Südwind e.V.

Südwind e.V. Für eine gerechte Weltwirtschaft! Jedoch haben wir keines unserer Anliegen ganz aus dem Blick verloren.

Seit unserer Gründung arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen, die wir aber nicht immer mit gleicher Intensität berücksichtigen können.

Wir sehen bunt. 🌈Vielfalt ist Realität – in Gesellschaften, Lebensweisen und Identitäten. Doch nicht alle Erfahrungen we...
16/06/2026

Wir sehen bunt. 🌈

Vielfalt ist Realität – in Gesellschaften, Lebensweisen und Identitäten. Doch nicht alle Erfahrungen werden gleich wahrgenommen oder ernst genommen. Sichtbarkeit bedeutet deshalb auch: zuhören, anerkennen und Bedingungen schaffen, in denen Menschen nicht übersehen werden.

Vielfalt statt Einfalt.

📲 Teilen hilft, diese Perspektive weiterzutragen.

Die Pride-Flaggen erzählen unterschiedliche Geschichten: von Identität, Selbstbestimmung, Zugehörigkeit und dem langen K...
15/06/2026

Die Pride-Flaggen erzählen unterschiedliche Geschichten: von Identität, Selbstbestimmung, Zugehörigkeit und dem langen Kampf um Anerkennung und Rechte. Jede von ihnen macht sichtbar, was sonst leicht übersehen wird.

Vielfalt zeigt sich nicht in einem einzigen Symbol, sondern in vielen Stimmen, Farben und Perspektiven.

Welche Flaggen kanntet ihr bereits? Welche sind neu für euch? Welche fehlen euch!

📲 Teilt den Beitrag und helft mit, Vielfalt sichtbar zu machen!

Walter Rodney war ein panafrikanischer Historiker, antikolonialer Theoretiker und Aktivist aus Guyana. Er war eine wicht...
13/06/2026

Walter Rodney war ein panafrikanischer Historiker, antikolonialer Theoretiker und Aktivist aus Guyana. Er war eine wichtige Stimme des Antikolonialismus und setzte sich für soziale Gerechtigkeit, Gleichheit sowie gegen Rassismus und Ausbeutung ein.

In Tansania verfasste er sein Hauptwerk über die Geschichte Afrikas und Europas: „Wie Europa Afrika unterentwickelte“. Im Juni 1980 wurde Rodney durch eine Sprengladung in seinem Auto getötet. Der damaligen Regierung Guyanas wird vorgeworfen, den Mord in Auftrag gegeben zu haben.
Weltweit werden Menschen, die Unrecht benennen, bedroht, kriminalisiert oder ermordet.

In der Reihe erinnern wir an einige von ihnen.

Zum   möchten wir euch Filme, Bücher und Texte über Identität und queere Lebensrealitäten zwischen Hoffnung, Ausgrenzung...
08/06/2026

Zum möchten wir euch Filme, Bücher und Texte über Identität und queere Lebensrealitäten zwischen Hoffnung, Ausgrenzung und Widerstand empfehlen.

Es geht um Menschen, die ihren Platz in der Welt verteidigen müssen ‒ und dabei mit gesellschaftlichen Erwartungen, Gewalt, Repression und kolonialen Kontinuitäten konfrontiert sind.

Flaggen und Farben sind nicht das Problem.Sondern Intoleranz gegenüber Vielfalt.Pride bedeutet mehr als Sichtbarkeit.Pri...
01/06/2026

Flaggen und Farben sind nicht das Problem.
Sondern Intoleranz gegenüber Vielfalt.
Pride bedeutet mehr als Sichtbarkeit.
Pride bedeutet Zusammenhalt.
Widerstand gegen Ausgrenzung.
Und die Entscheidung, dass Menschenrechte nicht verhandelbar sind.

Vielfalt ist keine Bedrohung. Sie ist unsere gemeinsame Stärke. 🏳️‍🌈

Südwind ist für uns mehr als ein Name. Er ist Ursprung, Richtung und Haltung zugleich.Lasst uns gemeinsam aktiv werden: ...
29/05/2026

Südwind ist für uns mehr als ein Name. Er ist Ursprung, Richtung und Haltung zugleich.

Lasst uns gemeinsam aktiv werden: Veränderung braucht politischen Druck, klare Regeln und Menschen, die sich organisieren, solidarisch handeln und sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen.

Für Menschenrechte.
Für faire Arbeit.
Für eine Wirtschaft, die allen dient nicht nur wenigen.
Bist du dabei? ✊

🗳️ Alles, was du über die Wahlen in Äthiopien am 1. Juni wissen musst:In Äthiopien werden in wenigen Tagen Parlament, Re...
28/05/2026

🗳️ Alles, was du über die Wahlen in Äthiopien am 1. Juni wissen musst:

In Äthiopien werden in wenigen Tagen Parlament, Regionalvertretungen und Kommunen gewählt. Doch laut SÜDWIND bestehen in weiten Teilen des Landes erhebliche Einschränkungen für freie und faire politische Teilhabe.

