Inklusion Nord e.V.

Inklusion Nord e.V. Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Inklusion Nord e.V., Wohltätigkeitsorganisation, Bürgermeister-Wittgenstein-Str. 2, Bremen.

Der Gedanke der Inklusion ist für uns das Fundament für eine partizipative Form der Gesellschaft, wobei sich „Inklusion“ und „Partizipation“ nicht mit dem Blick auf Menschen mit Behinderungen erschöpfen, sondern in allen verbindlichen Vorgaben der UN-BRK

Man muss es so deutlich sagen: Die Bundesregierung hat heute Kindern und Jugendlichen die Unterstützung entzogen.
13/08/2026

Man muss es so deutlich sagen: Die Bundesregierung hat heute Kindern und Jugendlichen die Unterstützung entzogen.

Man muss es so deutlich sagen: Die Bundesregierung hat heute Kindern und Jugendlichen die Unterstützung entzogen. Im Kabinett wurde die Reform der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen. In Zukunft soll es weniger Einzel-Hilfen geben. Wer Bedarf hat, soll sich stärker an institutionelle Angebote wenden.

Das heißt im Klartext: Weil seit Jahren die kommunalen Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe steigen, sollen nun individuelle Unterstützungsleistungen insbesondere bei komplexen Bedarfen verringert werden. Mit dieser Reform verschlechtern sich die Chancen junger Menschen in ganz Deutschland. Kinder, Jugendliche und Eltern werden dann nicht mehr bedarfsgerecht unterstützt, sondern auf bestehende und unzureichende Angebotsstrukturen verwiesen werden.

Damit ist der Inklusion von Kindern und Jugendlichen fürs Erste ein Riegel vorgeschoben. Eine Blaupausen-Lösung, die für alle passen muss – das funktioniert nicht und das rechnet sich langfristig auch nicht. Hier zu sparen, bedeutet vor allem eins: weniger Zukunftsaussichten für die junge Generation und höhere Folgekosten für den Staat. Ein doppelter Verlust.

Kinder- und Jugendhilfe muss in erster Linie den jungen Menschen und ihren Eltern dienen. Dafür werden wir uns weiterhin einsetzen!

MDR zeigt Inklusion im Arbeitsalltag: Neue Comedy-Doku setzt auf Humor statt Vorurteile„Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tau...
31/07/2026

MDR zeigt Inklusion im Arbeitsalltag: Neue Comedy-Doku setzt auf Humor statt Vorurteile

„Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tauber – Die behinderte Job-Challenge“ startet Anfang August in der ARD Mediathek.

Inklusion scheitert im Berufsleben häufig an Vorurteilen und Barrieren. Genau dort setzt die neue MDR-Comedy-Doku „Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tauber – Die behinderte Job-Challenge“ an. Die Produktion verbindet Humor, Selbstironie und gesellschaftliche Relevanz. Ab dem 3. August 2026 steht das Format in der ARD Mediathek bereit.

Mit Tan Caglar, und Timur Turga .

Weiterlesen: https://inklusionnord.de/2v29



📷MDR/Alex Huth

Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN: Relaxed Performance stärkt kulturelle InklusionStage Entertainment  erweitert barrierearme ...
31/07/2026

Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN: Relaxed Performance stärkt kulturelle Inklusion

Stage Entertainment erweitert barrierearme Kulturangebote und lädt erneut zur Relaxed Performance nach Hamburg ein.

Stage Entertainment setzt sein Engagement für Inklusion und kulturelle Teilhabe konsequent fort. Am 18. September 2026 um 16 Uhr findet die zweite Relaxed Performance von Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN im Stage Theater im Hafen in Hamburg statt. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erhalten erneut Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen einen entspannteren Zugang zum Musical. Die besondere Vorstellung zeigt, dass Inklusion auch im Kulturbereich immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Weiterlesen: https://inklusionnord.de/q0en



📷Alessandro Pinna

30/07/2026

So ist das!

