Schule der Vielfalt

Schule der Vielfalt Das Projekt Schule der Vielfalt unterstützt einen offenen Umgang mit dem Thema "sexuelle und geschlechtliche Identität" im Bildungsbereich. B. in Köln.

Antidiskriminierungsprogramm Schule der Vielfalt

• „Schule der Vielfalt“ setzt sich für die Akzeptanz von unterschiedlichen Lebensentwürfen ein.
• „Schule der Vielfalt“ stärkt Schulen dabei, gegen die Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern vorzugehen.
• „Schule der Vielfalt“ gibt konkrete Anregungen, wie das Thema „Homo

sexualität“ in der Schule aufgegriffen werden kann.
• „Schule der Vielfalt“ macht Schulen fit für die Umsetzung der gesetzlichen Verpflichtung vor Diskriminierung zu schützen (z.B. Schulgesetz und Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) in der Schulwirklichkeit. HinterGründe
Im Unterricht sind "gleichgeschlechtliche Lebensweisen" meist kein Thema, aber doch immer wieder Thema im Schulalltag - oft in Form von Unverständnis, verbaler Abwertung oder Mobbing gegenüber einzelnen Schülerinnen und Schülern, aber auch gegenüber (vermeintlich) homosexuellen Lehrkräften. Schätzungen zufolge sind zwischen 5 - 10 % aller Menschen lesbisch oder schwul. Das heißt: In jeder Schulklasse sitzt mindestens eine lesbische Schülerin oder ein schwuler Schüler, und in jedem Kollegium gibt es lesbische Lehrerinnen und schwule Lehrer. Häufig sind sie jedoch nicht sichtbar. Denn ein selbstverständlicher Umgang mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten ist an deutschen Schulen alles andere als selbstverständlich. Im Gegenteil:
• Mehr als die Hälfte der Schüler_innen sind Homosexuellen gegenüber negativ eingestellt. Dieser Trend setzt sich negativ fort.
• Zwei Drittel der Schüler_innen verwenden „schwul“ oder „Schwuchtel“ und mehr als ein Drittel „Lesbe“ als Schimpfwort.
• Lesbische, schwule, bisexuelle und *trans – Jugendliche erleben in ihren Schulen Beschimpfungen, Beleidigungen und körperliche Gewalt. Geschichte von Schule der Vielfalt
Zurück geht das Projekt auf eine Initiative der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW und SchLAu NRW im Jahr 2008. Ein Auslöser dafür war die Kenntnis von konkreten, zum Teil schwerwiegenden, Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen. Bei der weiteren Evaluation des Themas wurde deutlich, dass an vielen Schulen ein Klima herrscht, das von Unwissen, Ängsten, Vorurteilen und feindlichen Haltungen gegenüber Homosexualität geprägt ist. Seit 2012 ist das Schulministerium Kooperationspartner von „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“. Schulministerin Sylvia Löhrmann betonte am 26.10.2012 bei der Unterschrift unter den Kooperationsvertrag, dass die Schule ein Ort sein soll, „an dem Jugendliche sich sicher fühlen und an dem sie frei von Ängsten und selbstbewusst zu ihrer sexuellen Identität stehen können. Für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist es von großer Bedeutung, dass gerade in den Schulen Vielfalt und Verschiedenheit gelebt und wertgeschätzt wird“. Projektschulen – aktiv und gut informiert
• Am Projekt „Schule der Vielfalt“ teilnehmende Schulen führen z. Projekttage, Filmnachmittage und Workshops durch.
• Fortbildungen zu LSBTI*-Lebensweisen und die Teilnahme am Vernetzungstreffen der teilnehmenden Schulen stärken Wissen und Akzeptanz von unterschiedlicher sexueller und geschlechtlicher Identität.
• Die Schulen zeigen durch das sichtbare Anbringen des Projektlogos in der Öffentlichkeit: Wir sind offen! Kooperation mit dem Aufklärungsprojekt SchLAu
SchLAu steht für Schwul Lesbisch Bi Trans* Aufklärung in NRW und ist die Vernetzung von lokalen SchLAu-Gruppen aus ganz Nordrhein-Westfalen. SchLAu NRW bietet lebendige Workshops mit authentischen, qualifizierten ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter_innen. Die Workshops leben von lebendigen Methoden, bei denen Jugendliche ihr Wissen, ihre Einstellungen und Verhaltensweisen gegenüber Lesben und Schwulen reflektieren und verändern können. Diese Workshops sind ein integraler Bestandteil des Projektes „Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie“. Schulen, die mit SchLAu zusammenarbeiten wollen, können Workshops bei den regionalen Gruppen buchen.Die Landeskoordination des Projektes SchLAu ist beim Schwulen Netzwerk NRW e.V. in Köln angesiedelt. Die Internetseite lautet: www.schlau-nrw.de

