Rombuk RomBuK ist ein Projekt des Kölner Rom e.V. und vereint die Bereiche Bildung u. Kultur auf der Basis einer herausragenden Sammlung zu Geschichte u. Sinti_ze.

Gegenwart von Rom_nja u. Unser Fokus:
- Empowerment der Minderheit
- Arbeit gegen Antiziganismus

📍Am 21. Mai 1940 wurden circa 1.000 Rom:nja und Sinti:ze in das deutsch besetzte Polen verschleppt. Um dieses Verbrechen...
18/06/2026

📍Am 21. Mai 1940 wurden circa 1.000 Rom:nja und Sinti:ze in das deutsch besetzte Polen verschleppt.

Um dieses Verbrechen sichtbar zu machen, zog der Künstler Gunter Demnig 1990 eine Lackspur durch Köln. Dies geschah mit praktischer Unterstützung des Rom e.V. Im Jahr 1993 stimmte der Kölner Stadtrat zu, dass Demnig die Spur durch Messingtafeln dauerhaft sichtbar macht. Die Spur macht die Wege der Deportation sichtbar und wurde an 22 Orten in Köln verlegt.

Etwa beim „Schwarz-Weiss-Platz” in Köln-Bickendorf. Im Jahr 1935 wurde hier das erste kommunale Zwangslager errichtet. Durch die Internierung sollte eine Isolierung von Rom:nja und Sinti:ze sichergestellt werden. Das Wohlfahrtsamt setzte hier in Zusammenarbeit mit der Kölner Polizei mehrere Hundert Personen fest. Im Zwangslager wurde mehr als die Hälfte aller Rom:nja und Sinti:ze des Stadtgebiets festgehalten.

Die Spur verläuft weiter durch Köln-Ehrenfeld, die Venloer Straße entlang. Eine weitere Messingspur gibt es am Hans-Böckler-Platz. Vorbei am Friesenplatz, verläuft die Spur durch das „Griechenmarktviertel”. Messingspuren gibt es hier z.B. in der Fleischmengergasse oder der Bobstraße, wo mehrere Familien lebten.

In der Innenstadt, gibt es weitere Messingspuren vor dem Kölner Stadtmuseum, dem EL-DE Haus und am Kölner Dom.

Während die Lackspur über die Deutzer Brücke verlief, findet sich die Messingspur auf der Hohenzollernbrücke. An der Deutzer Freiheit und um den Bahnhof Köln Messe-Deutz gibt es weitere Messingspuren. Im Innenhof der Kölner Messe wurden Rom:nja aus Köln und dem Rheinland gewaltsam zusammengeführt und für die Deportation registriert.

Die Verfolgung von Rom:nja und Sinti:ze findet bis heute zu wenig Beachtung. Lokal leistet die Kölner Spur einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung und Sichtbarkeit, denn sie ist ein visueller Strich durch das Vergessen.

📣Die Spur ist an einigen Stellen beschädigt. Um ihre Erneuerung (Verlegungs- und Materialkosten) zu finanzieren, sammeln wir Spenden.

➡️Spendenkonto:
Verwendungszweck: Spur der Erinnerung
IBAN: DE 80 3705 0198 0012 4426 20
BIC: COLSDE33###

Q***re Rom:nja bewegen sich oft an den Schnittstellen verschiedener Identitäten und Erfahrungen. Im Pride Month teilen w...
15/06/2026

Q***re Rom:nja bewegen sich oft an den Schnittstellen verschiedener Identitäten und Erfahrungen. Im Pride Month teilen wir Stimmen aus unserer Community und ihre Perspektiven auf Zugehörigkeit, Sichtbarkeit, Familie, Mut und Selbstbestimmung.

***r ***rePerspektiven

Am 21. Mai 1940 wurden ungefähr eintausend Rom:nja und Sinti:ze aus dem Rheinland über den Deutzer Bahnhof nach Polen de...
11/06/2026

Am 21. Mai 1940 wurden ungefähr eintausend Rom:nja und Sinti:ze aus dem Rheinland über den Deutzer Bahnhof nach Polen deportiert. Im besetzten Polen, werden sie in Lagern und Ghettos verschleppt, dort mussten sie schwerste Zwangsarbeit leisten.

Ab 1943 werden Rom:nja und Sinti:ze auch in das KZ Auschwitz-Birkenau verschleppt. Nur wenige überleben.

