Bündnis Chemnitz Nazifrei

Bündnis Chemnitz Nazifrei Wir sind das Bündnis Chemnitz Nazifrei, ein zivilcouragierter Zusammenschluss aus Gruppen, Organisa

Text und Bilder sind eine Zusendung:In der Nacht vom 03.06.26 wurde auf dem TU Campus sowie an der Psychologie-Fakultät ...
04/06/2026

Text und Bilder sind eine Zusendung:

In der Nacht vom 03.06.26 wurde auf dem TU Campus sowie an der Psychologie-Fakultät auf der Wilhelm-Raabe-Straße mit Kreide kritisch auf die rassistische Forschung des Professors Heiner Rindermann aufmerksam gemacht. Vor dem Hintergrund der Aktionswoche von Wissenschaft gegen Faschismus sollen so auch bereits lange an der eigenen Universität existierende rechte Positionen und Tendenzen aufgezeigt werden. Rindermann ist seit 2010 Professor für Pädagogische und Entwicklungspsychologie an der TU Chemnitz, forschte jedoch schon davor und noch immer zur vermeintlichen Verbindung von race und Intelligenz. Seine Studien sind rassistisch, biologistisch und klassistisch angelegt, seine rechtspopulistischen Einstellungen versteckt er nicht. Rindermann reproduziert somit Menschenfeindlichkeit und Rassenideologie unter dem Deckmantel der Wissenschaftsfreiheit. Auch unter dem Schutz der TU Chemnitz, die unter anderem als Mitglied des Netzwerks "Weltoffene Hochschulen" ansonsten vorgibt gegen Rassismus einzutreten. Als Professor ist er Beamter des Freistaats Sachsen.
Diese Aktion stellt sich gegen Rindermanns Rassismus und steht für eine offene und antifaschistische Universität ein. TU Chemnitz, wo bleiben "Weltoffenheit und Toleranz"? Rindermann raus!

Kommt am 05.06 ab 19 Uhr ins Subbotnik (Vettersstraße 34a, 09126 Chemnitz) zur Solibar für den Kulturstrudel e.V. Freibe...
02/06/2026

Kommt am 05.06 ab 19 Uhr ins Subbotnik (Vettersstraße 34a, 09126 Chemnitz) zur Solibar für den Kulturstrudel e.V. Freiberg! In Freiberg wird ein neues Ladenprojekt geplant, dafür sammeln wir nun gemeinsam Geld indem wir uns einen gemütlichen Abend bei alkoholischen und nichtalkoholischen Solicocktails machen. Bei gutem Wetter unter freiem Himmel im Garten. Eine genauere Vorstellung der Pläne des Vereins wird es um 20 Uhr geben. Wir freuen uns auf euch!

In der Nacht vom 19. auf den 20. Mai 2026 wurde eine Unterkunft für Geflüchtete in Jahnsdorf (Erzgebirge) Ziel eines Ang...
01/06/2026

In der Nacht vom 19. auf den 20. Mai 2026 wurde eine Unterkunft für Geflüchtete in Jahnsdorf (Erzgebirge) Ziel eines Angriffs:

Unbekannte fuhren mit einem Auto vor die Unterkunft, warfen mehrere Böller auf das Gelände und schossen Feuerwerksraketen direkt auf das Gebäude. Anschließend flohen die Täter*innen. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, dennoch zeigt der Angriff erneut, wie selbstverständlich rechte und rassistische Gewalt auch in Sachsen ist.

Und vor allem zeigt sich eine Kontinuität:
Das Geflüchtetenheim in Jahnsdorf war schon mal in den Medien: im Dezember 2015.

In Jahnsdorf griff damals eine Gruppe von rund 30 Personen einen Bus mit Geflüchteten an. Als das Fahrzeug vor einer Asylunterkunft ankam, wurde es blockiert und aus der Menge heraus mit Steinen und Böllern attackiert. Eine Scheibe des Busses zerbrach, der Fahrer wurde durch einen Böller leicht verletzt. Nur durch schnelles Eingreifen eines Sicherheitsmitarbeiters konnte ein weiterer Sprengkörper abgewehrt werden. Die Geflüchteten mussten anschließend an einen anderen Ort gebracht werden. Der Angriff reiht sich in eine lange Serie rassistischer Gewalt gegen Geflüchtete und Unterkünfte in Sachsen ein.

