Stiftung wissensART

Stiftung wissensART Die Stiftung wissensART widmet sich der Kunstförderung in verschiedenen Bereichen der Bildenden Kunst, wie u.a.

Fotografie und Design, aber auch der Förderung von Projekten, die das Thema Kunst und Gesundheit zum Inhalt haben.

Unser Panel im Rahmen der Unlock Bookfair in der Völklinger Hütte zum Thema „Street Art zwischen Illegalität und Denkmal...
10/05/2026

Unser Panel im Rahmen der Unlock Bookfair in der Völklinger Hütte zum Thema „Street Art zwischen Illegalität und Denkmalschutz“. Mit den Filmemacherinnen Nathalie David/ Der Sprayer von Zürich und Lovorka Peric-Hassler/ Optische Schreie, Monika Krücken/ Leiterin der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Aachen und Valentin Rothmaler/ Kunstwissenschaftler und Curator. Eine Dokumentation der Veranstaltung folgt.

Unser Panel im Rahmen der Unlock Bookfair in der Völklinger Hütte zum Thema „Street Art  zwischen Illegalität und Denkma...
10/05/2026

Unser Panel im Rahmen der Unlock Bookfair in der Völklinger Hütte zum Thema „Street Art zwischen Illegalität und Denkmalschutz“. Mit den Filmemacherinnen Nathalie David/ Der Sprayer von Zürich und Lovorka Peric-Hassler/ Optische Schreie, Monika Krücken/ Leiterin der Abteilung Denkmalpflege der Stadt Aachen und Valentin Rothmaler/ Kunstwissenschaftler und Kurator.

08/05/2026
Gestern Abend hat Alexander Hacke im Berliner Pfefferberg Theater aus seinem Buch "Krach" gelesen.Sehr kurzweilig, sehr ...
31/01/2026

Gestern Abend hat Alexander Hacke im Berliner Pfefferberg Theater aus seinem Buch "Krach" gelesen.
Sehr kurzweilig, sehr witzig, seine Erfahrungen als Jugendlicher in Berlin Kreuzberg und seinen Auftritte mit den "Einstürzenden Neubauten" in den USA.

Gefördert wurde seine Lesereise von der Stiftung wissensART.

Am 14.11. 2025 fand die Premiere des Films „Optische Schreie“ von Lovorka Peric-Hassler im voll besetzten Aachener Apoll...
16/11/2025

Am 14.11. 2025 fand die Premiere des Films „Optische Schreie“ von Lovorka Peric-Hassler im voll besetzten Aachener Apollo Kino statt. Der Film stellt den Wandmaler Klaus Paier vor: Seine Intention, mit seinen Werken „soziale und politische Themen wie Ausgrenzung, fragwürdige Bildungspolitik, Faschismus oder die Gefahr eines Atomkriegs“ aufzugreifen, wie es in der Programmankündigung heißt. Damals seitens der Stadtverwaltung als Vandalismus abgetan und beseitigt, wurden sie von einer sich als progressiv verstehenden Kunstszene gefeiert. Auch wurde Klaus Paier 1989 der „Neue Preis“ des Neuen Aachner Kunstvereins verliehen. Mittlerweile stehen drei seiner Wandgemälde unter Denkmalschutz, was eine Besonderheit ist und die Wahrnehmung von Street Art in Deutschland nachhaltig verändert hat. Dieser Dokumentarfilm von der Autorin Lovorka Peric-Hassler folgt den Spuren von Klaus Paier, dem Pionier der Street Art in Deutschland, aber auch dem Echo seines Werks auf die Gesellschaft in Aachen und Köln in den letzten Jahrzehnten. Er basiert auf Interviews mit Zeitzeugen, Kunsthistorikern und seinen Freunden sowie auf Archivmaterial, Skizzen und Fotografien. "Optische Schreie: Die Geschichte des Aachener Wandmalers" ist ein Film über Kunst, Widerstand und die Frage: Wem gehört der öffentliche Raum?“ Der Film wurde u.a. von der Stiftung Wissensart gefördert.

