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💙 Von Herzen DANKE ihr habt uns tief im Herzen berührt. 💙Wir sind immer noch überwältigt davon, wie viele Menschen unser...
16/10/2026

💙 Von Herzen DANKE ihr habt uns tief im Herzen berührt. 💙

Wir sind immer noch überwältigt davon, wie viele Menschen unseren Beitrag zum Internationalen Sternenkindertag geteilt, gelikt und kommentiert haben. 🦋🤍

So viele Sterneneltern haben den Namen ihrer geliebten Sternenkinder unter unserem Beitrag hinterlassen. So viele Erinnerungen, so viel Liebe und so viel Verbundenheit wurden sichtbar. Jeder einzelne Name hat uns berührt. Denn hinter jedem Namen steht ein kleines Wunder, das niemals vergessen wird. ✨

Dass unser Beitrag so viele Menschen erreicht hat, berührt uns ganz tief im Herzen. Mit jedem Teilen, jedem Like und jedem Kommentar habt ihr dazu beigetragen, dass unsere Botschaft weitergetragen wird. Dass noch mehr Menschen auf uns aufmerksam werden. Und dass noch mehr Sterneneltern erfahren dürfen: Ihr seid nicht allein. Wir sehen euch. Wir hören euch. Wir gehen ein Stück eures Weges mit euch. 🤍

Ihr habt uns eine unglaubliche Reichweite geschenkt. Und damit etwas, das unbezahlbar ist: die Möglichkeit, noch mehr betroffene Eltern zu erreichen, ihnen Halt zu geben und ihnen zu zeigen, dass ihre Kinder zählen und ihre Liebe für immer bleibt.

Vielleicht hat genau durch euer Teilen eine Mama oder ein Papa von uns erfahren, die oder der gerade dringend jemanden braucht. Vielleicht hat euer Kommentar einem anderen Sternenelternteil das Gefühl gegeben, verstanden zu werden.

Und genau deshalb ist das, was ihr getan habt, so viel mehr als ein Like oder ein geteilter Beitrag. Es ist Mitgefühl. Es ist Menschlichkeit. Es ist gelebte Liebe. 🦋

Danke, dass ihr unseren Sternenkindern eure Aufmerksamkeit schenkt. Danke, dass ihr ihre Namen sichtbar macht. Danke, dass ihr helft, das Schweigen zu brechen. Und danke, dass ihr dafür sorgt, dass noch mehr Eltern den Weg zu uns finden können.

Wir nehmen diese Welle der Liebe mit ganz viel Dankbarkeit in unseren Herzen auf. 💙

Für jedes Sternenkind. Für jede Sternenfamilie. Für die Liebe, die niemals endet. 🤍🦋

In tiefer Dankbarkeit
Euer Team von Stille und palliativer Geburtsbegleitung Engelsflügel 💙

🕯️🤍 15. Oktober, Internationaler Sternenkindertag 🤍🕯️Für all die kleinen Seelen, die viel zu früh gegangen sind. Und für...
14/10/2026

🕯️🤍 15. Oktober, Internationaler Sternenkindertag 🤍🕯️

Für all die kleinen Seelen, die viel zu früh gegangen sind. Und für all die Herzen, die sie für immer lieben.

Es gibt Kinder, die wir nicht an der Hand halten durften.
Kinder, deren Namen wir vielleicht nur flüstern konnten.
Kinder, deren Zimmer leer geblieben sind, deren Kleidung ungetragen blieb und deren Zukunft wir uns niemals gemeinsam ausmalen durften.

Und doch waren sie da.
Sie waren erwartet, erhofft, geliebt.
Sie waren ein Teil unserer Familie, lange bevor wir sie in unseren A**en halten konnten.

Manche durften wir nur wenige Wochen unter unserem Herzen tragen. Andere mussten wir während der Geburt oder kurz nach ihrem ersten Atemzug verabschieden. Manche Familien mussten erleben, wie ihr Kind nach Tagen, Wochen oder Monaten wieder gehen musste.

Jeder dieser Wege ist anders.
Jeder Abschied ist einzigartig.
Und jeder einzelne hinterlässt eine Lücke, die niemand einfach schließen kann.

🤍 Am 15. Oktober ist Internationaler Sternenkindertag.

Ein Tag, an dem wir innehalten.
Ein Tag, an dem wir erinnern.
Ein Tag, an dem wir den Kindern einen Platz in unserer Mitte geben, die viel zu früh von uns gehen mussten.

Doch warum gibt es diesen Tag überhaupt?

Seine Wurzeln liegen in den USA. Bereits 1988 wurde dort der Oktober zum Monat der Aufmerksamkeit für Schwangerschafts- und Säuglingsverluste erklärt. Aus dem Wunsch heraus, betroffenen Familien einen gemeinsamen Tag des Erinnerns zu schenken, entstand später die Initiative für den 15. Oktober.

