Mobile Retter im NOK

Mobile Retter im NOK Smartphone-basierte Alarmierung qualifizierter Hilfskräfte beim Kreislaufstillstand

25/04/2026

Wir freuen uns über einen echten Meilenstein: die Veröffentlichung eines gemeinsamen Positionspapiers zum Thema Smartphone-basierte Ersthelfenden-Alarmierung (SbEA) in Deutschland! 🤝

Es bringt auf den Punkt, was zahlreiche Studien, internationale Leitlinien und die Erfahrungen aus dem Alltag längst belegen: Eine strukturierte Alarmierung von Ersthelfenden erhöht die Überlebenschancen bei Herzkreislaufstillständen und sollte flächendeckend verankert werden.

Die Voraussetzungen für eine moderne, resiliente Reanimationsversorgung sind gegeben – technologisch, organisatorisch und wissenschaftlich. Was fehlt, ist der politische Wille zur konsequenten Umsetzung. Eine bundesweit strukturierte Ersthelfenden-Alarmierung kann tausende Leben retten. Jetzt ist der Zeitpunkt, diese Chance zu ergreifen.

Gemeinsam mit den weiteren Unterzeichnenden (ein breites Bündnis aus Fachgesellschaften, Hilfsorganisationen, Wissenschaftler*innen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren) setzen wir uns dafür ein, dass diese Forderungen Eingang in die aktuelle Reform der Notfallversorgung finden.

Uns alle eint eine Vision: Menschenleben retten zu wollen!

▶️ Zum Positionspapier:https://www.malteser.de/fileadmin/Files_sites/malteser_de_Relaunch/Kurse_und_Seminare/positionspapier-runder-tisch-SbEA-2026-04.pdf

Die Unterzeichnenden:
🔹ADAC Stiftung
🔹adesso SE | medgineering GmbH
🔹Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
🔹Björn Steiger Stiftung
🔹Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
🔹Deutscher Rat für Wiederbelebung / German Resuscitation Council (GRC)
🔹Deutsches Reanimationsregister – German Resuscitation Registry (GRR) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI)
🔹Deutsches Rotes Kreuz e.V.
🔹ForschungsAG Notfallmedizin der Klinik für Anästhesiologie, Universitätsmedizin Greifswald
🔹Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
🔹KatX-Verbund: Fraunhofer FOKUS | CombiRisk Risk-Management GmbH | TURMsolutions GmbH
🔹Kreis Gütersloh
🔹Malteser Hilfsdienst e.V.
🔹Mobile Retter e.V.
🔹pulsation IT GmbH
🔹Region der Lebensretter e.V.
🔹SmartResQ GmbH | CorPatch®
🔹umlaut telehealthcare GmbH | L2R GmbH


Kurze Erinnerung!
17/04/2026

Kurze Erinnerung!

Wollt Ihr auch mitmachen?📲🏃🏼‍➡️🏃🏻‍♀️‍➡️🏃‍♂️‍➡️✋🏻❤️🤚🏻➡️ https://mobile-retter.org/nokMobile RetterDRK Kreisverband Mosbac...
28/03/2026

Wollt Ihr auch mitmachen?
📲🏃🏼‍➡️🏃🏻‍♀️‍➡️🏃‍♂️‍➡️✋🏻❤️🤚🏻

➡️ https://mobile-retter.org/nok

Mobile Retter
DRK Kreisverband Mosbach e.V.
DRK Kreisverband Buchen e.V.
Kreisfeuerwehrverband Neckar-Odenwald

27/03/2026

Mobile Retter im NOK sind ein Gemeinschaftsprojekt der 🚑🚒❤️

DRK Kreisverband Mosbach e.V.
DRK Kreisverband Buchen e.V.
Kreisfeuerwehrverband Neckar-Odenwald
Psychosoziale Notfallversorgung Neckar-Odenwald-Kreis

500 Mobile Retter im Neckar-Odenwald-KreisZahlreiche Ehrenamtliche aus der Blaulichtfamilie sind beim Kreislaufstillstan...
26/03/2026

500 Mobile Retter im Neckar-Odenwald-Kreis

Zahlreiche Ehrenamtliche aus der Blaulichtfamilie sind beim Kreislaufstillstand alarmierbar ✋🏻❤️🤚🏻

Täglich erleiden Menschen überall in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand, mehrfach pro Monat auch bei uns im Neckar-Odenwald-Kreis. Um hier im Notfall besser helfen zu können, werden seit Oktober 2018 ehrenamtliche Ersthelfer im Landkreis über ihr Smartphone alarmiert, wenn die Leitstelle aufgrund der Meldung über den Notruf 112 annehmen muss, dass Reanimationsmaßnahmen notwendig sind oder Ersthelfer bereits telefonisch anleitet.