John Robb zum Wandel der ClubkulturInterview: KP FlügelAls Musiker und Journalist bist du Teil der (Post-)Punk-Szene. Mi...
29/09/2025

John Robb zum Wandel der Clubkultur
Interview: KP Flügel
Als Musiker und Journalist bist du Teil der (Post-)Punk-Szene. Mit „Goth – Die dunkle Seite des Punk“, erschienen im Ventil Verlag, hast du ein faszinierendes, umfassendes Kompendium einer Musik- und Kulturszene vorgelegt, die bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat. In deinen Porträts vieler Bands beschreibst du immer wieder, wie wichtig es war, sich in Clubs zu treffen. Welche Rolle spielten Clubs in den 1970er- und 1980er-Jahren?
John Robb: Natürlich gab es schon immer Clubs und Discos, aber in der Post-Punk-Zeit gab es viele „alternative“ Clubs, in denen sich die Kultur zu verdichten begann. Vorher war die Bandkultur hauptsächlich durch Auftritte geprägt gewesen, aber nun gab es viele Orte, an denen man zu den Platten der Bands tanzen konnte. In der Pre-Punk-Zeit gab es die Bowie/Roxy-Clubs, die zwar wichtig waren, aber es gab nur wenige davon und sie befanden sich meist nur in Großstädten. Plötzlich schien es, als gäbe es in der Post-Punk-Ära in jeder Stadt Clubs, und die Tanzfläche und die damit verbundene „Floor Show” verwandelten die Musik vom energiegeladenen Punk in etwas, zu dem man tanzen konnte, indem sie sie mit Black Music wie Drum, Disco und Funk und den neuen Technologien vermischten. Es war auch ein wöchentlicher Treffpunkt, an dem man sich traf und sah, was alle trugen, wodurch sich der Stil schneller entwickelte als bei zufälligen Konzerten.

Das ganze Interview auf Stiftung wissensART
https://stiftung-wissensart.de/john-robb-zum-wandel-der-clubkultur

John Robb ‚Goth – Die dunkle Seite des Punk, erschienen im Ventilverlag Mainz
https://www.ventil-verlag.de/titel/1945/goth

Interview KP Flügel

Interview mit Robert Forster: „Es gibt nicht mehr genügend solide und verlässliche Einnahmequellen, um als professionell...
01/09/2025

Interview mit Robert Forster: „Es gibt nicht mehr genügend solide und verlässliche Einnahmequellen, um als professioneller Musiker arbeiten zu können.“

Wenn Sie auf den Beginn Ihrer Karriere zurückblicken, wie haben Sie die finanziellen Aspekte empfunden? War Geld überhaupt ein Thema? Gab es Einschränkungen oder Erwartungen? Wenn ja, wie haben Sie darauf reagiert?

R. Forster: Als Grant McLennan und ich 1978 The Go-Betweens gründeten, haben wir uns kaum Gedanken über Geld gemacht. Ich war Student, hatte einen Teilzeitjob und dachte nicht daran, mit Musik oder einer Band viel Geld zu verdienen. Ich habe es aus Spaß gemacht. Ich war künstlerisch ambitioniert, aber nicht finanziell. Außerdem hatte ich keine Ahnung, wie lange The Go-Betweens bestehen bleiben würden. Zwei Jahre? Drei Jahre?

Wann konntest Du anfangen, ausschließlich von der Musik zu leben?

R. Forster: 1984, als die Band einen Vertrag bei der internationalen Plattenfirma Sire Records unterschrieb. Das war das erste Mal, dass ich ein Gehalt für meine Arbeit in der Band erhielt. Bis dahin gab es nur sehr wenig Geld.

In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung” wurde Steven Van Zandt bekannt als „Little Steven“ gefragt, ob er Musikern heute raten würde, eine professionelle Karriere anzustreben. Er antwortete, dass er niemandem dazu raten würde. Das ist die grausame Wahrheit. Wie siehst Du das?

R. Forster: Ich stimme Steven Van Zandt zu. Es gibt nicht mehr genug solide und verlässliche Einnahmequellen, um als professioneller Musiker zu arbeiten. Man braucht einen Teilzeit- oder Vollzeitjob, um sich das Geld für die Musik zu verdienen. Das ist leider die grausame Wahrheit.

