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In unserer Selbsthilfegruppe können sich Betroffene und deren Angehörige zu dieser sehr schmerzhaften Krankheit austauschen und positive wie negative Erfahrungen mit Ärzten und Therapeuten teilen.

Die Einführung des elektronischen Betäubungsmittelrezepts (E-BtM-Rezept) ist erneut verschoben – diesmal nicht wegen tec...
20/10/2026

Die Einführung des elektronischen Betäubungsmittelrezepts (E-BtM-Rezept) ist erneut verschoben – diesmal nicht wegen technischer Probleme, sondern aufgrund fehlender Haushaltsmittel beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kritisieren diese Entscheidung in einem gemeinsamen Schreiben an das Bundesgesundheitsministerium scharf. Sie bemängeln, dass die technischen Vorbereitungen nahezu abgeschlossen seien, die Umsetzung jedoch an fehlender Finanzierung scheitere. Einen neuen verbindlichen Zeitplan gebe es bislang nicht.

Die Verschiebung hat nach Ansicht der Ärzteschaft erhebliche Folgen für die Digitalisierung der Versorgung. So können Betäubungsmittelverordnungen vorerst nicht in den elektronischen Medikationsplan (eMP) und die elektronische Medikationsliste (eML) der elektronischen Patientenakte (ePA) integriert werden. Dadurch bleiben wichtige Informationen über BtM-Verordnungen, mögliche Doppelverordnungen und gefährliche Arzneimittelwechselwirkungen im digitalen Medikationsmanagement unsichtbar.

Aus medizinischer Sicht sei dies problematisch, da gerade bei Betäubungsmitteln eine vollständige Übersicht über alle Verordnungen entscheidend sei, um Überdosierungen und gefährliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Zudem befürchten BÄK und KBV, dass die erneute Verzögerung das Vertrauen der Ärzteschaft in die Digitalisierung weiter schwächt. Praxen müssten weiterhin veraltete Technik wie Nadeldrucker für BtM-Rezepte bereithalten, obwohl andere Verordnungen bereits digital erfolgen. Auch BÄK-Präsident Klaus Reinhardt fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, die Entscheidung zu überdenken und eine fristgerechte Einführung doch noch zu ermöglichen.

Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert eine schnellere Einführung des elektronischen Betäubungsmittelrezepts (eBtM-Rezept)....
15/10/2026

Die Bundesärztekammer (BÄK) fordert eine schnellere Einführung des elektronischen Betäubungsmittelrezepts (eBtM-Rezept). Hintergrund ist die geplante Neufassung der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV), die erstmals auch die elektronische Verordnung von Betäubungsmitteln ermöglichen soll.

Die BÄK begrüßt diesen Schritt, kritisiert jedoch, dass die gesetzlich vorgesehene Einführung bereits bis Mitte 2025 erfolgen sollte und sich erheblich verzögert hat.

Aus Sicht der Ärzteschaft ist das eBtM-Rezept wichtig, weil ohne digitale Erfassung von Betäubungsmittelverordnungen der Medikationsprozess in der elektronischen Patientenakte (ePA) unvollständig bleibt. Dadurch können Mehrfachverordnungen oder gefährliche Wechselwirkungen unentdeckt bleiben, was die Patientensicherheit gefährdet.

Die Bundesärztekammer fordert daher, die geplanten Umsetzungsfristen und die technische Roadmap der Gematik zu überprüfen und die Einführung des eBtM-Rezepts möglichst zu beschleunigen.

Mit dem neuen Webportal „Prävention direkt finden“ können Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten und ...
13/10/2026

