05/10/2026
Homophobie hat keinen Platz in Bremen.
Der homophobe Angriff auf zwei Männer in der Bremer Innenstadt macht uns traurig und wütend zugleich.
Die beiden wurden angegriffen, weil sie schwul sind. Nach Angaben der Polizei wurden sie aus einer etwa zehnköpfigen Gruppe heraus auf Arabisch homophob beleidigt und anschließend von mehreren Personen geschlagen.
Das ist kein „Konflikt“. Das ist brutaler Hass. Ein Angriff auf das Recht, selbstbestimmt zu leben und zu lieben. Und damit ein Angriff auf uns alle.
Niemand sollte sich in Bremen verstecken müssen, nur weil er liebt, wen er liebt.
Unsere volle Solidarität gilt den beiden Betroffenen. Sie haben nichts falsch gemacht. Nicht sie müssen ihr Leben verändern, sondern die Täter müssen gestoppt und konsequent zur Verantwortung gezogen werden.
Religion, Kultur oder Tradition dürfen niemals als Rechtfertigung für Homophobie und Gewalt dienen. Homosexuellenfeindliche Einstellungen müssen überall klar benannt und bekämpft werden. In Schulen, in der Jugendarbeit, in Integrationsangeboten und in unserer gesamten Gesellschaft.
Denn Vielfalt bedeutet: Jeder Mensch hat das gleiche Recht, offen, sicher und selbstbestimmt zu leben und zu lieben.
Und genau deshalb braucht es weiterhin einen CSD. Bunt, laut und sichtbar. Als Zeichen für Vielfalt, Solidarität und gegen Hass.
Aufklärung ist wichtig. Bei Gewalt reicht sie aber nicht aus. Es braucht konsequentes Handeln, Schutz für Betroffene und eine klare Haltung gegen jede Form von queerfeindlicher Gewalt.
Liebe ist kein Grund, sich zu verstecken. Hass ist kein Grund, wegzusehen.
🏳️🌈 Wir stehen zusammen. Für Bremen. Für Vielfalt. Für ein Leben ohne Angst.