28/06/2026
Industriekultur braucht mehr als gute Orte. Sie braucht Strukturen, die verbinden.
Diese Erkenntnis nehmen wir aus unserem Parlamentarischen Abend Industriekultur Sachsen in der Robotron-Kantine Dresden mit.
Industriekultur berührt viele Themen zugleich: regionale Identität, Strukturwandel, Tourismus, Bildung, Technikoffenheit, Standortentwicklung und wirtschaftliche Perspektiven. Deshalb geht es nicht nur darum, einzelne Standorte sichtbar zu machen. Es geht darum, Erfahrungen zu bündeln, Akteure zu vernetzen und gemeinsame Perspektiven für Sachsen zu entwickeln.
Genau dafür arbeitet der Landesverband Industriekultur Sachsen e. V.: als Ansprechpartner für Einrichtungen, Vereine und Initiativen, als Brücke zu Politik und Verwaltung und als Partner in der überregionalen Vernetzung.
Der Blick nach Sachsen-Anhalt hat beim Parlamentarischen Abend gezeigt, was möglich wird, wenn Industriekultur kontinuierlich koordiniert, fachlich begleitet und politisch mitgedacht wird. Auch in Sachsen gibt es dafür große Potenziale – in den Regionen, in unseren Mitgliedseinrichtungen und in vielen engagierten Netzwerken.
Unser Ziel ist klar: Industriekultur soll in Sachsen als Querschnittsthema verlässlich wirksam werden können. Dafür braucht es engagierte Orte und Menschen – und eine arbeitsfähige Struktur, die dieses breite Feld verbindet, übersetzt und sichtbar macht.
Die Gespräche aus dem Parlamentarischen Abend führen wir weiter.
Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus - SMKT Sachsen SMWK Kulturstiftung des Freistaates Sachsen Katrin Hoffmann Industrieverein Sachsen 1828 e.V. Industriemuseum Chemnitz
📷 Fotos: Ines Escherich
Der Landesverband Industriekultur Sachsen e. V. wird institutionell gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.