Adservior gemeinnützige GmbH

Adservior gemeinnützige GmbH Direkte Hilfe für EB-Betroffene und Aufklärung der Gesellschaft über die Schmetterlingskrankheit Adservior ist eine gemeinnützige GmbH. Consilium GmbH gegründet.

Adservior kommt aus dem Lateinischen und steht für unterstützt werden, Beistand erhalten. 2013 wurde sie als Initiative der Alligatura Med. Ziel ist es, an der so genannten Schmetterlingskrankheit – Epidermolysis Bullosa, kurz: EB – erkrankten Menschen und deren Angehörigen Herzenswünsche zu erfüllen. Wir von Adservior bieten umfassende, unbürokratische und schnelle Hilfestellungen im Alltag von B

etroffenen und Familien, vermitteln Kontakte und sind ein Ansprechpartner auf Augenhöhe. Zudem erfüllen wir einen weiteren wichtigen Auftrag: Wir leisten Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit. Dabei sind wir auf Spenden angewiesen.

13/08/2026

📦 Gina und Annette von Alligatura

Heute stellen wir dir zwei Kolleginnen von unserer großen Schwester vor. Alligatura gibt es seit 2009 und der Schwerpunkt liegt Wundversorgung, Beratung rund um Verbandmaterial, soziales Fallmanagement und Unterstützung für Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte. Wir als die Adservior gemeinnützige GmbH sind 2013 dazugekommen – als gemeinnütziger Teil, der dort weitermacht, wo keine Kasse mehr zahlt. Zwei Organisationen, ein Umfeld, viele gemeinsame Wege. 💓

Gina sorgt unter anderem dafür, dass die Pakete mit Verbandmaterial pünktlich ankommen und die Qualität stimmt. Klingt nach Logistik, ist aber für Familien, die täglich Verbandwechsel brauchen, ein ziemlich großer Unterschied. Wenn das Material fehlt, fehlt es eben sofort!

Annette arbeitet im Innendienst und ist oft die Stimme am Telefon, wenn jemand mit einer Frage anruft. Rezepte, Lieferungen, Rückfragen zur Versorgung – vieles läuft über ihren Schreibtisch. ☎️

Schau doch mal rein, warum die beiden sich für Alligatura entschieden haben. 🦋

Mehr über Alligatura findest du auf www.alligatura.de und mehr über uns auf www.adservior.de

11/08/2026

👀 Angestarrt werden
Blicke im Supermarkt, im Bus, auf dem Spielplatz, auf der Straße, manche neugierig, manche zu lang, manche schnell weggedreht, sobald man zurückschaut.

EB sieht man in den meisten Fällen, denn Verbände an Händen, Armen, im Gesicht, an den Beinen gehören zum Alltag. Wer mit der Schmetterlingskrankheit lebt, erlebt diese Blicke fast täglich und entwickelt irgendwann eigene Strategien 👉 ignorieren, zurückgucken, erklären, manchmal auch einfach gehen.

Das ist kein Vorwurf an alle, die schon mal geguckt haben, aber vielleicht ein Anstoß, das nächste Mal kurz zu überlegen, wie sich das von der anderen Seite anfühlt. 🦋

Und was macht man stattdessen? Freundlich fragen ist meistens besser als starren, denn ehrliches Interesse merkt man. 😊 Wer EB hat, hat aber auch nicht immer Lust, die eigene Krankheit zu erklären. Manchmal will man einfach nur Brötchen kaufen. Ein "Heute lieber nicht" ist dann keine Unhöflichkeit, sondern völlig in Ordnung.

Mehr über die Schmetterlingskrankheit und unsere Arbeit findest du auf www.adservior.de

06/08/2026

🦋 Alle nochmal zusammen

In den letzten Wochen habt ihr sie hier einzeln kennengelernt, unsere Schmetterlinge und ihre Familien von der Praxis-Werkstatt für Epidermolysis bullosa. Jede Woche ein neues Gesicht, eine neue Geschichte, eine eigene Perspektive auf das Leben mit der Schmetterlingskrankheit.

Heute kommen sie noch einmal gemeinsam zu Wort. Wir haben gefragt, was Adservior für sie bedeutet und woran sie denken, wenn sie unseren Namen hören. ❤️🥹 Schaut einfach rein. 👀

Und falls du die einzelnen Beiträge verpasst hast, sie stehen alle noch in unserem Feed. 📲

Seit 2013 erfüllen wir Herzenswünsche für Menschen mit Epidermolysis bullosa. Diese Reihe hat uns nochmal gezeigt, warum wir das tun und für wen. 💝

Danke an alle, die vor die Kamera getreten sind. Das ist nicht selbstverständlich.
Mehr über unsere Arbeit 👉 www.adservior.de

Was ist dir aus den letzten Wochen am meisten im Kopf geblieben? Schreib es uns in die Kommentare.👇

04/08/2026

🥫 Ein Dosenöffner. Mehr steckt nicht dahinter? Dachten wir auch mal.