Die amerikanische Sternenkindermama Robyn Bear hatte nach mehreren Fehlgeburten die Vision, einen solchen Gedenktag ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit Lisa Brown und Tammy Novak setzte sie sich dafür ein, dass Sternenkinder und ihre Familien nicht länger im Schweigen und in der Unsichtbarkeit bleiben. Im Jahr 2002 wurde der 15. Oktober erstmals als Gedenktag begangen. 2006 unterstützte auch das US-Repräsentantenhaus die Ziele dieses Gedenktages. 🕯️

Aus dieser Idee entstand ein Zeichen, das heute Menschen über Ländergrenzen hinweg verbindet: die Wave of Light, eine Welle des Lichts.

Am 15. Oktober um 19 Uhr Ortszeit entzünden Menschen auf der ganzen Welt eine Kerze für ihre Sternenkinder. Wenn die Kerzen von Zeitzone zu Zeitzone leuchten, entsteht symbolisch ein Band aus Licht, Liebe und Erinnerung, das die Welt umspannt.

Ein Licht für jedes Kind.
Ein Licht für jede Familie.
Ein Licht für eine Liebe, die niemals endet.

🤍 Und doch geht es an diesem Tag um so viel mehr als um Kerzen.

Es geht darum, dass niemand seine Trauer verstecken muss.
Dass Eltern nicht hören müssen, sie sollten endlich loslassen oder nach vorne schauen.
Dass niemand erklären muss, warum ein Kind, das nur so kurze Zeit bei uns war, für immer einen so großen Platz im Herzen einnimmt.

Es geht darum, dass auch Sternengeschwister trauern dürfen.
Dass Großeltern um ihre Enkelkinder weinen dürfen.
Dass Papas Schmerz genauso Raum verdient wie der der Mamas.
Und dass auch Menschen, deren Umfeld längst wieder zum Alltag übergegangen ist, das Recht haben, sich zu erinnern.

Denn ein Sternenkind ist nicht weniger Kind, weil sein Leben kurz war.
Und Eltern hören nicht auf, Eltern zu sein, nur weil sie ihr Kind verabschieden mussten.

Wir müssen unsere Kinder nicht vergessen, um weiterleben zu dürfen. Wir dürfen sie in unserem Herzen mitnehmen. Jeden Tag. Für immer.

Vielleicht kennst du eine Sternenkindermama.
Vielleicht einen Sternenkindervater.
Vielleicht jemanden, der vor Jahren Abschied nehmen musste und dessen Schmerz an diesem Tag wieder ganz nah ist.

Dann sei da.
Höre zu.
Frage nach dem Namen des Kindes.
Erinnere dich mit.
Und hab keine Angst davor, die Trauer anzusprechen.

Manchmal ist ein einziges liebevolles „Ich denke an dich und dein Kind“ wertvoller als tausend gut gemeinte Worte.

🕯️ Lasst uns am 15. Oktober um 19 Uhr gemeinsam ein Licht entzünden.

Für unsere Sternenkinder.
Für unsere Schmetterlingskinder.
Für die kleinen Kämpfer, die wir viel zu früh verabschieden musste.

Für all die Kinder, deren Namen vielleicht niemand außer ihrer Familie kennt.
Und für all die Eltern, die ihre Kinder vermissen, während die Welt sich weiterdreht.
Möge dieses Licht sagen:
Du bist nicht vergessen. Du hast deinen Platz. Du wirst geliebt. Und deine Geschichte darf erzählt werden.
Von Herzen denken wir an alle Sternenkinderfamilien,
heute, morgen und an jedem einzelnen Tag des Jahres.

Sternenkinder im OktoberWarum denken wir eigentlich nur im Oktober an Sternenkinder?Ja, es ist gut, dass es den Oktober ...
04/10/2026

