Papageienschutz-Centrum Bremen e. V.

Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. Das Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. hat das Ziel, Papageien vor Schädigungen durch Menschen zu schützen.

24/08/2026
Trotz der extrem hohen Außentemperaturen herrscht in den Flughallen ein für die Papageien angenehmes feucht-warmes Mikro...
25/06/2026

Trotz der extrem hohen Außentemperaturen herrscht in den Flughallen ein für die Papageien angenehmes feucht-warmes Mikroklima. Hierfür sorgen der starke Bewuchs der Flughallen mit Bäumen, Palmen und rankenden Pflanzen und die regelmäßige Beregnung der Pflanzen und Papageien in den Flughallen.

Für die Abkühlung der Dächer sorgt eine auf den Dächern installierte Beregnungsanlage. Durch die Kühlung, die durch die Verdunstung des Wasser auf den Dächern entsteht, sinken auch die Temperaturen in den Flughallen. Wenn die Temperaturen in den Flughallen über 30° C steigen, werden die Dächer zusätzlich auch von innen mit Wasser abgespritzt und gekühlt. Für die Papageien entsteht auf diese Weise ein warmer Regen, der von den Dächern herabrieselt.

Das Wasser, das auf den Dächern nicht verdunstet, wird über die Dachrinnen in Regenfässern aufgefangen und für die Bewässerung der Pflanzen im Garten genutzt – bevor es wieder im Boden versickert.

Im Schatten des dichten Blätterdaches der Bäume finden die Papageien zudem kühlenden Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung.

Durch ihren großartigen Einsatz, der auch Überstunden einschließt, sorgen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger dafür, dass alle Papageien im Fluggehege die Sommerhitze gut überstehen.

Wir öffnen auch in diesem Jahr unser Fluggehege an vier Publikumstagen wieder für Besucherinnen und Besucher.Die Besuche...
08/04/2026

Wir öffnen auch in diesem Jahr unser Fluggehege an vier Publikumstagen wieder für Besucherinnen und Besucher.

Die Besucherinnen und Besucher können nicht nur die in den Flughallen lebenden Papageien in ihrem naturnah gestalteten Lebensraum beobachten, sondern sich im Info-Bereich des Fluggeheges auch umfassend über die Arbeit und Ziele des Papageienschutz-Centrum Bremen e. V. informieren.

Da die Durchführung der Publikumstage mit Kosten verbunden ist, müssen wir leider einen geringen Eintritt erheben. Obwohl die Kosten gestiegen sind, haben wir keine Erhöhung vorgenommen:

Erwachsene: 3,00 €, Kinder 0,50 €.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ende August 2025 wurde der weibliche Graupapagei ‚Chico‘ in das Fluggehege aufgenommen. ‚Chico‘ soll angeblich ein Wildf...
30/11/2025

Ende August 2025 wurde der weibliche Graupapagei ‚Chico‘ in das Fluggehege aufgenommen. ‚Chico‘ soll angeblich ein Wildfang sein. Bei den Voreigentümern lebte ‚Chico‘ seit 30 Jahren, davon nur einige Jahre mit einem Timneh-Graupapagei zusammen. In der Wohnung der Voreigentümer und konnte sich ‚Chico‘ stets frei bewegen.

Da sie ‚Chico‘ nicht eingesperrt in einem Käfig oder einer Zimmervoliere gehalten haben, ist ‚Chico‘ – wenngleich eingeschränkt – flugfähig. Leider hat sich ‚Chico‘ im Brustbereich und an den Beinen ziemlich stark gerupft.

Durch die Röntgenuntersuchung im Rahmen der tiermedizinischen Eingangsuntersuchung wurde eine beginnende Arthrose festgestellt.

Außerdem wurde eine Beeinträchtigung der Funktion der Leber festgestellt, die sich auch in einer deutlichen Gelbfärbung des Kots zeigte. Die Ursache war ‚Chicos‘ Ernährung durch seine Voreigentümer: Er nahm nur zu gerne an ihren Mahlzeiten teil und erfreute sich an der menschlichen Nahrung.

‚Chico‘ bezog im Fluggehege zur Eingewöhnung zunächst einen Notaufnahmeraum neben der Versorgungsstation, ausgestattet mit frischen Ästen und einer UV-B abstrahlenden Leuchte. Die Tür des Notaufnahmeraums war am Tage geöffnet, so dass die Tierpflegerinnen ständig Kontakt zu ‚Chico‘ hatten. Zudem ist der Notaufnahmeraum mit einer Netzwerk-Kamera ausgestattet, so dass ‚Chico‘ über einen Monitor in der Versorgungsstation jederzeit beobachtet werden konnte. Die Netzwerk-Kamera ermöglichte es darüberhinaus, ‚Chico‘ via Internet auch abends und nachts zu beobachten.

Schnell zeigte sich, dass ‚Chico‘ ein sehr aktiver und neugieriger Graupapagei ist. Nach kurzer Zeit wurde sie erstmals in die Flughalle der Graupapageien zu ihren Artgenossen gebracht, zunächst unter Aufsicht der Tierpflegerinnen. Das Zusammenleben mit Artgenossen machte ihr keine Probleme.

Als völlig unproblematisch erwies sich die Umstellung der Ernährung auf eine gesunde Papageiennahrung aus Körnerfutter, frischem Bio-Obst-und -Gemüse und wichtigen Nahrungsergänzungsmitteln. Durch die gesunde Ernährung verschwand nach etwa zwei Monaten auch die Gelbfärbung des Kots, die Beeinträchtigung der Leberfunktion war offensichtlich deutlich geringer geworden. Ob sich die Leber vollständig regeneriert hat, muss eine weitere tiermedizinische Untersuchung ergeben.

Adresse

SalzburgerStr. 2a
Bremen
28219

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