Die massive Welle rassistischer Angriffe auf Geflüchtete und Asylunterkünfte ist nie verschwunden. Während 2015 bundesweit über 1.000 Angriffe auf Unterkünfte registriert wurden, steigen die Zahlen seit 2022 erneut an. Brandanschläge, Angriffe mit Pyrotechnik, Hakenkreuz-Schmierereien und organisierte Hetze gehören weiterhin zur Realität in Deutschland.

Besonders erschreckend: Der Großteil der Taten bleibt bis heute unaufgeklärt, rassistische Motive werden vor Gericht oft kaum benannt oder berücksichtigt. Forschungen zeigen außerdem, dass rechte Gewalt dort zunimmt, wo rassistische Diskurse gesellschaftlich normalisiert werden — auch durch Politik und Medien.
Die Betroffenen dieser Gewalt sind keine Statistik. Geflüchtete werden bedroht und angegriffen — während rechte Netzwerke weiter mobilisieren können.

Neue Podcastfolge: Nicht für euren Krieg - Stimmen vom SchulstreikHier auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/6nv...
11/05/2026

Neue Podcastfolge: Nicht für euren Krieg - Stimmen vom Schulstreik

Hier auf Spotify:
https://open.spotify.com/episode/6nvKXw1JDeOQGN3MlulPNb?si=P5tjSbNbSrGt8rwLhqP2gA

Der Schulstreik gegen die Wehrpflicht, eine bundesweite Streikbewegung von jungen Menschen in Deutschland. Ausgelöst durch einen neuen und mittlerweile umgesetzten Gesetzesentwurf zum Wehrdienst.
Auch in Chemnitz gab es bisher drei Streiks. Und den zweiten am 05.03.2026 haben wir besucht.

Um diese Streiks geht es in unserer neuen Folge.

Wir haben vor Ort Schüler*innen befragt, was ihre Gründe sind, zu streiken, wie es ihnen mit der veränderten Perspektive geht und auch inwieweit es ihnen erschwert wurde die Streiks zu besuchen.

Außerdem haben wir ein kurzes Gespräch mit einer Person geführt, die die Streiks in Chemnitz mitorganisiert hat. Über Beweggründe, wie man die Menschen erreichen kann und auch was Menschen tun können, die vom neuen Gesetz betroffen sind.

Es geht vor allem darum die jungen Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen und ihren Gedanken und Meinungen einen Raum zu geben, genau wie es die Streiks auch tun.

🎧 Hört rein!

Neue Podcastfolge: Hotspot Chemnitz - Rechte Gewalt, junge Täter*innen und eine Stadt unter Druck Hier auf Spotify: http...
16/04/2026

Neue Podcastfolge: Hotspot Chemnitz - Rechte Gewalt, junge Täter*innen und eine Stadt unter Druck

Hier auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/1aCsojxz1R0Weqqc2Fvg1Z?si=JqWx3pL6RS263QLiyO2SpQ

Auch bei allen anderen Anbietern!

Chemnitz steht 2025 an der Spitze – zumindest bei einem Thema, über das viel zu selten gesprochen wird: rechte Gewalt. Nirgendwo in Sachsen wurden im Verhältnis zur Einwohner*innenzahl mehr Angriffe registriert.
Doch was steckt hinter diesen Zahlen? Warum trifft es gerade Chemnitz so stark – und was bedeutet das für die Menschen, die hier leben?
In dieser Folge sprechen wir mit zwei Berater*innen der Opferberatungsstelle SUPPORT. Sie begleiten Betroffene nach rechten Angriffen und geben Einblicke in eine Realität, die für viele unsichtbar bleibt – aber den Alltag vieler Menschen prägt.
Wir schauen darauf, wie junge rechte Gruppen versuchen, Räume einzunehmen und Angst zu verbreiten. Warum einzelne Angriffe oft mehrere Menschen treffen. Und was es konkret bedeutet, wenn Orte im eigenen Umfeld plötzlich zu No-Go-Areas werden.
Vor allem aber geht es um die Perspektive der Betroffenen – und darum, was jede*r tun kann, um nicht wegzuschauen, sondern zu unterstützen.
Eine Folge über Chemnitz. Über Gewalt. Und darüber, warum es wichtig ist, hinzusehen.

Solidarität verbindet!Zum 18.3, dem Tag der politischen Gefangenen, möchten wir mit euch wieder Brief in den Knast schic...
15/03/2026

Solidarität verbindet!

