Förderprogramm IQ - Integration durch Qualifizierung
Das Förderprogramm IQ – Integration durch Qualifizierung verbessert die Arbeitsmarktchancen von Migrant*innen.
Im Fokus steht insbesondere die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen.
19/12/2025
Liebe Community,
nach vielen Jahren des Austauschs, der Informationen und der gemeinsamen Schritte hin zu mehr beruflicher Integration verabschieden wir uns heute von euch – denn diese Facebook-Seite des Förderprogramms IQ – Integration durch Qualifizierung wird zum Ende Dezember dauerhaft abgeschaltet. Der Hintergrund ist, dass das Vernetzungsprojekt im Förderprogramm IQ, das diese Facebook-Seite betreut, 2026 nicht fortgesetzt wird.
Wir möchten uns herzlich bedanken für euer Interesse an den vielfältigen Themen des Förderprogramms IQ. Es war uns eine Freude, euch rund um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, Beratung, Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration zu begleiten.
Heute kommt eine Teilnehmerin vom IBH zu Wort: Chrysoula Kalliani ist Lehrerin aus Griechenland und hat beim IBH das Projekt "Vorbereitung auf den Schuldienst" besucht. Dank des Projekts kann sie nun auch in Deutschland in Zukunft als Lehrerin arbeiten. Wir wünschen weiterhin alles Gute!
15/12/2025
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IQ Adventskalender, Tag 13/24: Kabirou Issa Boubacar ist gelernter Kaufmann aus Niger. In Deutschland wurde sein ausländischer Berufsabschluss zunächst nur teilweise anerkannt, weil ihm im Vergleich zur deutschen Ausbildung einige Kenntnisse fehlten. Mit Unterstützung des IQ Projekts „Anerkannt & Kompetent“ vom Verein Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten (ASM) holte er diese nach. Er absolvierte eine 2-monatige Anpassungsqualifizierung in einem Hamburger Unternehmen, erhielt anschließend die volle Gleichwertigkeit und kann wieder in seinem Beruf arbeiten.
Hamburg braucht internationale Fachkräfte! Beim IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte und deren Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration für die Menschen funktioniert und machen damit auch anderen Mut. Alle kostenlosen Angebote für zugewanderte Fachkräfte und Unternehmen in Hamburg unter www.hamburg.netzwerk-iq.de. Das IQ Netzwerk Hamburg wird koordiniert durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.
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15/12/2025
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IQ Adventskalender, Tag 14/24: Leonie Frey arbeitet bei der Frucht-Handelsgruppe COBANA in Hamburg im Bereich Corporate Social Responsibilty (CSR). Im Sinne einer unternehmerischen Sozialverantwortung setzt sie verschiedene Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung des internationalen Unternehmens um. Eine Maßnahme ist dabei die Teilnahme an Diversity-Workshops vom IQ Projekt "VidA – Vielfalt in der Arbeitswelt" von Arbeit und Leben Hamburg.
Hamburg braucht internationale Fachkräfte! Beim IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte und deren Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration für die Menschen funktioniert und machen damit auch anderen Mut. Alle kostenlosen Angebote für zugewanderte Fachkräfte und Unternehmen in Hamburg unter www.hamburg.netzwerk-iq.de. Das IQ Netzwerk Hamburg wird koordiniert durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.
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12/12/2025
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IQ Adventskalender, Tag 11/24: Auf seinem Weg nach Hamburg wurde der Software-Spezialist Shoeb Ahmed durch das IQ Projekt "Unternehmensservice Fachkräfte" der Sozialbehörde unterstützt. Das Projekt-Team half ihm und seinem zukünftigen Arbeitgeber in Hamburg erfolgreich durch das Fachkräfteeinwanderungsverfahren. Dank dieser Unterstützung konnte das Verfahren zügig abgeschlossen werden und Shoeb Ahmed als internationale Fachkraft seine Aufenthaltsgenehmigung erlangen.
Hamburg braucht internationale Fachkräfte! Beim IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte und deren Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration für die Menschen funktioniert und machen damit auch anderen Mut. Alle kostenlosen Angebote für zugewanderte Fachkräfte und Unternehmen in Hamburg unter www.hamburg.netzwerk-iq.de. Das IQ Netzwerk Hamburg wird koordiniert durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.