Modernisierung ohne Inklusion? Inklusion Nord e.V. kritisiert fehlende Barrierefreiheit im Freibad Blumenthal und forder...
26/07/2026

Modernisierung ohne Inklusion? Inklusion Nord e.V. kritisiert fehlende Barrierefreiheit im Freibad Blumenthal und fordert Kurswechsel der Bremer Bäderpolitik

Barrierefreiheit darf kein nachträglicher Wunsch sein. Sie muss Grundlage jeder öffentlichen Investition werden.

Mit großer Verwunderung hat Inklusion Nord e.V. die Berichterstattung über die geplante Aufwertung des Freibades Blumenthal verfolgt. Während neue Angebote und Verbesserungen für das Bad vorgestellt werden, bleiben grundlegende Maßnahmen zur Barrierefreiheit erneut unberücksichtigt.

Für den Verein ist dies ein falsches Signal.

Wer öffentliche Einrichtungen modernisiert, muss zuerst sicherstellen, dass diese von allen Menschen genutzt werden können. Barrierefreiheit darf nicht erst am Ende einer Planung stehen. Sie muss deren Ausgangspunkt sein.

Ohne Beckenlift bleibt Teilhabe ausgeschlossen

Bis heute verfügt das Freibad Blumenthal über keinen Beckenlift.
Für viele Menschen mit körperlichen Behinderungen bedeutet dies, dass sie das Schwimmbecken nicht oder nur mit fremder Hilfe erreichen können. Von einer gleichberechtigten Nutzung kann unter diesen Bedingungen keine Rede sein.

Ebenso fehlt ein durchgängiges taktiles Blindenleitsystem. Blinde und sehbehinderte Menschen können sich deshalb auf dem Gelände nicht selbstständig orientieren.

„Öffentliche Schwimmbäder sind Einrichtungen der Daseinsvorsorge. Wer sie modernisiert, muss allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang ermöglichen. Alles andere widerspricht dem Gedanken einer inklusiven Gesellschaft.“

Bremen-Nord droht vollständig ohne Beckenlift dazustehen

Die Situation verschärft sich beim Blick auf ganz Bremen-Nord.

Nach unserem Kenntnisstand verfügen von zwölf Bädern der Bremer Bäder GmbH lediglich fünf über einen Beckenlift. Im gesamten Bremer Norden besitzt derzeit ausschließlich das Freizeitbad Vegesack einen Beckenlift.

Mit der geplanten Schließung des Bades während des Neubaus würde zeitweise in ganz Bremen-Nord kein öffentliches Bad mehr existieren, das Menschen mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen einen selbstständigen Zugang zum Wasser ermöglicht.

Für einen modernen Stadtstaat wäre dies ein inakzeptabler Zustand.

Kritik richtet sich an Politik und Bremer Bäder GmbH

Inklusion Nord e.V. sieht die Verantwortung nicht allein bei der Bremer Bäder GmbH. Auch der Beirat Blumenthal sowie Ortsamtsleiter Oliver Fröhlich tragen politische Verantwortung dafür, dass Barrierefreiheit bei öffentlichen Investitionen konsequent eingefordert wird.

Gerade Modernisierungen bieten die seltene Chance, bestehende Barrieren dauerhaft zu beseitigen. Wer diese Gelegenheit ungenutzt verstreichen lässt, verschiebt notwendige Maßnahmen auf unbestimmte Zeit.

Barrierefreiheit ist geltendes Recht

Barrierefreiheit ist keine freiwillige Leistung. Sie ergibt sich aus internationalen Vereinbarungen, Bundesrecht und Landesrecht. Dazu gehören insbesondere:

• Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes.
• Die UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere Artikel 9, 19, 20 und 30.
• Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes.
• Das Bremische Behindertengleichstellungsgesetz.
• Die Bremische Landesbauordnung.
• Die DIN 18040 als anerkannte technische Regel für barrierefreies Bauen.
• Die gesetzlichen Vorgaben zur digitalen Barrierefreiheit öffentlicher Stellen nach dem Bremischen Behindertengleichstellungsgesetz sowie der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung.