Zum 18.3, dem Tag der politischen Gefangenen, möchten wir mit euch wieder Brief in den Knast schicken. Dafür treffen wir uns am 18.3. 17:00 Uhr im Subbotnik (Vettersstr. 34a).

Dieser Tag steht einmal mehr dafür, das Isolation und Wegsperren keine gesellschaftlichen Probleme lösen kann. Stattdessen kämpfen unsere Freund*innen für eine tatsächlich bessere Welt für uns alle - ohne Knast! Zeigen wir ihnen, das sie nicht allein sind!

Der Fall in Chemnitz ist kein Einzelfall. Er steht beispielhaft für ein strukturelles Problem.Polizeigewalt zeigt sich n...
11/03/2026

Der Fall in Chemnitz ist kein Einzelfall. Er steht beispielhaft für ein strukturelles Problem.

Polizeigewalt zeigt sich nicht nur in spektakulären Fällen, sondern im Alltag: in sexualisierter Gewalt durch Beamt*innen, in rassistischer Polizeigewalt, in Racial Profiling, in Übergriffen auf wohnungslose Menschen und auf Drogenkonsument*innen. Immer wieder berichten Betroffene auch von Fällen, die nie angezeigt oder verfolgt werden – aus Angst, aus Misstrauen oder weil sie wissen, wie selten Konsequenzen folgen.

Wenn Polizist*innen ihre Machtposition ausnutzen, trifft es häufig Menschen, die ohnehin bereits in vulnerablen Situationen sind: Minderjährige, rassifizierte Personen, wohnungslose Menschen, Menschen, die Drogen konsumieren, oder Betroffene häuslicher Gewalt. Statt Schutz zu erfahren, erleben sie Kontrolle, Demütigung oder Gewalt.

Das Problem sind nicht nur einzelne Täter. Das Problem ist eine Institution, die ihre eigenen Mitglieder schützt, Verfahren verschleppt und strukturelle Gewalt oft nicht als solche anerkennt. Wenn Polizisten trotz schwerer Vorwürfe weiter im Dienst bleiben, Verfahren jahrelang dauern oder – wie in diesem Fall – ein vorzeitiger Ruhestand mit Pension möglich ist. Das sendet eine klare Botschaft: Konsequenzen sind die Ausnahme.

Betroffene von Polizeigewalt brauchen Glaubwürdigkeit, Unterstützung und unabhängige Beschwerdestellen. Polizeigewalt muss konsequent dokumentiert, verfolgt und aufgearbeitet werden.
Solidarität mit allen Betroffenen von sexualisierter Gewalt.
Solidarität mit allen Betroffenen von rassistischer Polizeigewalt.
Solidarität mit allen Betroffenen von Polizeigewalt.

Vor dem Amtsgericht Chemnitz wurde ein ehemaliger Polizist wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige zu ei...
05/03/2026

Vor dem Amtsgericht Chemnitz wurde ein ehemaliger Polizist wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.
Ein Jahr auf Bewährung. Für den Missbrauch von Macht gegenüber einer 17-Jährigen.

Was ist passiert?
CN Explizite Beschreibung eines sexuellen Übergriffs

Im Oktober 2024 wurde der 55-Jährige zu einem Fall häuslicher Gewalt gerufen. Eine 17-Jährige soll von ihrem Partner geschlagen worden sein. Ein Einsatz, bei dem Schutz und Unterstützung die oberste Pflicht gewesen wären. Doch statt zu helfen, schrieb der Beamte der Jugendlichen am nächsten Nachmittag mit seinem Privathandy und gab vor, weitere dienstliche Fragen klären zu müssen – und holte sie dann von zuhause ab.
Auf einem Supermarktparkplatz behauptete er dann, einen Drogentest im Intimbereich durchführen zu müssen. Eine absurde, frei erfundene Maßnahme. Die 17-Jährige ließ es widerwillig über sich ergehen – weil sie davon ausging, dass ein Polizist rechtmäßig handeln würde. Weil sie glaubte, ihm vertrauen zu können.
Der Mann, selbst Vater einer Tochter im ähnlichen Alter, nutzte seine Autorität schamlos aus. Er missbrauchte das Vertrauen einer Minderjährigen, die ohnehin bereits Opfer von Gewalt geworden war. Anstatt Schutz zu bekommen erlebte sie einen weiteren Übergriff.

