Servicestelle Kommunen in der Einen Welt

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Servicestelle Kommunen in der Einen Welt Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) ist das Kompetenzzentrum für Kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland.

Für ein faires Miteinander beachten Sie bitte unsere Netiquette: https://www.engagement-global.de/netiquette.html

09/10/2026

Stimmen live von unserer Konferenz 💙💛

Nuru Debora Thie aus Esslingen am Neckar über die Solidaritätspartnerschaft mit Kamjanez-Podilskyj.

"Die Stärke von Kommunen ist, dass wir auf Augenhöhe zusammenarbeiten, dass wir die Probleme kennen und auch schnell darauf reagieren können."

🇺🇦🇩🇪 „Weil Freunde zusammenstehen.“Der gestrige Auftakt unserer Deutsch-Ukrainischen Kommunalen Partnerschaftskonferenz ...
08/10/2026

🇺🇦🇩🇪 „Weil Freunde zusammenstehen.“

Der gestrige Auftakt unserer Deutsch-Ukrainischen Kommunalen Partnerschaftskonferenz hat erneut gezeigt: Deutsche und ukrainische Kommunen stehen Seite an Seite 🤝

❗ Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan bringt bei ihrer Eröffnung der Konferenz auf den Punkt: „Zusammen machen wir Europa stärker.“ Und dieses Engagement reißt nicht ab – im Gegenteil: Seit Beginn der russischen Vollinvasion ist die Anzahl der deutsch-ukrainischen Partnerschaften von 70 auf mittlerweile 300 gestiegen. Eine beeindruckende Zahl, die gestern mit der Unterzeichnung der offiziellen Partnerschaftserklärung zwischen dem westukrainischen Morshyn und der hessischen Gemeinde Schwalmstadt besonders gefeiert wurde. 🙌

Gerade die kommunale Ebene ermöglicht eine ganz persönliche und unmittelbare Zusammenarbeit.

💬 So beschreibt Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in Deutschland: „In den 300 deutsch-ukrainischen Partnerschaften sehen wir, wie Politik menschennah wird. Es geht um Bedürfnisse von Menschen, um Sorgen, aber auch um Erfahrungen, die die Ukraine hier mit Deutschland teilt. Hier treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, die ganz genau wissen, wie es den Menschen geht. Die Partnerschaft unserer Regierungen geht in die Tiefe auf der kommunalen Ebene.“

Und diese Partnerschaften sind ganz klar in beidseitigem Interesse, so Alabali Radovan in ihren Worten an das versammelte Netzwerk: „Eine freie und sichere Ukraine stärkt auch unsere Sicherheit und die Sicherheit Europas. Eine Ukraine, die wieder aufbaut, modernisiert und wirtschaftlich wächst, schafft auch Chancen für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit“. 💪

Auch Bundesminister des Auswärtigen Johann Wadephul fand eindrückliche Worte, die insbesondere den emotionalen Wert der deutsch-ukrainischen Verbundenheit betonten: „Die Machthaber in Russland wissen, dass die Freiheit der Menschen ihr größter Gegner ist. Deutschland steht für die Freiheit. Europa steht für die Freiheit. Und das bedeutet, dass wir unerschütterlich an der Seite der Ukraine bleiben – weil Freunde zusammenstehen.“

💙 💛 Diese Botschaft war während des gesamten ersten Konferenztages und auch heute im Berlin Congress Center spürbar. Denn gerade angesichts der anhaltenden Angriffe auf ukrainische Städte und Gemeinden sind Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung wichtiger denn je.


Bilder: Photothek

🔴 Ab heute im Livestream: Deutsch-Ukrainische Kommunale Partnerschaftskonferenz in Berlin  Gleich geht es los! 🇩🇪 🇺🇦 Wir...
07/10/2026

🔴 Ab heute im Livestream: Deutsch-Ukrainische Kommunale Partnerschaftskonferenz in Berlin

Gleich geht es los! 🇩🇪 🇺🇦 Wir freuen uns sehr, ab heute Nachmittag rund 600 Teilnehmende aus dem deutsch-ukrainischen kommunalen Partnerschaftsnetzwerk im Berlin Congress Center begrüßen zu dürfen. Im Mittelpunkt stehen der Austausch zur Stärkung kommunaler Resilienz, zur Unterstützung der Ukraine sowie zur Frage, welchen Beitrag kommunale Partnerschaften zu einem sicheren und freien Europa leisten können.

