14/06/2026
🤍 Hinweis: Dieser Post thematisiert psychische Belastung im Einsatzkontext.
Was passiert nach dem Einsatz?
Unsere Einsatzkräfte suchen nach vermissten Menschen – bei jedem Wetter, in jedem Gelände, mit vollem Einsatz. Was viele nicht sehen: Was bleibt, wenn der Einsatz vorbei ist.
Selbstzweifel. Bilder im Kopf. Die Frage ob man alles richtig gemacht hat. Das Gefühl, nicht darüber reden zu können – weil andere „das nicht verstehen würden.”
Genau hier setzt die Arbeit unserer Peers an.
Was macht ein Peer konkret?
Ein Peer ist keine Therapie und kein Krisentelefon. Es sind geschulte Einsatzkräfte aus den eigenen Reihen – Menschen die dieselben Erfahrungen kennen, die verstehen ohne zu urteilen, und die frühzeitig auffangen bevor Belastungen größer werden. Vertraulich. Ohne Druck. Ohne Bewertung. 🤍
Wir sind stolz, dass wir in unserer Staffel Bruno und Petra als ausgebildete Peers haben – Menschen die diese Aufgabe mit vollem Herzblut übernehmen.
Bruno:
„Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig diese Unterstützung ist. Vor vielen Jahren stand ich selbst auf der anderen Seite – und war unendlich dankbar, mich verstanden fühlen zu können. Aus diesem Grund möchte ich mich als Peer engagieren – damit Einsatzkräfte nicht allein mit ihren Erlebnissen bleiben.”
Petra:
„Mir liegt es sehr am Herzen, dass niemand bei seiner Aufgabe selbst zu Schaden kommt – besonders im Ehrenamt. Es ist für mich selbstverständlich, meine Kollegen im Auge zu behalten. Ich freue mich sehr über das Vertrauen in mich – und darauf, für meine Kollegen da zu sein.” 🤍
Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte ist kein Luxus – sie ist ein Zeichen dafür, dass wir aufeinander achten. Dass Ehrenamt nicht nur bedeutet zu geben – sondern auch Unterstützung anzunehmen wenn man sie braucht. 💙
👇 Habt ihr gewusst, dass es diese Unterstützung in Hilfsorganisationen gibt? Schreibt es uns – dieser Austausch ist uns wichtig.