Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz

Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz Anlaufstelle für Tierhalter, die in finanzielle Not geraten sind und für Futter-, Zubehör- und Tierarztkosten nur teilweise oder gar nicht aufkommen können

Wir sind ein Team, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, bedürftige Tierbesitzer materiell zu unterstützen. Wir sind bemüht, Kontakte zu Tierärzten, Tierkliniken und ausgebildeten Hundetrainern herzustellen, um eine fachgerechte Beratung vor Ort anbieten zu können. Sie können die Arbeit der Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen. Unser Ziel ist es, in regelm

äßigen Abständen eine Ausgabe von Tierfutter, Spielzeug für Tiere oder Gebrauchsgegenstände wie Leinen, Körbe und vergleichbarers zu organisieren. Dabei sind wir jedoch auf die Unterstützung von Partnern angewiesen. Geldspenden ermöglichen es uns, außer der Futter/Spezialfutterversorgung, auch bei einer nötigen tierärztlichen Behandlung zu unterstützen. Ein Sack Trockenfutter, eine Dose Nassfutter, ein Körbchen, eine Leine oder eine Geldspende - unsere bedürftigen Tierbesitzer können für ihre Haustiere jede Art der Unterstützung brauchen. Wir freuen uns über jede Art von Sach-/Futterspenden für die Tiere. Die Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und finanziert sich alleine durch Futter-, Sach- und Geldspenden von Firmen, Geschäftsleuten und Privatpersonen. Jede Spende wird von uns für die Versorgung der Tiere oder die Vereinsarbeit gewissenhaft ausgegeben. Helfen auch Sie als Mitglied, Sponsor oder Förderer mit. Wir sind für jede finanzielle Unterstützung sehr dankbar. Tier und Mensch – Der andere Tierschutz e.V. Verwendungszweck: Tiertafel Pfotenhilfe
Sparkasse Chemnitz
IBAN DE61870500003579005510
SWIFT-/BIC-Code CHEKDE81 # # #

In den letzten Wochen durften wir wieder viele Spende in Empfang nehmen. Wir bedanken uns bei allen Spendern ganz herzli...
15/06/2026

In den letzten Wochen durften wir wieder viele Spende in Empfang nehmen. Wir bedanken uns bei allen Spendern ganz herzlich. 😍🥰🩷

Am Freitag konnten wir beim Fressnapf auf der Zschopauer Straße mehrere Säcke Trockenfutter abholen, über die wir natürlich sehr glücklich waren. 🐶🐾

Ein besonderes Dankeschön möchten wir Ange K. und Heike K. für die beiden Geldspenden schicken. 🥰 Da wir den Hauptanteil des Futters für unsere Ausgabe derzeit kaufen müssen, brauchen wir Geldspenden mehr denn je. 🙏

🩷🩷🩷 Vielen Dank an alle!!! 🩷🩷🩷

GGG Chemnitz
Susanne Schaper

04/05/2026

Wir wurden um Hilfe gebeten und teilen deshalb den Beitrag

Olgas OP - der Blasenstein muss raus
https://gofund.me/e6ef89f22

01/03/2026

🩷🩷🩷 Danke, danke, danke!!! 🩷🩷🩷

Wir möchten uns bei allen Kunden vom "Kaufland" in Frankenberg, die uns mit ihren Pfandbons finanziell unterstützen. 🩷😍🙏

Da wir derzeit Hundefutter dazukaufen müssen, hilft uns das Geld ungemein und wir sind sehr glücklich darüber. 🐶🐱🐾

GGG Chemnitz
Susanne Schaper

Auch im Februar bekamen wir wieder viele Futter- und Sachspenden. 🥰🙏🐾Zwei größere Spenden mit Katzenfutter, 2 Paletten v...
01/03/2026

Auch im Februar bekamen wir wieder viele Futter- und Sachspenden. 🥰🙏🐾

Zwei größere Spenden mit Katzenfutter, 2 Paletten vom "Fressnapf" auf der Zschopauer Straße und 2 Paletten von der Karin von Grumme-Douglas Stiftung, waren auch dabei.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Sophie, Laura Hofmann und allen Spendern, die nicht namentlich genannt werden wollen. 🩷🩷🩷

Liebe Grüße vom Tafel Team

GGG Chemnitz
Susanne Schaper

Dezember/Januar Es erreichten uns in den letzten 2 Monaten ganz viele Sach-, Futter- und Geldspenden, über die wir uns g...
02/02/2026

Dezember/Januar
Es erreichten uns in den letzten 2 Monaten ganz viele Sach-, Futter- und Geldspenden, über die wir uns ganz sehr freuen und wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern.

🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰🥰

Die Geldspenden erreichten uns von

Michael St. 500 Euro
Anett Czekalla 100 Euro
Andreas u. Anett H. 300 Euro
Nataly Gottberg 55,48 Euro
Susanne Sch. 50 Euro

Diese sind im Augenblick ganz wichtig für uns, da wir derzeit Futter dazukaufen müssen und bei unserem Tierarzt noch eine sehr hohe Summe offen ist. 🙏🩷 Diese muss erst weitestgehend abbezahlt sein, bevor wir Tierbesitzer wieder bei den Tierarztkosten unterstützen können.

Am Freitag bekamen wir noch eine größere Futterspende, gesammelt von Nicole Fiedler bei ihren
Kunden der "Hundeschule Vagabund". 🩷🫶

🐱🐶🐱🐶🐱🐶🐱🐶🐱🐶🐱🐶🐱🐶🐱

GGG Chemnitz
Susanne Schaper

23/01/2026

Bitte aufmerksam durchlesen!
Es ist traurig, dass wir fast zu jeder Ausgabe unschöne Diskussionen darüber führen müssen, wer, was und wieviel bekommt.
Zudem werden weitere Tiere angeschafft, denn es gibt ja die Tiertafel.
Die Tiertafel versorgt vorhandene Vierbeiner von Menschen, die bedürftig geworden sind. Wir unterstützen nicht, dass Tiere angeschafft werden, weil es die Tiertafel gibt!!!
Anmerkungen zu unserer Futterausgabe:
Wir möchten vorab bemerken, dass es keinen generellen, rechtlichen Anspruch auf die Versorgung der Haustiere in allen Belangen durch die "Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz" gibt!
Wir werden aber stets bemüht sein, Sie und Ihre Tiere/Ihr Tier bei (evtl. vorübergehender) Bedürftigkeit zu unterstützen.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Probleme haben und wir versuchen einen Weg zur Unterstützung zu finden.
Da die "Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz" das Projekt unseres Tierschutzvereins "Tier und Mensch – Der andere Tierschutz" e. V. ist, werden wir keine Tierbesitzer unterstützen, die wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgefallen sind, wenn uns dies bekannt ist/wird.
WEN werden wir unterstützen und WIE sieht unsere Unterstützung aus?
Wir unterstützen Tierhalter, die auf Grund ihrer finanziellen Situation nicht in der Lage sind, ihre Haustiere ausreichend zu versorgen.
Unterstützung heißt, dass der Tierhalter natürlich für einen Teil des Unterhalts des Tieres selbst aufkommen muss. Es bedeutet keine Komplettversorgung eines Tieres!
Tierhalter erhalten bei uns für einen kleinen Obolus von 5,00 Euro (pro Tier) jeweils für 2 Wochen (2,50 Euro für 1 Woche) ergänzend Futter (Trockenfutter, Nassfutter, Snacks u. a.) für ihr Haustier/ihre Haustiere.
Wir bitten um Verständnis, dass Sie unter Umständen nicht immer die gleiche Menge Futter erhalten können.
Voraussetzung: Das Tier/die Tiere lebte/n bereits VOR Eintritt der Hilfebedürftigkeit im Haushalt.
NEUANSCHAFFUNGEN WERDEN NUR NACH VORHERIGER ABSPRACHE MIT UNS UNTERSTÜTZT (evtl. nach Versterben des Haustieres)!
OHNE VORHERIGE ABSPRACHE ÜBER DIE NEUAUFNAHME EINES WEITEREN TIERES WÄHREND DER BEDÜRFTIKGEIT WIRD FÜR DIESES TIER KEIN FUTTER ZUR VERFÜGUNG GESTELLT!
Wir stellen für maximal 4 Haustiere Futter bereit.
Nur in Einzelfallentscheidungen wird für mehr als 4 Tiere Futter ausgegeben.
WELCHE Nachweise möchten wir vorgezeigt bekommen?
Von IHNEN: -
Zum Nachweis Ihrer Bedürftigkeit benötigen wir einen aktuellen Leistungsbescheid (Arbeitslosengeld II/ Rentenbescheid, Krankengeldbescheinigungen und andere Nachweise, die eine evtl. eine vorübergehende Bedürftigkeit nachweisen.
Sie erhalten nach Zusage einer Unterstützung durch die "Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz" eine Berechtigungskarte zum Erhalt von Tierfutter, die mit einer laufenden Nummer versehen ist. Diese Nummer muss bei jeder Ausgabe genannt werden.
Wenn möglich, würden wir von Ihren Tieren/Ihrem Tier
• Impfausweis(e),
• Kaufverträge/Schutzverträge
• oder einen anderen Nachweis, dass Sie der Halter des Tieres/der Tiere sind,
• Steuerbescheid(e) bei Hunden
vorgelegt bekommen.
Auch andere Nachweise sind möglich.
Wir erlauben uns, in einzelnen Fällen zu überprüfen, ob und wieviel Tiere bei Ihnen vorhanden sind. Bei einer Weigerung Ihrerseits zum Vorzeigen der angegebenen Tiere wird die Futterausgabe eingestellt.
Spezialfutter:
Falls für Ihr Haustier getreidefreies Futter oder ähnliches empfohlen wurde, benötigen wir einen Nachweis/Empfehlung der beratenden, fachlich kompetenten Person (schriftlich).
Falls Ihr Haustier aus medizinischen Gründen spezielles Futter benötigt (z. B. Nierenfutter, Diabetesfutter etc.), bitten wir um einen tierärztlichen Hinweis!
Die Ausgabe von Spezialfutter ist nicht immer möglich. Dieses wird selten gespendet und kann von uns nur abgegeben werden, wenn dieses Vorhanden ist.
Die betrifft auch Futter für Welpen und Kitten.
Zucht oder Vermehrung von vorhandenen Tieren lehnt die "Tiertafel Pfotenhilfe Chemnitz" strikt ab! Dies führt zum sofortigen Ausschluss aus der Kundenkartei.
Bei Bedarf unterstützen wir Sie auch gerne mit Zubehör (Kleintierstreu, Katzenstreu, Näpfe, Verbandsmaterial, Leinen, Halsbänder, Spielzeug, Vogelsand u. v. m.), vorausgesetzt, wir haben diese Dinge am Lager vorrätig. [Anmerkung: gegen Entrichtung eines kleinen Obolus]

