Autonomes Zentrum Köln

Autonomes Zentrum Köln Unabhängig, selbstverwaltet & unkommerziell. Raum linksradikaler Politik, sozialer Projekte, Kunst und Kultur.

Das Autonome Zentrum ist ein Treffpunkt für organisierte und nicht-organisierte Menschen aus den verschiedensten sozialen, politischen und kulturellen Zusammenhängen. Es bietet einen unkommerziellen Raum für Ausstellungen, Infoveranstaltungen, Gruppentreffen, Konzerte, Parties, Kneipe, Essen, Kino und vieles mehr. [...] Im Autonomen Zentrum wird entlang emanzipatorischer Inhalte parteiunabhängige

Politik und Kultur betrieben. [...] Das Gelingen der Veranstaltungen und der Fortbestand des Autonomen Zentrums liegen bei verantwortungsbewussten Besucher_innen, die sich immer als handelnde Subjekte und nicht als passive Konsument_innen wahrnehmen.

Beats und Sekt on Ice im Schatten, jetzt bis 22 Uhr beim How-to-AZ-Sektgarten im AZ-Hof - kommt rum!
07/09/2024

Beats und Sekt on Ice im Schatten, jetzt bis 22 Uhr beim How-to-AZ-Sektgarten im AZ-Hof - kommt rum!

09/08/2023
Räumung ausgesetzt!Dank der Unterstützung solidarischer Menschen wurde die Räumung der Zeltwiese ehemaliger OMZ Bewohner...
09/08/2023

Räumung ausgesetzt!
Dank der Unterstützung solidarischer Menschen wurde die Räumung der Zeltwiese ehemaliger OMZ Bewohner*innen ausgesetzt und durch das Liegenschaftsamt eine Duldung ausgesprochen.
ONE STRUGGLE, ONE FIGHT!
ZELTWIESE & AZ BLEIBT!

Zeltwiese neben dem Autonomen Zentrum Köln soll morgen am Mittwoch, den 09.08.23, 14h, durch Cops geräumt werden!Stadt K...
08/08/2023

Zeltwiese neben dem Autonomen Zentrum Köln soll morgen am Mittwoch, den 09.08.23, 14h, durch Cops geräumt werden!
Stadt Köln beweist erneut ihre Verachtung gegenüber obdachlosen Menschen.
Autonome und Unterstützer*innen kämpfen für ihre Nachbar*innen auf der Zeltwiese und protestieren ab 13h vor Ort.

Köln, den 08.08.23

Anfang Juni dieses Jahres versetzte die Stadt Köln dem Wohn- und Arbeitsprojekt Obdachlose mit Zukunft (OMZ) den finalen Todesstoß. Von Beginn an war das Handeln der Stadt auf Zermürbung der im OMZ entstandenen selbstverwalteten Strukturen ausgelegt. In einem letzten Akt hatte die Stadt unter Federführung des Sozialdezernenten Harald Rau an einer Kriminalisierung des Projektes gearbeitet, um dieses im Misskredit anschließend räumen zu lassen. Die vor der Räumung den Bewohner*innen zugesagten adäquaten Alternativen wurden nur zum Teil umgesetzt. Seitdem lebt ein Dutzend der ehemaligen Bewohner*innen des OMZs in einem selbst eingerichteten Zeltlager auf der Wiese neben dem Autonomen Zentrum Köln und soll nach dem Willen der Stadt und polizeilicher Ankündigung morgen um 14h geräumt werden.

Sabrina Purple, Teil der Presse-AG des AZ Kölns, erklärt dazu:
„Während das Asozialdezernat insbesondere den durch Funk und Fernsehen bekannt gewordenen OMZ-Bewohnern einen Übergang in festen Wohnraum ermöglichte, gingen die öffentlich weniger in Erscheinung getretenen Menschen ohne deutschen Pass leer aus. Die zuvor gemachten Versprechen an die polnischsprachigen OMZ-Bewohner wurden immer wieder gebrochen, bis die Menschen schlussendlich auf der Straße landeten und aus der Not heraus nun in Zelten auf der Wiese neben dem AZ eine provisorische Bleibe gefunden haben. Das uneinheitliche Handeln der Stadtverwaltung und ihren Angestellten gegenüber den Menschen des OMZs ist Rassismus par excellence!“