„Die rettungsdienstliche Versorgung bei uns ist gut geregelt, aber die kritischen ersten Minuten sind nur durch beherzte Ersthelfer vor Ort oder eben durch rasch verfügbare Nachbarschaftshelfer zu überbrücken“, so Landrat Dr. Achim Brötel, der federführend an der Realisierung des Projekts im Neckar-Odenwald-Kreis beteiligt war. Die Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen wie des Versicherungsschutzes der Helfer, Belange des Datenschutzes und nicht zuletzt der Aufruf zur finanziellen Unterstützung des durch Spenden getragenen Projektes: „Ohne die tatkräftige Hilfe des Landrats, des DRK Kreisverband Mosbach e.V. mit seinem Präsidenten Gerhard Lauth sowie viele weitere Unterstützer wäre meine Idee, im Landkreis eine der Pilotregionen für ganz Baden-Württemberg zu werden, nie zur Umsetzung gelangt“, erinnert sich Projektkoordinator Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker an die Planungsphase ab 2017 zurück. Als Sprecher der Leitenden Notärzte und langjährig aktiver Notfallmediziner wird er nicht müde, auf die wichtige Rolle von Ersthelfern beim Kreislaufstillstand hinzuweisen. „Die Idee von Mobile Retter und anderen Apps ist so einfach wie genial: zufällig in der Nähe befindliche qualifizierte Helfer werden über den Notfall informiert und können dadurch sehr schnell Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten und die Überlebenschancen dramatisch steigern. Wir helfen dem Zufall auf die Sprünge!“ Weitere Bausteine sind regelmäßige Schulungen und Infoveranstaltungen für Laien, die „Helfer vor Ort“-Gruppen der beiden DRK-Kreisverbände und die Verfügbarkeit von Laien-Defibrillatoren (AEDs), die ebenfalls mit der Smartphone-App verknüpft sind.

Guido Wenzel, als Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Mosbach verantwortlich für die Integrierte Leitstelle und Vertragspartner für den App-Anbieter, betont die Wichtigkeit des Projektes als Beitrag zu einem „herzsicheren“ Neckar-Odenwald-Kreis. Neben dem großen ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Helferinnen und Helfer aus der gesamten Blaulichtfamilie freut ihn auch die anhaltende finanzielle Unterstützung des Projekts. „Allerdings sind wir auch weiterhin auf Spenden angewiesen und freuen uns daher sehr, wenn bei verschiedenen Anlässen an die Mobilen Retter gedacht wird. Ohne viele Zuwendungen von Firmen, Banken, Service-Clubs, Privatpersonen oder beispielsweise der Bürgerstiftung für die Region Mosbach wäre das schlicht nicht möglich.“

Große Freude löste dieser Tage die Schulung der 500. Mobilen Retterin aus. Passenderweise bei einem Training mit Dr. Genzwürker wurde die 19-jährige Milena Schindler für die Alarmierung freigeschaltet. Sie hat im Herbst 2024 ihre Prüfung zur Sanitätshelferin abgelegt, engagiert sich beim DRK Ortsverein Walldürn in der HvO-Gruppe, bei Sanitätsdiensten sowie den Blutspendeterminen und ist jetzt auch beim Kreislaufstillstand über die App alarmierbar. „Dabei ist es egal, wo sie sich gerade aufhält – ob in Walldürn, an einem anderen Ort im Landkreis oder in einer der über 40 weiteren Mobile-Retter-Regionen: ist Milena zufällig in der Nähe, kann sie alarmiert werden und Hilfe leisten“, betont Genzwürker. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des DRK Kreisverband Buchen e.V. Steffen Horvath, nebenbei Notfallsanitäter und selbst von Anfang an bei den Mobilen Rettern dabei, überreichte er Milena Schindler stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helfer einen Gutschein, den die Wirte des Buchener Gasthaus zum Löwen anlässlich des wichtigen Meilensteines für das Projekt spendiert hatten.

Info: Wer bei den Mobilen Rettern im Neckar-Odenwald-Kreis mitmachen möchte, findet alle wichtigen Infos unter mobile-retter.org/nok

Kreisfeuerwehrverband Neckar-Odenwald
Psychosoziale Notfallversorgung Neckar-Odenwald-Kreis

Adresse

Sulzbacher Str. 17
Buchen In Odenwald
74821

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