Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V.

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Der nächste HÖRmobil Termin mit Blickpunkt Auge!
13/10/2026

Der nächste HÖRmobil Termin mit Blickpunkt Auge!

25. Woche des Sehens, ein Jubiläum! Dazu wurde auch das HÖRmobil des LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. am ...
13/10/2026

25. Woche des Sehens, ein Jubiläum! Dazu wurde auch das HÖRmobil des LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. am 12.10.2026 nach Görlitz in die Stadtbibliothek eingeladen. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei Fr. Mirle ( Inklusionsbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Landkreis Görlitz), Sarah Smitkiewicz ( Blick Punkt Auge-Dresden) und Fr. Zieschang ( Regionalgruppe Görlitz-Menschen mit Sehstörungen/Blindheit). Am 15.10.26 ist der" Tag des weißen Stockes". Schirmherrin ist die Fernsehjournalistin Gundula Gause.
Zu diesem Jubiläum finden bundesweite Infoveranstaltungen statt. Über die Offizielle Webseite der Woche des Sehens können sich Betroffene und Interessierte gerne erkundigen.

125 Jahre Schwerhörigenbewegung wurde nun auch nach der Festwoche in Berlin, in Chemnitz im kleinen Saal des Kongress- u...
10/10/2026

125 Jahre Schwerhörigenbewegung wurde nun auch nach der Festwoche in Berlin, in Chemnitz im kleinen Saal des Kongress- und Verantstaltungszentrum Luxor mit Teilnehmern des Informations- und Inklusionstages, gedacht. Besondere Gäste dieses Tages sind Herr M. Welsch( Inklusionsbeauftragter des Freistaates Sachsen und Fr. U. Dörfer- SVB ( Schwerhörigen-Verein Berlin e.V.). Ausstellerfirmen wie Wagenknecht, Humantechnik, Cochlear, und MED-EL, präsentierten durch ihre Stände und Vorträge die Neuigkeiten in der Hörindustrie. Die EUTB im LV und der LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. selbst hatte einen Informationsstand. Die Besucher und Teilnehmer dieser Veranstaltung nahmen u.a. neues Wissen über die Entstehung der Schwerhörigenbewegung durch Fr. Dörfer in Darstellung von Magarethe von Witzleben (1853-1917) mit nach Hause. Margarethe von Witzleben war die Begründerin der Bewegung zur Selbsthilfe und Selbsterfahrung schwerhöriger Menschen in Deutschland.

Am 03.10.2026 wurde das HÖRmobil des LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e. V. nach Burgpreppach zur Kirchweih ei...
10/10/2026

Am 03.10.2026 wurde das HÖRmobil des LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e. V. nach Burgpreppach zur Kirchweih eingeladen. Dazu hatte Dr. M. Müller (Vors. des LV u. Präsident des DSB ( Deutscher Schwerhörigenbund e.V.) ein Gespräch mit Fr. S. Kampmann ( Expertin für " Gutes Sehen im Alter und Mitorganisatorin des SightCity Forums im Blindeninstitut Würzburg) im vorigem Jahr. Auf eine Einladung von Herrn Klein ( Gemeinderat und 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Burgpreppach) an Dr. M. Müller, fuhren Dr. Müller und B. Dietmann am 03.10.26 nach Burgpreppach.
Das HÖRmobil mit seinen kostenlosen Hörtests und Beratungen ist von den Besuchern sehr gut und mit großem Interesse angenommen worden. Die Bürgermeisterin Fr. M. Fleischmann-Hilton besuchte mit Herrn Klein alle Stände auf dem Markt und natürlich auch mit großer Interesse das HÖRmobil. Besonderer Dank geht an die Mitglieder im Gemeinderat und allen die besonders Werbung für das HÖRmobil gemacht haben. Allen voran Herrn Klein, der uns auch die Geschichte um Burgpreppach in einer Führung durch das Gemeindehaus nahegebracht hat sowie die Bedeutung des Schlosses der Familie Fuchs von Bimbach. Den wunderbaren Tag und Abend liesen wir mit Fr. Kampmann und Ihren treuen Mitarbeiterinnen Fr. A.Seidel und A.Dzinic bei einem guten Federweiser ausklingen und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

01/10/2026
01/10/2026

1975 war Ingeborg Hochmair 22 Jahre alt und studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien, als ihr zukünftiger Ehemann Erwin mit einem scheinbar unmöglichen Projekt an sie herantrat.

