KLANGGRENZEN ist ein interdisziplinäres Kammermusikfestival in Coburg, bei dem musikalische Werke in Wechselwirkung mit den Kunstformen Literatur, Film und Bildende Kunst gebracht werden. Diese »Grenzverletzung« führt zu spannenden Kontrasten und ungewohnten Kombinationen. Neue Facetten und Zusammenhänge werden innerhalb sowie zwischen den Kunstformen und Werken erlebbar. KLANGGRENZEN beleuchtet d
ie Schnittstellen zwischen den Künsten, die Grenzen, an denen sich Kreativität entfacht. Das Kammermusikfestival findet im Juli 2016 unter der Federführung des ARAMIS TRIOS erstmalig in Coburg statt. Durch ansprechende Konzepte und moderne Herangehensweise möchte das Festival der Vernetzung der Künste dienen, kulturelle Akzente in Coburg setzen und neues Publikum für die Kammermusik gewinnen. Rund um die Festivalkonzerte bieten verschiedene Ensembles »grenzenlos-musikalische Konzertprojekte« in Coburger Kindergärten und Schulen an. Dabei werden die Werke aufbereitet, die beim Festival zu hören sind. Modern, lebendig und ohne äußere Grenzen, die Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Klassik erschweren. Auf diese Weise soll dem Publikum von Morgen die Tür zur wundervollen Welt der Kammermusik geöffnet werden. Mit dem Projekt sollen etwa 200 Kinder erreicht werden. Zudem wird in moderierten Jugendkonzerten für Jugendliche von 10-14 Jahren ein Werk des Festivalprogramms in einzelne Sätze unterteilt zu hören sein. Höraufgaben und sprachliche Versinnbildlichung sollen Berührungsängste abbauen und Interesse wecken. Durch das Einstudieren einer Bodypercussion/eines Tanzes sollen die Jugendlichen aktiv in das Konzert einbezogen werden. Etwa 200 Jugendliche aller Schularten können insgesamt in den Genuss einer solchen Aufführung kommen.