Myanmar-Partner e.V

Myanmar-Partner e.V Myanmar Partner e.V. Hilfe zur Selbsthilfe - Ausbildung für die Zukunft.

Hilfe zur Selbsthilfe - Ausbildung für die Zukunft

Im Anschluss an zwei Touristen-Rundreisen in Myanmar haben Christian und Ilse Runge 2001 nach der Rückkehr damit begonnen, jungen Schülerinnen und Schülern in Mandalay bessere Ausbildungs- und Berufschancen zu ermöglichen. ist ein gemeinnütziger, einst in Saarbrücken gegründeter Verein, dessen Ziele die Förderung von nachhaltigen Berufsbildungsma

ßnahmen, Patenschaften und Gartenbau in Myanmar sind. Das Berufsbildungszentrum „Marfels Ground“ steht für ein innovatives und ökologisches Projekt in Mandalay. Seit 2012 wird das Zentrum in enger Zusammenarbeit mit der Phaung Daw Oo Monastic High School stetig erweitert und bietet aufgrund seines individuellen Charmes eine ruhige Lernatmosphäre. Mehr Informationen zum Lernzentrum, Patenschaften und Auslandspraktika finden Sie unter: http://myanmar-partner.de/

25/12/2025

Dieses Essay über die letzten fünf Jahre Myanmar
habe ich in den Tiefen des Internets gefunden:

Es gab einmal ein kleines Land …

Im Jahr 2020,
als die ganze Welt
vom Coronavirus heimgesucht wurde
und die Covid-Pandemie ausbrach,
wurde auch dieses kleine Land still.

Der Feind, dem sie gegenüberstanden,
war zwar nur ein unsichtbarer Virus,
doch gerade dieser winzige Erreger
brachte die schöne „Menschlichkeit“
in ihrem Innersten zum Vorschein.

Die erste Welle im März 2020
war langsamer als die zweite im Dezember 2020.
Doch schneller als diese zweite Welle
verbreitete sich die gegenseitige Liebe der Menschen.

Ihr erinnert euch sicher noch
an die an Zäunen aufgehängten Tüten mit Lebensmitteln.
„Wer hat, gibt – wer nichts hat, nimmt“
wurde zum ungeschriebenen Gesetz der Gesellschaft.

Statt Häuser mit Infizierten zu meiden,
hörte man Stimmen wie:
„Was wird gebraucht? Wie können wir helfen?“
Diese Worte schwebten zwischen den Zäunen.

Auch wenn die Straßen der Viertel still wurden,
waren die Stimmen der Mitmenschlichkeit
in den Nachbarschaften laut und lebendig.

Vor Häusern mit gelben Absperrbändern
standen Reissäcke, Speiseöl, Eier, Gemüse –
gebracht von „anonymen“ Nachbarn.
Was für ein schönes kleines Land das war.

Es gab einmal ein kleines Land …

Mit selbst gekauften weißen PPE-Schutzanzügen
arbeiteten Wohltätigkeitsorganisationen,
unterstützt von staatlichen Stellen,
begleitet vom Schweiß freiwilliger Jugendlicher –
und die Straßen waren von ihrem Einsatz erfüllt.

Krankenschwestern,
die sich gemeinsam die Haare kurz schnitten,
weil lange Haare den Kontakt mit Patienten erschwerten.
Ärzte und Sanitäter, die nicht nach Hause gingen.
Gesundheitspersonal, das Schulter an Schulter stand.

Die Staatsführer selbst
sprachen jeden Abend tröstende Worte,
um die Sorgen der Bevölkerung zu lindern.

Ob reich oder weniger reich –
wenn es nötig war, standen sie zusammen.
Unternehmer spendeten große Covid-Zentren.

Schulen wurden vorübergehend
in Covid-Krankenhäuser umgewandelt,
getragen vom Einsatz der Lehrkräfte.

Klöster wurden zu Notkliniken,
Mönche in ihren Roben
trugen Medikamente und Sauerstoffflaschen.

Vor Moscheen und Kirchen
standen Schilder:
„Wer es braucht, darf nehmen“ –
mit Lebensmitteln und Medikamenten.