„Hilf mir, ein Gerät zu bauen, das Gehörlosen das Hören ermöglicht.“
Damals galt Taubheit als dauerhaft. Unumkehrbar. Wer taub geboren wurde oder sein Gehör durch Krankheit oder Verletzung verlor, hatte keine Chance mehr. Man lernte Gebärdensprache, las von den Lippen und navigierte durch eine Welt, die nicht für einen geschaffen war.
Die Medizin hatte jahrzehntelang nach Lösungen gesucht. Nichts hatte funktioniert. Doch Erwin hatte eine radikale Idee: Was wäre, wenn man die geschädigten Teile des Ohrs komplett umgehen und elektrische Signale direkt an den Hörnerv senden könnte? Was wäre, wenn man Schall in elektrische Impulse umwandeln könnte, die das Gehirn als Hören interpretieren könnte?
Es klang wie Science-Fiction. Ingeborg sagte zu. Doch zuvor musste sie noch etwas Historisches vollenden. 1975 promovierte Ingeborg als erste Frau in Österreich in Elektrotechnik. Die erste Frau überhaupt. An einer der renommiertesten technischen Universitäten Europas. In einem Fachgebiet, das über ein Jahrhundert lang eine reine Männerdomäne war.
Ihre Dissertation? „Technische Realisierung und psychoakustische Evaluation eines Systems zur mehrkanaligen chronischen Stimulation des Hörnervs.“
Mit anderen Worten: die Grundlage für das Cochlea-Implantat.
Das war nicht nur akademisch ambitioniert. Es war revolutionär. Die Idee, elektrische Signale direkt in das menschliche Nervensystem zu senden, um einen verlorenen Sinn wiederherzustellen, galt in der Medizin als nahezu unmöglich.
Doch Ingeborg interessierte sich nicht für das „Unmögliche“.
Sie stammte aus einer Familie von Pionieren. Ihre Mutter war Physikerin. Ihr Vater war Dekan der Fakultät für Maschinenbau an der Technischen Universität Wien. Ihre Großmutter war eine der ersten Chemieingenieurinnen Österreichs.
Barrieren zu überwinden lag ihr im Blut. Gemeinsam mit Erwin entwickelte Ingeborg monatelang Prototypen, testete Elektrodenkonfigurationen, kartierte den Hörnerv und löste Probleme, die zuvor noch niemand gelöst hatte. Wie miniaturisiert man Elektronik so weit, dass sie in einen menschlichen Schädel implantiert werden kann? Wie stellt man biokompatible Materialien her, die vom Körper nicht abgestoßen werden? Wie verarbeitet man Schall in Echtzeit und wandelt ihn in elektrische Signale um, die das Gehirn verstehen kann? Jeder Schritt war Neuland.
1977 – nur zwei Jahre nach Ingeborgs Promotion – war es soweit.
In Wien implantierte Dr. Kurt Burian das weltweit erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat in das Innenohr eines Patienten.
Als es eingeschaltet wurde, konnte der Patient hören.
Nicht perfekt. Nicht wie beim natürlichen Hören. Aber nach Jahren der Stille wurden Geräusche wahrgenommen. Stimmen hatten Bedeutung.
Es war der Beginn einer Revolution. Doch Ingeborgs Arbeit unterschied sich von früheren Versuchen durch Folgendes: Sie baute nicht nur ein Gerät, das einmal funktionierte. Sie entwickelte ein System, das verfeinert, verbessert und skaliert werden konnte.
Sie entwickelte mehrere Kanäle, um verschiedene Frequenzen gleichzeitig zu verarbeiten. Sie entwickelte Strategien zur Sprachverarbeitung, die dem Gehirn halfen, komplexe Klänge zu interpretieren. Sie leistete Pionierarbeit bei der Miniaturisierung von Hörimplantaten, wodurch diese im Alltag praktikabel wurden.
Eine der ersten Trägerinnen war eine Frau namens Connie. Sie verbrachte unzählige Stunden im Labor der Hochmairs, testete das Gerät und half ihnen, die Technologie weiterzuentwickeln. 1980 konnte Connie dank ihres Cochlea-Implantats Sprache verstehen.
Da wusste Ingeborg, dass dies nicht nur ein Forschungsprojekt war. Dies war die Zukunft.
1989 gründeten Ingeborg und Erwin gemeinsam MED-EL – ein Medizintechnikunternehmen, das sich der Entwicklung und Herstellung von Hörimplantaten widmet.
1990 stellten sie ihre ersten Mitarbeiter ein. Das Unternehmen begann klein – mit nur einer Handvoll Ingenieuren und Forschern in Innsbruck, Österreich.
Heute ist MED-EL ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Hörimplantat-Technologie mit über 2.500 Mitarbeitern.
Und Ingeborg? Sie ist nach wie vor CEO und CTO. Sie erfindet weiterhin. Sie verschiebt weiterhin die Grenzen des Machbaren.