Sternenkinder im Oktober
Warum denken wir eigentlich nur im Oktober an Sternenkinder?
Ja, es ist gut, dass es den Oktober gibt.
Ja, es ist wichtig, dass über Sternenkinder gesprochen wird.
Ja, jeder Beitrag, jeder Artikel und jede Geschichte kann helfen, Trauer sichtbar zu machen.
Aber was ist mit November?
Was ist mit Januar?
Mit einem ganz normalen Dienstag im März?
Mit dem Geburtstag eines Kindes, das nie seinen ersten Geburtstag feiern durfte?
Mit Weihnachten?
Mit Muttertag?
Mit dem Tag, an dem eine Familie erfahren hat, dass ihr Baby nicht leben wird?
Sternenkinder haben keinen Kalender.
Trauer hat keinen Monat.
Und Sterneneltern sind nicht nur im Oktober Sterneneltern.
Warum wechseln wir die Straßenseite, wenn wir eine Sternenmama oder einen Sternenpapa treffen?
Warum schauen wir weg, weil wir nicht wissen, was wir sagen sollen?
Ihr müsst nichts Perfektes sagen.
Ihr müsst keine tröstenden Worte finden.
Manchmal reicht ein einfaches:
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Aber ich denke an dich und dein Kind.“
Das ist besser als Schweigen.
Und dann gibt es noch etwas, über das viel zu selten gesprochen wird:
Die Menschen und Organisationen, die diese Familien begleiten.
Ehrenamtlich.
Kostenlos.
Tag und Nacht.
Nicht nur im Oktober.
Wir begleiten Eltern, wenn eine Diagnose die Welt zum Stillstand bringt.
Wir sitzen an ihrer Seite, wenn sie erfahren, dass ihr Kind nicht leben wird.
Wir begleiten durch Gespräche mit Ärzten und Kliniken, durch die stille Geburt, durch Abschied und Erinnerungen.
Wir helfen bei Fragen, die niemand vorher gestellt hat.
Wir sind da, wenn das Krankenhaus verlassen wird und plötzlich eine unfassbare Stille beginnt.
Und wir sind auch dann noch da, wenn die Medien längst wieder weitergezogen sind.
Denn genau hier liegt eine große Schwierigkeit unserer Arbeit:
Immer wieder werden wir von Medien angesprochen.
Und natürlich freuen wir uns darüber.
Natürlich ist es wichtig, dass über Sternenkinder berichtet wird.
Natürlich brauchen Sterneneltern Öffentlichkeit und eine Stimme.
Aber viel zu oft entsteht dabei eine Situation, in der unsere Organisationen vor allem als Sprungbrett zu Sterneneltern gesehen werden.
Man möchte ihre Geschichten.
Ihre Bilder.
Ihre Schicksale.
Ihre Trauer.
Aber viel zu selten wird darüber gesprochen, wer diese Familien eigentlich auffängt.
Wer begleitet sie?
Wer ist nachts erreichbar?
Wer fährt ins Krankenhaus?
Wer erklärt, welche Möglichkeiten Eltern haben?
Wer hilft ihnen, wenn sie nach Hause kommen und plötzlich niemand mehr da ist?
Wer begleitet Geschwisterkinder?
Wer bleibt auch Monate oder Jahre später?
Und vor allem:
Wo können betroffene Eltern diese Hilfe finden?
Genau das müsste genauso selbstverständlich in jeden Bericht gehören.
Nicht nur:
„Das ist die Geschichte einer Sternenmama.“
Sondern auch:
„Du bist nicht allein. Es gibt Menschen und Organisationen, die dich begleiten. Ehrenamtlich. Kostenlos. Und ohne dass du dich dafür rechtfertigen musst.“
Denn unsere Arbeit ist schwer.
Nicht, weil wir sie nicht lieben.
Sondern weil wir immer wieder an Orte gehen, an denen andere kaum hinschauen können.
Wir halten Hände, wenn Herzen brechen.
Wir bleiben, wenn andere gehen.
Wir sprechen über Dinge, für die es eigentlich keine Worte gibt.
Und wir tun das nicht für Geld, Aufmerksamkeit oder Ruhm.
Wir tun es für die Kinder, die fehlen.
Für ihre Eltern.
Für ihre Geschwister.
Für ihre Familien.
Deshalb wünschen wir uns nicht nur im Oktober Aufmerksamkeit.
Wir wünschen uns Nachhaltigkeit.
Wir wünschen uns, dass Sternenkinder auch im November noch existieren dürfen.
Und im Dezember.
Und im Januar.
Und an jedem einzelnen Tag.
Wir wünschen uns, dass Menschen nicht wegschauen, nur weil sie Angst haben, etwas Falsches zu sagen.
Und wir wünschen uns, dass Medien nicht nur die Geschichten der Sterneneltern erzählen, sondern auch die Hilfen sichtbar machen, die es gibt.
Denn hinter jeder Geschichte steht ein Mensch.
Eine Familie.
Ein Kind.
Und manchmal auch eine Organisation voller Menschen, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herz schenken, damit niemand diesen Weg ganz allein gehen muss.
Sternenkinder brauchen keinen Monat.
Sternenkinder brauchen Erinnerung.
Sterneneltern brauchen Begleitung.
Und unsere Arbeit braucht Sichtbarkeit, dass ganze Jahr.
Vielleicht ist genau heute der richtige Tag, um nicht wegzuschauen.
Nicht im Oktober.
Sondern immer. 🤍🩵

🌿 Wochenbett ohne KindWenn dein Körper weiß, dass du geboren hast, aber deine A**e leer bleiben.Nach einer stillen Gebur...
03/10/2026