Auch Künstler blieben nicht untätig.
Aus ihren Wohnungen sangen sie, redeten,
unterhielten die Menschen mit ihren Talenten.

Vor den Quarantäne-Unterkünften
sangen Musiker für die Patienten.

Selbst wer nichts Besonderes konnte,
tanzte albern auf TikTok
und tröstete so den Ku**er der Menschen.

Ich selbst rief Infizierte
unter meinen Lesern an,
erkundigte mich nach ihnen
und sprach ihnen Mut zu.

Auch bekannte Komiker
brachten über YouTube und Fernsehen
mit Humor Licht
in die bedrückten Herzen der Menschen.

Diese aufmunternden Worte
waren wie Zauberpillen
für die Menschen im „Stay-Home“.

Die Menschen dieses Landes
blickten auf Bildschirme von TV und Handy
und stärkten sich gegenseitig:

„Wir werden das gemeinsam überstehen.“

Damals trugen alle Hoffnung im Herzen,
kannten den Geschmack der Einheit.

Auch wenn sie körperlich Abstand hielten,
waren ihre Herzen einander nah.

Es gab einmal ein kleines Land …

Nicht reich, nur mittelmäßig wohlhabend in Asien,
doch während der Covid-Krise 2020,
als andere Volkswirtschaften einbrachen,
stieg in diesem Land sogar das BIP.

Es wurde anerkannt als
„das wirtschaftlich vielversprechendste
und widerstandsfähigste Land Asiens
gegen die Covid-Krise“.

Und jetzt …

Aus der Stille
wurde eine erschreckende Dunkelheit.
Hände, die einst einander halfen,
heben sich nun gegeneinander
oder bleiben verschränkt.

Nachbarschaften,
die einst Lebensmittel zu infizierten Häusern brachten,
blicken sich nun misstrauisch an.

Zäune, an denen einst Essen hing,
wurden höher gezogen,
mit Stacheldraht und verschlossenen Toren.

Die Stimmen echter Künstler verstummten.
Wenn sie noch erklingen,
sind es schmerzhafte Melodien,
Kreise um die Schatten der Vergangenheit –
verschwunden in Tiefe und Schweigen.

Junge Menschen in weißen Schutzanzügen:
Manche wechselten die Uniform ihrer Überzeugungen,
manche gingen ins Ausland,
manche wurden zwangsrekrutiert,
manche heirateten zu früh,
manche wissen nicht, wie es weitergehen soll,
manche versuchen, ein unerfülltes Leben zu ertragen,
manche kämpfen mit Einnahmen, die nicht zum Leben reichen.

Mitternächtliche Schüsse und Explosionen
erschrecken die Träume der Menschen.

Hält nachts ein Auto vor dem Haus,
fürchtet man um Sohn, Bruder oder Neffen.

Auf Reisen
macht ein schräger Eintrag im Ausweis Angst.
Jung zu sein macht Angst.

Hausfrauen,
die nach dem Preis fragen
und die Ware dann zurücklegen müssen.

In den Flammen des Krieges
schmelzen die Zukünfte dahin.

Der Satz
„Wir werden das gemeinsam überstehen“
ist nur noch ein trauriges Lied der Vergangenheit.

Auch die einstige Hoffnung,
„das wirtschaftlich vielversprechendste Land Asiens“ zu sein,
ist nur noch Erinnerung.

Während der Covid-Zeit
fürchteten die Menschen die Ansteckung.
Heute fürchten sie mehr
den Verlust der Menschlichkeit
sowie Unsicherheit und Hoffnungslosigkeit.

Was die Menschen heute am meisten vermissen,
sind nicht nur die Leben,
die Covid gefordert hat,
sondern auch
die einstige gegenseitige Liebe,
den „myanmarischen Geist“.