In den letzten vier Jahrzehnten haben sich Cochlea-Implantate von experimentellen Geräten zu einer Standardbehandlung entwickelt. Weltweit haben über 700.000 Menschen ein solches Implantat erhalten.

700.000 Menschen, die die Stimmen ihrer Kinder hören können. Die Musik hören können. Die sich an Gesprächen beteiligen können, ohne von den Lippen abzulesen. Die ihre Umgebung wahrnehmen können.

Dank Ingeborg Hochmair.

Aber das Erstaunliche ist: Die meisten Menschen wissen nicht, wer sie ist. Fragen Sie jemanden auf der Straße nach einem bedeutenden Erfinder. Die Antwort wird Edison, Tesla, Einstein, vielleicht Marie Curie lauten. Fragen Sie nach der Erfinderin des Cochlea-Implantats. Ratlose Blicke.

Diese Frau hat Hunderttausenden von Menschen einen der fünf menschlichen Sinne zurückgegeben. Sie hat ein Milliardenunternehmen aufgebaut. Sie hat über 100 wissenschaftliche Artikel verfasst und hält mehr als 50 Patente.

Sie hat den Lasker-DeBakey-Preis für klinische medizinische Forschung gewonnen – oft als „amerikanischer Nobelpreis“ bezeichnet.

Sie hat den Russ-Preis für Bioingenieurwesen gewonnen. Sie erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal.

Im Februar 2026 – also erst vor drei Monaten – wurde ihr der Queen Elizabeth Prize for Engineering verliehen, eine der weltweit renommiertesten Auszeichnungen für Ingenieure.

Sie besitzt Ehrendoktorwürden von Universitäten rund um den Globus: München, Innsbruck, Bern, Uppsala, Lüttich und zuletzt der University of Michigan.

Und dennoch ist sie nicht allgemein bekannt.
Warum?

Weil Ingeborgs Arbeit nicht spektakulär ist. Es ist kein Smartphone, keine Social-Media-Plattform und keine Rakete zum Mars. Es ist Medizintechnik, die unsichtbar hinter den Ohren der Menschen wirkt und still und leise Leben verändert – Mensch für Mensch.

Weil die Menschen, die von ihrer Erfindung profitieren, oft taube Kinder und Erwachsene mit Hörverlust sind – Bevölkerungsgruppen, die nicht immer lautstark in der Öffentlichkeit auftreten.

Weil Ingeborg selbst nie nach Ruhm gestrebt hat. Sie ist Ingenieurin und Unternehmerin, der die Arbeit wichtiger ist als die Anerkennung.

Das bedeutet aber nicht, dass ihr Einfluss weniger tiefgreifend ist. Stellen Sie sich vor, Sie sind Elternteil und hören Ihr Kind zum ersten Mal Ihre Stimme. Stellen Sie sich vor, Sie sind Erwachsener und haben durch einen Unfall Ihr Gehör verloren. Sie dachten, Sie würden nie wieder Musik hören – und dann hören Sie Beethoven durch ein Cochlea-Implantat. Stellen Sie sich vor, Sie sind Lehrer und können in den Unterricht zurückkehren, weil Ihnen Technologie das Hören Ihrer Schüler zurückgegeben hat. Das ist Ingeborg Hochmairs Vermächtnis. Sie hat nicht einfach nur ein Gerät erfunden. Sie hat die menschliche Verbindung wiederhergestellt. Sie hat den Menschen einen grundlegenden Teil des Menschseins zurückgegeben – die Fähigkeit zu hören und gehört zu werden. Und das, während sie Barrieren durchbrach, die Frauen signalisierten, dass sie in der Ingenieurwissenschaft nichts zu suchen hätten. 2012 stiftete sie an der Universität Innsbruck eine Stiftungsprofessur zur Förderung von Forscherinnen. Sie schuf die „Ingeborg-Hochmair-Professuren“ speziell für Frauen, die nach einer beruflichen Auszeit in die Wissenschaft zurückkehren möchten. Sie verändert nicht nur Leben durch ihre Technologie. Sie öffnet Türen für die nächste Generation von Ingenieurinnen.

