23/10/2026
Wir danken Frau Krahn noch einmal herzlich für ihren tollen und informativen Vortrag. Gemeinsam kann vieles erreicht werden - das sehen wir genauso. Deswegen werden wir das Thema Selbsthilfe in der Rehabilitation auch weiterhin tatkräftig angehen! Danke auch an alle Seminarteilnehmer:innen für die tolle Mitarbeit ❤️
Selbsthilfe und Rehabilitation: Gemeinsam mehr erreichen!
Wie kann das Erfahrungswissen von Menschen mit Erkrankungen dauerhaft in der Rehabilitation verankert werden? Und was braucht es, damit Reha-Kliniken und Selbsthilfegruppen erfolgreich zusammenarbeiten?
Darum ging es am 19. Oktober 2026 im Seminar der Patientenbetreuer:innen des Bundesverband Kehlkopf und Kopf Hals Tumore e. V. in Königswinter.
Ines Krahn, Netzwerkkoordinatorin des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (SPiG), stellte die Ergebnisse des Forschungsprojekts KoReS – Selbsthilfefreundlichkeit und Kooperation mit der Selbsthilfe in Rehabilitations-Kliniken vor.
Die Forschung macht deutlich: Nachhaltige Kooperation braucht feste Ansprechpersonen, die Unterstützung der Klinikleitungen und eine aktive Einbindung der Selbsthilfe im Qualitätszirkel.
Das von der Deutschen Rentenversicherung Bund geförderte Projekt wurde gemeinsam vom Institut für Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, dem Netzwerk SPiG und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e. V. durchgeführt.
Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlich engagierten Patientenbetreuenden des Bundesverbands. Sie bringen ihre eigenen Erfahrungen mit Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumorerkrankungen ein und unterstützen andere Betroffene mit Wissen, Orientierung und persönlichem Austausch.
Vielen Dank an den Bundesverband für die Einladung und die Möglichkeit, die Forschungsergebnisse in die Selbsthilfepraxis zu tragen!
Foto: Melanie Berens, Projekte und Medienmanagement, Bundesverband Kehlkopf- und Kopf-Hals-Tumore e. V.