Südwind e.V.

Südwind e.V. Für eine gerechte Weltwirtschaft! Jedoch haben wir keines unserer Anliegen ganz aus dem Blick verloren.

Seit unserer Gründung arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen, die wir aber nicht immer mit gleicher Intensität berücksichtigen können.

Flaggen und Farben sind nicht das Problem.Sondern Intoleranz gegenüber Vielfalt.Pride bedeutet mehr als Sichtbarkeit.Pri...
01/06/2026

Flaggen und Farben sind nicht das Problem.
Sondern Intoleranz gegenüber Vielfalt.
Pride bedeutet mehr als Sichtbarkeit.
Pride bedeutet Zusammenhalt.
Widerstand gegen Ausgrenzung.
Und die Entscheidung, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind.

Vielfalt ist keine Bedrohung. Sie ist unsere gemeinsame Stärke. 🏳️‍🌈

Südwind ist für uns mehr als ein Name. Er ist Ursprung, Richtung und Haltung zugleich.Lasst uns gemeinsam aktiv werden: ...
29/05/2026

Südwind ist für uns mehr als ein Name. Er ist Ursprung, Richtung und Haltung zugleich.

Lasst uns gemeinsam aktiv werden: Veränderung braucht politischen Druck, klare Regeln und Menschen, die sich organisieren, solidarisch handeln und sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen.

Für Menschenrechte.
Für faire Arbeit.
Für eine Wirtschaft, die allen dient nicht nur wenigen.
Bist du dabei? ✊

🗳️ Alles, was du über die Wahlen in Äthiopien am 1. Juni wissen musst:In Äthiopien werden in wenigen Tagen Parlament, Re...
28/05/2026

🗳️ Alles, was du über die Wahlen in Äthiopien am 1. Juni wissen musst:

In Äthiopien werden in wenigen Tagen Parlament, Regionalvertretungen und Kommunen gewählt. Doch laut SÜDWIND bestehen in weiten Teilen des Landes erhebliche Einschränkungen für freie und faire politische Teilhabe.

In der Region Amhara wurden Abstimmungen in 30 von 137 Wahlbezirken verschoben. In Tigray finden Wahlen nur in Gebieten unter Kontrolle der Zentralregierung statt. Oppositionsparteien und zivilgesellschaftliche Organisationen berichten zudem von Problemen bei der Wählerregistrierung, der Organisation von Wahlbüros und der Ausübung politischer Aktivitäten.

Die aus vier Oppositionsparteien bestehende „Koalition für die Äthiopische Einheit“ erwägt einen Wahlboykott, sollten grundlegende Bedingungen für faire Wahlen nicht erfüllt werden. Nach ihrer Einschätzung fehlen in vielen Wahlgebieten die Voraussetzungen für einen fairen Wahlprozess.

Auch die öffentliche Kontrolle des Wahlprozesses ist eingeschränkt: Lokale Organisationen berichten von Druck und Einschüchterung bei der Wahlbeobachtung, während unabhängige Medien aus Konfliktregionen kaum berichten können.

Mehr Hintergründe, Zahlen und Analysen zur aktuellen Lage findest du in den Kommentaren.

The 𝗰𝗮𝗹𝗹 𝗳𝗼𝗿 𝗽𝗿𝗼𝗽𝗼𝘀𝗮𝗹𝘀 is open and now is the moment to bring your ideas into the program.On April 21 and 22, 2027, the ...
19/05/2026

The 𝗰𝗮𝗹𝗹 𝗳𝗼𝗿 𝗽𝗿𝗼𝗽𝗼𝘀𝗮𝗹𝘀 is open and now is the moment to bring your ideas into the program.

On April 21 and 22, 2027, the 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗰𝗼𝗻𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗙𝗮𝘀𝗵𝗶𝗼𝗻𝗶𝗻𝗴 𝗮 𝗝𝘂𝘀𝘁 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 will take place at the Gustav Stresemann Institute in Bonn, Germany. Save the date!