GGG Chemnitz
Susanne Schaper

22/01/2026

Rettung um jeden Preis - warum Hunde Menschen töten

Wie damals beim Staffordshire Rüden Chico polarisiert nun auch der „Fall Sam“ - tausende Menschen haben eine Petition für seine Rettung unterzeichnet -

doch wir finden, wieder wird nur laut „retten“ gerufen, ohne über die Konsequenzen (für das Tier) zu sprechen.

Ist das wirklich Tierschutz?
Eine Rettung um JEDEN Preis?

Während für einen Wolf der Abschuss gefordert wird, wenn er nur in die Nähe menschlicher Siedlungen kommt, wird für einen Hund, der einen Menschen tötete, eine Rettungspetition gestartet.
Wo sind wir Menschen falsch abgebogen?

Oder sehen nur wir - in der täglichen Tierheimarbeit - das wirkliche Leid der „geretteten“ Hunde?

Wir wollen - nein wir müssen, und zwar gemeinsam - fachlich einordnen, warum Hunde (ihre) Menschen töten.
Ja, sie tun es, und fast nie, weil sie misshandelt wurden.

Da das Thema aber so gewaltig ist, werden wir es aufteilen, es passt leider nur allzu gut zu unserem aktuellen Thema „Aggressionsverhalten“
- wir werden also gemeinsam schauen, warum
Hunde töten, warum Misshandlung nicht der Grund ist (Selbstschutzaggression), warum die Genetik eben doch eine Rolle spielt, was sich ändern muss und was der Hund von der Rettung hat.

Mit dieser, eigentlich wichtigsten Frage starten wir hier auch:
Rettung um jeden Preis?

Diese entscheidende Frage stellt nämlich seltsamerweise fast niemand:

WIE soll dieser Hund leben?
Und für wen?

Ein Hund hat (s)einen Menschen getötet.
Tot gebissen. Ein Fakt den man aushalten muss .

Warum es sich hierbei nicht um einen „Rettungsversuch“ eines kollabierten Menschen handelt, sondern um eine gezielte Eskalation, werden wir im zweiten Teil einordnen- vorab:
Hunde wissen sehr genau, wann und wie stark ihre Zähne verletzen.

