss und die Vernichtung derjenigen, die sie der „Volksgemeinschaft“ der „VolksgenossInnen“ gegenüberstellten: all jenen, die sie als „Gemeinschaftsfremde“ markierten, natürlic h auch aber auch AntifaschistInnen, SozialdemokratInnen, GewerkschafterInnen und KommunistInnen, ChristInnen und einigen Militärs.

Dagegen müssen wir aufstehen, denn die Erinnerung an all die „Gemeinschaftsfremden“, die Nationalsozialisten, definierten, ausschlossen, konzentrierten und ermordeten und die Solidarität mit allen Opfern der Rechten stellen die Urheber dieses Angriffs in Frage – nicht zufälligerweise in der Nacht, an deren Vorabend im NS-DOK über die AfD aufgeklärt wurde.

Wir sollten aufstehen, weil wir uns der „Militant Democracy“ verplichtet sehen. Damit meine ich nicht die Schwundstufe unserer „wehrhaften Demokratie“. Ihre Erfinder – nicht zufällig emigrierte deutsche Sozial- und Politikwissenschaftler im amerikanischen Exil formulierten dieses Konzept. Im amerikanischen Original konsequenter in den 1940er-Jahren bezeichnet!

Denn es gilt nicht allein unsere Erinnerungskultur, bei aller notwendigen aufklärerischen Kritik an Floskeln, Ritualen und Formeln hinter denen sich PolitikerInnen in Festtagsreden verschanzen, zu verteidigen. Es geht um unsere Demokratie und das NS-DOK als unser Kölner Haus der Erinnerung, Aufklärung und Demokratie.

KEINE ANGST!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Adresse

Glashüttenstrasse 20, (Jugend/und Gemeinschaftszentrum)
Cologne
51143

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