Mit dem neuen Webportal „Prävention direkt finden“ können Ärztinnen, Ärzte, Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten und Beratungsstellen ab sofort schnell passende Präventionsangebote für ihre Patientinnen und Patienten finden. In der Datenbank sind bundesweit mehr als 120.000 zertifizierte Präventionskurse aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Suchtprävention sowie zahlreiche Online-Kurse hinterlegt.
Die Kurse können nach Wohnort, Thema, Angebotsform und weiteren Kriterien gefiltert werden. Alle gelisteten Angebote werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst, sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.
Das Portal soll die Präventionsberatung im Praxisalltag erleichtern. Nach Ansicht der gesetzlichen Krankenkassen und der Bundesärztekammer können Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten dadurch gezielter auf geeignete Präventionsangebote aufmerksam machen und zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil motivieren.
Neben allgemeinen Gesundheitskursen bietet die Plattform auch spezielle Programme für unterschiedliche Zielgruppen, beispielsweise:
Bewegungsangebote für Kinder,
Ernährungskurse für Jugendliche,
Sturzpräventionsprogramme für ältere Menschen.
Alle aufgeführten Kurse werden von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) nach einheitlichen Qualitätsstandards geprüft. Bewertet werden sowohl die Inhalte als auch die Qualifikation der Kursleitungen. Nur zertifizierte Angebote können von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.
Fazit: Das neue Portal erleichtert die Vermittlung qualitätsgesicherter Präventionsangebote und unterstützt medizinische Fachkräfte dabei, Patientinnen und Patienten schneller passende, wohnortnahe oder digitale Gesundheitskurse zu empfehlen.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: 90 % der gesetzlich Versicherten befürworten einen elektronischen Medikationsplan in ...
10/10/2026

Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt: 90 % der gesetzlich Versicherten befürworten einen elektronischen Medikationsplan in der ePA. Er soll für einen besseren Überblick über Medikamente und Dosierungen sorgen und gefährliche Wechselwirkungen vermeiden. Auch Ärztinnen, Ärzte und pflegende Angehörige sollen davon profitieren. Gleichzeitig fühlen sich 51 % nicht ausreichend über die ePA informiert und bei 81 % wurde sie bei Arztbesuchen nicht angesprochen. Fazit: Der digitale Medikationsplan bietet Chancen für mehr Arzneimittelsicherheit, doch Aufklärung und Nutzung im Praxisalltag müssen verbessert werden.

Mehrere Hausärztinnen und Hausärzte warnen, dass die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung (Telefon-AU)...
06/10/2026

Mehrere Hausärztinnen und Hausärzte warnen, dass die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung (Telefon-AU) und die gleichzeitige Pflicht zur AU-Bescheinigung ab dem ersten Krankheitstag die Arztpraxen erheblich belasten würden.

Während Infektwellen können derzeit je nach Praxis 50 bis 80 Prozent der Erkältungs- und Grippepatienten telefonisch betreut werden. Ohne diese Möglichkeit müssten deutlich mehr Erkrankte persönlich in die Praxis kommen. Das würde die ohnehin stark ausgelasteten Praxen zusätzlich belasten, Wartezeiten verlängern und das Infektionsrisiko für andere Patienten sowie das Praxisteam erhöhen.

Die befragten Ärzte bezweifeln außerdem, dass die Maßnahmen die Zahl der Krankheitstage senken würden. Statt häufiger kurzer Krankschreibungen könnten Praxen aus organisatorischen Gründen eher längere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen, weil kurzfristige Wiedervorstellungen kaum realisierbar sind.

Als theoretische Alternative steht zwar die Krankschreibung per Videosprechstunde zur Verfügung, sie wird von den Ärzten jedoch als aufwendiger und weniger effizient als die Telefon-AU bewertet. Einzelne Praxen denken sogar darüber nach, während der Infektsaison wieder provisorische Außenstellen oder “Drive-in”-Lösungen einzurichten, um den Patientenstrom zu bewältigen.

Aktuelle Regelung der Telefon-AU:

Nur für bereits bekannte Patienten.
Nur bei leichten Erkrankungen ohne notwendige körperliche Untersuchung.
Erstbescheinigung telefonisch für maximal fünf Kalendertage.
Folgebescheinigungen grundsätzlich nur nach persönlicher Untersuchung, mit wenigen Ausnahmen.

Fazit: Die befragten Hausärzte sehen die geplanten Änderungen überwiegend kritisch. Sie erwarten mehr Bürokratie, höhere Infektionsgefahren, längere Wartezeiten und eine zusätzliche Belastung der ambulanten Versorgung, ohne einen erkennbaren Nutzen für die Senkung des Krankenstands.

