Deutsches Musikinformationszentrum

Deutsches Musikinformationszentrum Musikleben in Deutschland: Informiert bleiben – mehr erfahren! Eine Einrichtung des Deutschen Musikrats. 🎶

Aktuell, vielseitig, zuverlässig: Das Musikinformationszentrum ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Musikleben in Deutschland. Unsere frei zugänglichen Datenbanken bieten fundiertes Wissen zu Strukturen, Entwicklungen und Trends der Musiklandschaft.

Sie entdecken Altes neu, bringen bislang Ungehörtes auf die Bühne, entführen in die Welt der klassischen Kammermusik und...
12/06/2026

Sie entdecken Altes neu, bringen bislang Ungehörtes auf die Bühne, entführen in die Welt der klassischen Kammermusik und machen Musik an ungewöhnlichen Orten für neue Zielgruppen erlebbar: Freie Ensembles sind ein wichtiger Motor für die Vielfalt und Weiterentwicklung der Musikkultur.

Doch die große künstlerische Freiheit hat ihren Preis. Als selbstständige Musiker:innen tragen die Ensemblemitglieder nicht nur die kreative Verantwortung, sondern auch das unternehmerische und finanzielle Risiko.

Welche Herausforderungen freie Ensembles bewältigen müssen und warum sie für die deutsche Musiklandschaft unverzichtbar sind, beleuchtet Lena Krause im neuen miz-Beitrag „Freie Ensembles“. Lena Krause ist Geschäftsführerin von FREO - Freie Ensembles und Orchester in Deutschland.

Hier geht es zum Beitrag: https://miz.org/de/beitraege/freie-ensembles

Zum 10-jährigen Jubiläum lädt FREO übrigens am 15. und 16. Juni 2026 die freie Musikszene, Kulturpolitik und Verwaltung zu Workshops, Panels und einer „Zukunftswerkstatt“ nach Berlin ein. Nähere Infos auf der FREO-Website.

Stegreif - The Improvising Symphony Orchestra Kuss Quartett ensemble minifaktur Unione Musicale

Kleine Clubs – großer Druck. 💸 Wenn Mieten, Tour- oder Energiekosten steigen, merken Musikspielstätten das sofort. Für k...
11/06/2026

Kleine Clubs – großer Druck. 💸

Wenn Mieten, Tour- oder Energiekosten steigen, merken Musikspielstätten das sofort. Für kleine Bühnen sind die finanziellen Herausforderungen besonders groß. Dabei sind das die Orte, an denen die meisten Musiker:innen ihre Karriere beginnen: etwa die Toten Hosen im Ratinger Hof oder AnnenMayKantereit im Gebäude 9. 🎸

Um die Spielstätten finanziell zu entlasten, gibt es zunehmend Selbsthilfeprogramme aus der Szene selbst. So hat die KLUBKOMM Köln den „Club Euro“ an den Start gebracht: 1 Euro Solidargebühr wird auf jedes Ticket einer Konzert- oder konzertähnlichen Veranstaltung in vielen Kölner Clubs und Musikspielstätten erhoben und später an die Veranstaltungsorte ausgezahlt. Große Venues geben einen Anteil ihrer Club Euro Einnahmen in ein Solidarsystem, das kleine Clubs und Musikspielstätten zusätzlich unterstützt.

In Hamburg und Leipzig existieren mit „FairTix“ ähnliche Programme, sowie auf Bundesebene seit Januar der „Live Music Fund“. Alle Programme finanzieren sich durch solidarische Aufschläge auf den Preis für Veranstaltungstickets, die im Anschluss in die Aufrechterhaltung der lokalen Musikveranstaltungsorte fließen. 🎶 Internationale Vorbilder kommen vor allem aus UK mit dem Music Venue Trust und dem Live Trust.