🌿 Wochenbett ohne Kind
Wenn dein Körper weiß, dass du geboren hast, aber deine A**e leer bleiben.
Nach einer stillen Geburt beginnt für eine Mutter das Wochenbett.
Nur ist dieses Wochenbett anders.
Da ist kein Baby, das gestillt, gewickelt oder getragen werden möchte.
Kein kleines Geräusch aus dem Kinderbett.
Kein Hungerzeichen, kein Anlegen, kein gemeinsames Kuscheln.
Und trotzdem arbeitet dein Körper weiter.
Deine Gebärmutter bildet sich zurück.
Geburtsverletzungen müssen heilen.
Die Hormone verändern sich.
Und manchmal kommt die Milch.
💔 Milcheinschuss nach einer stillen Geburt kann unglaublich schmerzhaft sein, körperlich und seelisch.
Denn während sich die Brust füllt, fehlt genau der kleine Mensch, für den diese Milch gedacht war.
Manche Frauen möchten möglichst schnell abstillen.
Andere möchten die Milchbildung zunächst zulassen oder sogar einen Teil der Milch aufbewahren.
Es gibt dabei kein „richtig“ und kein „falsch“.
Es ist dein Körper. Dein Abschied. Deine Entscheidung.
🤍 Abstillen, ganz behutsam
Wenn du die Milch aufheben möchtest, kann die Milchbildung auf natürliche Weise zurückgehen. Kühlende Umschläge können angenehm sein. Auch ein gut sitzender, unterstützender BH kann entlasten.
Manchmal wird auch eine medikamentöse Hemmung der Milchbildung angeboten. Ob das sinnvoll ist, sollte individuell mit Ärztin/Arzt oder Hebamme besprochen werden, denn Medikamente können Nebenwirkungen haben und sind nicht für jede Frau die beste Lösung.
Wichtig ist:
Bitte versuche nicht, diese Zeit alleine durchzustehen.
Eine Hebamme kann dich beim Abstillen begleiten, deine Brust kontrollieren und dir zeigen, was dir körperlich guttut.
🌸 Auch du hast Anspruch auf eine Hebamme
Das möchten wir von den Engelsflügel ganz deutlich sagen:
Auch nach einer stillen Geburt hast du Anspruch auf Hebammenhilfe.
Du bist Mutter.
Du hast geboren.
Dein Körper braucht Heilung.
Und auch deine Seele braucht Begleitung.
Die Hebamme kann dich im Wochenbett begleiten, die Rückbildung und Heilung beobachten, dich beim Abstillen unterstützen und auch einfach da sein, wenn du jemanden brauchst, der versteht, dass dein Baby fehlt. Die Hebammenhilfe wird bei gesetzlich versicherten Frauen von der Krankenkasse übernommen. Auch die Regelungen für die frühe Wochenbettbetreuung gelten bei Tot- und Fehlgeburten.
🕊️ Wochenbett bedeutet nicht, dass du „funktionieren“ musst
Du darfst dich hinlegen.
Du darfst weinen.
Du darfst duschen und danach wieder ins Bett gehen.
Du darfst Besuch absagen.
Du darfst dein Baby vermissen, auch wenn andere schon wieder über ihren Alltag sprechen.
Du darfst Fotos anschauen.
Du darfst Erinnerungen festhalten.
Du darfst den Namen deines Babys sagen.
Und du darfst gleichzeitig lachen, wenn dir danach ist.
Trauer kennt keine Regeln.
🌿 Kleine Dinge, die dir helfen können
• ausreichend trinken und regelmäßig essen
• bequeme Kleidung und einen gut stützenden BH tragen
• die Brust bei Spannungsgefühl vorsichtig kühlen
• Ruhe und Schlaf zulassen
• dir Hilfe im Haushalt organisieren
• Termine absagen, die gerade zu viel sind
• dir einen geschützten Ort für deine Trauer schaffen
• Erinnerungen an dein Baby aufbewahren
• mit deiner Hebamme über körperliche und seelische Veränderungen sprechen
• dir Unterstützung durch die Engelsflügel, Trauerbegleitung oder eine Beratungsstelle holen
Und bitte:
Bei starken Brustschmerzen, einer deutlich geröteten oder überwärmten Brust, Fieber oder einem ausgeprägten Krankheitsgefühl solltest du medizinische Hilfe suchen.
🤍 Und vielleicht ist das Wichtigste:
Du musst dein Baby nicht vergessen, um irgendwann weiterleben zu können.
Dein Baby wird immer zu deiner Geschichte gehören.
Das Wochenbett ohne dein Kind ist kein „normales Wochenbett“.
Es ist ein Wochenbett voller Liebe, Schmerz, Leere und Abschied.
Und genau deshalb braucht auch diese Mutter Fürsorge.
Du hast geboren.
Du bist Mutter.
Du darfst gehalten werden.
Du darfst Hilfe annehmen.
Du musst da nicht alleine durch.
🕊️ Engelsflügel, stille und palliative Geburtsbegleitung
Wir sehen dich.
Wir hören dir zu.
Wir bleiben bei dir.

🌿 „Manchmal braucht Trauer keine Worte.“Ein stiller Post über das Dasein, wenn jemand sein Kind verloren hat. Nicht erkl...
03/10/2026