Ingeborg Hochmair ist heute 73 Jahre alt. Sie leitet immer noch MED-EL. Sie ist weiterhin innovativ. Sie arbeitet weiterhin an der nächsten Generation von Hörimplantaten.

Und die meisten Menschen kennen ihren Namen immer noch nicht.

Aber 700.000 Menschen können dank ihr hören.
Das ist nicht nur Innovation. Das ist nicht nur herausragende Ingenieursleistung.
Das ist die Wiederherstellung der Menschlichkeit, Mensch für Mensch.
Sie war die erste Frau, die in Österreich in Elektrotechnik promovierte. Sie war Miterfinderin der Technologie, die Gehörlosen das Hören ermöglicht. Sie baute ein globales Unternehmen auf.
Die Welt hielt ihre Arbeit für unmöglich.
Sie hat es trotzdem geschafft.
Und der Klang von 700.000 Stimmen gibt ihr Recht.

Herzliche Glückwünsche vom Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. unter der Leitung von Dr. Matthias...
01/10/2026

Herzliche Glückwünsche vom Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. unter der Leitung von Dr. Matthias Müller (DSB Präsident) 💐

The Honda Foundation has named Professor Graeme M. Clark AC and Dr Ingeborg Hochmair as joint recipients of the 2026 Honda Prize, recognising their independent and parallel contributions to the development of the multichannel cochlear implant.

Working independently in Australia and Austria during the 1970s, Professor Clark and Dr Hochmair each helped transform cochlear implants from devices that could convey the presence and rhythm of sound into multichannel systems capable of supporting meaningful speech understanding.

Their pioneering research, development and clinical work helped lay the foundations for the cochlear implant technology used by more than one million people worldwide today.

Professor Clark led the team at the University of Melbourne that performed its first multichannel cochlear implant surgery in 1978. Dr Hochmair began her cochlear implant research in Vienna in 1975 and, alongside Dr Erwin Hochmair and Professor Kurt Burian, achieved implantation of a multichannel device in 1977. She later co-founded MED-EL with Dr Erwin Hochmair.

The 47th Honda Prize ceremony will take place in Tokyo on 16 November 2026.

A remarkable recognition of two people whose pioneering work has helped shape the technology that has changed the lives of cochlear implant recipients around the world.

Read more: https://hearingreview.com/inside-hearing/research/honda-prize-2026-awarded-to-cochlear-implant-pioneers

Pictured: L-R Professor Clark and Dr Hochmair

Herzlichen Glückwunsch an MED-EL! 💐
30/09/2026

Herzlichen Glückwunsch an MED-EL! 💐

MED-EL hat in einer globalen Pressekonferenz die kontrollierte Markteinführung des vollständig implantierbares Cochlea-Implantat (TICI) in Europa bekannt gegeben. Das TICI Unico ermöglicht es Menschen mit schwerem bis hochgradigem Hörverlust, rund um die Uhr zu hören, ohne dabei auf einen externen CI-Prozessor angewiesen zu sein (Bild: ©Med-El):

https://www.schnecke-online.de/startseite/tici-med_el

Wie seht ihr das: Wird das TICI zum Gamechanger und die Entscheidung für ein Cochlea-Implantat erleichtern?

30/09/2026

Herzlichen Glückwunsch an MED-EL für diesen großen Durchbruch! 🌹

Leider ist mir ein Fehler unterlaufen. Hier der richtige Flyer Zum Inklusionstag am 08.10.26 im Luxor Chemnitz. Ich bitt...
24/09/2026

Leider ist mir ein Fehler unterlaufen. Hier der richtige Flyer Zum Inklusionstag am 08.10.26 im Luxor Chemnitz.
Ich bitte um Entschuldigung.

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