Land und Region

Land und Region Der Bremer Bauernverband ist die berufsständische Interessensvertretung der Landwirte im Bundesland

Daten & Fakten zur Bremer Landwirtschaft

- 29% der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt

- Anzahl landwirtschaftliche Betriebe: 145

- Gesamtfläche Landwirtschaft: 8.050 ha

- davon Ackerland: 1.6414 ha

- davo Dauergrünland: 6.409 ha

- Anzahl Rindvieh: 9.990 Stück

- Anzahl Pferde: 926 Stück

-Anzahl Hühner: 6.000 Stück

Was machen denn all die kleinen gestreiften Käfer auf den Kartoffelpflanzen?Heute schaut Fibi auf einem Kartoffelfeld ei...
04/09/2026

Was machen denn all die kleinen gestreiften Käfer auf den Kartoffelpflanzen?

Heute schaut Fibi auf einem Kartoffelfeld einmal ganz genau hin. Denn zwischen den grünen Blättern sitzt ein Käfer, den viele Bauern nur zu gut kennen: der Kartoffelkäfer.

Mit seinen gelb-schwarzen Streifen sieht er eigentlich ziemlich hübsch aus. Doch für Kartoffelpflanzen kann er zu einem echten Problem werden. Denn nicht nur die Käfer, sondern vor allem auch ihre Larven haben großen Appetit auf die Blätter der Kartoffelpflanze.

Aber woher kommt der Kartoffelkäfer eigentlich? Warum frisst er ausgerechnet Kartoffelpflanzen? Und was können Bauern tun, wenn plötzlich ganz viele von ihnen auf dem Feld auftauchen?

Das schaut sich Fibi heute einmal ganz genau an.

🦊 Heute Abend erklärt euch Fibi im neuen Reel, warum der Kartoffelkäfer für Bauern ein ziemlich kleiner Käfer mit ziemlich großem Appetit ist.

🦊 Habt ihr schon einmal einen Kartoffelkäfer entdeckt? Schaut euch beim nächsten Kartoffelfeld die Pflanzen einmal genauer an und erzählt uns in den Kommentaren, ob ihr einen findet!

Ackerland. Grünland. Ackerland. Grünland …Man könnte natürlich ins Gesetz schauen. Man könnte die Förderregeln prüfen. M...
03/09/2026

Ackerland. Grünland. Ackerland. Grünland …

Man könnte natürlich ins Gesetz schauen. Man könnte die Förderregeln prüfen. Man könnte Naturschutzrecht und Agrarrecht nebeneinanderlegen.

Oder man nimmt einfach eine Margerite. Das Ergebnis fühlt sich inzwischen ähnlich verlässlich an.

Was nach Bürokratie klingt, kann für einen landwirtschaftlichen Betrieb allerdings verdammt ernst werden. Denn am Status einer Fläche hängen nicht nur Formulare, sondern Nutzungsmöglichkeiten, wirtschaftlicher Wert und im Zweifel die Zukunft eines Hofes.

Und deshalb wird manchmal gepflügt, obwohl eigentlich niemand pflügen möchte.

👉 Warum dieser Irrsinn weit mehr ist als ein schlechter Behördenwitz, steht heute in meinem ausführlichen Kommentar. Link in der Bio.

👉 Und jetzt ihr: Versteht ihr noch, wann ein Acker eigentlich ein Acker ist?

02/09/2026

Ist das jetzt Acker oder Grünland?

Eigentlich beginnt die Geschichte richtig gut: Eine neue Regelung soll verhindern, dass Landwirte Ackergras nur deshalb umbrechen, damit eine Fläche ihren förderrechtlichen Ackerstatus behält.

Weniger Pflügen. Weniger Bürokratie. Gut für Landwirtschaft, Boden, Umwelt und Insekten.

Klingt fast verdächtig vernünftig.

Bis man feststellt: Förderrecht ist eben nicht automatisch Fachrecht. Und je nach Bundesland und konkreter Fläche können weitere Regelungen für die spätere Nutzung entscheidend sein.

Dann kann aus der einfachen Frage „Ist das noch Acker?“ plötzlich eine Antwort werden, für die man vorsichtshalber einen Juristen, drei Behörden und einen sehr belastbaren Gemütszustand bereithalten sollte.

Und genau da wird aus Bürokratieabbau wieder Bürokratie.

👉 Deshalb wichtig für alle mit mehrjährigem Ackergras: Verlasst euch nicht allein auf den förderrechtlichen Ackerstatus. Prüft die für eure Fläche geltenden fachrechtlichen Regelungen, bevor ihr davon ausgeht, dass ein späterer Umbruch problemlos möglich ist.

Und falls ihr den letzten Satz von Bruno beim ersten Mal verstanden habt: Respekt.

Eine Ernte zum Heulen. Ausnahmsweise eine gute Nachricht.Denn diesmal sind die Tränen durchaus erwünscht.Die Zwiebelernt...
01/09/2026

Eine Ernte zum Heulen. Ausnahmsweise eine gute Nachricht.

Denn diesmal sind die Tränen durchaus erwünscht.

Die Zwiebelernte läuft und während draußen gerodet, aufgenommen, sortiert und abgefahren wird, landet eine der wichtigsten Zutaten unserer Küche wieder dort, wo wir sie ganz selbstverständlich erwarten: im Laden und irgendwann in der Pfanne.