KLUBKOMM Bundesstiftung LiveKultur Music Venue Trust PRO MUSIK - Verband freier Musikschaffender AnnenMayKantereit Clubkombinat Hamburg LiveKomm LiveKommbinat Leipzig e.V. Deutscher Musikrat

Musikunterricht wirkt weit über die Schulzeit hinaus. 🎶 Die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Mu...
09/06/2026

Musikunterricht wirkt weit über die Schulzeit hinaus. 🎶

Die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Deutschen Musikinformationszentrums (miz) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach zeigt die hohe gesellschaftliche Wertschätzung schulischer Musikbildung:

➡️ 69% der Bevölkerung halten Musikunterricht in der Schule für wichtig oder sehr wichtig.
➡️ Die Verankerung regelmäßigen Musikunterrichts ist in Ostdeutschland stärker als in Westdeutschland.
➡️ Regelmäßiger Musikunterricht steht in einem deutlichen Zusammenhang mit einer späteren eigenen musikalischen Praxis.

Die Ergebnisse verdeutlichen: Musikunterricht vermittelt nicht nur musikalische Kompetenzen, sondern stärkt soziale Erfahrungen und die langfristige Bindung an Musik. Gerade in Zeiten intensiver Bildungsdebatten liefert die Umfrage wichtige Impulse für die Diskussion über die Rolle kultureller Bildung in Schulen.

Zur Studie 👉 https://miz.org/de/studien/musikunterricht-in-der-schule

Die Untersuchung ist der Auftakt der neuen Reihe „Musikmonitor Deutschland“, in der künftig weitere repräsentative Bevölkerungsumfragen zum Musikleben in Deutschland erscheinen.

Bundesverband Musikunterricht Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. Arbeitskreis Musik in der Jugend (AMJ) üben & musizieren nmz Deutscher Musikrat

Ein starkes Signal für die Zukunft des Musiklebens: Der neue Beirat des Musikinformationszentrums vereint Expertise aus ...
08/06/2026

Ein starkes Signal für die Zukunft des Musiklebens: Der neue Beirat des Musikinformationszentrums vereint Expertise aus Wissenschaft, Kulturpolitik, Medien, Verbandswesen und Hochschulen.

Mit seiner vielfältigen und hochkarätigen Besetzung begleitet das Gremium die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung des miz und stärkt dessen Rolle als zentrale Informationsplattform für das Musikleben in Deutschland.

Mitglieder des miz-Beirats in der neuen vierjährigen Amtszeit sind:

Birgit Böcher, Geschäftsführerin des Verbands Deutscher Musikverlage e. V. und des Gesamtverbands Deutscher Musikfachgeschäfte e. V.
Prof. Dr. Michael Custodis, Professur für Musik der Gegenwart und Systematische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft der Universität Münster - Münster University
Florian Frankenhuis, Journalist und Medienmacher für BR - Bayerischer Rundfunk und SWR
Dr. Tilo Gerlach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)
Anikó Glogowski-Merten, Direktorin der Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
Dr. Ottilie Klein, Mitglied des Deutschen Bundestags
Prof. Anne-Kathrin Lindig, Präsidentin der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik
Martin Rabanus, Mitglied des Deutschen Bundestags
Prof. Dr. Christine Siegert, Leiterin des Archivs und Verlags Beethoven-Haus Bonn
Dr. Sandra Wirth, Referentin für politische Kommunikation des VUT - Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen e. V.
Beiratsvorsitzender: Prof. Dr. Robert von Zahn, Generalsekretär des Landesmusikrat NRW e.V.

Besonders hervorzuheben ist die erstmalige Beteiligung eines Mitglieds unter 28 Jahren in den neu zusammengesetzten Projektbeiräten des Deutschen Musikrats – ein wichtiges Signal, um junge Perspektiven noch stärker institutionell zu verankern.

Wir gratulieren allen Mitgliedern herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit sowie auf neue Impulse für die Weiterentwicklung des Musikstandorts Deutschland

miz.org/beirat

Deutscher Musikrat

Unsere Festivalstudie gibt's jetzt auch auf Englisch – Our festival study is now available in English! 🎶Last year, the f...
03/06/2026

Unsere Festivalstudie gibt's jetzt auch auf Englisch – Our festival study is now available in English! 🎶

Last year, the festival study provided the first comprehensive insights into the German festival landscape – covering everything from structures, financing, and programming to the social and environmental challenges faced by the approximately 1,800 music festivals.