Los geht’s um 15:30 Uhr mit der feierlichen Eröffnung durch unsere Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovanvan, den Bundesminister des Auswärtigen Dr. Johann Wadephul, den ukrainischen Minister für Gemeinden, Territorien und Binnenvertriebene Vitalii Bezhin und die Bürgermeisterin der Stadt Berlin Franziska Giffey.

📺 Schalten Sie ein und verfolgen Sie die Konferenz im Livestream – das Konferenzprogramm sowie den Link zum Stream finden Sie hier 👉 https://skew.engagement-global.de/deutsch-ukrainische-kommunale-partnerschaftskonferenz.html


Foto: Engagement Global

Aus der Geschichte lernen: Brücken bauen und Grenzen überwinden Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag in Kraft. D...
05/10/2026

Aus der Geschichte lernen: Brücken bauen und Grenzen überwinden

Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag in Kraft. Die DDR trat der Bundesrepublik Deutschland bei und die deutsche Teilung war damit staatsrechtlich beendet – der Tag der Deutschen Einheit.

Bemerkenswert damals waren die friedliche Revolution in der DDR und der Mut der Bevölkerung, gesellschaftliche Transformation gemeinsam zu gestalten.

Kommunale Entwicklungspolitik tut genau das! Aktive Kommunen setzen sich heute dafür ein, Grenzen zu überwinden und gemeinschaftlich Ziele zu erreichen, die uns ein friedliches Zusammenleben ermöglichen - auch global gedacht.

Dafür bemühen sie sich in Projekten um:
🤝 den Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft,
🌉 die Verbindung von lokalem und globalem Handeln,
🌎 internationale kommunale Partnerschaften,
💬 und die Frage, wie wir angesichts globaler Krisen gemeinsam handeln können

Die deutsche Einheit wurde politisch beschlossen, möglich wurde sie aber auch durch Begegnungen und Austausch.

Zum Tag der Deutschen Einheit sagen wir deshalb DANKE - an alle Kommunen, die zeigen: Lokales Handeln und globales Wirken gehören zusammen. 👏

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🌍 Die Zukunft beginnt jetzt Vernetzungstreffen deutsch-westafrikanischer Kommunalpartnerschaften  Welche lokalen Herausf...
01/10/2026

🌍 Die Zukunft beginnt jetzt
Vernetzungstreffen deutsch-westafrikanischer Kommunalpartnerschaften

Welche lokalen Herausforderungen und Lösungsansätze teilen Kommunen in Deutschland und Westafrika? Mehr als man denkt. Das zeigte sich beim Vernetzungstreffen deutsch-westafrikanischer Kommunalpartnerschaften am 29. und 30. September in Bonn.

♻️ Umweltschutz und Abfallmanagement
In Westafrika verschmutzen viele Tonnen Plastikmüll die Umwelt – an Land und im Wasser. Eine funktionierende Abfallwirtschaft gibt es in den meisten Orten nicht. Die deutschen Kommunen können hier mit ihrer Erfahrung im Abfallmanagement viele Tipps geben. Und Kinder lernen in der Umweltbildung früh, Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden.

Eine innovative Idee stellte Haoua Touré aus Timbuktu in Mali vor: Dort wird Plastikmüll zu Pflastersteinen gepresst. So entsteht ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft aus Müll ein recyceltes und sinnvolles Produkt.



👥 Demografischer Wandel und gesellschaftlicher Zusammenhalt
In Westafrika sind 64 Prozent der Bevölkerung jünger als 25 Jahre alt. Dagegen altert die deutsche Gesellschaft. Die Herausforderung für beide: Generationen verbinden, Generationsgerechtigkeit herstellen und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern – das ist eine Aufgabe aller Kommunen.

„Wir können von der Kreativität und vom Mindset der jungen Bevölkerung in unseren westafrikanischen Partnerkommunen lernen“, sagte Stefan Schmutz, Bürgermeister von Ladenburg in Deutschland und wünschte sich in allen Kommunen eine Stadtgesellschaft, die sich für Solidarität und Resilienz engagiert.

🌱 Klimawandel
Hitze, Starkregen oder Überschwemmungen – Kommunen in Deutschland und Westafrika sind immer stärker betroffen. Sie nutzen dieselben Lösungsansätze, etwa mehr saubere Solarenergie und grünere Städte. Dabei ist technische Infrastruktur nur ein Teil der Lösung. Es braucht auch Know-how, um sie umzusetzen, und eine Sensibilisierung der Bevölkerung.