Diese Regelungen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen mit Behinderungen müssen öffentliche Einrichtungen gleichberechtigt, selbstbestimmt und ohne fremde Hilfe nutzen können.

Auch Informationen zur Barrierefreiheit müssen barrierefrei sein

Positiv ist, dass die Bremer Bäder GmbH auf den Internetseiten ihrer Bäder Hinweise zur vorhandenen Barrierefreiheit veröffentlicht. Diese Informationen werden jedoch überwiegend grafisch dargestellt.

Aus Sicht von Inklusion Nord e.V. reicht dies nicht aus.

Gerade Menschen, die Screenreader oder andere assistive Technologien nutzen, benötigen vollständig barrierefrei aufbereitete Informationen. Angaben zur Barrierefreiheit dürfen nicht selbst Barrieren schaffen.

Barrierefreiheit ist auch wirtschaftlich sinnvoll

Neben den rechtlichen Verpflichtungen sprechen auch wirtschaftliche Gründe für eine frühzeitige Umsetzung. Wird eine öffentliche Einrichtung ohnehin modernisiert, lassen sich Maßnahmen zur Barrierefreiheit deutlich kostengünstiger integrieren als bei späteren Nachrüstungen.

Wer bekannte Barrieren trotz laufender Investitionen bestehen lässt, verschiebt die Kosten lediglich in die Zukunft. Das ist weder nachhaltig noch wirtschaftlich.

Unsere Forderungen

Inklusion Nord e.V. fordert:

• einen fest installierten Beckenlift im Freibad Blumenthal,
• ein taktiles Blindenleitsystem auf dem gesamten Gelände,
• verbindliche Mindeststandards zur Barrierefreiheit für sämtliche Bremer Bäder,
• mindestens einen öffentlich zugänglichen Beckenlift in jeder Bremer Region,
• vollständig barrierefreie Informationen auf den Internetseiten der Bremer Bäder GmbH,
• die verbindliche Beteiligung von Behindertenverbänden bei allen Bau- und Modernisierungsvorhaben.

„Inklusion scheitert nicht an fehlendem Wissen. Sie scheitert an Prioritäten“, sagt der Geschäftsführer von Inklusion Nord e.V., Frank Schurgast. Und weiter führt Schurgast aus: „Wer Millionen in öffentliche Einrichtungen investiert und dabei Menschen mit Behinderungen erneut nicht mitdenkt, sendet eine klare Botschaft: Eure Teilhabe kann warten. Genau dieses Denken muss in Bremen endlich überwunden werden.“

Inklusion Nord e.V. fordert die Bremer Bäder GmbH, den Beirat Blumenthal, das Ortsamt Blumenthal sowie die zuständigen politischen Entscheidungsträger auf, Barrierefreiheit künftig nicht mehr als freiwillige Ergänzung zu betrachten. Sie ist ein Menschenrecht. Und sie ist Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen

Daumen untenFoto: Irina TischerBremen (kobinet) Der Verein Inklusion Nord kritisiert die geplante Aufwertung des Freibades Blumenthal in Bremen, da grundlegende Maßnahmen zur Barrierefreiheit nicht berücksichtigt werden. Der Verein zeigt sich verwundert über die Planung, die neue Angebote und Ver...

26/07/2026

Mit tiefer Bestürzung sind unsere Gedanken heute in Berlin, bei den Familien und den Angehörigen aller Opfer dieses hinterhältigen Anschlags. Aber auch bei der queeren Community in Berlin, Deutschland und der ganzen Welt.

The darkness fades when memory touches you. The pain remains silent, but love leads.
Deep in the tears the light shimmers, for what we carry in our hearts never fades.

Breites Bündnis innerhalb der SPD Hessen fordert Kurswechsel bei Sozialpolitik, Gesundheit und Inklusion.Inklusion Nord ...
24/07/2026

Breites Bündnis innerhalb der SPD Hessen fordert Kurswechsel bei Sozialpolitik, Gesundheit und Inklusion.

