Deutscher Bühnenverein

Deutscher Bühnenverein Der Deutsche Bühnenverein ist der Interessen- und Arbeitgeberverband der Theater und Orchester.

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Copyright Titelbild: Theater Koblenz, Matthias Baus

🚨 Kommunen am LimitDer Deutscher Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag machen h...
22/06/2026

🚨 Kommunen am Limit

Der Deutscher Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag machen heute mit dem Aktionstag auf die dramatische Finanzlage der Kommunen aufmerksam.

»Die Kommunen sind am Limit angekommen. 31 Milliarden Defizit in ganz Deutschland, allein in NRW beträgt es 9 Milliarden Euro«, erklärt Apostolos Tsalastras, Kämmerer und Kulturdezernent der Stadt Oberhausen und Vorsitzender des Landesverbands Mitte im Deutschen Bühnenverein.

Mit dem Aktionstag wollen die Kommunen die Länder und den Bund bewegen, mehr Steueranteile in die Kommunen zu geben. Damit geht es auch um die Finanzierung der Bühnen, die von den Kommunen getragen werden. »Wir fordern mehr Mittel, um die Investitionen in die Infrastruktur und die Zukunftsfähigkeit sicherstellen zu können«, erklärt Tsalastras.

Apostolos Tsalastras (Kämmerer und Kulturdezernent Stadt Oberhausen, Vorsitzender Landesverband Mitte Deutscher Bühnenverein), Kathrin Mädler (Intendantin Theater Oberhausen), Vizepräsidentin Deutscher Bühnenverein), Christine Vogt (Leiterin LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen) sowie Andreas Gadde (Soziokulturelle Zentren) diskutieren heute über die Bedeutung von Kultur in finanziell herausfordernden Zeiten, kommunale Haushaltslagen und Perspektiven für die Kulturlandschaft.

📍 19:30 Uhr, Theater Oberhausen. Eintritt frei.

Mehr erfahren: https://short-url.cc/1saW-

📸 Apostolos Tsalastras © privat

Liebe als Ressource für Gesellschaft ❤Ein objektives Problem trifft auf eine subjektive Herausforderung – mit dieser Beg...
19/06/2026

Liebe als Ressource für Gesellschaft ❤

Ein objektives Problem trifft auf eine subjektive Herausforderung – mit dieser Begegnung eröffnete Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda seine Rede an die Mitglieder und Gäste der Jahrestagung im Berliner Ensemble. Das Geld ist knapp, Kommunen und Länder haben keine ausreichenden Mittel um die Bühnen weiterhin so auszustatten, wie die Theaterleitungen und Kulturpolitiker:innen es für notwendig und richtig erachten. Und jetzt? Jetzt wird es komplex, kündigte er an und führte in seinem Vortrag über Erkenntnisse von Niklas Luhmann und Ernst Cassirer über Winnie the Pooh und Nat King Cole zu der subjektiven Herausforderung, vor denen die Versammelten gemeinsam stünden: Den Blick auf Theater und Kunst nicht auf die Dimension zu verkürzen, genug Geld fürs eigene Haus zu bekommen.

👉Zur vollständigen Rede: https://www.buehnenverein.de/de/debatte/jahrestagung-2026-liebe-als-ressource/39

📸 Moritz Haase

18/06/2026

Fünf Workshops, fünf Themen für Theater und Orchester: von Zukunftspakten in Zeiten angespannter Haushalte über Diversity Management und kultureller Teilhabe für junges Publikum bis hin zu Krisenkommunikation und der Sanierung von Theaterbauten.

In den Workshops der Jahrestagung 2026 haben die Teilnehmenden Erfahrungen ausgetauscht, Herausforderungen diskutiert und konkrete Ansätze für die Praxis entwickelt.

Vielen Dank an Matthias Rohde und Martina Jacobi für die filmische Begleitung.🤝 Und an das Deutsches Theater Berlin für die Unterstützung.