Solch ein Hund - also ein Hund, der einen Menschen getötet hat, sollte kein politisches Statement und auch kein „Rettungsprojekt“ sein.
Wir sollten, nein müssen ihn sehen was er wirklich ist:
ein potenziell gefährliches Tier, dessen zukünftiges Leben definitiv extrem eingeschränkt (Zwinger), dauerhaft kontrolliert, sozial isoliert (!) und rechtlich stark reglementiert sein wird!
Für immer!

Alle tierlieben Menschen sollten sich hier also erstmal fragen, ist DAS lebenswert?

Oder wisst ihr einfach nicht wie es sich als gefährlich festgestellter Hund so lebt?

Nun wir haben leider das perfekte Beispiel:
Malinois Mischling Timm.
Der vor vielen Jahren aus Rumänien eingeführt wurde, von einem Verein, der mit dem Slogan „WIR retten jeden!“ wirbt.

Nachdem Timm sein Frauchen im Rahmen einer Selbstschutzaggression am Arm stark verletzte, musste er zurück und kam zu uns.
Ungeprüft, also nach Aktenlage, wurde er von Amtsmitarbeitern ohne ausreichende Sachkunde als gefährlich festgestellt.
Das heißt - in Niedersachsen: „gefährlich“ für immer.

Timm hat nie die Chance das Gegenteil zu beweisen. Seine Haltung und vor allem seine Vermittlung ist mit schier unüberwindbaren Hürden verbunden.
Die Folge: die Tierheime sind voll.
Voll mit Hunden die „gefährlich“ sind.
Und eigentlich auch nicht. Eher gefährlich WERDEN, nach 10 Jahren Einzelhaft im Tierheim.
Denn Timm, der hat niemanden getötet, er hat sich verteidigt.
Gefährlich festgestellt wird Hund in Niedersachsen schnell. Da reicht ein Vorfall. Zum Beispiel eine kleine arttypische Auseinandersetzung auf der Hundewiese.
Amtsveterinäre sind nämlich keine Ethologen.
Das heißt, die Bewertung erfolgt rechtlich, nicht verhaltensbiologisch.

Richtig schlimm wird es, wenn du als Halter nicht mehr geeignet bist, weil du die Auflagen für gefährlich festgestellte Hunde nicht erfüllen kannst, dann wird dein Hund beschlagnahmt und sitzt … ja, im überfüllten Tierheim, (fast) ohne Chance auf eine erneute Vermittlung.

Für Timm hieß das die letzten 8 Jahre bei uns sein. Keine Familie. Kein Happy End. Ein Leben im Zwinger.
Aber zum Glück bei uns, denn das bedeutete 2 Hektar Freilauf (auch ohne Maulkorb), mit seiner Bezugsperson und mit sozialkompetenten Artgenossen und nur nachts Einzelzwinger.

Im normalen Tierheim sieht das aber leider fast immer anders aus: geflieste Einzelzwinger, ein oder zwei Stunden allein im kleinen Auslauf, kaum oder gar kein Hundekontakt, Gassigänger sind eher schwierig, da gefährlich festgestellt und natürlich immer und ständig mit Maulkorb gesichert. Auch wenn der blutige Stellen hinterlässt.
Und das über Jahre.
Keine Bezugsperson. Keine Familie.
Keine arttypische Bedürfnisbefriedigung.
Tierheim ist halt eigentlich temporär.

Dafür viel Stress. Lärm. Frust. Stereotypien. Kälte.
Denn, was oft unterschätzt wird:
Zwinger sind nicht geheizt, zumindest nicht so wie deine Wohnung - bei AmBully Sam handelt es sich nun auch noch um einen sehr kälteempfindlichen Hund, der früher vermutlich (wie fast alle Staffis) eingekuschelt unter der Decke im Bett oder auf dem Sofa schlafen konnte. Nun, ein Tierheim-Zwinger ist nicht mehr so schön warm, vor allem im Winter. Und es kommt im Winter - ja in deutschen Tierheimen! - oft zu Erfrierungen, zum Beispiel an den Ohrrändern.
Nicht nur ein Winter. Oder zwei. Sondern viele.

Ist das wirklich Tierschutz?
Ist das lebenswert?

