Wir sind gefangen in einer Welt unseres eigenen Verstehens. Weil wir die Welt in einer bestimmten Weise sehen – gegründet in Subjekt und Objekt, Identitäten und Ereignissen und als Besitzer von Wissen – sind wir gezwungen uns mit einer bestimmten Lebensweise abzufinden, die unsere natürliche Freiheit einschränkt. Es ist jedoch möglich eine neue Vision von Wirklichkeit zu aktivieren. Diese Vision ist gegründet in einem anderen Verständnis von Raum, Zeit und Wissen, den drei untrennbaren Facetten unseres Seins. Jede Begrenzung, der wir begegnen, ob wir sie von außen kommend oder als selbst auferlegt betrachten, kann in Frage gestellt werden. Die TSK – Haltung untersucht unsere „Wahrheiten“ und lädt uns zu einer Entdeckungsreise ein. Vorstellungskraft, Spekulation und Hinterfragen, können auf spielerische Weise zu Wegen in Richtung Kreativität werden, und das Alltägliche, so wie es ist, kann als besonders erkannt werden. Wir müssen nicht auf dem Meditationskissen sitzen, um die Welt neu zu sehen. Wichtiger ist die Haltung eines freien und offenen Erforschens in jedem Moment und jeder Aktivität. Was auch immer passiert; wir können uns lösen von der Einstellung: „So sind die Dinge eben“, ohne dabei eine andere, „bessere“ Realität zu konstruieren. Die TSK Vision ist durch Tarthang Tulku in die Welt gekommen. Als junger Mann in Tibet als Lama ausgebildet, lebt er seit über 40 Jahren im Westen. Er ist ein dynamischer Denker von bemerkenswerter Bandbreite und hat die TSK Vision, die nicht als Buddhistische Lehre zu betrachten ist, in einer Serie von anerkannten Werken, die in sechs Sprachen übersetzt wurden, erforscht.