BdV - Bund der Vertriebenen

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BdV - Bund der Vertriebenen Willkommen beim BdV
Stimme der Heimatvertriebenen & Spätaussiedler
Partner der deutschen Minderheiten 💬
Seit 1957. Erinnerung. Verständigung. Zukunft.🕊️

16/10/2026
Am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, voraussichtlich ab 22:15 Uhr, berät der Deutsche Bundestag über die rechtliche Selb...
13/10/2026

Am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, voraussichtlich ab 22:15 Uhr, berät der Deutsche Bundestag über die rechtliche Selbstständigkeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung. In dieser Debatte wird auch unser BdV-Präsident Stephan Mayer mit einem Redebeitrag für die CDU/CSU-Fraktion das Wort ergreifen.

📺 Schaltet ein und verfolgt die Plenarsitzung live im Parlamentsfernsehen:
www.bundestag.de/mediathek/live

Melk, 1946: Station auf dem Weg ins Ungewisse. 80 Jahre danach haben wir der altösterreichischen Heimatvertriebenen geda...
05/10/2026

Melk, 1946: Station auf dem Weg ins Ungewisse. 80 Jahre danach haben wir der altösterreichischen Heimatvertriebenen gedacht.

Vor 80 Jahren wurde die Birago-Kaserne in Melk für Zehntausende Heimatvertriebene zu einem Ort des doppelten Abschieds. Viele von ihnen hatten in Österreich Zuflucht gefunden und gehofft, dort bleiben zu können – insbesondere weil ihre Heimatgebiete historisch zum früheren Kaiserreich Österreich-Ungarn gehört hatten. Stattdessen wurden sie abgeschoben. Ihr Weg führte von Melk aus in Bahntransporten weiter nach Deutschland.

Am 1. Oktober erinnerten der Verband der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften in Österreich (VLÖ) und das Militärkommando Niederösterreich mit einem Gedenkakt auf dem Antreteplatz der Birago-Kaserne an dieses wenig bekannte Kapitel der europäischen Nachkriegsgeschichte.

Unser BdV-Präsident, Stephan Mayer MdB, nahm an der Veranstaltung teil und wandte sich in seiner Ansprache an die Anwesenden: „Der Wunsch der Vertriebenen für die Zukunft ist Frieden, Versöhnung und ein Europa, in dem Vertreibung nie wieder ein Mittel der Politik ist.“
Im Vorfeld hatte VLÖ-Präsident Norbert Kapeller betont: „Das Gedenken an das Schicksal der Heimatvertriebenen vor 80 Jahren ist für uns nicht nur ein Akt des ehrenden Rückblicks, sondern vor allem ein bleibender Auftrag für die Gegenwart und Zukunft.“

Das Programm umfasste eine historische Einordnung durch den Historiker Niklas Perzi, Gedenkworte aus Militär, Politik und Vertriebenenorganisationen sowie Segnung und Gebet. Im Mittelpunkt standen am Ende die Totenehrung und die Kranzniederlegung zu Ehren der Opfer. Die Kränze der Republik Österreich, des BdV und des VLÖ wurden unter den Klängen des Liedes ‚Der gute Kamerad‘ niedergelegt.

Unser Gedenken gilt den Opfern von Melk und darüber hinaus sämtlichen Opfern von Vertreibung und Deportation.

Herzlichen Dank an den VLÖ und das Militärkommando Niederösterreich für die würdevolle Gestaltung. 🕯️

🇩🇪 Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt. Mit dem Ende der SED-Diktatur gewannen die Menschen in der DDR ...
03/10/2026

🇩🇪 Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt. Mit dem Ende der SED-Diktatur gewannen die Menschen in der DDR ihre Freiheit zurück. Zugleich wurde die Einheit zu einem starken Symbol für ein freies und geeintes Europa.

Auch für die deutschen Heimatvertriebenen in der SBZ/DDR war dies ein historischer Wendepunkt:

▪️ Von den rund 15 Millionen vertriebenen Deutschen waren etwa 4 Millionen in die SBZ/DDR gekommen.

▪️Sie wurden dort offiziell nur als „Umsiedlern“ bezeichnet; über Flucht und Vertreibung durfte nicht öffentlich und frei gesprochen werden.

▪️ Mit der Deutschen Einheit wurden die Pflege von Erinnerung und Kultur sowie die Gründung von Verbandsstrukturen auch dort möglich.