Unser Timm hatte ja noch etwas Glück. Doch solche Plätze sind begrenzt und IMMER voll. Denn, ein verwahrtes Hundeleben dauert eben auch mal 12 Jahre oder mehr an -

Tierwohl spielt bei den Behörden keine Rolle - es geht nur um die Einhaltung des Gesetzes, um Gefahrenabwehr -
und so wurde Timm nach 8 Jahren bei uns ohne Vermittlungschance bei einem Hundeführer untergebracht, ein Zwinger - mit Schieber, der ihn in einen kleinen Außenbereich lässt, und Isolation.
Auf Kosten des Steuerzahlers übrigens. 600€ im Monat. Mindestens.
Timm ist einer von ihnen. Von Hunderten in Niedersachsen.
Einer, nach denen niemand fragt, obwohl er niemanden getötet hat.

Wer fragt nach Timm?

Oder nach Nala, unserer OEB Hündin? Siehe Foto.
Sie hat das Baby ihrer Familie „nur fast“ getötet, wer fragt nach ihr?
Wer interessiert sich für sie?
Auch sie vergammelt seit vier Jahren bei uns im Zwinger.
Dabei ist sie nicht mal gefährlich festgestellt.

DAS ist die Realität hinter dem Wort „retten“.
So könnte Sams Leben für die nächsten Jahre, vielleicht ein ganzes Jahrzehnt aussehen.

Verantwortung endet nicht bei Mitgefühl -
denn ein Hund, der einen Menschen getötet hat, kann das wieder tun – unabhängig von der Ursache.
Wer übernimmt hier die Verantwortung?
Wer vermittelt einen solchen Hund, vor allem an welche Menschen?
Oder ist lebenswert sicher verwahrt zu sein?

Warum ist der Aufschrei bei Hunden wie Chico oder Sam so groß?
Ist das nicht eine zweifelhafte Doppelmoral?

Ist das Aufschreien hier nicht eher ausschließlich zu dem Zweck, sich selber „besser zu fühlen“?

Also, wer ein „Retten um jeden Preis“ fordert, muss auch sagen, was genau er retten will …

Wir hoffen sehr für Sam, dass in seinem Sinne entschieden wird.

Tierschutz bedeutet nicht, Leben um jeden Preis zu verlängern.
Tierschutz bedeutet, Verantwortung für Sicherheit, Lebensqualität und Realität zu übernehmen –
auch wenn die Entscheidung unbequem ist.

Ganz sicher sind wir nicht pauschal für eine Euthanasie - wir möchten nur einmal aufzeigen, was „retten“ bedeutet.

Das macht uns nämlich große Sorgen, das niemand fragt - „Wie lebt Sam zukünftig?“
Auch bei Chico nicht, der zwei Menschen getötet hat.

Mit Sorge beobachten wir auch die große (unüberlegte) Bereitschaft diesen Hund (wie damals bei Chico) aufzunehmen -
fangt bei den Timms und Nalas dieser Welt an.
Lernt etwas über das Aggressionsverhalten.
Warum Hunde töten können und es manchmal tun.

Dieses „Wegreden“ der Gefährlichkeit - "Ein Hund tötet seinen Besitzer nicht“ , “Ein Hund kommt nie gefährlich zur Welt!“ - das ist die eigentliche Gefahr, denn das führt zu falschen Entscheidungen, falschen Erwartungen und letztlich zu weiterem Leid.

Solche Aussagen zeigen, dass noch viel Aufklärung nötig ist, über Genetik und Rasse, über Aggressionsverhalten, über Struktur und Regeln, und über ein gewaltiges Beuteverhalten, das wir unseren Hunden gezielt angezüchtet haben und nun scheinbar nicht wissen, wie wir damit umgehen können …

Leben um jeden Preis ist kein Tierschutz.

Seit Jahren fordern wir eine Gesetzesänderung in Niedersachsen - mittlerweile müsste nämlich auch in der Politik und den Veterinärbehörden angekommen sein, dass Hunde keine Reizreaktions-Maschinen sind - das heißt eine dauerhafte Feststellung der Gefährlichkeit ist aus verhaltensbiologischer Sicht absoluter Unsinn und unbedingt tierschutzwidrig.
Wir wissen mittlerweile, dass das Verhalten der Besitzer selbstverständlich dafür verantwortlich ist, wie Hund sich verhält -
schaut euch als Beispiel mal die Hunde bei uns an, die hier mit Struktur und Sicherheit absolut sozialkompetent sind, sich bei ihren Besitzern aber ausnahmslos unverträglich (mit Beiß-Vorfällen) zeigten.