Inklusion Nord e.V. unterstützt den Offenen Brief mehrerer hessischer SPD-Arbeitsgemeinschaften an die hessischen SPD-Bundestagsabgeordneten und den Bundesparteivorstand ausdrücklich. Der Verein teilt die Sorge über geplante Kürzungen im Sozial-, Gesundheits- und Familienbereich.

Der Offene Brief warnt vor den gesellschaftlichen Folgen eines Sparkurses. Gleichzeitig fordert er eine Rückkehr zu sozialdemokratischen Kernwerten sowie eine klare politische Kurskorrektur.

Weiterlesen mit Download des Offenen Briefs (auch in Leichter Sprache): https://inklusionnord.de/5gzx

Behindertenbeauftragter der Bundesregierung - Jürgen Dusel besucht Familienseminar des Deutschen KinderhospizvereinsPers...
23/07/2026

Behindertenbeauftragter der Bundesregierung - Jürgen Dusel besucht Familienseminar des Deutschen Kinderhospizvereins

Persönliche Gespräche mit betroffenen Familien rücken ihre Lebensrealität und politischen Forderungen in den Mittelpunkt.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, besuchte ein Familienseminar der Deutschen Kinderhospizakademie. Die Akademie gehört zum Deutschen Kinderhospizverein und veranstaltete das Treffen im Hessen Hotelpark Hohenroda.

Während eines Begegnungsnachmittags sprach Dusel persönlich mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Im Mittelpunkt standen ihre Erfahrungen, Sorgen und Erwartungen an die Politik.

Weiterlesen: https://inklusionnord.de/lo0y



📷DKHV e.V./Birgitta Petershagen

Unabhängig davon, ob die Arbeitsunfähigkeit auf der Behinderung beruht oder nicht, erschweren Barrieren im Gesundheitssy...
23/07/2026

Unabhängig davon, ob die Arbeitsunfähigkeit auf der Behinderung beruht oder nicht, erschweren Barrieren im Gesundheitssystem das Aufsuchen einer Arztpraxis. Zudem würden dadurch Arzttermine für wichtige Behandlungen fehlen.

Für viele Diskussionen hat die Entscheidung des Koalitionsausschusses gesorgt, eine Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag einführen zu wollen. Bisher gilt die gesetzliche Regelung, dass Beschäftigte ab dem vierten Tag ihrer Arbeitsunfähigkeit eine Bescheinigung von einer Arztpraxis brauchen. Die neue Regelung ist noch nicht beschlossen, sondern vorerst eine Vereinbarung zwischen den Koalitionsfraktionen. Wie die Änderung im Gesetz genau gestaltet werden soll, ist noch offen.

Jürgen Dusel sieht in dem Vorschlag eine zusätzliche Belastung für Menschen mit Behinderungen. Unabhängig davon, ob die Arbeitsunfähigkeit auf der Behinderung beruht oder nicht, erschweren Barrieren im Gesundheitssystem das Aufsuchen einer Arztpraxis. Zudem würden dadurch Arzttermine für wichtige Behandlungen fehlen.

Auch das Thema Frauengesundheit, das dem Behindertenbeauftragten sehr wichtig ist, wird bei dem Vorhaben bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Chronische Erkrankungen wie etwa Endometriose oder Migräne kommen nur bei Frauen oder häufiger bei Frauen als bei Männern vor. Die Möglichkeit, sich ein oder zwei Tage aufgrund der wiederkehrenden Beschwerden ohne Arztbesuch krankzumelden, würde entfallen. Für Jürgen Dusel wäre das ein Rückschritt: „Die Attestpflicht ab dem ersten Tag wäre ein Schritt zurück, deshalb werde ich mich im bevorstehenden Gesetzgebungsprozess dafür einsetzen, von einer solchen Regelung abzusehen.“

Adresse

Bürgermeister-Wittgenstein-Str. 2
Bremen
28757

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