und des Historischen Burgfestes Burghausen
www.herzogstadt.bayern
www.instagram.com/herzogstadt_burghausen Juli 2023: 12:00 - 01:00 Uhr
Sonntag, 09. Juli 2023: 10:00 - 18:00 Uhr
Eintrittspreise:
Freitag, 07. Juli 2023: 10,- € (ab 18 Jahren) / 5,- € (ab 13 Jahren)
Samstag, 08. Juli 2023: 15- € (ab 18 Jahren) / 5,- € (ab 13 Jahren)
Sonntag, 09. Juli 2023: 12- € (ab 18 Jahren)
/ 5,- € (ab 13 Jahren)
Kinder bis 12 Jahren haben freien Eintritt
Historisch Gewandete bezahlen am Freitag und Sonntag nur 5,- € sowie am Samstag 10,- €!!! Wochenendticket: 30,- € (ab 18 Jahren) / 15,- € (ab 13 Jahren)
Das Wochenendticket für historisch Gewandete gibt es zum Vorteilspreis von 15,- €!!! Mehr über unseren Verein "Herzogstadt Burghausen e.V." erfahren Sie im Internet unter: www.herzogstadt.bayern
Hier finden Sie alle Informationen sowie Bildergalerien der Feste des vergangenen Jahres. Auch in diesem Jahr wird an Jacobi wieder ein großer Markt in der Stadt
stattfinden. Der Markt ist sehr beliebt und die Markthändler aus nah und fern
zieht es in die Stadt, um hier ihre Waren anbieten zu können. Allerlei Spezereien
werden hier angeboten werden. Wie frisch gebrautes Bier, nach dem jüngst erlassenen Gebot des Herzogs, sowie
Wein, weiß und rot aus dem Ungarnland und aus Welschenlanden. Darunter
auch der schwere Malvasier aus dem fernen Spanien goldgelb nach Kernobst
und Akazienhonig mit einem Hauch von Muskatnuss soll er schmecken. Davon
werden aber nur die Edelleute ihre Becher füllen können, denn gar zu kostbar ist
dieser Wein. Und zum Essen werden die Bäcker frisches Brot backen: auch
Weißbrot - und Fleisch wird es dieser Tage auch genug geben. Ob vom Huhn
oder Schwein oder gar ein ganzer ungarischer Ochse, ob gebraten oder gesotten,
an Jacobi braucht niemand hungrig sein. Der Duft von allerlei Süßspeisen wird
durch die Stadt ziehen und vor allem die Kinder anlocken. Auch Gaukler und vielerlei anders Volk zieht es dieser Tage hier in die Stadt und
werden mit ihren Künsten die Menschen in ihren Bann ziehen. Doch Obacht,
auch Beutelschneider und Dirnen werden versuchen ihren Teil zu bekommen. Hier hat die Stadtwache viel zu tun und wird, angespornt von ihrem Hauptmann,
oft ihre Ronden gehen. Doch in diesem Jahr wird der Markt noch viel bunter werden, denn gar Herzog
Wilhelm IV und sein Gemahl Jacobää von Baden werden deroselbst zugegen
sein. Vor nicht einmal einem Jahr haben Sie geheiratet und nun besuchen Sie
unser Burghausen. Der Vizedom Wolf von Maxlrain hat ihnen zu Ehren in der
Hauptburg eine Malerei anbringen lassen. Beide Wappen, das Bayerische weiß
und blau und das Badische gelb mit einem roten Balken zieren, nun den Bogen
inmitten der Hauptburg. Doch nicht nur das, er hat auch seine Trabanten neu
eingekleidet, um sie noch furchteinflößender aussehen zu lassen, wilde Gesellen,
die nur dem Wort des Vizedoms gehorchen. Unter Glockengeläut und dem Donner der Kanonen auf der Burg wird Herzog
Wilhelm IV einziehen, allen voran sein Herold und sein Bannerträger, umgeben
von seiner Leibwache. Aber auch Kriegsknechte bringt der Landesherr mit sich,
bunt, laut, farbenprächtig sind seine Landsknechte, die unter dem dumpfen
Schlag ihrer großen Trommeln einherschreiten, geführt von ihren Hauptleuten. Wilde Gestalten, die auch sicher die Angst oder die Neugier auf die Gesichter
ihrer Betrachter zaubern werden. Zum Empfang bereit ist der Vizedom mit seiner Regierung, gar prächtig
anzuschauen mit all Ihrem Prunk, der allein schon von ihren Gewändern
ausgeht. Die Räte der Stadt haben sich in ihre neuen gar prächtigen Gewänder
gezwängt und der Bürgermeister trägt als Symbol seiner Macht seine schwere
Amtskette. Für die Begrüßung hat man sich dieses Jahr was Besonderes
ausgedacht: neben den lieblichen Mädchen der Bürger, die mit ihrem Tanz
wieder alle erfreuen, werden Landsknechte aus Traunstein in ihren bunten
Gewändern einen Tanz mit ihren Schwertern aufführen. Danach wird man ziehen zur Burg, wo einem schon allerlei Düfte und Klänge
erwarten, alles vermischt sich zu einem üppigen Gemälde, gemalt mit den
buntesten Farben, die es gibt. An den abendlichen Lagerfeuern wird getanzt und
gespielt und gezecht. Ob Kriegsknecht, Bürger, Bauer, Gaukler, Jung oder Alt,
alle vergessen in diesen Stunden die Bürde ihres Lebens. Drei Tage wird er dauern der Markt zu Jacobi, doch nach dieser Zeit kehrt
wieder Ruhe und auch Frieden ein in diese so beschauliche Stadt und ihre
wehrhafte Burg. Touristische Informationen erhalten Sie unter: www.burghausen.de/tourismus