Das Gesetz muss also dringend überarbeitet werden.
Eine Gefährlichkeitsfeststellung darf nicht lebenslang gelten, sondern muss bei Besitzerwechsel oder Tierheimabgabe neu bewertet und regelmäßig überprüft werden.

Nur DANN macht eine Rettung für Hunde wie Sam überhaupt Sinn - nur dann ist Leben wirklich lebenswert - denn nur dann hat der Hund Aussicht auf eine sichere und tierschutzgerechte Zukunft.
Alles andere ist Verwahrung, auf Kosten der Tiere, der Tierheime, und des Staates.

Also fang nicht bei Sam an, sondern beim Gesetz.

Und: beim Umgang mit Hunden wie Sam.
Bei Hunden, denen wir Menschen ein extremes Beutefangverhalten angezüchtet haben - fragt euch, wozu Hunde das im 21. Jahrhundert noch brauchen - abgesehen bei Mali und Co, und auch die fliegen uns doch gerade ganz gewaltig um die Ohren …

Nein.
Rettung um jeden Preis ist kein Tierschutz.

Über das wirklich furchtbare Niedersächsische Hundegesetz hat unser Bloggerhund Pitbull Franz auch schon einen langen, sehr traurigen Post gemacht, schaut mal hier: Franz’ Blog: Auf die Spritze fertig los - Die Wahrheit über das Niedersächsische Hundegesetz


Aktuell sind übrigens endlich Pläne für eine Gesetzesänderung im Gespräch -
für viele Hunde und ihre Familien leider zu spät.
Aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!


Teil 2 : Warum Hunde (ihre) Menschen töten und warum Genetik dabei eine Rolle spielt


Wahre Worte, wenn auch traurig. 😢
17/01/2026

Wahre Worte, wenn auch traurig. 😢

𝐉𝐚, 𝐓𝐢𝐞𝐫𝐚𝐫𝐳𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐭𝐞𝐮𝐞𝐫 – 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧𝐭𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐦𝐞𝐢𝐧 𝐏𝐫𝐨𝐛𝐥𝐞𝐦
Ich weiß, dass ein Tierarztbesuch teuer ist. Ich weiß das besser als die meisten.

Ich hole mir selbst auch Kollegen dazu wenn ich Hilfe brauche. Zum Beispiel Pferdetierärzte zu meinen privaten Tieren. Ich nutze Nutztier-Tierärzte für meine Schafe. Ich zahle dafür aus meiner eigenen Tasche, wie eben ein normaler Besitzer es auch bei uns in der Praxis tut. Und ja – es ist verdammt teuer.

Aber es muss sein.

𝙑𝙚𝙧𝙨𝙞𝙘𝙝𝙚𝙧𝙪𝙣𝙜 𝙞𝙨𝙩 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙤𝙥𝙩𝙞𝙤𝙣𝙖𝙡

Wenn du dir ein Tier holst, ist eine Tierkrankenversicherung nicht optional. Sie ist Voraussetzung.

Das ist nicht mein Problem als Tierärztin. Das ist deine Verantwortung als Besitzer.

Du kannst nicht zu mir kommen und sagen: "Das ist zu teuer, ich zahle nicht." Das Tier ist aber im OP. Das Tier braucht die Operation. Und ich mache sie – aber nicht, weil ich nett bin, sondern weil ich das Tier retten will.

Die Kosten dafür sind dann dein Problem. Und dann versuchen uns Tierärzten ein schlechtes Gewissen zu machen, ist noch der Höhepunkt.

Also: Versichert eure Tiere. Von Anfang an. Das ist nicht Luxus. Das ist Selbstverantwortung.

𝘿𝙖𝙨 𝙋𝙧𝙤𝙗𝙡𝙚𝙢 𝙢𝙞𝙩 𝙙𝙚𝙣 𝘼𝙡𝙩𝙚𝙣 𝙖𝙪𝙨 𝙙𝙚𝙢 𝙏𝙞𝙚𝙧𝙝𝙚𝙞𝙢

Dann gibt es diese Geschichten: "Ich habe mir ein älteres Tier aus dem Tierheim geholt. Es ist jetzt 14 Jahre alt und bekommt eine schwere Krankheit. Versicherung sagt: Vorerkrankung, nicht versichert. Aber ich musste sie ja retten."

