Förderverein der Gedenkstätte Bonn

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Förderverein der Gedenkstätte Bonn Der Förderverein der Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn e.

V., gegründet 1984, unterstützt und fördert die Bildungsarbeit und Projekte der .

09/10/2026

Heute vor sieben Jahren versuchte an Jom Kippur 2019 ein rechtsextremer Attentäter in die Synagoge von Halle einzudringen und die Mitglieder der betenden Gemeinde zu ermorden. Allein die Tür verhinderte das Eindringen in die Synagoge. Jana L. und Kevin S. verloren an diesem Tag ihr Leben.
Wir gedenken der Ermordeten und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen, den Verletzten und der Jüdischen Gemeinde zu Halle.
Antisemitismus und Rechtsextremismus töten. Sich ihnen entgegenzustellen, ist Aufgabe jedes Einzelnen - nicht nur an Gedenktagen, sondern an jedem Tag des Jahres.

08/10/2026

Ab Samstag in der Bundeskunsthalle - wir freuen uns sehr, als Kooperationspartner dabei zu sein!

08/10/2026

Bei einem koordinierten, terroristischen Überraschungsangriff ermordeten Mitglieder der Terrororganisation Hamas und anderer militanter palästinensischer Gruppen am 07. Oktober 2023 an verschiedenen israelischen Grenzorten zum Gazastreifen mehr als 1.200 Menschen, die meisten davon Zivilist*innen. Etwa 250 Geiseln wurden nach Gaza verschleppt, von denen nur 20 lebend zurückgekehrt sind. Es war der verlustreichste Tag in der Geschichte des Staates Israel.

Die Folgen dieses Massakers: Die israelische Regierung reagierte mit einer langanhaltenden, massiven Militäraktion. Dieser fielen seitdem zehntausende Menschen aus der palästinensischen Zivilbevölkerung zum Opfer. Der Gazstreifen ist heute weitgehend zerstört, die humanitäre Situation katastrophal. Die Hamas besteht fort.

07/10/2026

Heute jährt sich der 7. Oktober 2023 zum dritten Mal. In Israel ermordete die Hamas über 1200 Menschen und verschleppte hunderte Geiseln. Es war das größte Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Schoa. Niemals vergessen. Niemals schweigen.

Beirat begleitet Projekt zum Umzug der Gedenkstätte nach EndenichDer im Juni 2026 vom Rat der Stadt Bonn berufene wissen...
07/10/2026

Beirat begleitet Projekt zum Umzug der Gedenkstätte nach Endenich

Der im Juni 2026 vom Rat der Stadt Bonn berufene wissenschaftliche Beirat für Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum traf sich am Montag, 5. Oktober 2026, im Alten Rathaus. Der Beirat wird die Einrichtung der Gedenkstätte am historischen Ort im Kloster in Endenich eng begleiten und die Stadt in inhaltlichen, organisatorischen sowie finanziellen Fragen beraten.
Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger begrüßte die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates: „Der wissenschaftliche Beirat ist eine starke Stimme für die Zukunft der Bonner Erinnerungskultur. Wir freuen uns auf konstruktive Diskurse und die gemeinsame Begleitung von Förderanträgen und Formaten.“
Dem Beirat gehören Fachleute aus Wissenschaft und Gedenkstättenarbeit an. Bereits im Sommer wählten die Mitglieder aus ihrer Mitte Dr. Stefan Mühlhofer, den Vorsitzenden des Arbeitskreises Gedenkstätten in Nordrhein-Westfalen und Direktor der Kulturbetriebe der Stadt Dortmund, zu ihrem Vorsitzenden. Stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. Christine Krüger vom Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Dem Beirat gehören auch der Vorsitzende der Bonner Synagogengemeinde Jakov Barasch, Stadtdechant Monsignore Dr. Markus Hofmann sowie Dr. Sebastian Scharte vom Förderverein von Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum an.
Wichtige Themen, die in der Beiratssitzung besprochen wurden, sind die Gewinnung von Fördermitteln zur Stärkung der finanziellen Handlungsfähigkeit des Projektes und die anstehenden Schritte auf dem Weg zum Umzug an den neuen Standort. Dr. Stefan Mühlhofer, Vorsitzender des Beirats, betonte in der Sitzung am 5. Oktober: „Ich bin sehr froh, dass das Projekt Gedenkstätte am historischen Ort weiterverfolgt wird und trotz der sehr angespannten Haushaltslage der Bundesstadt Bonn auf einem guten Weg ist.“

Unterstützt die Gedenkstätte in Bonn: Umzug an den historischen Ort in Endenich jetzt sichern!
05/10/2026

Unterstützt die Gedenkstätte in Bonn: Umzug an den historischen Ort in Endenich jetzt sichern!