Ansetzen, drehen, fertig. Für die meisten Menschen ist es ein Handgriff, über den sie nie nachdenken. Bei Epidermolysis bullosa ist genau dieser Handgriff das Problem. Die Haut an den Händen ist extrem verletzlich, Finger sind oft in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, die Kraft im Griff fehlt. Der Druck am Dosenrand, das Drehen, die Reibung – das reicht schon für neue Wunden. Und dann steht da eine Dose auf der Arbeitsplatte, die man nicht ohne fremde Hilfe aufbekommt. 😞

Ein elektrischer Dosenöffner nimmt diesen Moment ab. Knopf drücken, Deckel ab. Das klingt unspektakulär. Für uns war es das lange auch, bis wir gemerkt haben, was es für jemanden bedeutet, sich seine Mahlzeit wieder selbst zubereiten zu können.

Viele denken bei Herzenswünschen zuerst an große Momente, vielleicht eine Reise, ein Konzert, ein Erlebnis, das lange nachwirkt. Solche Wünsche erfüllen wir seit 2013 sehr gerne. Aber genauso oft geht es um Dinge wie diesen Dosenöffner, um Alltagshelfer, die Krankenkassen nicht bezahlen, weil sie in keiner Kategorie auftauchen. Für die Familien, die ohnehin schon jeden Monat mit hohen Zusatzkosten leben, sind sie trotzdem eine Ausgabe zu viel. Genau hier kommst DU ins Spiel. 🫶

Jede Spende landet direkt bei den Menschen, für die wir da sind, ob als Herzenswunsch, der lange in Erinnerung bleibt oder als Gerät, das jeden Tag in der Küche steht.

Spenden kannst du über den Link in der Bio oder direkt auf www.adservior.de

Mehr über unsere Arbeit 👉 www.adservior.de/aktiv-werden/

30/07/2026

🎓 Leticia studiert Psychologie und sie weiß schon ziemlich genau, wofür.

Später möchte sie mit Menschen arbeiten, denen es psychisch nicht gut geht. Menschen begleiten, denen gerade die Kraft fehlt, das allein zu tragen. Warum ausgerechnet das⁉️ Weil Leticia weiß, wie sich dunkle Tage anfühlen. Sie lebt mit Epidermolysis bullosa, der Schmetterlingskrankheit. Schmerzen, Verbandwechsel, Termine, dazu die Blicke von anderen 👉 das alles kostet Kraft und braucht eben auch mal professionelle Unterstützung, wenn die Familie nicht ausreicht oder sogar fehlt.

Was aus ihrer eigenen Geschichte für sie entstanden ist, ist eine Entscheidung. Sie will dieses Wissen weitergeben. Wer selbst durch schwere Zeiten gegangen ist, hört manchmal genauer hin.

Im Video erzählt sie von ihren Wünschen für die Zukunft und davon, wie sie sich ihren Beruf vorstellt. Schau rein, es lohnt sich. 🦋

Als Herzenswunscherfüller sind wir seit 2013 für Menschen mit EB da - manchmal mit einem erfüllten Herzenswunsch, manchmal mit einem Ort zum Austauschen wie unserer Praxis-Werkstatt für Epidermolysis bullosa.

Danke, Leticia, dass du uns so nah an deine Gedanken lässt. 🫶

Mehr über unsere Arbeit findest du auf www.adservior.de

28/07/2026

Unser WhatsApp-Kanal – bist du schon dabei? 🦋

Adservior gemeinnützige GmbH gibt es auch auf WhatsApp. Dort landen unsere Neuigkeiten, Einblicke hinter die Kulissen und natürlich die Herzenswünsche direkt auf deinem Handy, ohne dass du erst durch deinen Feed scrollen musst.

Wir posten dort in Ruhe und nur dann, wenn es wirklich etwas zu erzählen gibt. Du kannst den Kanal jederzeit stummschalten oder wieder verlassen und niemand sieht, wer dabei ist.

Wenn du mitbekommen möchtest, was wir für Menschen mit Epidermolysis bullosa (Schmetterlingskrankheit) auf die Beine stellen 👉 komm' dazu. 😊

➡️ https://www.whatsapp.com/channel/0029VbCGubw7T8bYNvLfsg0k

23/07/2026

🚗 Philip ist zurück und heute geht es ums Autofahren!

Philip hat seinen Führerschein und ist mit dem eigenen Auto unterwegs. Im Video erzählt er, was das für ihn bedeutet, denn was für viele junge Menschen ein normaler Schritt ins Erwachsenwerden ist, bedeutet mit Epidermolysis bullosa noch einmal deutlich mehr.

🙌 Unabhängigkeit: Einfach losfahren, ohne auf andere angewiesen zu sein.
🚙 Beweglichkeit: Volle Busse und Bahnen bergen für EB-Betroffene ein echtes Risiko. Gedränge, Anrempeln, festhalten müssen. Im eigenen Auto entscheidet Philip selbst, wie er unterwegs ist. Und Verbandmaterial oder Hilfsmittel fahren einfach im Kofferraum mit.