Mit Blick auf die alte Heimat erfüllten sich in der Einheit nicht alle Hoffnungen der Heimatvertriebenen. Doch öffneten sich viele neue Wege: Reisen und persönliche Begegnungen in der Heimat sowie die Zusammenarbeit mit den dortigen deutschen Minderheiten wurden möglich.

Die Nachbarschaftsverträge mit Polen (1991) und der Tschechoslowakei (1992) sowie die weiteren bilateralen Vereinbarungen stellten das Miteinander der Staaten auf eine neue Grundlage.

🕊️ Für den BdV bleibt die Deutsche Einheit deshalb Erinnerung und Auftrag zugleich: Flucht und Vertreibung als Teil unserer gesamtdeutschen Geschichte wachhalten, das kulturelle Erbe bewahren und Brücken zu unseren östlichen Nachbarn bauen – für ein freies, friedliches und geeintes Europa.

Wir wünschen allen einen guten Tag der Deutschen Einheit.

Foto: Vietinghoff / Wikimedia Commons (CC0 1.0)

29/09/2026

Vortrag mit Diskussion in Berlin

„Vom langen Weg der ostpreußischen Wolfskinder: Drei Generationen im Gespräch“
am Mittwoch, den 14. Oktober 2026, um 18:00Uhr,
Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin.
Filmvorführung Leni Deschner: Wolfskinder in Litauen
Diskussion Moderator Dr. Christopher Spatz
mit Ursula Dorn, Zeitzeugin, Sie wurde 1935 in Königsberg geboren und ist eines der letzten lebenden Wolfskinder.
Leni Deschner, Schauspielerin und Filmemacherin
Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer können über Fragen und Beiträge mit dem Podium ins Gespräch kommen.
Link: https://www.bund-der-vertriebenen.de/themen-und-termine/politischebildung
Um Anmeldung an [email protected] wird gebeten.

24/09/2026

Vielen Dank für dieses wertvolle Gespräch. Reinhören lohnt sich!
Das gesamt Gespräch gibt es bei auf Spotify und Apple Podcasts.

Am Sonntag lud der BdV-Landesverband Baden-Württemberg zum traditionellen Tag der Heimat in die Stuttgarter Liederhalle ...
23/09/2026

Am Sonntag lud der BdV-Landesverband Baden-Württemberg zum traditionellen Tag der Heimat in die Stuttgarter Liederhalle ein. In Stuttgart, wo 1950 die Charta der deutschen Heimatvertriebenen entstand, hat dieser zentrale Gedenk- und Aktionstag für Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler eine besondere Tradition.

Unter dem Leitwort „Bekenntnis und Verantwortung: Unser Kulturgut verbindet Europa“ stand in diesem Jahr besonders die Bedeutung des kulturellen Erbes für Erinnerung, Verständigung und das gemeinsame Europa im Mittelpunkt.

Die Festansprache hielt unser BdV-Präsident Stephan Mayer MdB. Er würdigte das kulturelle Erbe der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler und unterstrich die Verantwortung, dieses Erbe lebendig zu halten und als Brücke zwischen den Menschen und Völkern Europas weiterzugeben. Auch die stellvertretende Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg Muhterem Aras MdL wandte sich an die Gäste.

Ein vielfältiges Kulturprogramm mit Musik, Gesang und Tanz zeigte eindrucksvoll, wie lebendig die Traditionen der Landsmannschaften und der verschiedenen Herkunftsgruppen bis heute sind. Zugleich bot der Festnachmittag viel Raum für Begegnung und persönlichen Austausch.

Unser herzlicher Dank gilt dem Bund der Vertriebenen - Landesverband Baden-Württemberg, dem BdV-Kreisverband Stuttgart und allen Mitwirkenden für die Ausrichtung dieses Tages der Heimat! 🙏



Fotos: Johanna Jäger

Spannende Einblicke von der Fachtagung der Stiftung  Zentrum gegen Vertreibungen in der vergangenen Woche: ‚Historische ...
22/09/2026

Spannende Einblicke von der Fachtagung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen in der vergangenen Woche: ‚Historische Bilanzen im Lichte neuer Gewaltmigration‘

Im Rahmen einer Reise nach Tadschikistan und Usbekistan vom 14. bis 18. September 2026 hat BdV-Präsident Stephan Mayer a...
22/09/2026

Im Rahmen einer Reise nach Tadschikistan und Usbekistan vom 14. bis 18. September 2026 hat BdV-Präsident Stephan Mayer auch die deutsche Minderheit in Taschkent besucht.