🌿 „Manchmal braucht Trauer keine Worte.“
Ein stiller Post über das Dasein, wenn jemand sein Kind verloren hat. Nicht erklären, nicht trösten wollen, nicht sagen „Du musst stark sein“ – sondern einfach bleiben.
Schreiben
🤍 Manchmal braucht Trauer keine Worte.
Manchmal braucht eine Mama einfach jemanden, der bleibt.
Jemanden, der die Stille aushält. Der nicht versucht, den Schmerz kleiner zu machen. Der nicht sagt: „Du musst nach vorne schauen.“ Der nicht fragt: „Geht es dir inzwischen besser?“
Sondern jemanden, der einfach da ist.
Der sagt: „Ich sehe dich.“ „Ich sehe dein Kind.“ „Du musst heute nicht stark sein.“ „Du darfst weinen.“ „Du darfst lachen.“ „Du darfst vermissen.“ „Und du darfst dein Kind für immer lieben.“
Trauer um ein Kind hat kein Ablaufdatum. Es gibt keinen Zeitpunkt, an dem man „fertig“ mit der Trauer ist.
Es gibt Tage, an denen der Schmerz leiser wird. Und es gibt Tage, an denen eine Erinnerung, ein Lied, ein Geruch oder ein Datum plötzlich alles wieder ganz nah erscheinen lässt.
Dann braucht es keinen Rat.
Dann braucht es ein Gegenüber. Eine Hand. Ein offenes Ohr. Ein Herz, das nicht wegläuft.
🤍 Genau dafür sind wir da.
Bei Engelsflügel begleiten wir Sterneneltern und Familien mit Zeit, Liebe, Informationen und Mitgefühl, vor, während und nach der stillen Geburt und auch lange danach.
Denn ein Kind, das gestorben ist, hört nicht auf, ein Kind zu sein.
Und eine Mama hört nicht auf, Mama zu sein.
🕊️ Wir sehen euch. Wir sehen eure Kinder. Und wir bleiben.

🌈 Weltkindertag weil jedes Kind zählt. 🌈Heute feiern wir Kinder.Ihre kleinen Hände, ihre großen Träume, ihr Lachen, ihre...
20/09/2026

🌈 Weltkindertag weil jedes Kind zählt. 🌈
Heute feiern wir Kinder.
Ihre kleinen Hände, ihre großen Träume, ihr Lachen, ihre Neugier und ihre ganz eigene kleine Welt. 💛
Doch dieser Tag soll wirklich jedes Kind einschließen.
Das gesunde Kind.
Das kranke Kind.
Das Kind mit Behinderung.
Das leise Kind, das sich nicht traut, laut zu sein.
Das Kind, das anders fühlt, anders denkt oder anders aussieht.
Das Kind, das in einer liebevollen Familie aufwächst.
Das Kind, das seine Familie vermisst.
Das Kind, das auf der Flucht ist oder in Armut lebt.
Das Kind, das im Krankenhaus liegt.
Das Kind, das nicht bei seinen Eltern sein kann.
Und auch die kleinen Sternenkinder, die nur viel zu kurz bei uns sein durften und trotzdem für immer ein Teil ihrer Familie bleiben. ⭐️
Jedes Kind ist einzigartig.
Jedes Kind ist wertvoll.
Jedes Kind verdient Liebe, Schutz, Geborgenheit und eine Stimme.
Kein Kind sollte sich fragen müssen, ob es dazugehört.
Kein Kind sollte weniger wert sein, nur weil sein Leben anders aussieht.
Und kein Kind sollte vergessen werden.
Lasst uns eine Welt schaffen, in der Kinder einfach Kinder sein dürfen.
In der sie lachen, träumen, entdecken, Fehler machen und wachsen dürfen.
Eine Welt, in der wir einander sehen, mit all unseren Unterschieden und Gemeinsamkeiten. 🌈
Denn am Ende braucht jedes Kind dasselbe:
Liebe.
Geborgenheit.
Sicherheit.
Und jemanden, der sagt:
„Du bist wichtig. Schön, dass es dich gibt.“ ❤️
🌈 Für alle Kinder. Für jedes Kind. Für immer. 🌈

🕊️💙 Wir wissen gerade nicht mehr, wie wir diesen Text schreiben sollen.Wir haben in den vergangenen Jahren so viele Fami...
19/09/2026