Nürnberg und Tchaoudjo 1 in Togo haben gemeinsam für Tchaoudjo 1 ein Solarenergie-Modell entwickelt, das sich an vielen anderen Orten replizieren lässt.

🚀 Die Zukunft liegt in unseren Händen
Was brauchen die Partnerschaften für weitere Projekte? Festgehalten wurde:
- Akteure aus Kultur & Bildung gewinnen
- Persönliche Verbindungen pflegen
- Flexibel bleiben

Die westafrikanischen Teilnehmenden schufen direkt Tatsachen und gründeten beim Vernetzungstreffen eine Westafrika-Plattform des Netzwerks. Darin wollen sie sich zu konkreten Themen wie Klimaanpassung austauschen und die Ergebnisse nutzen, um ihre lokalen Politiken zu verbessern.

Fotos: aschoff-fotografie.com

🌍 Internationales Netzwerktreffen NRW – Ghana: ein Blick zurück, um die Zukunft zu gestalten 🪘 Sankofa, ein traditionell...
29/09/2026

🌍 Internationales Netzwerktreffen NRW – Ghana: ein Blick zurück, um die Zukunft zu gestalten

🪘 Sankofa, ein traditionelles Konzept aus Ghana, zog sich als roter Faden durch das internationale Netzwerktreffen im Rahmen des Kommunalen Fachaustauschs NRW – Ghana in Bonn. Die Idee: Wer zurückblickt, aus der Vergangenheit lernt und heute handelt, kann daraus wertvolle Impulse für die Zukunft gewinnen.

Die Ausgangslagen der beim Netzwerktreffen vertretenen Kommunen aus acht Partnerschaften sind unterschiedlich – doch viele Herausforderungen ähneln sich: Klimawandel, Abfallmanagement, erneuerbare Energien, soziale Fragen und nachhaltige Stadtentwicklung.

🔙 Der Blick zurück:
Die Partnerschaft zwischen Münster und Tamale zeigt, wie vielfältig kommunale Zusammenarbeit sein kann. Sie wird von vielen Akteur*innen getragen – etwa aus Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Kunst und Bildung. Ein Höhepunkt war die große SDG-Konferenz 2024 in Münster mit allen Partnerkommunen der Stadt unter dem Motto „Stronger together!“

Auch gemeinsame Erfahrungen verbinden: Eschweiler und Keta waren in den vergangenen Jahren von schweren Überschwemmungen betroffen. Bonn und Cape Coast engagieren sich gemeinsam für Umweltbildung.

✨ In der Gegenwart handeln:
In den Partnerschaften Düsseldorf – Sekondi-Takoradi und Dortmund – Kumasi entstehen konkrete Lösungen mit unmittelbaren Wirkungen: von Verkehrswende, Stadtplanung und Upcycling bis zur Stärkung wirtschaftlicher Aktivitäten von Frauen und der Sicherung der Stromversorgung eines Krankenhauses durch Solarenergie.

🔭 Die Zukunft im Blick:
Die drei jüngsten Partnerschaften im Netzwerk wollen konkrete Lösungen für eine nachhaltige und resiliente Zukunft entwickeln: Troisdorf – Komenda-Edina-Eguafo-Abrem Municipality, Kalletal – Ketu South und Siegen-Wittgenstein – Nsawam-Adoagyiri – Suhum.

Im Mittelpunkt stehen dabei erneuerbare Energien, ein funktionierendes Abfallmanagement sowie eine gute Sanitär- und Gesundheitsversorgung. Besonders wichtig: Frauen und junge Menschen sollen immer einbezogen werden.

Zum Schluss ging beim Netzwerktreffen der Blick in Richtung 2027: Dann feiert die Partnerschaft NRW – Ghana ihr 20-jähriges Bestehen. Das Partnerschaftsabkommen wird derzeit erneuert und die kommunale Zusammenarbeit bleibt auch in Zukunft ein zentraler Teil der Kooperation.