Sichtlich erbost fährt Purple fort:
„Als wäre dies nicht schon schlimm genug, hat die Stadt uns als Autonomes Zentrum telefonisch kontaktiert, um mitzuteilen, dass es sehr zeitnah zu einem Polizeieinsatz kommen werde, bei dem die Zeltwiese unserer Nachbar*innen geräumt werden soll. Heute mittag liefen Cops samt Dolmetscher auf der Wiese auf, um die Räumung in nur 24h anzukündigen!
Für uns als Autonome ist klar: KEINE Räumung der Zeltwiese! Solidarität mit unseren Nachbar*innen! Stadt Köln, lasst die Menschen auf der Wiese in Ruhe oder löst euer Versprechen nach einem dauerhaften Wohnraum für die Menschen ein, wenn ihr im Stadtrat und Stadthaus Deutz eure Ruhe haben wollt!“

Das zwischen Justizzentrum, Parkhaus und Autonomen Zentrum liegende Zeltlager wurde Anfang Juli aufgebaut. Seitdem hat sich ein solidarisches Verhältnis unter alten und neuen Nachbar*innen verfestigt. Genutzt wird die Wiese für offene Sportangebote des AZs, als Zugang zur vom AZ angelegten Hall-of-Fame für Graffiti-Spayer*innen und seit diesem Sommer auch als Zeltwiese ehemaliger OMZ Bewohner*innen. Obwohl im Vergleich zum Wohnen im OMZ das Leben in den Zelten miserabel ist - mit entweder über 40 Grad im Zelt oder aktuell knöcheltiefen Regenpfützen neben der Isomatte sowie in knapp drei Monaten voraussichtlich mit Minusgraden - wird der Standort neben dem AZ sehr geschätzt.

"Solange wir keinen festen Wohnraum haben, ist die Wiese neben dem AZ einer der besten Orte zum Platte machen in Köln, den wir kennen. Seit es das OMZ gibt, wurden wir schon vier mal von der Stadt geräumt, jetzt ist Schluß, diesmal bleiben wir!"
sagt R., einer der räumungsbedrohten Menschen.

„Wirklich keine*r stört sich an der gemeinsamen Nutzung der Wiese mit unseren neuen Nachbar*innen, im Gegenteil, wir leben in solidarischem Austausch nebeneinander. Stadtverwaltung: Macht eure Hausaufgaben! Obdachlosigkeit verhindern und nicht verschlimmern und räumende Cops: Geht heim und lasst eure Finger von unseren Nachbar*innen! "
fügt Purple abschließend an.

Das Autonome Zentrum Köln schließt sich dem Aufruf von Unterstützer*innen des OMZs an und ruft ebenfalls zu Protest gegen die angekündigte Räumung für Morgen ab 13 Uhr neben dem AZ auf.

KEIN TAG OHNE ZELTWIESE!
SOLIDARITÄT MIT ALLEN VON OBDACHLOSIGKEIT BETROFFENEN!

13/02/2023

Antisemitisch motivierter Einschüchterungsversuch vor Veranstaltung Antifa ConnAct: Einführung in die Kritik des Antisemitismus

Am Donnerstag, den 09.02.23, veranstaltete die Antifaschistische Gruppe [CGN] die jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfindende Veranstaltungsreihe Antifa ConnAct. Als Referent*in war das Bündnis gegen Antisemitismus Köln geladen, welches einen Vortrag unter dem Titel Einführung in die Kritik des Antisemitismus hielt.
Zu Beginn der Veranstaltung erschienen zwei Personen vor dem Autonomen Zentrum Köln, die Besucher*innen und Organisator*innen durch drohende Ansprache und gewaltbereites und vermummtes Auftreten von einer Teilnahme an der Veranstaltung abzuhalten versuchten. Die Personen wurden daraufhin angesprochen und unterließen anschließend weitere Drohgebärden. Nach einer halben Stunde entfernten sie vom AZ und riefen mit erhobener Faust Drohungen gegen die vor dem AZ befindlichen Personen aus.
Die Antifa ConnAct fand währenddessen wie gewohnt statt.

Gegen jeden Antisemitismus!
In der Radikalen Linken, auf der Straße und in den Köpfen der Menschen!