Interview KP Flügel/ Stiftung wissensART


Bobby Conn: „… selbst auf dem Höhepunkt unseres „Erfolgs“, als wir auf großen Festivals wie Glastonbury, Reading, Leeds,...
29/08/2025

Bobby Conn: „… selbst auf dem Höhepunkt unseres „Erfolgs“, als wir auf großen Festivals wie Glastonbury, Reading, Leeds, Oya usw. auftraten, reichte das Geld nie aus, um unsere Unterkünfte zu bezahlen.“

KP Flügel befragte Bobby Conn nach seiner sozialen Situation

Wenn du auf den Beginn deiner Karriere zurückblickst, wie hast du die finanziellen Aspekte empfunden? Du warst Teil der No-Wave- und Performance-Szene von Chicago in den 90er Jahren. War Geld überhaupt ein Thema? Gab es Einschränkungen oder Erwartungen? Wenn ja, wie hast du darauf reagiert?

Bobby Conn: Als Teenager (in den 1980er Jahren!) war ich in der Punk-/Hardcore-Szene unterwegs, hauptsächlich bei kalifornischen Bands wie Black Flag, Dead Kennedys, Flipper, Germs usw. Zu dieser Zeit gab es in dieser Musikszene überhaupt kein Geld zu verdienen; es war eine bewusst antikapitalistische/anti-establishment/antisoziale Szene. Bands, die Plattenverträge wollten, wurden als „Verräter“ bezeichnet! Ich habe nichts gegen diese Bands; ich schätze besonders, was Nirvana dazu beigetragen hat, viele meiner Lieblingssongs aus der Underground-Szene der 80er Jahre populär zu machen. Aber ihr Erfolg bedeutete das Ende des Punk als antikommerzielles Musikgenre! Heute hat sich das natürlich geändert, und viele Bands nehmen das Geld, wenn es ihnen angeboten wird, aber das war damals die Philosophie.

Das ganze Interview auf:
https://stiftung-wissensart.de/bobby-conn-nobody-gets-rich-in-this-business/


Alexander Hacke: „Der wahre Künstler hat keine andere Wahl als sich in der Kunst zu verwirklichen“Alexander Hacke mit se...
28/08/2025

Alexander Hacke: „Der wahre Künstler hat keine andere Wahl als sich in der Kunst zu verwirklichen“
Alexander Hacke mit seinem Buch: „Krach“ auf Lesereise. Gefördert von der Stiftung wissensART

Wann und wie war das, als Du angefangen hast, Musik zu machen? Spielte die Frage, ob Du mal von der Musik würdest leben können eine Rolle?

Nein, mit fünfzehn Jahren allerdings wusste ich, daß ich Musiker sein wollte und sein würde, habe mein Schließfach im Mittelstufenzentrum in der Berliner Gropiusstadt ausgeräumt und bin nie wieder zurückgekehrt. Dass ich mich bis heute, 45 Jahre später, mit diesem Beruf ernähren konnte, ist sicher ein großes Glück, hat aber, ohne Frage, auch mit der frühen Gewissheit zu tun, genau das mit meinem Leben machen zu wollen. Die meisten Menschen sind erst viel später in ihrer Entwicklung in der Lage eine derartig endgültige Entscheidung treffen zu können, oder müssen erst in mehreren Anläufen scheitern, um daraus zu lernen.

Wie wichtig waren damals Clubs jenseits der etablierten Auftritts-Locations?

Etablierte Auftritts-Locations standen uns am Anfang nicht wirklich offen. Es hat eine Weile gedauert bis der Mainstream uns in seine heiligen Hallen hat vordringen lassen.
Jede relevante Entwicklung passiert zunächst im Untergrund, oder eben weit ab der kommerziellen Kulturszene. Wie sollte es auch anders sein?
Mehr über den Musiker und Autor Alexander Hacke in einem Interview mit KP Flügel auf wissensart.de
https://stiftung-wissensart.de/alexander-hacke-der-wahre-kuenstler-hat-keine-andere-wahl-als-sich-in-der-kunst-zu-verwirklichen/

15/08/2025

Adresse

PfalzburgerStr. 84
Charlottenburg
10719

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