Nur dass hinter so einer Zwiebel eben ein bisschen mehr steckt als ein Netz im Supermarkt. Arbeit, Technik, Wetter, Boden und Menschen, die dafür sorgen, dass die Ernte nach Hause kommt.

👉 Meinen ausführlichen Kommentar zur Zwiebelernte findet ihr über den Link in der Bio.

Und jetzt mal ehrlich: Wer kann eigentlich Zwiebeln schneiden, ohne zu heulen?

01/09/2026

Einfach Landwirtschaft. Zwiebelernte.

Einfach Landwirtschaft. Damit wir alle satt werden.      Worpsweder Perle
31/08/2026

Einfach Landwirtschaft. Damit wir alle satt werden.

Worpsweder Perle

30/08/2026

Nach der Ernte ist vor der Ernte.

Während die einen noch Gras einfahren, stehen Mais, Kartoffeln, Zwiebeln und Rüben schon hinter der Bühne und machen sich warm.

Und dazwischen?

Wird gewaschen. Gewartet. Geschmiert. Geschraubt. Geschweißt. Repariert. Improvisiert. Und manchmal vermutlich auch der Dämon aus einer Landmaschine ausgetrieben.

Heute feiert Bruno deshalb die Menschen, ohne die irgendwann ziemlich schnell ziemlich viele Maschinen einfach stehen bleiben würden:

Die Schrauber auf den Höfen. Die Werkstätten. Die Land- und Baumaschinenmechatroniker. Die Ersatzteilleute. Und alle, die auch nachts noch weitermachen, wenn die 24 Stunden am Tag mal wieder nicht reichen.

Denn „Du hast bis morgen früh“ ist in der Landwirtschaft offenbar ein völlig normales Wartungsfenster.

Ganz große Respektkelle für euch.

👉 Markiert euren Schrauber des Vertrauens in den Kommentaren.

29/08/2026

Samstags teile ich einen Gedanken.
Einen Satz. Einen Moment der Stille.
Für alle, die das Land lieben und manchmal einfach nur durchhalten.

Nicht jeder Tag braucht große Töne.
Manche brauchen einfach nur einen Gedanken.

👉 Der Tag gehört Dir.

28/08/2026

Wie kommt eigentlich eine Raupe mitten in einen Maisstängel? Die Antwort beginnt mit einem unscheinbaren Schmetterling: dem Maiszünsler.

Er legt seine Eier an den Maispflanzen ab. Daraus schlüpfen winzige Raupen, die sich später in die Stängel hineinbohren und dort weiterfressen. Von außen ist davon zunächst kaum etwas zu erkennen. Im Inneren entstehen aber Fraßgänge, die den Stängel schwächen. Die Pflanze kann dadurch sogar abknicken.

Für Bauern kann das zu einem echten Problem werden. Aber sie können etwas dagegen tun und dabei bekommen sie sogar Hilfe aus der Natur.

Winzige Trichogramma-Schlupfwespen können gezielt im Maisfeld eingesetzt werden. Sie sorgen dafür, dass sich aus den Eiern des Maiszünslers keine neuen Raupen entwickeln.

Und auch nach der Ernte geht die Arbeit weiter: Weil die Raupen in den Maisstoppeln überwintern können, werden die Stoppeln zerkleinert und bearbeitet. Dadurch werden ihre Winterquartiere zerstört und der Maiszünsler für das kommende Jahr bekämpft.

🦊 Fibi schaut heute also nicht nur in einen Maisstängel hinein, sondern entdeckt, wie Pflanzen, Insekten und Landwirtschaft auf einem einzigen Feld zusammenhängen.

🦊 Hättet ihr gewusst, dass ausgerechnet winzige Schlupfwespen dabei helfen können, Maispflanzen vor dem Maiszünsler zu schützen? Schreibt es uns in die Kommentare!

Und denkt dran: Fragen stellen ist schlau und rausgehen sowieso!

Was macht denn eine Raupe mitten in einem Maisstängel?Von außen sieht eine Maispflanze groß und kräftig aus. Doch manchm...
28/08/2026

Was macht denn eine Raupe mitten in einem Maisstängel?

Von außen sieht eine Maispflanze groß und kräftig aus. Doch manchmal passiert in ihrem Inneren etwas, das wir beim Vorbeigehen überhaupt nicht sehen können.

Dort kann sich die Raupe des Maiszünslers verstecken. Sie bohrt sich in den Stängel und frisst im Inneren weiter. Dadurch wird die Pflanze geschwächt und kann sogar abknicken.

Aber wie kommt die Raupe überhaupt dort hinein? Und können Bauern etwas gegen den Maiszünsler tun?

Das schaut sich Fibi heute einmal ganz genau an.

🦊 Heute Abend erklärt euch Fibi im neuen Reel, was im Maisstängel passiert und warum dabei sogar winzig kleine Schlupfwespen den Bauern helfen können.

🦊 Habt ihr schon einmal einen abgeknickten Maisstängel gesehen? Hättet ihr gedacht, dass sich darin eine Raupe verstecken könnte?

Adresse

Johann-Neudörffer-Str. 2
Bremen
28355

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