05/10/2026
Resilienz und Resistenz gegen Landenteignungen, Ausnahmezustand und Privatisierungen in El Salvador
In El Salvador sind innerhalb weniger Jahre hart erkämpfte Freiheiten für ein Sicherheitsversprechen geopfert worden. Der Ausnahmezustand ist zu einem Dauerzustand geworden, Zivil- und Menschenrechte werden mit Füßen getreten.
NGOs, Journalist*innen und politische Gegner*innen werden verfolgt, verhaftet oder zum Verschwinden gebracht. Gleichzeitig breitet sich die Gier der Mächtigen ungebremst aus. Die Folge: Umweltzerstörung, Vertreibungen und Enteignungen für Megaprojekte und privaten Luxus, geschützt durchs Militär, sind an der Tagesordnung im kleinsten Land Mittelamerikas. Die Privatisierung von staatlichen Strukturen schreitet voran, z.B. im Gesundheitssystem.
Während das autoritäre Regime in den Medien und auf Social Media das Land in den schönsten und florierendsten Farben malt, wollen wir mit Morena Murillo und Inés Dávila aus El Salvador über die Notwendigkeit von Resilienz diskutieren sowie über die Möglichkeiten, Widerstand zu leisten.
Inés Dávila ist Soziologin an der Universität von El Salvador und Mitglied des „Bloque de Resistencia y Rebeldía Popular“ (BRP). Morena Murillo ist die Geschäftsführerin der NGO APROCSAL und Koordinatorin des Nationalen Gesundheitsforums.
Donnerstag, 15. Oktober, 19:30
Allerweltshaus Köln, Geisselstr. 3-5, 50823 Köln
Im Rahmen der El Salvador Rundreise
Gefördert durch
Brot für die Welt
Rosa-Luxemburg-Stiftung