Zurückblicken, voneinander lernen und gemeinsam Zukunft gestalten – ganz im Sinne von Sankofa. 🤝🌱

👉 Zum „Kommunalen Fachaustausch NRW – Ghana“
https://skew.engagement-global.de/kommunaler-fachaustausch-nordrhein-westfalen-ghana.html

👉 Mehr zur Partnerschaft NRW – Ghana https://mbeim.nrw/ghana

Fotos: aschoff-fotografie.com

🌍 International Network Meeting NRW–Ghana: looking back to shape the future🪘 Sankofa, a traditional concept from Ghana, ...
29/09/2026

🌍 International Network Meeting NRW–Ghana: looking back to shape the future

🪘 Sankofa, a traditional concept from Ghana, served as the central theme of the international network meeting held in Bonn as part of the Local Government Exchange NRW–Ghana programme. The idea is that by looking back, learning from the past and taking action today, we can gain valuable insights for the future.
The starting points of the municipalities represented at the network meeting – drawn from eight partnerships – vary, yet many of the challenges they face are similar: climate change, waste management, renewable energy, social issues and sustainable urban development.

🔙 Looking back:
The partnership between Münster and Tamale demonstrates just how diverse local authority cooperation can be. It is supported by many stakeholders – including representatives from the city administration, civil society, the arts and education. A highlight was the major SDG Conference 2024 in Münster, attended by all the city’s partner municipalities under the motto ‘Stronger together!’
Shared experiences also bring people together: Eschweiler and Keta have both been affected by severe flooding in recent years. Bonn and Cape Coast are working together to promote environmental education.

✨ Taking action in the present:
In the Düsseldorf–Sekondi-Takoradi and Dortmund–Kumasi partnerships, concrete solutions with immediate effects are emerging: from the transport transition, urban planning and upcycling to strengthening women’s economic activities and securing a hospital’s electricity supply through solar energy.

🔭 Looking to the future:
The three newest partnerships in the network aim to develop concrete solutions for a sustainable and resilient future: Troisdorf – Komenda-Edina-Eguafo-Abrem Municipality, Kalletal – Ketu South and Siegen-Wittgenstein – Nsawam-Adoagyiri – Suhum.
The focus is on renewable energy, effective waste management and good sanitation and healthcare provision. It is particularly important that women and young people are always involved.

To conclude the networking event, attention turned to 2027: that is when the NRW–Ghana partnership will celebrate its 20th anniversary. The partnership agreement is currently being renewed, and local authority cooperation will remain a central part of the partnership in the future.

Looking back, learning from one another and shaping the future together – very much in the spirit of Sankofa. 🤝🌱

👉 On the “Local Government Exchange NRW–Ghana Programme”
https://skew.engagement-global.de/kommunaler-fachaustausch-nordrhein-westfalen-ghana.html
👉 More about the NRW–Ghana partnership https://mbeim.nrw/ghana

Photos: aschoff-fotografie.com

🏆 Jetzt bewerben! - "Kommune bewegt Welt" geht in eine neue Runde!Ihre Kommune geht globale Themen an, füllt die Nachhal...
29/09/2026

🏆 Jetzt bewerben! - "Kommune bewegt Welt" geht in eine neue Runde!

Ihre Kommune geht globale Themen an, füllt die Nachhaltigkeitsziele vor Ort mit Leben und ist aktiv in internationalen Partnerschaften? Dann machen Sie mit beim Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ und zeigen Sie mit Ihren Ideen, Projekten und Partnerschaften, wie Ihre Kommune eine nachhaltige Zukunft gestaltet.

✅ Mitmachen können: Städte, Gemeinden und Landkreise jeder Größe, unabhängig davon, ob das entwicklungspolitische Engagement bereits etabliert oder noch neu ist.

💰 Zu gewinnen: Preisgelder von insgesamt 210.000 Euro, vergeben in drei Größenkategorien sowie über Sonderpreise, darunter ein Newcomer- und ein Publikumspreis.

📣 Mehr Sichtbarkeit: Präsentieren Sie Ihre Kommune als engagiert, innovativ und weltoffen, würdigen Sie das Engagement Ihrer Mitstreiter*innen und setzen Sie ein Zeichen für kommunale Entwicklungspolitik.

👉 Jetzt informieren und bewerben: https://skew.engagement-global.de/wettbewerb-kommune-bewegt-welt.html

© Saurabh Narang

📣Kommunale Entwicklungspolitik wirkt. Das sehen wir im alltäglichen Austausch mit unseren Kommunen. Eine neue Studie der...
24/09/2026

📣Kommunale Entwicklungspolitik wirkt. Das sehen wir im alltäglichen Austausch mit unseren Kommunen.