Der weiße Schriftzug "MAI 1940 - 1000 ROMA UND SINTI“, den der Künstler Gunter Demnig mit praktischer Unterstützung des Kölner Rom e.V. im Jahr 1990 entlang dem Deportierten von Bickendorf bis zur Laderampe in Deutz mit einer selbst gefertigten Druckwalze zieht, ist inzwischen verblasst. Nach einigen Jahren verblasste die Spur.

Im März 1993 stimmte der Kölner Stadtrat zu, dass Demnig Messingplatten verlegen durfte. So entstand nach und nach die Messingspur um die Deportation dauerhaft sichtbar zu machen.

Die Spur ist an einigen Stellen beschädigt. Um ihre Erneuerung (Verlegungs- und Materialkosten) zu finanzieren, sammeln wir Spenden.

📣Unterstützt uns, wenn ihr könnt, schon kleine Beiträge helfen, diese wichtige Form der Erinnerung zu erhalten.

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"Gegen das Vergessen – gegen den Hass. ✊🏽✊🏿✊🏻Diese Gesichter erinnern uns daran, dass Rassismus tödliche Konsequenzen ha...
09/06/2026

"Gegen das Vergessen – gegen den Hass. ✊🏽✊🏿✊🏻

Diese Gesichter erinnern uns daran, dass Rassismus tödliche Konsequenzen hat. Es reicht nicht, nur zurückzuschauen; wir müssen heute aktiv für eine Gesellschaft einstehen, in der niemand Angst vor rechter Gewalt haben muss.

Wir schulden den Opfern und ihren Angehörigen nicht nur unser Gedenken, sondern auch unsere Stimme gegen jede Form von Diskriminierung.

Musik ist für uns kein bloßes Entertainment – sie ist das Archiv unserer Gefühle, ein Zeugnis unseres Überlebenswillens ...
08/06/2026

Musik ist für uns kein bloßes Entertainment – sie ist das Archiv unserer Gefühle, ein Zeugnis unseres Überlebenswillens und der pure Ausdruck von Lebensfreude trotz aller Widerstände.

📍Köln-Deutz, Mai 1940Im Innenhof der Kölner Messe werden Sinti:ze und Rom:nja aus Köln und dem Rheinland gewaltsam zusam...
05/06/2026

📍Köln-Deutz, Mai 1940

Im Innenhof der Kölner Messe werden Sinti:ze und Rom:nja aus Köln und dem Rheinland gewaltsam zusammengeführt und für die Deportation registriert. Am 21. Mai 1940 werden sie in das deutsch besetzte Polen verschleppt. Diese Deportation gilt als die erste reichsweite Massendeportation von Sinti:ze und Rom:nja aus dem Deutschen Reich.

Zeitgleich werden auch in anderen Städten Familien interniert, rassistisch erfasst und in Deportationszüge gezwungen. Im besetzten Polen werden sie in Lager, Ghettos und andere Internierungseinrichtungen eingewiesen und zur Zwangsarbeit gezwungen. Viele überleben die Verfolgung und die menschenunwürdigen Lebensbedingungen nicht.

Die Deportationen markieren einen frühen Schritt in der systematischen Verfolgung und späteren Vernichtung von Sinti:ze und Rom:nja während des Nationalsozialismus.

Ab 1943 werden tausende Rom:nja und Sinti:ze aus dem Deutschen Reich und den besetzten Gebieten in ein gesondertes Lager des KZ Auschwitz-Birkenau deportiert. Die Mehrheit der dort Inhaftierten wird ermordet.

Die Verfolgung von Rom:nja und Sinti:ze findet bis heute zu wenig Beachtung. Lokal leistet die Kölner Spur, einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung und Sichtbarkeit. Sie wurde von Gunter Demnig in Zusammenarbeit mit dem Rom e.V. geschaffen.

Die Spur ist an einigen Stellen beschädigt. Um ihre Erneuerung (Verlegungs- und Materialkosten) zu finanzieren, sammeln wir Spenden.

📣Unterstützt uns, wenn ihr könnt, schon kleine Beiträge helfen, diese wichtige Form der Erinnerung zu erhalten.

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📣Vier Tage voller Erinnerung, Begegnung, Austausch und Empowerment liegen hinter uns. Wir möchten uns bei allen Beteilli...
03/06/2026

📣Vier Tage voller Erinnerung, Begegnung, Austausch und Empowerment liegen hinter uns. Wir möchten uns bei allen Beteilligten und Teilnehmenden für die gelungene Gedenkveranstaltung bedanken💐

Anlässlich der Deportation von ungefähr 1000 Rom:nja und Sinti:ze aus Köln, am 21. Mai 1940, fand die Veranstaltung und das Rahmenprogramm statt.