Mehr Videoeinblicke und die Ergebnisse der Workshops findet ihr hier: buehnenverein.de/de/jahrestagung-2026

🗨️ »Die demokratischen Institutionen in Deutschland sind in der Krise«, konstatiert Maximilian Steinbeis am Samstag im D...
13/06/2026

🗨️ »Die demokratischen Institutionen in Deutschland sind in der Krise«, konstatiert Maximilian Steinbeis am Samstag im Deutsches Theater Berlin. Zum Abschluss der Jahrestagung referiert der Jurist und Verfassungsblog-Gründer über die Kunstfreiheit und Einflussnahme politischer Institutionen auf künstlerische Prozesse. Mehr Resilienz unserer Demokratie und juristischen Schutz zu fordern, geht ihm nicht weit genug: »Was Not tut, ist Resistenz«, meint Steinbeis. Kunstfreiheit gäben einem nicht Juristen, man müsse sie sich nehmen, adressierte er an die Theaterleitungen im Saal.

Kathrin Mädler, Vizepräsidentin des Bühnenvereins und Intendantin am Theater Oberhausen, plädierte im anschließenden Podiumsgespräch mit Maximilian Steinbeis und Marion Troja, Leiterin Kommunikation des Bühnenvereins, an das Publikum: »Unsere Aufgabe ist es, unsere Gestaltungskraft lustvoll zu verteidigen und mit der künstlerischen Arbeit dem rechten Narrativ Erzählungen von Gemeinschaft und Vielfalt entgegenzusetzen.«🛡️

Mit diesem Appell endet unsere Jahrestagung 2026. Drei Tage Austausch, Diskussionen und Begegnungen im Berliner Ensemble und Deutsches Theater Berlin.

Danke an alle Teilnehmenden und unsere Gastgeber. Und an Matthias Rohde und Martina Jacobi für Ihr Video über die Workshops! 🤝

📸 © Moritz Haase

Ein objektives Problem trifft auf eine subjektive Herausforderung – mit dieser Begegnung eröffnet Bühnenvereinspräsident...
12/06/2026

Ein objektives Problem trifft auf eine subjektive Herausforderung – mit dieser Begegnung eröffnet Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda seine Rede an die Mitglieder und Gäste der Jahrestagung im Berliner Ensemble. Das Geld ist knapp, Kommunen und Länder haben keine ausreichenden Ressourcen, um die Bühnen weiterhin so auszustatten, wie die Theaterleitungen und Kulturpolitiker:innen im Saal es für notwendig und richtig erachten. Ein objektives und echtes Problem, erklärt Brosda.

Und jetzt? Jetzt wird es komplex, kündigt er an und führt in seinem Vortrag über Erkenntnisse von Niklas Luhmann und Ernst Cassirer über Winnie the Pooh und Nat King Cole zu der subjektiven Herausforderung, vor denen die Versammelten gemeinsam stehen: Den Blick auf Theater und Kunst nicht auf die Dimension zu verkürzen, genug Geld fürs eigene Haus zu bekommen.

💬 Carsten Brosda beschreibt das Theater als den Raum, wo sich Liebe lernen lässt – in einem echten Moment. »Eine einzigartige Ressource, die wir in die Gesellschaft einbringen.« Und dabei habe die Kunst vor allem frei zu sein, sich quer zu stellen gegen politische Forderungen, was sie leisten solle. »Demokratie, internationale Netzwerke oder soziale Integration sind dabei der coole Kollateralnutzen.« 🤝

📸 © Moritz Haase

Deutsches Theater Berlin

»Was habe ich am Theater gelernt?« Diese Frage stellt Professorin Jutta Allmendinger ganz zu Beginn ihrer Rede im Berlin...
11/06/2026

»Was habe ich am Theater gelernt?« Diese Frage stellt Professorin Jutta Allmendinger ganz zu Beginn ihrer Rede im Berliner Ensemble. Und die Antwort der Soziologin ist kurz und bedeutsam: Vertrauen. 🤝

Vor rund 270 Mitgliedern des Deutschen Bühnenvereins eröffnet sie mit einem empathischen und empowernden Vortrag die Tagung. Abend für Abend zeige sich, dass gemeinsam etwas zu erreichen, wichtiger sei als die Summe individueller Interessen. »Abend für Abend halten Theater Unterschiedlichkeit aus. Dissens wird sichtbar, Internationalität und Offenheit haben eine große Selbstverständlichkeit.« Eine Selbstverständlichkeit, die in einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft verloren zu gehen drohe, erklärt die Wissenschaftlerin.