You can read and download the study here: https://miz.org/en/focus/festivalstudy

Initiative Musik Bundesstiftung LiveKultur IAMIC - International Association of Music Centres CNM Australian Music Centre Canadian Music Centre SOUNZ Centre for New Zealand Music Scottish Music Centre New Music USA Music in Africa

Wie verteilen sich die Geschlechter in öffentlich finanzierten Theatern? Gibt es dabei einen klaren Unterschied?🤔Dazu ve...
28/05/2026

Wie verteilen sich die Geschlechter in öffentlich finanzierten Theatern? Gibt es dabei einen klaren Unterschied?🤔Dazu veröffentlich der Deutscher Bühnenverein zum ersten Mal Zahlen zur geschlechtsspezifischen Verteilung in den 136 öffentlich finanzierten Theatern (Spielzeit 2023/24). Während das ständig beschäftigte künstlerische Personal insgesamt nahezu gleichsam aus Männern und Frauen besteht, gibt es in den Personalgruppen sehr wohl Unterschiede.

📊Von den rund 5.200 Orchestermusiker:innen waren 42,4 Prozent Frauen, einen vergleichbaren Frauenanteil gab es unter den rund 1.200 Solo-Sänger:innen (43,1 Prozent). Die Chöre sind dagegen mehr oder weniger paritätisch besetzt, etwa die Hälfte der 2.900 Chormitglieder waren Frauen (50,6 Prozent).

Eine sehr deutliche Imbalance gibt es im Leitungspersonal aller Kunstsparten: hier lag der Frauenanteil mit 36,8 Prozent nur etwas über einem Drittel. Ein umgekehrtes Bild zeigt sich übrigens im nicht-darstellenden künstlerischen Personal mit annähernd zwei Drittel Frauen.

Mehr dazu 👉https://miz.org/de/statistiken/personal-der-oeffentlich-finanzierten-theater

Die weitere Entwicklung dieser geschlechterspezifischen Verteilung werden wir auch künftig aufmerksam beobachten.

Förderungen im Sommer ☀️ Lasst eure Musikprojekte durchstarten!In den kommenden Monaten stehen wieder einige Fristen für...
27/05/2026

Förderungen im Sommer ☀️ Lasst eure Musikprojekte durchstarten!

In den kommenden Monaten stehen wieder einige Fristen für bundesweite Musikförderprogramme an, die ihr auf dem Schirm haben solltet. Manche enden bereits in der kommenden Woche! ⏱️Eine Auswahl:

Das Förderprogramm „PlugIn“ der Initiative Musik unterstützt kleinere und mittlere Livemusikspielstätten bis zu einer Kapazität von 2.000 Plätzen bei der Verbesserung ihrer technischen Ausstattung: von Licht über Sound bis zu reparaturbedürftiger Technik. Antragsfrist: 5.6.2026.

Das Stipendienprogramm zur der Deutsche Orchester-Stiftung richtet sich an junge freiberufliche Musiker:innen (bis 30 Jahre), Masterstudierende sowie Ensembles aus den Bereichen klassische und zeitgenössische Musik für Orchesterinstrumente, Tasteninstrumente oder klassischen (Konzertchor-) Gesang. Diese müssen bereits eine exzellente künstlerische Qualität (z.B. durch Wettbewerbserfolge) nachgewiesen haben. Antragsfrist: 6.6.2026.

Der Musikfonds e.V. bietet experimentellen Musikschaffenden ein Stipendium zum künstlerischen Umgang und zur Forschung mit Künstlicher Intelligenz an. Antragszeitraum 1.6.-30.6.2026.

Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes richtet sich an Projekte aus allen künstlerischen Sparten von Musik bis Tanz sowie interdisziplinäre Kunstformate. Antragsfrist: 31.7.2026.