In der Region Amhara wurden Abstimmungen in 30 von 137 Wahlbezirken verschoben. In Tigray finden Wahlen nur in Gebieten unter Kontrolle der Zentralregierung statt. Oppositionsparteien und zivilgesellschaftliche Organisationen berichten zudem von Problemen bei der Wählerregistrierung, der Organisation von Wahlbüros und der Ausübung politischer Aktivitäten.

Die aus vier Oppositionsparteien bestehende „Koalition für die Äthiopische Einheit“ erwägt einen Wahlboykott, sollten grundlegende Bedingungen für faire Wahlen nicht erfüllt werden. Nach ihrer Einschätzung fehlen in vielen Wahlgebieten die Voraussetzungen für einen fairen Wahlprozess.

Auch die öffentliche Kontrolle des Wahlprozesses ist eingeschränkt: Lokale Organisationen berichten von Druck und Einschüchterung bei der Wahlbeobachtung, während unabhängige Medien aus Konfliktregionen kaum berichten können.

Mehr Hintergründe, Zahlen und Analysen zur aktuellen Lage findest du in den Kommentaren.

The 𝗰𝗮𝗹𝗹 𝗳𝗼𝗿 𝗽𝗿𝗼𝗽𝗼𝘀𝗮𝗹𝘀 is open and now is the moment to bring your ideas into the program.On April 21 and 22, 2027, the ...
19/05/2026

The 𝗰𝗮𝗹𝗹 𝗳𝗼𝗿 𝗽𝗿𝗼𝗽𝗼𝘀𝗮𝗹𝘀 is open and now is the moment to bring your ideas into the program.

On April 21 and 22, 2027, the 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹 𝗰𝗼𝗻𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗙𝗮𝘀𝗵𝗶𝗼𝗻𝗶𝗻𝗴 𝗮 𝗝𝘂𝘀𝘁 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻 will take place at the Gustav Stresemann Institute in Bonn, Germany. Save the date!

The conference is all about the urgent transformation of the global fashion industry. From exploitative working conditions and overproduction to waste, climate impacts and the question of how a socially and ecologically just transition can succeed.

We warmly 𝗶𝗻𝘃𝗶𝘁𝗲 trade unions, youth groups, feminist, environmental and labor rights organizations, activists working on climate, anti racism and migrant justice, engaged policy makers, academics and many others to 𝗰𝗼𝗻𝘁𝗿𝗶𝗯𝘂𝘁𝗲.

Especially welcome are proposals that bring together different countries, movements, sectors, organizations or perspectives.

The deadline for submitting session proposals is 𝗦𝗲𝗽𝘁𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝟴, 𝟮𝟬𝟮𝟲.

𝑊ℎ𝑜 𝑑𝑜 𝑦𝑜𝑢 𝑡ℎ𝑖𝑛𝑘 𝑠ℎ𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑑𝑒𝑓𝑖𝑛𝑖𝑡𝑒𝑙𝑦 𝑠𝑢𝑏𝑚𝑖𝑡 𝑎 𝑝𝑟𝑜𝑝𝑜𝑠𝑎𝑙 𝑎𝑛𝑑 𝑤ℎ𝑖𝑐ℎ 𝑡𝑜𝑝𝑖𝑐𝑠 𝑠ℎ𝑜𝑢𝑙𝑑 𝑛𝑜𝑡 𝑏𝑒 𝑚𝑖𝑠𝑠𝑖𝑛𝑔 𝑎𝑡 𝑡ℎ𝑖𝑠 𝑐𝑜𝑛𝑓𝑒𝑟𝑒𝑛𝑐𝑒?

More info in the first comment.