Magdalena Lovrić beleuchtete in ihrem Impulsvortrag die NS-Verfolgung in Kroatien, das Vernichtungslager Jasenovac und die Rolle der Kollaborateure.
Im anschließenden Gespräch diskutierten Magdalena Lovrić, Sami Dezemailovski, Kenan Emini und Ruždija Sejdović über Erinnerungskultur, Gedenken und die bis heute fehlende politische Anerkennung der Opfer.

Vielen Dank an Radoslav Ganev für die Moderation🎤 sowie an June Heilig und Sergej Hartmann für die bewegende musikalische Begleitung🎻

☀️Das Begleitprogramm im Rautenstrauch-Joest-Museum war ebenfalls sehr einducksvoll. Gemeinsam mit unseren Partner:innen durften wir über die Geschichte und Gegenwart von Rom:nja und Sinti:ze sprechen, zuhören, lernen und erinnern.

➡️Beim Zeitzeugengespräch „Samudaripen – Romnja erinnern“ standen die Erfahrungen von Überlebenden, Nachkommen und Aktivist:innen im Mittelpunkt. Die Gespräche machten deutlich, warum die Erinnerung an den Samudaripen weiterhin sichtbar gemacht werden muss.

📖In der Poesie-Lesung „Sehnsucht nach meiner Stimme“ teilten Rom:nja ihre selbst verfassten Texte und gaben berührende Einblicke in ihre Lebensrealitäten, Hoffnungen und Wünsche.

🎥Mit der Filmvorführung „Djelem, Djelem“ und dem anschließenden Austausch mit Elvira Ajvazi wurden persönliche Geschichten von Ausgrenzung, Widerstand und Empowerment sichtbar.

🎨Den Abschluss bildete ein kreativer Workshop für Kinder, bei dem eigene Botschaften gestaltet werden konnten.

Danke an alle Mitwirkenden, Zeitzeug:innen und Besucher:innen, die diese Tage mit ihren Stimmen, Erfahrungen und Perspektiven bereichert haben🌹🌹🌹

📣Erinnerung lebt vom Erzählen, Zuhören und gemeinsamen Handeln.

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📚 Neuzugang in unserer Bibliothek!Mit „Politische Theorie des Antiziganismus“ von Laura Soréna Tittel erweitern wir unse...
02/06/2026

📚 Neuzugang in unserer Bibliothek!

Mit „Politische Theorie des Antiziganismus“ von Laura Soréna Tittel erweitern wir unseren Bestand um ein wichtiges Standardwerk der kritischen Gesellschaftstheorie. Die Politikwissenschaftlerin liefert darin eine tiefgehende und notwendige Analyse über die strukturellen Ursachen von Diskriminierung und Herrschaftsverhältnissen in Europa.

Ab sofort bei uns ausleihbar und bereit für die wissenschaftliche Arbeit oder politische Bildung. Kommt vorbei und werft einen Blick hinein! 👇

Viel zu lange wurde über Menschen gesprochen, statt mit ihnen. Wir definieren, wer wir sind, woher wir kommen und wohin ...
01/06/2026

Viel zu lange wurde über Menschen gesprochen, statt mit ihnen. Wir definieren, wer wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Unsere Identität ist kein Fremdbild, sondern unsere eigene Wahrheit.

📣Spendenaufruf📣In Zusammenarbeit mit dem Rom e.V. zog Gunter Demnig 1990 eine Spur aus weißem Lack quer durch Köln. Dies...
27/05/2026

📣Spendenaufruf📣

In Zusammenarbeit mit dem Rom e.V. zog Gunter Demnig 1990 eine Spur aus weißem Lack quer durch Köln. Diese bildete den Schriftzug: „MAI 1940 – 1000 ROMA UND SINTI“. Die Spur erinnert an die eintausend Rom:nja und Sinti:ze, die am 21. Mai 1940 aus dem Rheinland über den Deutzer Bahnhof ins besetzte Polen deportiert wurden. Dort wurden sie in Arbeitslagern und Ghettos interniert. Nur wenige überlebten.

An vielen Orten wurde die Lackspur später durch Messingplatten dauerhaft sichtbar gemacht. Heute erinnern diese Platten in Köln an die Massendeportation der Rom:nja und Sinti:ze. Drei der Platten sind inzwischen beschädigt. Um die Spur zu erneuern, brauchen wir eure finanzielle Unterstützung. Mit den Spenden werden die Materialkosten sowie die Verlegung der neuen Platten finanziert.

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