The conference is all about the urgent transformation of the global fashion industry. From exploitative working conditions and overproduction to waste, climate impacts and the question of how a socially and ecologically just transition can succeed.

We warmly 𝗶𝗻𝘃𝗶𝘁𝗲 trade unions, youth groups, feminist, environmental and labor rights organizations, activists working on climate, anti racism and migrant justice, engaged policy makers, academics and many others to 𝗰𝗼𝗻𝘁𝗿𝗶𝗯𝘂𝘁𝗲.

Especially welcome are proposals that bring together different countries, movements, sectors, organizations or perspectives.

The deadline for submitting session proposals is 𝗦𝗲𝗽𝘁𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝟴, 𝟮𝟬𝟮𝟲.

𝑊ℎ𝑜 𝑑𝑜 𝑦𝑜𝑢 𝑡ℎ𝑖𝑛𝑘 𝑠ℎ𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑑𝑒𝑓𝑖𝑛𝑖𝑡𝑒𝑙𝑦 𝑠𝑢𝑏𝑚𝑖𝑡 𝑎 𝑝𝑟𝑜𝑝𝑜𝑠𝑎𝑙 𝑎𝑛𝑑 𝑤ℎ𝑖𝑐ℎ 𝑡𝑜𝑝𝑖𝑐𝑠 𝑠ℎ𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑛𝑜𝑡 𝑏𝑒 𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑛𝑔 𝑎𝑡 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑐𝑜𝑛𝑓𝑒𝑟𝑒𝑛𝑐𝑒?

More info in the first comment.

𝑂𝑟𝑔𝑎𝑛𝑖𝑧𝑒𝑑 𝑎𝑠 𝑝𝑎𝑟𝑡 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 Clean Clothes 𝐶𝑎𝑚𝑝𝑎𝑖𝑔𝑛’𝑠 𝑤𝑜𝑟𝑘 𝑜𝑛 𝐹𝑎𝑠ℎ𝑖𝑜𝑛𝑖𝑛𝑔 𝑎 𝐽𝑢𝑠𝑡 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛 𝑎𝑛𝑑 𝑓𝑢𝑛𝑑𝑒𝑑 𝑏𝑦 𝑡ℎ𝑒 𝐸𝑈. 𝑇ℎ𝑒 𝑐𝑜𝑛𝑡𝑒𝑛𝑡𝑠 𝑎𝑟𝑒 𝑡ℎ𝑒 𝑠𝑜𝑙𝑒 𝑟𝑒𝑠𝑝𝑜𝑛𝑠𝑖𝑏𝑖𝑙𝑖𝑡𝑦 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 Südwind e.V. - 𝐼𝑛𝑠𝑡𝑖𝑡𝑢𝑡𝑒 𝑎𝑛𝑑 𝑑𝑜 𝑛𝑜𝑡 𝑛𝑒𝑐𝑒𝑠𝑠𝑎𝑟𝑖𝑙𝑦 𝑟𝑒𝑓𝑙𝑒𝑐𝑡 𝑡ℎ𝑒 𝑣𝑖𝑒𝑤𝑠 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 𝐸𝑢𝑟𝑜𝑝𝑒𝑎𝑛 𝑈𝑛𝑖𝑜𝑛.

134 Tage vor dem ersten Game Boy in deutschen Läden galt Homosexualität bei der WHO noch als Krankheit. Das muss man kur...
15/05/2026

134 Tage vor dem ersten Game Boy in deutschen Läden galt Homosexualität bei der WHO noch als Krankheit. Das muss man kurz sacken lassen.

Nicht vor 200 Jahren. 1990

Am 17. Mai 1990 strich die World Health Organization (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Genau deshalb steht der 17. Mai heute weltweit gegen Homo-, Bi-, Trans-, Inter- und Asexuellenfeindlichkeit. 2026 lautet das internationale Motto: „At the heart of democracy“.