Hamburg braucht internationale Fachkräfte! Beim IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte und deren Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration für die Menschen funktioniert und machen damit auch anderen Mut. Alle kostenlosen Angebote für zugewanderte Fachkräfte und Unternehmen in Hamburg unter www.hamburg.netzwerk-iq.de. Das IQ Netzwerk Hamburg wird koordiniert durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.
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📷 IQ Netzwerk Hamburg
03/12/2025
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IQ Adventskalender, Tag 3/24: Der Handwerksbetrieb Henjes Zahntechnische Werkstatt GmbH in Hamburg-Alsterdorf hat sich getraut, neue Wege der Fachkräftegewinnung zu gehen. Mit Hilfe der IQ Projekte der Handwerkskammer Hamburg holte Inhaber Christian Henjes die Zahntechnikerin Oumaima Yanes aus Tunesien (s. Tag 23) ins Land. Das Beratungsteam unterstützte dabei nicht nur den gesamten Bewerbungsprozess, sondern auch bei den weiteren Schritten – von Wohnungssuche über Meldebescheinigung und Kontoeröffnung bis hin zur Krankenversicherung.
Hamburg braucht internationale Fachkräfte! Beim IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte und deren Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration für die Menschen funktioniert und machen damit auch anderen Mut. Alle kostenlosen Angebote für zugewanderte Fachkräfte und Unternehmen in Hamburg unter www.hamburg.netzwerk-iq.de. Das IQ Netzwerk Hamburg wird koordiniert durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.
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03/12/2025
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IQ Adventskalender, Tag 2/24: Für die volle Anerkennung ihres iranischen Berufsabschlusses in Hamburg fehlten Marjam Mahdavi drei Monate Berufserfahrung sowie die Zusammenarbeit mit Behörden und anderen Baubeteiligten. So zunächst das Ergebnis ihres beruflichen Anerkennungsverfahrens. Mit Unterstützung des IQ Projekts „Anerkannt & Kompetent“ vom Verein Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten (ASM) blieb es dabei aber nicht: Während einer Anpassungsqualifizierung hat sie diese Kenntnisse nachgeholt und anschließend ihre volle Anerkennung erhalten.
Hamburg braucht internationale Fachkräfte! Beim IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte und deren Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration für die Menschen funktioniert und machen damit auch anderen Mut. Alle kostenlosen Angebote für zugewanderte Fachkräfte und Unternehmen in Hamburg unter www.hamburg.netzwerk-iq.de. Das IQ Netzwerk Hamburg wird koordiniert durch die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation.
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01/12/2025
KI-Chatbot Aidy bietet erste Orientierung auf dem Weg zur Anerkennung❗
Mit dem Chatbot vom Informationsportal „Anerkennung in Deutschland“ erfahren Sie schnell und einfach, ob Sie die Anerkennung benötigen und wie Sie diese erhalten.
Aidy hilft dabei,
✅… zu prüfen, ob eine Anerkennung nötig ist und die weiteren Schritte zu verstehen.
✅... die zuständige Stelle für das Anerkennungsverfahren zu finden.
✅… Beratungsangebote in der Nähe zu finden.
💡Dank Aidy erhalten Sie schnelle Unterstützung – jederzeit, kostenlos und mehrsprachig❗
IQ Adventskalender 2025 mit „24 Stimmen“ von Fachkräften und Arbeitnehmenden in Hamburg, die Beiträge aus unserer Projektarbeit von VidA (Vielfalt in der Arbeitswelt) erscheinen hier am 14. und 20. Dezember 😊.
Im IQ Adventskalender „24 Stimmen“ kommen zugewanderte Fachkräfte, deren Kolleg:innen, Netzwerk-Partner und Arbeitgebende zu Wort. Sie zeigen, wie Vielfalt, berufliche Anerkennung und Integration in der Arbeitswelt funktioniert und machen damit auch anderen Mut.
Weitere Infos findet ihr auf unserem Blog bei Arbeit und Leben Hamburg, Link steht im Kommentar.