🕊️💙 Wir wissen gerade nicht mehr, wie wir diesen Text schreiben sollen.
Wir haben in den vergangenen Jahren so viele Familien begleitet.
Wir waren da, wenn Eltern erfahren haben, dass das Herz ihres Babys nicht mehr schlägt.
Wir waren da bei stillen Geburten.
Wir waren da bei palliativen Geburten.
Wir haben Hände gehalten, Tränen ausgehalten, geschwiegen, zugehört und einfach versucht, ein kleines Stück Sicherheit in eine Welt zu bringen, die für diese Eltern gerade zusammengebrochen ist.
Wir haben Eltern begleitet, die Angst hatten.
Eltern, die nicht wussten, was auf sie zukommt.
Eltern, die ihr Baby im Arm halten mussten, obwohl sie es niemals mit nach Hause nehmen durften.
Und wir haben immer wieder erlebt, wie wichtig es ist, dass in diesem Moment jemand da ist.
Nicht irgendwann.
Nicht morgen.
Nicht wenn gerade jemand Zeit hat.
Sondern genau dann.
Doch genau das können wir im Moment immer weniger gewährleisten.
💙 Uns fehlen Menschen. Uns fehlen Begleiterinnen.
Und das bringt uns inzwischen an einen Punkt, der uns unglaublich weh tut.
Wir bekommen Anfragen von Eltern – und würden so gerne „Ja“ sagen.
Aber manchmal können wir es nicht.
Nicht, weil wir nicht wollen.
Nicht, weil uns diese Familien egal sind.
Und schon gar nicht, weil wir unsere Arbeit nicht mehr machen möchten.
Sondern weil uns die Menschen fehlen, die diese Familien begleiten können.
Und wisst ihr, was das mit uns macht?
Es zerreißt uns.
Denn hinter jeder Anfrage steht eine Mutter.
Ein Vater.
Eine Familie.
Und irgendwo sitzt vielleicht gerade eine Mama, die ihr Kind verlieren wird und verzweifelt jemanden sucht, der sie durch diesen Weg begleitet.
Und wir müssen vielleicht sagen:
„Es tut uns leid. Wir haben gerade niemanden.“
Dieser Satz gehört zu den schwersten Sätzen, die wir sagen müssen.
💔 Und damit stehen wir vor einem unglaublich schwierigen Problem.
Wir könnten mehr Werbung machen.
Wir könnten noch mehr Menschen von Engelsflügel erzählen.
Wir könnten noch mehr Eltern erreichen.
Aber was passiert dann?
Noch mehr Anfragen.
Noch mehr Familien, die auf unsere Hilfe hoffen.
Und wenn wir dann nicht genügend Begleiterinnen haben, stehen wir wieder vor demselben Problem.
Wir können keine Werbung machen, weil uns die Begleiterinnen fehlen.
Und wir finden keine neuen Begleiterinnen, weil wir kaum noch Menschen erreichen.
Es ist ein Kreislauf.
Und ganz ehrlich?
Wir wissen gerade nicht, wie lange wir das noch auffangen können.
🕊️ Und dann gibt es etwas, das uns ganz besonders am Herzen liegt:
Unsere Begleitung soll kostenlos bleiben.
Nicht, weil sie nichts wert ist.
Sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass kein Mensch sich Begleitung erst leisten können muss, um sie bekommen zu dürfen.
Wir wissen, was eine solche Begleitung kosten kann.
Wir wissen, was professionelle Trauerbegleitung, Geburtsbegleitung und die Zeit eines Menschen wert sind.
Und genau deshalb möchten wir diesen Weg nicht gehen.
Wir möchten nicht, dass eine Sternenmama erst auf ihr Konto schauen muss, bevor sie um Hilfe bitten kann.
Wir möchten nicht, dass ein Vater denkt:
„Das können wir uns nicht leisten, also müssen wir da alleine durch.“
Denn der Verlust eines Kindes trifft nicht nur Menschen mit einem bestimmten Einkommen.
Trauer fragt nicht nach dem Kontostand.
Liebe fragt nicht nach dem Einkommen.
Und ein verstorbenes Baby wird nicht weniger geliebt, weil seine Eltern wenig Geld haben.
Deshalb soll unsere Hilfe für alle da sein.
Für die Familie, die finanziell gut aufgestellt ist.
Aber genauso für die Familie, bei der am Ende des Monats kaum noch etwas übrig bleibt.
Für die Mutter, die sich eine private Begleitung niemals leisten könnte.
Für den Vater, der vielleicht gerade selbst nicht weiß, wie er die nächste Rechnung bezahlen soll.
Wir wollen niemanden ausschließen.
Und manchmal haben wir dabei das Gefühl bekommen:
„Was nichts kostet, ist nichts wert.“
Aber bitte glaubt uns:
Unsere Begleitung ist nicht wertlos, nur weil wir dafür kein Geld verlangen.
Hinter jeder Begleitung stehen Stunden.
Stunden des Zuhörens.
Stunden des Fahrens.
Stunden des Haltens.
Stunden des Telefonierens.
Tränen.
Schlaflose Nächte.
Ausbildung.
Erfahrung.
Und vor allem:
Ein Mensch, der einem anderen Menschen sein Herz und seine Zeit schenkt.
Das ist nicht nichts.
Das ist unbezahlbar.
💙 Deshalb suchen wir euch.
Nicht Menschen, die perfekt sind.
Nicht Menschen, die immer die richtigen Worte kennen.
Nicht Menschen, die keine Angst vor diesem Thema haben.
Wir suchen Menschen mit einem offenen Herzen.
Menschen, die sagen:
„Ich kann nicht verhindern, dass dieses Kind sterben muss.
Aber ich kann dafür sorgen, dass seine Mama und sein Papa diesen Weg nicht alleine gehen müssen.“
Menschen, die bereit sind, sich ausbilden und begleiten zu lassen.
Menschen, die wissen, dass Sternenkinder keine „kleinen Geschichten“ sind.
Es sind Kinder.
Kinder, die geliebt wurden.
Kinder, auf die Eltern gewartet haben.
Kinder, die fehlen werden.
Für immer.
Und genau deshalb brauchen diese Eltern Menschen an ihrer Seite.
Vielleicht bist du dieser Mensch.
Vielleicht liest du das gerade und denkst:
„Ich weiß nicht, ob ich das kann.“
Dann können wir dir sagen:
Du musst es nicht alleine können.
Wir gehen diesen Weg gemeinsam.
Wir stehen hinter unseren Begleiterinnen.
Wir tauschen uns aus.
Wir fangen uns gegenseitig auf.
Und wir lernen gemeinsam.
Aber irgendwann muss einer den ersten Schritt machen.
Bitte helft uns, damit wir nicht irgendwann aufhören müssen, „Ja“ zu sagen.
Bitte helft uns, damit wir nicht noch mehr Eltern abweisen müssen.
Bitte helft uns, damit kein Sternenelternteil das Gefühl bekommt:
„Jetzt bin ich auch noch mit meiner Trauer allein.“
Wenn du dir vorstellen kannst, bei Engelsflügel ehrenamtlich als Begleiterin oder Begleiter mitzumachen, melde dich bei uns.
Und wenn du selbst diese Aufgabe nicht übernehmen kannst:
Bitte teile unseren Aufruf.
Vielleicht erreicht er dadurch genau den Menschen, den wir gerade so dringend brauchen.
Denn vielleicht sitzt irgendwo genau diese eine Person und wartet nur darauf, zu erfahren, dass es uns gibt.
Und vielleicht kann genau diese eine Person später einer Sternenmama die Hand halten, wenn ihre Welt gerade zerbricht.
🕊️ Wir möchten nicht aufgeben.
Wir möchten weiterhin da sein.
Wir möchten weiterhin kostenlos für alle Familien da sein.
Wir möchten weiterhin sagen können:
„Du bist nicht allein.“
Aber dafür brauchen wir Menschen.
Wir brauchen euch.
Von Herzen.
💙🕊️
Engelsflügel
Damit Sterneneltern in ihrer schwersten Zeit nicht alleine bleiben müssen.