Rettet die Gedenkstätte in Bonn: Umzug an den historischen Ort in Endenich jetzt sichern!

03/10/2026

Save the date!

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30/09/2026

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Heute vor 80 Jahren werden nach neun Monaten am 30. September und am 1. Oktober 1946 die Urteile im Hauptkriegsverbrecherprozess verlesen.

Vor Gericht stehen 24 führende Vertreter des NS-Regimes. Sie werden wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und wegen der Planung und Durchführung eines Angriffskriegs angeklagt. Initiiert wird der Prozess von den alliierten Siegermächten des Zweiten Weltkriegs: den Vereinigten Staaten, der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich.

Zu den Angeklagten gehören unter anderem Hermann Göring, Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Hi**ers Stellvertreter Rudolf Heß sowie Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop. Schließlich werden zwölf der Angeklagten zum Tode und sieben zu Freiheitsstrafen verurteilt, drei werden freigesprochen. Der Prozess ist der erste von insgesamt 13 Nürnberger Prozessen. In den Nachfolgeprozessen stehen auch Ärzte sowie eine Ärztin, Industrielle und Juristen vor Gericht.

Der Prozess konfrontiert die deutsche Bevölkerung mit den Verbrechen des NS-Regimes, deren Ausmaß durch unzählige Beweise nun nicht mehr angezweifelt werden kann. Gleichzeitig ermöglicht die Fokussierung auf die Haupttäter vielen Mitläuferinnen und Mitläufern, ihre eigene Schuld zu verdrängen. Große Teile der Bevölkerung befürworten den Prozess.

Mehr über die Nürnberger Prozesse und ihre Bedeutung erfahrt Ihr in unserer Ausstellung „Nach Hi**er. Die deutsche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus“ im Haus der Geschichte in Bonn!

Bildnachweis:
Slide 1: Bundesarchiv, Bild 183-V01057-3 / CC-BY-SA 3.0, Nürnberger Prozess, Angeklagte

29/09/2026

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Antisemitismus!

Wir erinnern: Am 29. und 30. September 1941 erschossen deutsche SS- und Polizei-Einheiten mit Unterstützung der Wehrmacht und ukrainischen Helfern in Babyn Jar 33.771 Jüdinnen und Juden. Das jüngste Opfer war ein gerade zwei Tage altes Kind. Es war das größte Massaker im Zweiten Weltkrieg.

Wenige Tage nach der Eroberung Kiews durch die Deutschen kam es in der Stadt zu Explosionen und Bränden, bei denen Hunderte Angehörige der Wehrmacht und Einwohner*innen ums Leben kamen. Daraufhin planten Offiziere der Wehrmacht und SS das Massaker und trieben Juden und Jüdinnen zu der Schlucht Babyn Jar, um die Menschen dort zu ermorden. Sie tarnten ihre Massaker-Pläne als „Evakuierungsaktion”.

Ab 1946 begannen die Prozesse gegen die Verantwortlichen als Teil der Nürnberger Prozesse. Es gab beschämend milde Urteile, zum Beispiel 7 Jahre Haft für den Polizeimajor und SS-Sturmbannführer Kreuzer im Jahre 1971. Andere Verfahren wurden einfach eingestellt, die Angeklagten kamen ungestraft davon. Keiner der Offiziere der Wehrmacht, die sich an Vorbereitung, Durchführung oder Vertuschung des Massakers beteiligt hatten, musste sich jemals vor Gericht verantworten.

Auf unserem Foto zu sehen: Eine von vielen Gedenkmenora für ermordete Juden, die in mehreren Städten, wie zum Beispiel Jerusalem, Belgrad, Thessaloniki oder Berlin errichtet wurden.

Wir gedenken der Opfer und setzen uns dafür ein, dass die Erinnerungen an die Verbrechen des Naziregimes wachgehalten werden.

Unser Vorstand war am vergangenen Samstag zu Gast beim Freundeskreis der Alten Synagoge Essen - ein spannender Austausch...
28/09/2026

Unser Vorstand war am vergangenen Samstag zu Gast beim Freundeskreis der Alten Synagoge Essen - ein spannender Austausch, der fortgesetzt wird!

Adresse

Postfach 1306
Bonn
53003

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