San Kyaw Swar Win

Wir haben drei weitere große Bambuszelte kaufen können, in denen 150 Menschen nun sorgenfrei schlafen können. Sie alle h...
26/04/2025

Wir haben drei weitere große Bambuszelte kaufen können, in denen 150 Menschen nun sorgenfrei schlafen können. Sie alle haben beim Erdbeben ihre Unterkünfte und all ihr Hab und Gut verloren und mussten seitdem bei Regen und Kälte im Freien übernachten.
Mithilfe unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Vorort und den Betroffenen selbst konnten diese in kurzer Zeit errichtet werden.
Herzlichen Dank an Alle, insbesondere auch Studiosus, die uns dabei mit ihren Spenden geholfen haben um dies zu ermöglichen. Bitte helfen Sie uns weiterhin. Es gibt noch viel zu tun!

https://paypal.me/myanmarpartner?country.x=DE&locale.x=de_DE

10/04/2025

Herzlichen Dank für ihre wertvolle Unterstützung!
Ihre Spende für die Erdbebenhilfe in Myanmar macht einen echten Unterschied. Dank Ihrer Hilfe können wir den betroffenen Manschen dringend benötigte Hilfe leisten - mit Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und Notunterkünften.

Doch die Not ist weiterhin groß. Viele Menschen stehen vor dem Nichts und sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen- Bitte helfen Sie weiterhin - am einfachsten per PayPal an
[email protected]
Jede Spende zählt.

Vielen Dank für Ihre Solidarität und Menschlichkeit.

10/04/2025

.... und morgen geht's weiter!

Herzlichen Dank für ihre wertvolle Unterstützung!
Ihre zahlreichen Spenden für die Erdbebenhilfe in Myanmar machen einen echten Unterschied. Dank Ihrer Hilfe können wir den betroffenen Manschen dringend benötigte Hilfe leisten - mit Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und Notunterkünften.

Doch die Not ist weiterhin groß. Viele Menschen stehen vor dem Nichts und sind weiterhin auf Unterstützung angewiesen- Bitte helfen Sie weiterhin - am einfachsten per PayPal an
[email protected]
Jede Spende zählt.

Vielen Dank für Ihre Solidarität und Menschlichkeit.

Neues aus dem Epizentrum MandalayLiebe Mitglieder und Freunde und Spender,herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden un...
03/04/2025

Neues aus dem Epizentrum Mandalay
Liebe Mitglieder und Freunde und Spender,
herzlichen Dank für die zahlreichen Spenden und Spendenzusagen – sie sind für uns ein Lichtblick angesichts der vielen Herausforderungen, die vor uns liegen!
Seit Donnerstag organisieren wir die Hilfseinsätze. Thandar und Nay Zaw haben Lebensmittel wie Reis, Speiseöl und Gemüse für die 500 Kinder aus dem Golden House sowie für 400 Novizen beschafft.
Nay Zaw hat die Schäden an den Backsteingebäuden dokumentiert. Da diese nicht einsturzgefährdet sind, kann die Renovierung vorerst warten. Die aus Stahlbeton errichteten Gebäude, die von unserem Unterstützer und Freund Architekt Jakob Schilling gebaut wurden, sind unbeschädigt.
Der umgestürzte Wasserturm vor der PDO wurde bereits beseitigt, und die zerstörten Wasserleitungen werden derzeit repariert.
Heute erreichen uns rund 100 Patenkinder, die wir kontaktieren konnten, sowie die übrigen Bewohner der PDO – darunter Lehrer, Angestellte und Studenten aus dem Mädchen-Übernachtungshaus. Sie alle werden mit Lebensmitteln versorgt. Patenkinder, die alles verloren haben, erhalten finanzielle Unterstützung, um dringend benötigte Dinge wie Decken, Moskitonetze und Kleidung zu kaufen. Zusätzlich erhalten alle Reis, Speiseöl und Eier.
Wir werden den Pateneltern Bilder ihrer Kinder schicken und um ihre Unterstützung in der kommenden Zeit bitten.
Unsere Deutsch-Studenten, die außerhalb der PDO untergebracht waren, konnten sich in ein anderes Kloster retten. Wir haben mittlerweile Kontakt zu ihnen – jetzt helfen sie tatkräftig bei den Hilfsmaßnahmen