Eine neue Studie der OECD - OCDE (Organisation for Economic Co-operation and Development) liefert nun Belege. Über 180 lokale und regionale Gebietskörperschaften wurden befragt und 16 Fallstudien erstellt – darunter viele Kommunen aus unseren Partnerschaftsnetzwerken.

Belegt ist:
☑️Kommunale Entwicklungszusammenarbeit nützt allen Beteiligten – in den DAC-Mitgliedsstaaten wie in den Partnerländern im Globalen Süden.

☑️Sie ist besonders wirksam, wenn sie orts- bzw. regionsbezogen ausgerichtet ist, auf Vergleich setzt und in Bereichen aktiv wird, in denen Kommunen Expert*innen sind und operative Spielraum haben (z.B. Wasser- und Abfallmanagement, Stadtplanung und Klimaanpassung)

☑️Sie wirkt positiv auf lokale Regierungsführung, Governance-Strukturen und auf lokales Verwaltungshandeln.

Am wichtigsten sind nicht-finanzielle Kooperationsformen wie Fachaustausche: Gegenseitige Beratung und Peer-Learning schaffen Mehrwert und Learnings auf beiden Seiten.

Wir ziehen aus der Studie Bestätigung:

🤝für Ihre Arbeit in kommunalen Partnerschaften!
🤲für unsere Angebote – besonders für die Förderung von Personalstellen, die institutionelle Kapazitäten schafft und Strukturen aufbaut, und für die Förderung von Fachaustausch.

Lesen Sie hier die Policy Highlights:https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/support-materials/2026/09/the-impact-of-decentralised-development-co-operation_43790f44/DDC-policy-highlights.pdf

Unseren Artikel mit ausgewählten Ergebnissen: https://skew.engagement-global.de/im-fokus-detail/2026-oecd-studie.html

💬 „Deutschland gibt zu viel Geld für Entwicklungszusammenarbeit aus.“ - Stimmt das? Dass für Entwicklungszusammenarbeit ...
22/09/2026

💬 „Deutschland gibt zu viel Geld für Entwicklungszusammenarbeit aus.“ - Stimmt das?

Dass für Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu viele Steuergelder ausgegeben werden, ist eine häufige Kritik. Und eine Fehleinschätzung. Der DEval Meinungsmonitor zeigt: Im Schnitt schätzen die meisten Befragten den Anteil auf 20 Prozent des Gesamthaushalts.

🔎 Was gibt der Bund tatsächlich für Entwicklungszusammenarbeit aus?

Seit den neulichen Kürzungen gibt Deutschland 2026 für entwicklungspolitische Zwecke 10,06 Milliarden Euro aus. Das klingt viel, doch prozentual auf den Gesamthaushalt gerechnet, sind das gerade einmal 1,92 Prozent.

Entwicklungspolitik lebt nicht nur von Zahlen, sondern vor allem davon, sichtbar zu machen, was durch internationale Zusammenarbeit erreicht wird: bessere Bildungschancen, mehr Zugang zu sauberem Trinkwasser, steigende Impfquoten oder Fortschritte bei erneuerbaren Energien. Denn: Wer über konkrete Erfolge der Entwicklungszusammenarbeit informiert ist, unterstützt Entwicklungszusammenarbeit stärker.

Wir brauchen:

🔊 mehr Öffentlichkeitsarbeit zu EZ
🏆 positive Berichte über Errungenschaften der EZ
👀 EZ greifbarer machen: konkrete Einblicke in gelungene Projekte liefern

Die Herausforderung besteht darin, globale Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und den Blick auf die Wirkung, statt auf Größenordnungen zu lenken.

🚀 Was können Kommunen tun?

Kommunen sind nah an der Bevölkerung und können durch gezielte Bereitstellung von Informationen beeinflussen, wie Bürger*innen über Entwicklungspolitik denken. Die SKEW unterstützt Projekte zur Öffentlichkeitsarbeit mit dem Kleinprojektefonds. Wie das aussehen kann, lesen Sie hier: https://skew.engagement-global.de/im-fokus-detail/gute-beispiele-gefoerderter-projekte-in-der-kommunalen-entwicklungspolitik.html



Quellen:

https://www.deval.org/fileadmin/Redaktion/PDF/05-Publikationen/Berichte/2026_Memo/2026_DEval_Bericht_Memo_web_barrierefrei.pdf

https://www.bmz.de/de/ministerium/zahlen-fakten/bmz-haushalt


Foto: photo5963 von gettyimages via Canva

Adresse

Friedrich-Ebert-Allee 40
Bonn
53113

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