Und die Konsequenzen?
Kaum der Rede wert.
Der ehemalige Beamte hatte das Verfahren mehrfach verzögert. Wäre er noch im aktiven Dienst zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden, hätte er sein Beamtenverhältnis und seine Pensionsansprüche verloren. Doch während sich das Verfahren hinzog, beantragte er seine Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand – und bekam sie genehmigt. Somit erhält er nun weiterhin 2.100€ monatlich als Pension. Außerdem muss er 5.000€ an die Betroffene und 5.000€ an den Staat zahlen.

Kein Freund, kein Helfer!

Es ist nicht nur die abscheuliche Tat eines Einzelnen, sondern das Versagen einer Institution. Sie macht solche Fälle nicht nur möglich, sondern verhindert Konsequenzen, indem zum Beispiel ein vorzeitiger Ruhestand, trotz des unabgeschlossenen Verfahrens, genehmigt wird. Dieses systemische Versagen muss sofort beendet werden.

In Solidarität mit allen Betroffenen sexueller Gewalt! Solidarität mit allen Betroffenen von Polizeigewalt!

Wenn du selbst oder Menschen in deinem Umfeld ähnliches erlebt haben, kannst du dich bei den folgenden Initiativen/ Stellen/ Vereinen melden:

Wildwasser
Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt
Uferstraße 46, 09126 Chemnitz
E-Mail: [email protected]
Tel.: 0371 / 35 05 34

Opferhilfe Sachsen e.V.
Beratungsstelle Chemnitz (für Betroffene von Gewalt)
Weststraße 88, 09116 Chemnitz
Tel.: 0371 4331698
https://www.opferhilfe-sachsen.de/beratung/

Beratungsstelle IKOS
Interventions- und Koordinierungsstelle zur Bekämpfung häuslicher Gewalt und Stalking
Hainstraße 125, 09130 Chemnitz
Tel.: 0371 9185354 / Mobil: 0178 7645974
E-Mail: [email protected]
https://www.ikos-chemnitz.de/

Für Sachsen findest du hier eine Übersicht von Hilfsangeboten:
https://www.gleichstellung.sachsen.de/schutz-und-beratung-5747.html

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Beratung in 17 Sprachen, leichter Sprache und Gebärdensprache auch per Mail oder Chat
Tel.: 08000116016
www.hilfetelefon.de

Trinken wir auf die Solidarität!Am Freitag den 06.03. gibt es im Subbotnik ab 19 Uhr zur Quiz- und Mitmachshow "Wer wird...
04/03/2026

Trinken wir auf die Solidarität!

Am Freitag den 06.03. gibt es im Subbotnik ab 19 Uhr zur Quiz- und Mitmachshow "Wer wird Subbbillionär" wieder eine Soli-Bar mit leckeren Drinks und Cocktails - mit und ohne Alkohol.

Die Erlöse unterstützen die Zahlung von Repressionskosten, sowie die Rote Hilfe. Kommt vorbei, ratet gemeinsam um die Wette und trinkt auf, für und mit euren Genoss*innen!

Wir freuen uns auf euch!

Und das war’s: Am 29. November ging das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 zu Ende. Seit der Titelvergabe im Oktober...
01/03/2026

Und das war’s: Am 29. November ging das Projekt Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 zu Ende. Seit der Titelvergabe im Oktober 2020 wurde intensiv daran gearbeitet, ein unvergessliches Jahr für Chemnitz zu gestalten.

Auf unserer Webseite: https://www.chemnitz-nazifrei.de/uncategorized/kulturhaupstadt-kater-wie-schlimm-wird-es-herr-bohmann

Auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/1tSaGKiTili5LaYuheIn3i?si=9xrfbYyUQ9i1I-vflAidiQ

Bei Apple Music: https://podcasts.apple.com/de/podcast/kulturhaupstadt-kater-wie-schlimm-wird-es-herr-bohmann/

In dieser Folge blicken wir auf die Pläne und Ziele, die sich die Stadt Chemnitz gesetzt hat und darauf, inwiefern sie im Jahr 2025 tatsächlich umgesetzt wurden. Zu Gast ist Ulf Bohmann, Soziologe an der Technische Universität Chemnitz, der das Kulturhauptstadtjahr und insbesondere die vorbereitenden Jahre wissenschaftlich begleitet hat.

Ein Gespräch über Erwartungen, Entwicklungen und ein Fazit zum besonderen Jahr 2025 in Chemnitz.

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Bahnhofstr
Chemnitz

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