Im Deutschen Haus in Taschkent traf Mayer mit Vertreterinnen und Vertretern des Kulturzentrums der Deutschen in Usbekistan „Wiedergeburt“ um dessen Vorsitzende Elena Mironova zusammen. Dabei ging es um die heutige Situation der deutschen Gemeinschaft, den Erhalt von Sprache und Kultur sowie die Arbeit ihrer Selbstorganisationen. Auch Anliegen mit unmittelbarem Bezug zur Arbeit des BdV kamen zur Sprache, darunter Fragen der Spätaussiedleraufnahme und die Verbindungen der in Usbekistan lebenden Deutschen nach Deutschland.

Die deutschen Minderheiten in Zentralasien blicken auf eine bewegte Geschichte zurück: Viele ihrer Angehörigen sind Nachfahren der 1941 aus der Wolgarepublik und in der Folge aus weiteren Gebieten der damaligen Sowjetunion deportierten Russlanddeutschen. Bis heute pflegen sie ihre Traditionen und bilden eine lebendige Brücke zwischen ihrer Heimat und Deutschland. 🤝

Auch bei weiteren Gesprächen während der Reise spielten deutsche Sprache, Bildung und Austausch eine Rolle. Unter anderem wurde über einen Ausbau des Deutschunterrichts an Fachschulen, die Einrichtung von Deutschzentren und -klassen sowie eine engere Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen gesprochen.

Der Besuch unterstreicht die fortdauernde Verantwortung Deutschlands für die deutschen Minderheiten in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa sowie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Der BdV bringt sich hierfür in besonderer Weise ein.

17/09/2026

🕊️ Der 17. September: Wie Mut die Geschichte veränderte

Am 17. September 1980 schlossen sich in Danzig unabhängige Bewegungsgruppen zur Gewerkschaft Solidarność (deutsch: Solidarität) unter Gewerkschaftsführer L**h Wałęsa zusammen. Als erste unabhängige Arbeitnehmervertretung im kommunistischen Ostblock setzte sie Impulse für Freiheit und Demokratie, die 1989 den politischen Wandel in Polen einleiteten und damit auch den Weg zum Fall der Berliner Mauer ebneten.

Diese Entwicklungen brachten für ganz Mittel- und Osteuropa einen Neuanfang. Nationale Minderheiten, darunter die deutsche Minderheit in Polen, konnten ihre Kultur, Identität und Sprache wieder frei pflegen. Zugleich öffneten sich die Grenzen für Heimatvertriebene und ihre Nachkommen, wodurch Begegnung in der alten Heimat möglich wurde. Mit dem EU- und Schengen-Beitritt Polens wurden offene Grenzen schließlich zum europäischen Alltag.

💡 Schon gewusst? Vor dem Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages erinnert heute ein originales Segment der Danziger Werftmauer an die enge Verbindung zwischen Mauerfall und Solidarność.

💔 Ein zweifaches Gedenken: Der 17. September steht zugleich für ein dramatisches Kapitel der Geschichte. 1939 besetzte die Rote Armee Ostpolen, knapp zwei Wochen nach dem deutschen Angriff auf das Land. Der Zweite Weltkrieg, die Grenzverschiebungen sowie die darauffolgende Flucht und Vertreibung von Millionen Polen und Deutschen prägen das kollektive Gedächtnis beider Nationen bis heute.

Die Geschichte der Solidarność zeigt, wie aus historischen Brüchen Wege des Dialogs und der guten Nachbarschaft entstehen können.

Wusstet Ihr, welche Bedeutung der 17. September für die europäische Freiheitsgeschichte hat? Schreibt es uns in die Kommentare! 👇



Fotos via Wikimedia Commons: Europejskie Centrum Solidarności (CC BY-SA 3.0 PL), Anefo / Marcel Antonisse (CC0), Fridolin freudenfett (CC BY-SA 4.0), K. Kaczor (CC BY-SA 4.0), Prezydent.pl (CC BY-SA 3.0), J. Konowrocki (CC BY-SA 4.0), Joymaster, ArtemisiaGentileschiFan, Centrum Historii Zajezdnia & Magazyn Znak (Public Domain).

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