𝑂𝑟𝑔𝑎𝑛𝑖𝑧𝑒𝑑 𝑎𝑠 𝑝𝑎𝑟𝑡 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 Clean Clothes 𝐶𝑎𝑚𝑝𝑎𝑖𝑔𝑛’𝑠 𝑤𝑜𝑟𝑘 𝑜𝑛 𝐹𝑎𝑠ℎ𝑖𝑜𝑛𝑖𝑛𝑔 𝑎 𝐽𝑢𝑠𝑡 𝑇𝑟𝑎𝑛𝑠𝑖𝑡𝑖𝑜𝑛 𝑎𝑛𝑑 𝑓𝑢𝑛𝑑𝑒𝑑 𝑏𝑦 𝑡ℎ𝑒 𝐸𝑈. 𝑇ℎ𝑒 𝑐𝑜𝑛𝑡𝑒𝑛𝑡𝑠 𝑎𝑟𝑒 𝑡ℎ𝑒 𝑠𝑜𝑙𝑒 𝑟𝑒𝑠𝑝𝑜𝑛𝑠𝑖𝑏𝑖𝑙𝑖𝑡𝑦 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 Südwind e.V. - 𝐼𝑛𝑠𝑡𝑖𝑡𝑢𝑡𝑒 𝑎𝑛𝑑 𝑑𝑜 𝑛𝑜𝑡 𝑛𝑒𝑐𝑒𝑠𝑠𝑎𝑟𝑖𝑙𝑦 𝑟𝑒𝑓𝑙𝑒𝑐𝑡 𝑡ℎ𝑒 𝑣𝑖𝑒𝑤𝑠 𝑜𝑓 𝑡ℎ𝑒 𝐸𝑢𝑟𝑜𝑝𝑒𝑎𝑛 𝑈𝑛𝑖𝑜𝑛.

134 Tage vor dem ersten Game Boy in deutschen Läden galt Homosexualität bei der WHO noch als Krankheit. Das muss man kur...
15/05/2026

134 Tage vor dem ersten Game Boy in deutschen Läden galt Homosexualität bei der WHO noch als Krankheit. Das muss man kurz sacken lassen.

Nicht vor 200 Jahren. 1990

Am 17. Mai 1990 strich die World Health Organization (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Genau deshalb steht der 17. Mai heute weltweit gegen Homo-, Bi-, Trans-, Inter- und Asexuellenfeindlichkeit. 2026 lautet das internationale Motto: „At the heart of democracy“.

Warum der Schutz von LGBTQIA+-Menschen eine Demokratiefrage ist, zeigt das Beispiel Ghana: Dort bedroht ein Gesetzentwurf queere Menschen mit Haftstrafen. Auch Unterstützerinnen geraten ins Visier. Freund*innen, Familien, Nachbar*innen, Kolleg*innen, NGOs und Gesundheitsangebote stehen unter Druck.

Zivilgesellschaftliche Räume werden enger.

Dann geht es um Demokratie.
Um Menschenrechte.

Und ganz konkret um die Frage, wie frei Menschen wirklich leben können.

𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸. In der aktuellen Chocolat...
11/05/2026

𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝗡𝗮𝗰𝗵𝗵𝗮𝗹𝘁𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂𝗿𝘂̈𝗰𝗸. In der aktuellen Chocolate Scorecard erreichen die fünf untersuchten Unternehmen mit Sitz in Deutschland – Aldi Nord, EDEKA, Ritter Sport, Stollwerck und Storck – über sieben Nachhaltigkeitsbereiche hinweg im Schnitt nur 47,0 % der möglichen Punkte. International liegt der Durchschnitt bei 52,6 %.

𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 groß ist der Rückstand bei:
→ Geschlechtergerechtigkeit: 35,1 % (international: 47,0 %)
→ Kinderarbeit: 53,0 % (international: 63,5 %)
→ existenzsichernden Einkommen: 31,8 % (international: 38,0 %)

Gerade beim 𝗲𝘅𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻𝘇𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 zeigt sich die strukturelle Krise im Kakaosektor besonders deutlich: Über alle 49 untersuchten Unternehmen hinweg erreichen die Firmen in diesem Bereich durchschnittlich nur 30,4 % der möglichen Punkte – der niedrigste Wert der gesamten Scorecard.

Zugleich zeigen die offengelegten Daten:

🍫 Von 𝟱𝟮 % der erfassten Kakaobäuer*innen ist bekannt, dass sie 𝗞𝗘𝗜𝗡 existenzsicherndes Einkommen erzielen.

🍫 Nur 𝟯𝟯 % erreichen ein existenzsicherndes Einkommen.

🍫 Bei 𝟭𝟱 % ist die Einkommenssituation unbekannt.

Und das trotz 𝘇𝗲𝗶𝘁𝘄𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗵𝗶𝘀𝘁𝗼𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵 𝗵𝗼𝗵𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗸𝗮𝗼𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀𝗲 im Untersuchungszeitraum.

Die Scorecard macht aber auch deutlich: Faire Preise sind möglich. Einige Unternehmen zahlen bereits den „Living Income Reference Price“ – also Preise, die ein existenzsicherndes Einkommen ermöglichen sollen.

„Die Frage ist nicht länger, ob es möglich ist. Die Frage ist, 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 so viele 𝗦𝗰𝗵𝗼𝗸𝗼𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻𝗵𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗲𝘀 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻 NICHT 𝘁𝘂𝗻“, sagt Friedel Huetz-Adams, SÜDWIND-Institut, Living Income Scorer der Chocolate Scorecard 7th Edition.

Adresse

Kaiserstraße 201
Bonn
53113

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