Sie bestärkt, wie wichtig freie Kunst für unsere Demokratie ist: »Offene Gesellschaften sind darauf angewiesen, dass auch unbequeme Perspektiven sichtbar werden.« Mit einer Agenda entlässt sie die Bühnenvereinsmitglieder, in der sie sich für eine verlässliche Finanzierung der Bühnen und für gute Arbeitsbedingungen für die Kunstschaffenden einsetzt. Kultur müsse alle erreichen. Und ihr wichtigster Punkt: »Wir müssen die Freiheit der Kunst verteidigen.«

Theater als demokratischer Raum, wie so etwas tatsächlich im wörtlichen wie im übertragenen Sinne funktionieren kann, zeigen die Theatermacher:innen Calle Fuhr, Sabine Koller und zwek (Gustav Kleinschmidt), die im Anschluss mit dem Dr. Otto Kasten-Preis 2026 geehrt wurden. Und wieder war es Vertrauen, für das sich die Künstler:innen bei der Verleihung bedankten. Vertrauen, das auch von Theaterleitungen und Regisseur:innen in sie investiert wurde.

📸 © Moritz Haase

Berliner Ensemble Deutsches Theater Berlin Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt JUST - Junges Staatstheater Kassel Köln Oberhausen Dietze Koblenz

🎭 Wie übernehmen wir gemeinsam Verantwortung? Die Theater stehen unter Druck! Am Vorabend der Jahrestagung am Berliner E...
10/06/2026

🎭 Wie übernehmen wir gemeinsam Verantwortung? Die Theater stehen unter Druck! Am Vorabend der Jahrestagung am Berliner Ensemble und im Deutsches Theater Berlin haben sich Präsidiumsmitglieder des Bühnenvereins mit den kulturpolitischen Sprecher:innen der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zum Austausch getroffen. Wie knüpfen wir Bündnisse? Was könnten wirksame Strategien sein? Antworten auf diese Fragen werden in den kommenden Tagen unsere Mitglieder umtreiben.💡

🗨️ Bühnenvereinspräsident Carsten Brosda betonte die Relevanz der Allianz zwischen Kunst und Politik: »Die unbedingte Freiheit der Künste ist ein Merkmal demokratischer Gesellschaften. Sie zu sichern, ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Gerade in Zeiten, in denen Kassen knapper und populistische Positionen lauter werden, braucht es verlässliche Allianzen. Der Austausch zwischen Politiker:innen des demokratischen Spektrums und den Akteur:innen der Bühnenkunst verschafft den Bedürfnissen der Branche Sichtbarkeit und festigt wesentliche Voraussetzungen für die Zukunft unserer vielfältigen Gemeinschaft.« Und Bühnenvereinsvizepräsidentin Kathrin Mädler ermutigte alle, groß zu denken, um die Theater für die Zukunft aufzustellen.

Wir bedanken uns bei den Bundestagsabgeordneten Ottilie Klein (CDU), Awet Tesfaiesus (Bündnis 90/Die Grünen), Martin Rabanus (SPD) und Gregor Gysi (Die Linke). 🤝🏛️

📸 © Moritz Haase

Theater Oberhausen Theater Koblenz Osnabrück - Die Friedensstadt Stadt Dresden Schaubühne Berlin Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Theater Osnabrück Berliner Festspiele Landestheater Detmold Hessisches Landestheater Marburg Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

09/06/2026

🎭 Job am Theater: Intimitätskoordination

Intime Szenen gehören zum Theater – aber sie brauchen klare Absprachen. Genau hier kommt die Intimitätskoordination ins Spiel: Sie sorgt dafür, dass Nähe auf der Bühne sicher, respektvoll und gleichzeitig künstlerisch überzeugend entstehen kann.

Ein zentraler Gedanke: Sicherheit schafft Freiheit.