Versteh mich nicht falsch: Tierschutz ist wichtig. Alte Tiere aus dem Tierheim zu retten ist wichtig.

𝘼𝙗𝙚𝙧 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩, 𝙬𝙚𝙣𝙣 𝙙𝙪 𝙚𝙨 𝙙𝙞𝙧 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙡𝙚𝙞𝙨𝙩𝙚𝙣 𝙠𝙖𝙣𝙣𝙨𝙩.

Wenn du dir ein älteres Tier holst, das nicht mehr gut versicherbar ist, dann musst du das vorher gründlich überlegen. Dann musst du Geld sparen für genau diese Fälle. Dann musst du wissen: Die nächsten Jahre werden teuer.

𝘿𝙖𝙨 𝙞𝙨𝙩 𝙣𝙞𝙘𝙝𝙩 𝙏𝙞𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙪𝙩𝙯. 𝘿𝙖𝙨 𝙞𝙨𝙩 𝙑𝙚𝙧𝙖𝙣𝙩𝙬𝙤𝙧𝙩𝙪𝙣𝙜.

Und wenn du das nicht tragen kannst? Dann ist es fahrlässig, das Tier zu holen. Punkt.

Die harte Realität

Ich sehe es ständig: Besitzer, die ein altes Tier aus dem Tierheim retten wollen, dann aber in die Praxis kommen und sagen: "Das ist zu teuer, ich zahle das nicht."

Das Tier liegt im OP. Das Tier stirbt, wenn ich nicht handle.

Aber ich kann nicht kostenlos operieren. Das ist mein Job. Das ist mein Unternehmen. Das sind meine Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen.

Also: Du musst zahlen.

Und wenn du das nicht kannst, dann hättest du das Tier nicht holen dürfen.

Das ist nicht herzlos. Das ist realistisch.

Was ich dir sagen will

Ja, Tierarzt-Besuche sind teuer. Ja, eine gute Versicherung kostet Geld. Ja, ein älteres Tier zu versorgen ist nicht billig.

𝘿𝙖𝙨 𝙞𝙨𝙩 𝙩𝙧𝙤𝙩𝙯𝙙𝙚𝙢 𝙙𝙚𝙞𝙣𝙚 𝙑𝙚𝙧𝙖𝙣𝙩𝙬𝙤𝙧𝙩𝙪𝙣𝙜.

Wenn du dir ein Tier holst, holst du dir die Verantwortung für die nächsten 10-20 Jahre. Mit allen Kosten. Mit allen Notfällen. Mit allen Überraschungen.

Das ist keine romantische Rettungsgeschichte. Das ist eine finanzielle Verpflichtung.

Also: Versichert eure Tiere. Spart Geld für Notfälle. Überlegt gründlich, bevor ihr ein älteres Tier aus dem Tierheim holt.

𝘿𝙖𝙨 𝙞𝙨𝙩 𝙏𝙞𝙚𝙧𝙨𝙘𝙝𝙪𝙩𝙯. 𝘿𝙖𝙨 𝙞𝙨𝙩 𝙑𝙚𝙧𝙖𝙣𝙩𝙬𝙤𝙧𝙩𝙪𝙣𝙜.

Alles andere ist Fahrlässigkeit.

📍 Tiergesundheitszentrum Lichtenau/Sa
📍 Thomas-Müntzer-Str. 2, 09244 Lichtenau
📞 037206/894099
📩 [email protected]
🕖 Notdienst täglich 7–23 Uhr

24/12/2025

Wir wünschen allen Kunden, Spendern, Unterstützern und allen Mitgliedern eine schöne Weihnachtszeit. 🎄💫☃️🎅

Unser Vereinshandy hat vor einigen Wochen den Geist aufgegeben und alle Fotos von Spenden und die Namen derer, die uns mit diesen bedacht haben sind weg. 😭 Das Handy wurde jetzt an die dritte Stelle geschickt, um es evtl. reparieren zu lassen. Allerdings dauert so was ja immer eine ganze Weile.

So können wir uns nur so bei allen bedanken, die uns mit Sach-, Futter- und Geldspenden bedacht haben. Zur Zeit sind wir verstärkt darauf angewiesen, da wir vermehrt Futter dazukaufen müssen.

Ein großes Dankeschön an alle. 🙏🙏🙏🙏

Adresse

ZietenStr. 66
Chemnitz
09130

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14:00 - 16:00

Telefon

+4915731330446

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