In Deutschland leiden schätzungsweise 15–20 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen, rund 6 Millionen mit starken...
29/09/2026

In Deutschland leiden schätzungsweise 15–20 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen, rund 6 Millionen mit starken Einschränkungen im Alltag. Trotzdem erhält nur etwa jeder 11. Betroffene eine spezialisierte Schmerztherapie. Bis dahin vergehen durchschnittlich 2 Jahre – oft nach einer langen Ärzte-Odyssee.

Die multimodale Schmerztherapie verbindet Ärzte, Psychologen, Physiotherapie und Pflege. Ziel sind weniger Schmerzen, mehr Lebensqualität und bessere Teilhabe.

Die geplante Krankenhausreform sorgt bei Fachleuten für Sorge: Rund 22 % der Kliniken mit multimodaler Schmerztherapie könnten betroffen sein, wodurch etwa 44 % der stationären Behandlungsfälle gefährdet wären.

Gefordert werden daher ein schnellerer Zugang zur Schmerztherapie und eine bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.

Die Bundesregierung plant, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. Außerdem soll künftig bereits ab dem ersten Kr...
24/09/2026

Die Bundesregierung plant, die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. Außerdem soll künftig bereits ab dem ersten Krankheitstag eine AU nötig sein.

Ärzteverbände und Krankenkassen warnen vor mehr Arztbesuchen, überfüllten Praxen, zusätzlicher Bürokratie und einem höheren Infektionsrisiko – besonders während der Erkältungs- und Grippesaison.

Weitere Pläne sind eine Termingarantie für Facharzttermine, eine gesetzliche Infarktvorsorge sowie strengere Strafen bei vorsätzlich falschen Angaben zur Arbeitsunfähigkeit.

Die Reformen werden politisch und im Gesundheitswesen kontrovers diskutiert.

Die elektronische Patientenakte wird erweitert: Künftig gibt es Push-Benachrichtigungen bei neuen Dokumenten oder Zugrif...
20/09/2026

Die elektronische Patientenakte wird erweitert: Künftig gibt es Push-Benachrichtigungen bei neuen Dokumenten oder Zugriffen sowie eine bessere Medikamentenübersicht inklusive Dosierungen und rezeptfreien Medikamenten. 💊

Weitere Funktionen wie eine Volltextsuche sollen folgen. Der bundesweite Ausbau ist bis Anfang 2027 geplant.

⚠️ Wichtig: Viele Krankenkassen-Apps benötigen mindestens Android 14 oder iOS 18.

Für Menschen mit Schwerbehinderung besteht derzeit kein akuter Handlungsbedarf, denn die geltenden Regeln bleiben unverä...
18/09/2026

Für Menschen mit Schwerbehinderung besteht derzeit kein akuter Handlungsbedarf, denn die geltenden Regeln bleiben unverändert. Sollte die Regelaltersgrenze künftig steigen, könnte allerdings auch der Renteneintritt für schwerbehinderte Menschen nach hinten verschoben werden, sofern der Gesetzgeber keine besondere Schutzregelung schafft. Gleichzeitig könnte die geplante Schutzrente insbesondere gesundheitlich eingeschränkten Beschäftigten ohne GdB 50 neue Möglichkeiten eröffnen.

Der Schwerbehindertenausweis ist der offizielle Nachweis einer Schwerbehinderung. Voraussetzung ist ein GdB von mindeste...
13/09/2026

Der Schwerbehindertenausweis ist der offizielle Nachweis einer Schwerbehinderung. Voraussetzung ist ein GdB von mindestens 50. Entscheidend ist nicht nur die Diagnose, sondern wie stark die Einschränkungen den Alltag und die Teilhabe beeinträchtigen.

Je nach GdB und Merkzeichen können verschiedene Nachteilsausgleiche möglich sein, z. B. steuerliche Vergünstigungen, Zusatzurlaub, besonderer Kündigungsschutz, Vergünstigungen im Nahverkehr oder Parkerleichterungen.

Wird der GdB zu niedrig festgestellt, kann innerhalb von einem Monat Widerspruch eingelegt werden.

👉 Deshalb: Bescheid genau prüfen und bei Bedarf beraten lassen!

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Neusser Straße 112a
Cologne
50670

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
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