»Wir brauchen Intimitätskoordination am Theater, weil wir uns Intimität als erzählerisches Mittel nicht durch die Lappen gehen lassen dürfen«, betont Prof. Hanna Werth. Die Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin ist die erste Juniorprofessorin für Szene und Intimitätskoordination in Deutschland. Sie lehrt seit Mai 2024 an der Robert Schumann Hochschule (RSH) Düsseldorf.

Im Mittelpunkt stehen Konsens, Grenzen und Vertrauen. Mit Methoden wie Check-ins, körperlichen Übungen und Improvisation wird Intimität nicht nur abgesichert, sondern auch bewusst gestaltet.

Prof. Thomas Leander, Rektor der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf erklärt: »Die Intimitätskoordination ist deshalb auch für Musikhochschulen – besonders in den Bereichen Gesang, Musiktheater und Oper – ein wichtiger Faktor in der Lehre. Sie schützt Studierende vor Machtmissbrauch und psychischen Belastungen, sorgt für professionelle und einvernehmliche Arbeitsbedingungen und vermittelt essenzielle Handwerkszeuge für das spätere Berufsleben.«

💡 Good to know: Intimitätskoordination ist kein klassischer Ausbildungsberuf, sondern eine zertifizierte Fort- oder Weiterbildung. Praktische Theatererfahrung als schauspielende oder assistierende Person ist Voraussetzung.

Vielen Dank an Hanna Werth und die Gesangsstudierenden für diese wunderbaren Einblicke! 🙌🏼

Ihr wollt mehr über Bühnenjobs erfahren? Schaut vorbei: www-buehnenverein.de/berufe-am-theater

🎥 Hanna Werth, Farah Basma, Casper Hesprich, Lusine Khanzadyan, Lisa Lieske, Aurél-Maximilian Vootz

Video: Matthias Rohde

09/06/2026

🎭 Bühnenjobs entdecken

Von der Rüstmeisterin bis zum Maßschneider, von der Verwaltung bis zur Technik – viele Wege führen an die Bühne. Und oft sind sie überraschend.

Mit »Berufe am Theater« machen wir diese Vielfalt sichtbar:

▪ In 13 Bereichen des Theaters präsentieren wir rund 70 unterschiedliche Berufe.
▪ Blick hinter die Kulissen: Mitarbeitende verschiedener Bühnen aus ganz Deutschland geben in Videos, Podcasts und Fotos Einblick in ihre Arbeit.
▪ Theater – immer eine gute Idee: Orientierung auch für Quereinsteiger:innen

Und wer den nächsten Schritt gehen will:
In der Jobbörse findet ihr rund 500 aktuelle Stellenangebote.

👉 Vom Einstieg bis zum neuen Job – alles an einem Ort: buehnenverein.de/berufe-am-theater/berufsbereiche

📽️ Yasemin Tabanoğlu

📢 Das theaterhagen richtet seine Führungsstruktur neu aus. Intendant Søren Schuhmacher übernimmt künftig zusätzlich zur ...
08/06/2026

📢 Das theaterhagen richtet seine Führungsstruktur neu aus. Intendant Søren Schuhmacher übernimmt künftig zusätzlich zur künstlerischen Leitung auch die Geschäftsführung des Hauses. Er folgt in dieser Funktion auf Geschäftsführer Dr. Thomas Brauers, der zum 1. August 2026 planmäßig in den Ruhestand geht.

Die politischen Entscheidungsträger:innen sowie der Aufsichtsrat der Theater Hagen gGmbH betrachten die Bündelung von Intendanz und Geschäftsführung als geeignete Lösung, um das Theater künstlerisch und strategisch zukunftsfähig zu positionieren und zugleich wirtschaftlich zu stabilisieren, wie das Theater in seiner Pressemitteilung mitteilte.

Die Neuausrichtung bringt zudem Einsparpotenziale mit sich: Mittel aus dem bisherigen Geschäftsführergehalt stehen künftig dem Gesamtbudget des Theaters zur Verfügung.

📸 Søren Schuhmacher © Leszek Januszewski

Adresse

St./Apern-Straße 17-21
Cologne
50667

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 15:30

Telefon

+49221208120

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