Warum der Schutz von LGBTQIA+-Menschen eine Demokratiefrage ist, zeigt das Beispiel Ghana: Dort bedroht ein Gesetzentwurf queere Menschen mit Haftstrafen. Auch Unterstützerinnen geraten ins Visier. Freund*innen, Familien, Nachbar*innen, Kolleg*innen, NGOs und Gesundheitsangebote stehen unter Druck.

Zivilgesellschaftliche Räume werden enger.

Dann geht es um Demokratie.
Um Menschenrechte.

Und ganz konkret um die Frage, wie frei Menschen wirklich leben können.

𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸. In der aktuellen Chocolat...
11/05/2026

𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸. In der aktuellen Chocolate Scorecard erreichen die fünf untersuchten Unternehmen mit Sitz in Deutschland – Aldi Nord, EDEKA, Ritter Sport, Stollwerck und Storck – über sieben Nachhaltigkeitsbereiche hinweg im Schnitt nur 47,0 % der möglichen Punkte. International liegt der Durchschnitt bei 52,6 %.

𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 groß ist der Rückstand bei:
→ Geschlechtergerechtigkeit: 35,1 % (international: 47,0 %)
→ Kinderarbeit: 53,0 % (international: 63,5 %)
→ existenzsichernden Einkommen: 31,8 % (international: 38,0 %)

Gerade beim 𝗲𝘅𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 zeigt sich die strukturelle Krise im Kakaosektor besonders deutlich: Über alle 49 untersuchten Unternehmen hinweg erreichen die Firmen in diesem Bereich durchschnittlich nur 30,4 % der möglichen Punkte – der niedrigste Wert der gesamten Scorecard.

Zugleich zeigen die offengelegten Daten:

🍫 Von 𝟱𝟮 % der erfassten Kakaobäuer*innen ist bekannt, dass sie 𝗞𝗘𝗜𝗡 existenzsicherndes Einkommen erzielen.

🍫 Nur 𝟯𝟯 % erreichen ein existenzsicherndes Einkommen.

🍫 Bei 𝟭𝟱 % ist die Einkommenssituation unbekannt.

Und das trotz 𝘇𝗲𝗶𝘁𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗵𝗶𝘀𝘁𝗼𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗵𝗼𝗵𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗸𝗮𝗼𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲 im Untersuchungszeitraum.

Die Scorecard macht aber auch deutlich: Faire Preise sind möglich. Einige Unternehmen zahlen bereits den „Living Income Reference Price“ – also Preise, die ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen sollen.

„Die Frage ist nicht länger, ob es möglich ist. Die Frage ist, 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 so viele 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 NICHT 𝘁𝘂𝗻“, sagt Friedel Huetz-Adams, SÜDWIND-Institut, Living Income Scorer der Chocolate Scorecard 7th Edition.

07/05/2026

Viele Schokoladenunternehmen sprechen über Nachhaltigkeit. 𝗔𝗕𝗘𝗥 zahlen sie auch so, dass Kakaobäuer*innen von ihrer Arbeit leben können?

Genau hier wird die neue Chocolate Scorecard 2026 besonders deutlich. Beim 𝗲𝘅𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 schneidet die Branche am schlechtesten ab – mit durchschnittlich nur 30,4 % der möglichen Punktzahl. Und das liegt nicht daran, dass plötzlich alles schlechter geworden ist. Sondern daran, dass genauer hingeschaut wird. Die Fragen der Chocolate Scorecard wurden verschärft: Unternehmen müssen jetzt konkreter belegen, wie viele Kakaobäuer*innen tatsächlich ein existenzsicherndes Einkommen erreichen, wie viele nicht – und wo Daten fehlen.

Oder wie Friedel Hütz-Adams, Bewerter der Chocolate Scorecard und Experte für globale Lieferketten, sagt: „𝐿𝑢̈𝑔𝑒𝑛 𝑤𝑢𝑟𝑑𝑒 𝑠𝑐ℎ𝑤𝑖𝑒𝑟𝑖𝑔𝑒𝑟.“

𝗗𝗮𝘀 𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀: Die Mehrheit der erfassten Kakaobäuer*innen erzielt weiterhin kein existenzsicherndes Einkommen. 𝟱𝟮 % 𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗲𝘅𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻𝗱𝗲𝘀 𝗘𝗶𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻.