Wir suchen neue Schnuppen! 💚✨Unsere Schnuppen sind eine ganz besondere Gemeinschaft und wir suchen neue kreative Mensche...
18/08/2026

Wir suchen neue Schnuppen! 💚✨
Unsere Schnuppen sind eine ganz besondere Gemeinschaft und wir suchen neue kreative Menschen, die Lust haben, uns mit ihren Fähigkeiten und vor allem mit ihrem Herzen zu unterstützen. 🥰
Du nähst, strickst, häkelst, bastelst, malst oder hast eine ganz andere kreative Idee? Dann bist du bei uns herzlich willkommen! 🧵🧶🎨✂️💚
Wir fertigen viele Dinge ehrenamtlich und mit ganz viel Liebe, die anschließend kostenlos dorthin gehen, wo sie dringend gebraucht werden.
👶 Frühchensachen für Krankenhäuser
📷 Sternkinderfotografenpakete
🕊️ Bestatterpakete
💚 Private Pakete für Sternenkinderfamilien
🌈 Trauerpakete
🆘 Notfallpakete
👶 Frühchenpakete mit vielen wichtigen Dingen für die erste Zeit teilweise schon während des Krankenhausaufenthaltes
All diese kleinen und großen Dinge sollen Familien in einer unglaublich schweren Zeit ein Stück begleiten, ihnen zeigen: Ihr seid nicht allein. Wir sehen euch. Wir denken an euch. 💚
Und genau deshalb ist uns auch der Schutz unserer Familien und unserer Mitglieder besonders wichtig.
Wir haben eine Datenschutzerklärung, die jedes neue aktive Mitglied unterschreiben muss. Das ist bei uns keine unnötige Bürokratie, sondern eine wichtige Voraussetzung dafür, dass persönliche Informationen unserer Sternenkinderfamilien, unserer Mitglieder und unserer Arbeit geschützt bleiben. 🔐💚
Wenn du jetzt denkst:
„Das könnte genau das Richtige für mich sein!“ 🥰
Dann melde dich sehr gerne bei mir! Ich erkläre dir ganz in Ruhe, warum die Datenschutzerklärung bei uns so wichtig ist und wie alles funktioniert.
Wir freuen uns über jede helfende Hand, jede kreative Idee und jedes liebe Herz, das unsere Arbeit unterstützen möchte. 💚
Denn gemeinsam können wir so viel bewirken.
Aus Stoff wird Wärme. Aus Wolle wird Trost. Aus Kreativität wird Hilfe. Und aus vielen einzelnen Schnuppen wird etwas ganz Großes. ✨🌈
Wenn du dich angesprochen fühlst komm zu uns. Wir würden uns riesig über dich freuen! 🫶💙

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Welche Untersuchungen werden gemacht und warum?Wenn Eltern erfahren, dass ihr Baby möglicherweise schwer krank ist oder ...
07/08/2026