14/11/2025
Ich möchte meinen Berufsabschluss in Deutschland anerkennen lassen. Welche Dokumente brauche ich dafür❓
Für den Antrag auf Anerkennung einer ausländischen Berufsqualifikation muss man in der Regel folgende Unterlagen bei der zuständigen Stelle einreichen:
✅ Antrag auf Anerkennung der ausländischen Berufsqualifikation auf Deutsch,
✅ tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeiten in deutscher Sprache,
✅ Identitätsnachweis (z. B. Personalausweis oder Reisepass),
✅ im Ausland erworbene Ausbildungsnachweise in deutscher Übersetzung (z. B. Diplom oder Abschlusszeugnis),
✅ Nachweise über einschlägige Berufserfahrung oder sonstige Befähigungsnachweise in deutscher Übersetzung, sofern diese zur Feststellung der Gleichwertigkeit erforderlich sind (z. B. Arbeitszeugnisse), und
✅ eine Erklärung, dass bisher noch kein Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit gestellt wurde.
ℹ️ Gut zu wissen: Die Übersetzungen ins Deutsche müssen von einem öffentlich bestellten oder beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer erstellt werden.
Es kann sein, dass für die Antragstellung weitere Dokumente notwendig sind. Das können zum Beispiel Nachweise über Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Sprachniveau sein. Personen, die nicht aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) 🇪🇺 , des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) oder der Schweiz 🇨🇭 kommen, müssen meistens auch einen Nachweis einreichen, dass sie in Deutschland arbeiten wollen.
Wichtig❗ Schicken Sie keine Originale! In der Regel reichen Kopien, manchmal verlangt die zuständige Stelle auch beglaubigte Kopien.
Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Förderprogramm IQ - Integration durch Qualifizierung erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.
Die Organisation Kontaktieren
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Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)”
In Deutschland lebten 2018 rund 20,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entspricht 25,5 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands. Viele Faktoren führen dazu, dass Menschen mit Migrationsgeschichte etwa doppelt so stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind wie Personen ohne Migrationshintergrund. In den vergangenen Jahren verzeichnet Deutschland eine wachsende Neuzuwanderung – insbesondere aus den EU-Ländern und den Krisenregionen der Welt. Viele von ihnen verfügen über berufliche Bildungsabschlüsse oder andere wertvolle Qualifikationen, die hierzulande oft nicht anerkannt werden. Gleichzeitig werden Fachkräfteengpässe in Deutschland immer spürbarer.
Der Auftrag des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)”
Vor diesem Hintergrund müssen alle Potenziale, insbesondere auch die von Menschen mit Migrationsgeschichte, aktiviert werden. Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)” arbeitet seit 2005 an der Zielsetzung, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Von zentralem Interesse ist, dass im Ausland erworbene Berufsabschlüsse – unabhängig vom Aufenthaltstitel – häufiger in eine bildungsadäquate Beschäftigung münden.
Die Wahrnehmung von Menschen mit Migrationshintergrund ist häufig defizitär geprägt. Nicht nur für eine vielfältige Gesellschaft ist es wichtig, den Blick für die Potenziale von Zugewanderten zu schärfen und Diskriminierungen abzubauen, sondern auch für eine gelingende Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund. Interkulturelle Kompetenz bei den Arbeitsmarktakteuren aufzubauen und zu verankern, ist daher nach wie vor ein zentrales Anliegen des Förderprogramms IQ.
Das in allen 16 Bundesländern mit etwa 380 Teilprojekten aktive Förderprogramm IQ hat sich in den vergangenen Jahren als wichtige Adresse für Zugewanderte und Geflüchtete erwiesen, die eine Arbeitsmarktintegration anstreben. Es wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).
In der aktuellen Förderrunde 2019-2022 kommt zu den etablierten Angeboten ein neuer Handlungsschwerpunkt hinzu: der Auf- und Ausbau regionaler Fachkräftenetzwerke. Dadurch werden die beiden Ziele der Bundesregierung, die Potenziale hier lebender Menschen mit ausländische Berufsqualifikationen besser zu nutzen und mehr Fachkräftezuwanderung zu ermöglichen, nachhaltig verfolgt.