Mehr Infos zu Programmen, Fristen und Regularien gibt’s auf den Webseiten der jeweiligen Institutionen. 🔍

LiveKomm Bundesstiftung LiveKultur FREO - Freie Ensembles und Orchester in Deutschland

Etwa 4,1 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich im Musikbereich. Das entspricht der gesamten Ein...
23/05/2026

Etwa 4,1 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich im Musikbereich. Das entspricht der gesamten Einwohnerzahl von Rheinland-Pfalz. 😮

Im Durchschnitt engagieren sich Ehrenamtliche bereits seit knapp 16 Jahren im Musikbereich und investieren dafür wöchentlich rund zwei Stunden: Jahr für Jahr, Probe für Probe, Konzert für Konzert. 🎶

Vielen Dank an alle Ehrenamtlichen. Heute, am und jeden Tag. 🙏

Diesen und viele weitere spannende Daten und Fakten zum musikalischen Ehrenamt und dem Amateurmusizieren in Deutschland findet ihr in unserer Amateurmusikstudie: https://miz.org/de/statistiken/amateurmusizieren-in-deutschland

Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. Landesmusikrat Rheinland-Pfalz Deutscher Chorverband BDB - Bund Deutscher Blasmusikverbände DSEE - Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt Christiane Schenderlein Deutscher Musikrat
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

🎶 Mehr als 1.700 Wege in den Musikberuf! Mit dem neuen „Kompass Musikstudium“  gibt es jetzt erstmals eine zentrale Plat...
19/05/2026

🎶 Mehr als 1.700 Wege in den Musikberuf! Mit dem neuen „Kompass Musikstudium“ gibt es jetzt erstmals eine zentrale Plattform zur Orientierung im vielfältigen Musikstudienangebot in Deutschland: von der künstlerischen Ausbildung über Instrumental- und Vokalpädagogik bis hin zu Lehramt, Musikwissenschaft und Musiktherapie.

Ob Musikhochschule, Universität oder private Ausbildung – Studieninteressierte können gezielt nach Fachrichtung, Instrument, Abschluss oder Studienort suchen und so den passenden Weg ins Musikstudium finden.

Ein starkes Tool für alle, die sich einen Überblick zu den Studienangeboten wünschen oder ihre eigene musikalische Zukunft planen.

👉 Jetzt entdecken und den eigenen Studienweg finden: kompass-musikstudium.de

Bundeswettbewerb Jugend musiziert Bundesjazzorchester Bundesjugendorchester Bundesjugendchor MusikschulNews Bundesverband der Freien Musikschulen Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V.

Dieses Meisterwerk aus dem 16. Jahrhundert vereint Bild, Text und Musik zu einem Gesamtkunstwerk. 😍Der bayerische Herzog...
18/05/2026

Dieses Meisterwerk aus dem 16. Jahrhundert vereint Bild, Text und Musik zu einem Gesamtkunstwerk. 😍

Der bayerische Herzog Albrecht V. ließ den sog. Bußpsalmencodex zwischen 1558 und 1570 für sich anfertigen. Der zweibändige Codex enthält eine Motette und die Vertonung von sieben Bußpsalmen durch Orlando di Lasso, dem Hofkapellmeister von Albrecht und einer der berühmtesten Komponisten der Renaissance. Zwölf Jahre lang illustrierte der Münchner Maler Hans Mielich die über 400 Seiten mit biblischen, mythologischen und historischen Szenen. 👨‍🎨

Das Werk diente nicht nur der privaten Andacht, sondern auch der fürstlichen Repräsentation: Albrecht als frommer Herrscher und Mäzen der Künste. Die Psalmen waren nur einem höfischen Publikum zugänglich. Da es sich um ein Auftragswerk von Albrecht handelte, bestimmte dieser auch, wer die Kompositionen zu hören bekam und belegte sie mit einem Publikationsverbot – sehr zum Verdruss von Orlando di Lasso. ☹️

Erst fünf Jahre nach Albrechts Tod erschien Lassos Musik im Druck. Die Handschrift gehört zu der insgesamt 170 Musikhandschriften umfassenden Chorbuchsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek. 📚

Am 20. und 21. Mai ist dort der erste Band in der Reihe zu bewundern – und ansonsten rund um die Uhr als Digitalisat:
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb00116059?page=,1

Bayerische Staatsbibliothek Zamus: Zentrum für Alte Musik Köln Bayerischer Musikrat München.de

Adresse

WeberStr. 59
Bonn
53113

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