Hilfe für die am stärksten betroffenen Gebiete.
Sandar hat die besonders schwer getroffenen Gebiete besucht. Dort sind Hütten und Holzhäuser vollständig abgebrannt. Die betroffenen Menschen versorgen wir mit Decken, Moskitonetzen, Kleidung und Wasser. Außerdem überlegen wir, mit einfachen Mitteln eine Suppenküche einzurichten – denn Reis alleine reicht nicht, und es gibt keine Kochstellen mehr. In dieser Region wurden rund 550 Häuser zerstört, betroffen sind etwa 2.300 Menschen.
Viele, die alles verloren haben, irren durch die Stadt. Wir werden sie an zentralen Stellen mit Wasser, gekochtem Reis und Eiern versorgen.
Unsere Hilfe wird über einen langen Zeitraum benötigt. Noch immer schlafen viele Menschen auf der Straße, da es weiterhin Nachbeben gibt – zuletzt in der vergangenen Nacht mit einer Stärke von 5,5.
Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Myanmar Partner e.V.
Harald und Michaela Lubberich

Banken:
­Kreissparkasse Mayen
IBAN:DE50 5765 0010 0098 0727 62

Myanmar-Partner e.V.
Reiterhof Buchholz 1,
56659 Burgbrohl
Mobil: 0171 17579001
Mail: [email protected]

The pain in the recent years are more then enaugh for this from the world forgotten country. May God have mercy on Myanm...
30/03/2025

The pain in the recent years are more then enaugh for this from the world forgotten country. May God have mercy on Myanmar without giving more unexpected desasters.
Myanmar-Partner is on side.
Für Spenden:
Myanmar-Partner e.V.
Kreissparkasse Mayen
IBAN:DE50 5765 0010 0098 0727 62
BIC: Malade51MYN

Wir trauern um Dr. Christian Runge, geboren am 2. Januar 1932 und gestorben am 14. Januar 2025 in Saarbrücken. Alles, wa...
21/01/2025

Wir trauern um Dr. Christian Runge, geboren am 2. Januar 1932 und gestorben am 14. Januar 2025 in Saarbrücken.
Alles, was wir im Leben sind, haben wir seiner großzügigen, unermüdlichen Hilfsbereitschaft und seiner unverbrüchlichen Liebe zu uns zu verdanken.
In tiefer Verbundenheit nehmen wir heute Abschied von unserem Vater, den wir immer in unserem Herzen behalten werden.

Wir trauern um den Gründer und Ehrenvorsitzenden unserer Hilfsorganisation Myanmar-PartnerDr. Christian RungeMit seinem ...
18/01/2025

Wir trauern um den Gründer und Ehrenvorsitzenden unserer Hilfsorganisation Myanmar-Partner

Dr. Christian Runge

Mit seinem Tod verlieren wir nicht nur einen guten Freund, sondern auch eine Persönlichkeit, der die Menschen in Myanmar unglaublich viel zu verdanken haben.

Im Jahre 2000 gründete er mit seiner Ehefrau die Hilfsorganisation, die sich u. a. zur Aufgabe gemacht hatte, Kindern eine schulische Ausbildung zu ermöglichen. Er baute Schulen und Übernachtungsplätze für Kinder in der Phaung-Daw-Oo-Klosterschule (PDO), in der heute ca. 8.000 Kinder unterrichtet werden. Nachdem er feststellte, dass viele Schüler nach dem Abitur keine Arbeitsstelle fanden, initiierte er den Bau eines Ausbildungszentrums, in dem die Schüler nach dem deutschen dualen System zu einem Beruf ausgebildet wurden. Nahezu alle Schüler fanden im Anschluss eine Arbeitsstelle. Damit hat er sehr vielen jungen Menschen ein selbst bestimmtes Leben ermöglicht.

Lieber Christian, wir sind unendlich traurig, dass Du nicht mehr bei uns bist und in tiefer Dankbarkeit für das, was Du für Myanmar-Partner und damit für die Menschen in Myanmar geleistet hast.

Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner immer an seiner Seite stehenden Ehefrau Ilse und den Angehörigen.

Harald und Michaela Lubberich

29/11/2024

Adresse

Reiterhof Buchholz
Burgbrohl
56659

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