𝗗𝗮𝗯𝗲𝗶 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲 𝗩𝗼𝗿𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗹𝗮̈𝗻𝗴𝘀𝘁, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗺𝗼̈𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗶𝘀𝘁.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr:

𝗢𝗯 𝗳𝗮𝗶𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗯𝗮𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱. 𝗦𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘀𝗼 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗴𝗿𝗼ß𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻.

👉 Teile den Beitrag, wenn du findest: Faire Schokolade braucht faire Einkommen.

Mehr Infos in den Kommentaren 👇

Nokuthula Mabaso war Landaktivistin und Frauenrechtsverteidigerin in der Bewegung Abahlali baseMjondolo, einer sozialist...
05/05/2026

Nokuthula Mabaso war Landaktivistin und Frauenrechtsverteidigerin in der Bewegung Abahlali baseMjondolo, einer sozialistischen Bewegung von Wellblechhüttenbewohner*innen in Südafrika, die sich in erster Linie für Land, Wohnraum, Würde und Demokratie einsetzt und gegen Rassismus kämpft.

Weltweit werden Menschen, die Unrecht benennen, bedroht, kriminalisiert oder ermordet. In der Reihe erinnern wir an einige von ihnen.

04/05/2026

Der Hype um Sustainable Finance ist VORBEI, heißt es. In den vergangenen ein bis zwei Jahren war immer wieder zu lesen, dass das Interesse der Kund*innen an nachhaltigen Geldanlagen deutlich nachgelassen habe. Aber stimmt das wirklich? Zwei aktuelle Umfragen aus dem Frühjahr 2026 zeichnen ein differenzierteres Bild.

➡️ Mehr Infos im ersten Kommentar

Der 2. Mai 1933 ist bis heute eine Warnung:Arbeitsrechte können schneller verschwinden, als wir denken.Damals wurden fre...
01/05/2026

Der 2. Mai 1933 ist bis heute eine Warnung:

Arbeitsrechte können schneller verschwinden, als wir denken.
Damals wurden freie Gewerkschaften zerschlagen –

und mit ihnen die organisierte Stimme der Beschäftigten.
Heute passiert das auch und oftmals anders. Leiser. Schritt für Schritt.
Weltweit werden Arbeitsrechte gezielt unter Druck gesetzt:

In Bangladesch werden Beschäftigte eingeschüchtert, wenn sie sich organisieren.

In Sri Lanka wurde eine gewerkschaftlich organisierte Fabrik geschlossen – die Produktion lief einfach ohne Gewerkschaft weiter.
Das wirkt weit weg. Ist es aber nicht.

Diese Fälle sind Teil globaler Lieferketten – auch mit Beteiligung deutscher Unternehmen.
Und Deutschland?

Auch hier geraten Mitbestimmung und gewerkschaftliche Arbeit unter Druck.

Bei Tesla in Grünheide berichten Medien über gewerkschaftsfeindliche Strategien und Einfluss auf Betriebsratsstrukturen.
Die Zahlen zeigen die Entwicklung deutlich:

Nur 20 % der Betriebe haben noch Tarifverträge.

In den 1990ern waren es über 60 %.

Und jede 5. Betriebsratsgründung wird behindert – oft durch Druck oder Drohungen.
Mit der immer gleichen Logik:

Organisation wird erschwert, Mitbestimmung geschwächt.
Genau das beschreibt Spaces:

Räume für Mitbestimmung werden kleiner – weltweit und auch hier.
Die Folge geht über den Arbeitsplatz hinaus:

Ohne starke Arbeitnehmervertretungen bleiben Interessen ungehört.

Und ohne Mitbestimmung gerät auch Demokratie unter Druck.
Was denkst du: Wird das genug ernst genommen?

Adresse

Kaiserstraße 201
Bonn
53113

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