19/01/2023

Frieden für alle Ukrainer*innen, Freiheit für alle Russ*innen! Solidarität mit der linksradikalen Antikriegsbewegung in Osteuropa!

english version below

Seit 13 Jahren gilt der 19. Januar in Osteuropa als antifaschistischer Aktionstag. Zum Auslöser wurde die Ermordung der linken Journalist*innen und Menschenrechtsanktivist*innen Stanislav Markelov und Anastasia Baburova durch N***s am helligten Tag in Moskau. Dabei handelte es sich um den vorläufigen Höhepunkt rechtsradikaler Gewalt, die in den Neunziger und frühen 2000er Jahren einen massiven Aufschwung erlebte. Hunderte Migrant*innen und dutzende Antifaschist*innen wurden in dieser Zeit ermordert.

Der Staat interessierte sich von Anfang an nicht für die Aufklärung der Morde, stattdessen wurde das Gedenken an die Genoss*innen immer wieder Ziel von Polizeigewalt und Repressionen. Mit der zunehmenden Verschärfung nationalistischer Politik seit 2012 wurde die rechtsradikale Ideologie zur neuen russischen Staatsdoktrin. Diese fand ihren Ausdruck im Überfall auf die Ukraine vom 24.02.22.

Seitdem kämpfen Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Russland, Ukraine und Belorus gegen den Krieg mit illegalen Demonstrationen, Saboteakten und Brandanschlägen. So kam es allein in Russland in den letzten Monaten oft zu Großbränden in Industrieanlagen. Gleichzeitig wurde die Radikale Linke in diesem Krieg zum Ziel vermehrter Repression. Einen Extremfall markiert der sogenannte „Tyumen Fall“. In der sibirischen Stadt wurden sechs Anarchist*innen verhaftet und unter Folter gezwungen gefälschte Geständnisse zu unterschreiben, um sie für Sabotageakte verantwortlich zu machen.

Wir solidarisieren uns mit unseren Genoss*innen in Osteuropa! Nieder mit Krieg und Faschismus! Für die befreite Gesellschaft!

English version

Peace for all Ukrainians! Freedom for all Russians! Solidarity with the radical left anti-war movement in Eastern Europe!

For 13 years the 19th of January counted as an anti-fascist action day. It’s roots lie in the murder of leftist journalists and human rights activists Stanislav Markelov and Anastasia Baburova by N***s in Moscow. This murder marks the height of fascist violence, which came to rise in the 90s and early 2000s. Several hundred migrants and dozens of anti-fascists were killed in those times.

The russian state did not care for the solving of the murders, instead the rememberance of our comrades became the target of police-violence repression. With the developing nationalist politics since 2012, radical right-wing ideology became the new state doctrine. Newest expression of this ideology was the invasion of Ukraine on 24th February 2022.

Since then anarchists and anti-fascists in Russia, Belorus and Ukraine started fighting against the war with illegal protests, acts of sabotage and arson attacks. In the last months there were several fires in industry plants and factories. In the same time the radical left became the main target of repression. The „Tyumen Case“ can be seen as the most extreme example. In the Siberian town, six anarchists were arrested, tortured and forced to sign fake confessions, to make them responsible for acts of sabotage.

We call for Solidarity with our Comrades in Eastern Europe! Down with War and Fascism! For the liberated Society!

13/01/2023

Lützerath verteidigen & den Kohleausstieg selbst machen

Fahrt noch heute in UnserAllerCamp, morgen zur Großdemo oder agiert dezentral - auch in Köln damit .

Infos zum Camp siehe https://luetzerathlebt.info/mitmachen-unterstuetzen/ausweichcamp (https://luetzerathlebt.info/mitmachen-unterstuetzen/ausweichcamp/)/

FFF Köln schläft zur gemeinsamen Zuganreise zur Demo folgende Verbindungen vor:
09:45 Uhr / 10:45 Uhr / 10:45 Uhr
Treffpunkt Gleis 8/9 Köln Hbf

Dezentrale Aktionen sind überall möglich. Büros von Politiker*innen & RWe Gebäude gibt es auch in Köln. Jede Aktion gegen die Bullen schwächt ihre Einsatzsfähigkeit in Lützerath. Die Primus Service GmbH schmiert den 🐷 die 🥯 & das Pullmann Hotel & das Ibis Hotel stellen in Köln die 🛌. Keine ruhige Nacht den 🐷!

Adresse

Luxemburger Str. 93
Cologne
50939

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Autonomes Zentrum Köln erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen