10/10/2024
Großer Erfolg für „Wiedersehen macht Freunde“
Mit „Music was my first love“ fiel Samstagnacht in der Alten Pakethalle der musikalische Vorhang beim wohl größten jahrgangsübergreifenden Klassentreffen Coburgs. Zuvor hatten ab dem Nachmittag über 200 ehemalige Ernestiner und Ernestinnerinnen der Abschlussjahrgänge 1990 bis 99 unter dem Motto „Wiedersehen macht Freunde“ gemeinsam gefeiert, gelacht und Erinnerungen geteilt. Zu den Höhepunkten des Tages gehörte das Comeback der Schulband „Charing Cross“ um „Gizela“- Frontmann Matthias P. Schmidt, die den Gästen mit Covern von „Breakfast at Tiffany’s oder „Heartlight“ und eigenen Nummern über eine Stunde lang einheizte. Zur Vorbereitung waren nur drei gemeinsame Probewochenenden möglich, denn zwar leben Schmidt und Schlagzeuger & Keyboarder Christof Frank nach wie vor in Coburg, doch Gitarrist Christian Horneber hat seinen Lebensmittelpunkt mittlerweile in Oldenburg, während der Bassist Timo Knoch die zweitweiteste Anreise alle Teilnehmer auf sich nahm. Knoch ist mittlerweile hauptamtlicher Bürgermeister in Eidfjord, Norwegen.
„Nach über einem Jahr Planung und der Gründung eines eigenen gemeinnützigen Vereins, um die Veranstaltung auf sichere Beine zu stellen, sind wir als Orgateam sehr, sehr glücklich darüber, wie großartig die Veranstaltung gelaufen ist. Wir hatten Teilnehmer aus allen Jahrgängen, die bis aus Dubai angereist sind und auch zahlreiche ehemalige Lehrerinnen und Lehrer haben den Weg an den Güterbahnhof gefunden“, so Initiator Thorsten Hopf. „Gleichzeitig freut es mich sehr, dass wir insgesamt 2000 Euro Spendengelder an verschiedene soziale Projekte aus der Region verteilen können.“ Jeweils 500 Euro gehen an die Humanitäre Hilfe für Menschen e. V. Weissenbrunn, an das Schulmateriallager „Grünstift“ der Caritas und an die Jugendhilfestation Coburg des Vereins für sozialpädagogische Jugendbetreuung. Einen symbolischen Scheck über 500 Euro nahm außerdem Klaus Geuter für den Verein der Freunde und Förderer des Ernestinum Coburg e.V. entgegen.
Ob es eine zweite Auflage von „Wiedersehen macht Freunde“, wie bereits von vielen Teilnehmern gefordert, geben wird, lassen die Verantwortlichen offen: „Jetzt freuen wir uns erst einmal, dass es uns gelungen ist, alte Erinnerungen aufleben zu lassen und neue zu schaffen. Und vielleicht gibt es in ein paar Jahren dann wirklich eine Wiederholung.“