Gleichzeitig ist der Weg zum Führerschein mit EB nicht selbstverständlich. Langes Sitzen kann belasten, das Lenken und Schalten beansprucht die Hände und je nach Ausprägung der Erkrankung können ärztliche Gutachten oder Anpassungen am Fahrzeug nötig sein. Es lohnt sich, das vorab mit Fahrschule und Führerscheinstelle zu klären.

Philip zeigt aber, dass es geht. Mehr von ihm erfahrt ihr im Video. 😊

Allzeit gute Fahrt, lieber Philip! 🦋

Mehr über unsere Arbeit findet ihr auf www.adservior.de

21/07/2026

🧤 Handschuhe – bei EB viel mehr als ein Alltagsgegenstand

Für die meisten Menschen sind Handschuhe eine Kleinigkeit. Für Menschen mit Epidermolysis bullosa und ihre Familien gehören sie zur Grundausstattung und das gleich mehrfach.

🩹 Wundversorgung: Beim Verbandwechsel schützen Handschuhe die empfindliche Haut vor Keimen. Bei offenen Wunden ist Hygiene entscheidend, um Infektionen zu vermeiden.
🧽 Haushalt: Spülen, putzen, Wäsche – was für andere Routine ist, kann für EB-Betroffene zur Belastung für die Haut werden. Handschuhe helfen, Reibung und Feuchtigkeit von den Händen fernzuhalten.
🖐️ Schutz im Alltag: Schon alltägliche Handgriffe können Blasen verursachen. Gut sitzende Handschuhe können Druckstellen abfedern. Wichtig ist, dass sie weich sind und keine scheuernden Nähte haben.

Was oft unterschätzt wird, ist, dass all das jeden Tag benötogt wird. Der Verbrauch an Handschuhen und Verbandmaterial ist enorm und nicht alles wird von den Kostenträgern übernommen.

Auch dabei unterstützen wir Betroffene und ihre Familien. 🦋

Mehr über unsere Arbeit und wie ihr den Alltag betroffener Familien unterstützen könnt, erfahrt ihr auf www.adservior.de

16/07/2026

🎬 Wiedersehen mit Leticia und Philip

Ihr kennt die beiden schon aus unseren Videos – heute beantworten sie drei Fragen, die viele von euch beschäftigen, Wie ist das eigentlich mit Sport, Freunden und der Zukunft, wenn man mit Epidermolysis bullosa lebt? 🦋

⚽ Bei EB kann schon Reibung oder Druck Blasen und Wunden verursachen. Viele Sportarten sind deshalb schwierig oder gar nicht möglich und trotzdem finden Betroffene ihre eigenen Wege, in Bewegung zu bleiben.
🤝 Echte Freundschaften machen vieles leichter. Aber es braucht auch Menschen, die verstehen, warum manches anders läuft, ohne dass man sich ständig erklären muss.
🔮 EB ist bislang nicht heilbar. Wie es weitergeht, weiß niemand genau. Und trotzdem haben Leticia und Philip Pläne, Wünsche und Träume, so wie alle jungen Menschen.

Wie sie selbst über diese Themen denken, erzählen sie euch im Video. Reinschauen lohnt sich! 🤩

Danke, Leticia und Philip, dass ihr so offen mit uns sprecht! 🫶

Mehr über unsere Arbeit findest du auf www.adservior.de

14/07/2026

🚻 „Das Behinderten-WC ist doch nur für Schwerbehinderte!"

Diesen Satz hören viele Menschen mit Epidermolysis bullosa regelmäßig, oft verbunden mit skeptischen Blicken. Denn nicht jede Behinderung ist von außen sichtbar. 🦋

Warum ein barrierefreies WC für EB-Betroffene so wichtig ist
✅ Mehr Platz für Hilfsmittel und Wundversorgung – wenn unterwegs ein Verbandwechsel nötig wird, braucht es Raum und eine Ablagefläche
✅ Mehr Privatsphäre – niemand möchte offene Wunden vor fremden Menschen versorgen
✅ Weniger Infektionsrisiko – bei verletzlicher Haut und offenen Wunden ist Hygiene keine Nebensache, sondern Schutz

Was viele nicht wissen: Auch Menschen mit chronischen Wunden oder Erkrankungen wie EB sind auf barrierefreie Toiletten angewiesen, ganz ohne Rollstuhl. ☝️Deshalb unsere Bitte❣️ Wenn jemand ohne sichtbare Behinderung ein Behinderten-WC nutzt, verurteilt nicht vorschnell. Ein freundlicher Umgang kostet nichts und erspart Betroffenen Rechtfertigungen, die niemandem zustehen.

Übrigens 👉 mit dem Euro-WC-Schlüssel haben Berechtigte Zugang zu über 12.000 barrierefreien Toiletten in Europa. Infos dazu gibt es beim CBF Darmstadt e.V. ➡️ https://www.cbf-da.de/leistungen/euroschluessel

Mehr über unsere Arbeit für Menschen mit der Schmetterlingskrankheit findest du auf www.adservior.de

Adresse

Breslauer Straße 6
Burgwedel
30938

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