Welche Untersuchungen werden gemacht und warum?
Wenn Eltern erfahren, dass ihr Baby möglicherweise schwer krank ist oder bereits verstorben sein könnte, folgen oft viele Untersuchungen. Jede einzelne dient dazu, möglichst genaue Informationen zu erhalten, die Gesundheit der Mutter zu überwachen und den Eltern Antworten auf ihre Fragen zu geben. Nicht jede Untersuchung ist in jeder Situation notwendig, sie richtet sich immer nach der individuellen Schwangerschaft.
Ultraschall (Sonografie)
Der Ultraschall ist meist die wichtigste Untersuchung.
Dabei wird geschaut:
Schlägt das Herz des Babys?
Wie entwickelt sich das Baby?
Wie groß und schwer ist es ungefähr?
Bewegt sich das Baby?
Wie viel Fruchtwasser ist vorhanden?
Wie sieht die Plazenta aus?
Gibt es sichtbare Fehlbildungen oder Auffälligkeiten?
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Der Ultraschall liefert wichtige Informationen über den Zustand des Babys und hilft dabei, weitere Entscheidungen zu treffen.
Doppler-Ultraschall
Hier werden die Blutgefäße untersucht.
Dabei wird kontrolliert:
Blutfluss in der Nabelschnur
Blutversorgung des Babys
Durchblutung der Plazenta
Blutfluss bei der Mutter
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Sie zeigt, ob das Baby ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird.
CTG (Cardiotokografie)
Ab der späteren Schwangerschaft wird häufig ein CTG geschrieben.
Dabei werden gemessen:
Herzschlag des Babys
Wehentätigkeit der Mutter
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Um zu überprüfen, ob das Baby gut versorgt wird und wie es auf Wehen reagiert.
Blutuntersuchungen der Mutter
Je nach Situation werden verschiedene Blutwerte bestimmt.
Zum Beispiel:
Entzündungswerte
Blutbild
Blutgruppe und Rhesusfaktor
Gerinnungswerte
Infektionskrankheiten
Schilddrüsenwerte
Diabeteswerte
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Manche Erkrankungen der Mutter können die Schwangerschaft beeinflussen oder Hinweise auf die Ursache geben.
Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)
Mit einer dünnen Nadel wird etwas Fruchtwasser entnommen.
Dieses kann untersucht werden auf:
Chromosomenstörungen
Genetische Erkrankungen
Infektionen
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Sie kann helfen, die Ursache einer Erkrankung des Babys genauer zu bestimmen.
Chorionzottenbiopsie
Hier wird Gewebe aus der Plazenta entnommen.
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Sie ermöglicht bereits früh in der Schwangerschaft genetische Untersuchungen.
MRT des ungeborenen Kindes
In besonderen Fällen kann zusätzlich ein MRT durchgeführt werden.
Damit lassen sich besonders gut darstellen:
Gehirn
Rückenmark
Organe
Fehlbildungen
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Wenn der Ultraschall nicht alle Fragen beantworten kann.
Genetische Untersuchungen
Manchmal wird Blut der Eltern oder des Babys untersucht.
Dabei kann nach:
Chromosomenveränderungen
Erblichen Erkrankungen
Seltenen genetischen Veränderungen
gesucht werden.
Warum wird diese Untersuchung gemacht?
Um herauszufinden, ob eine genetische Ursache vorliegt und wie hoch das Risiko für zukünftige Schwangerschaften ist.
Untersuchungen nach der Geburt
Wenn Eltern zustimmen, können weitere Untersuchungen helfen, Antworten zu finden.
Dazu gehören:
Äußere Untersuchung des Babys
Blutuntersuchungen
Röntgenaufnahmen
Gewebeproben
Untersuchung der Plazenta
Untersuchung der Nabelschnur
Obduktion (Autopsie)
Eine Obduktion ist freiwillig und erfolgt nur mit Zustimmung der Eltern.
Sie wird von spezialisierten Pathologinnen und Pathologen durchgeführt.
Warum wird sie gemacht?
Sie kann helfen:
die Todesursache zu finden,
Erkrankungen zu erkennen,
Antworten für die Eltern zu geben,
das Risiko für weitere Schwangerschaften besser einzuschätzen.
Nicht immer kann eine eindeutige Ursache gefunden werden, dennoch liefert sie häufig wertvolle Erkenntnisse.
Untersuchung der Plazenta
Die Plazenta wird oft besonders sorgfältig untersucht.
Dabei werden unter anderem gesucht:
Entzündungen
Durchblutungsstörungen
Blutgerinnsel
Veränderungen der Nabelschnur
Hinweise auf Infektionen
Warum ist das wichtig?
Die Plazenta versorgt das Baby während der gesamten Schwangerschaft. Veränderungen können entscheidende Hinweise auf die Ursache geben.
Wichtig zu wissen
Nicht jede Familie benötigt alle Untersuchungen. Welche sinnvoll sind, hängt immer von der Schwangerschaft, den Auffälligkeiten und den Wünschen der Eltern ab. Eltern haben das Recht, Fragen zu stellen, sich alles verständlich erklären zu lassen und in Ruhe über weiterführende Untersuchungen zu entscheiden.
Jede Untersuchung verfolgt ein Ziel: Antworten zu finden, die Gesundheit der Mutter zu schützen und den Eltern, wenn möglich Klarheit zu geben. Doch auch wenn trotz aller Untersuchungen keine eindeutige Ursache gefunden wird, bedeutet das nicht, dass etwas übersehen wurde. Manche Schicksale lassen sich medizinisch bis heute leider nicht vollständig erklären.

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