Mitmachen! - Ob als Klasse oder ganze Schule, so ist Mitmachen möglich:
• Sich selbst und andere über das Projekt und mögliche Aktivitäten informieren.
• Die Homepage www.schule-der-vielfalt.de nutzen! Dort werden Unterrichtsmaterialien, ausgewählte Filme und Literatur sowie Ideen für Projektstunden vorgestellt.
• Mit dem Facebook-Profil vom Projekt verlinken:
www.facebook.com/schuledervielfalt
•„SchLAu“ einladen! Die Möglichkeit alle Fragen zu „Homosexualität“ loszuwerden, bieten die lokalen ehrenamtlichen Teams von SchLAu

Koordination von Schule der Vielfalt
Durch die Kooperation mit dem Schulministerium gibt es seit August 2012 in NRW eine hauptamtliche Landeskoordination des Projekts „Schule der Vielfalt“. Angesiedelt ist die Landeskoordination bei den Fachberatungsstellen der Rosa Strippe e.V. in Bochum und dem RUBICON (Träger: Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V.) Der Landeskoordinator ist dafür an die Bezirksregierung Köln abgeordnet. Er steht Schulen und Schulbehörden mit Rat und Tat zur Seite, z. mit konkreten Anregungen, wie das Klima für Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans*Menschen in der Schule verbessert werden kann - im Sinne einer Bereicherung von Bildung durch Vielfalt und im Interesse der gesamten Schulgemeinschaft. Für das Schulprojekt stehen auf der zentralen Homepage www.schule-der-vielfalt.de Informationen und Materialien bereit, die Schulen dabei unterstützen, sich für die Ziele des Projektes einzusetzen. Die Landeskoordination von Schule der Vielfalt hat ihren Sitz in Bochum und Köln:

• beim RUBICON: 0221 / 27 66 999 69
Telefax: 0221 / 27 66 999 77
RUBICON / Sozialwerk für Lesben und Schwule e.V. Rubensstraße 8-10
50676 Köln
www.rubicon-koeln.de

• bei der Rosa Strippe: 02 34 / 640 40 77
Telefax: 02 34 / 516 57 67
Rosa Strippe e.V. Kortumstraße 143
44787 Bochum
www.rosastrippe.de
Schulorganisatorisch ist die Landeskoordination an die Bezirksregierung Köln angesiedelt. Direkter Kontakt zur Landeskoordination „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“
Büro Köln (c/o Rubicon): 0221 / 27 66 999 69
Büro Bochum (c/o Rosa Strippe): 02 34 / 640 40 77
E-Mail: [email protected] | www.schule-der-vielfalt.de

Hallo liebe Engagierte!Die Sommerferien auch in Nordrhein-Westfalen neigen sich dem Ende zu und wir hoffen, dass ihr euc...
31/08/2026

Hallo liebe Engagierte!
Die Sommerferien auch in Nordrhein-Westfalen neigen sich dem Ende zu und wir hoffen, dass ihr euch alle ganz wunderbar erholen und eure Batterien aufladen konntet.
Zugleich ist das Jahr 2026 schon weit vorangeschritten und wenn wir zurückschauen, sind wir wieder einmal von euerm unermüdlichen Engagement im vergangenen Schuljahr beeindruckt.

Der intensive, produktive und inspirierende Austausch bei den acht Vernetzungstreffen im letzten Jahr in den fünf Bezirken (Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster) hat eure Arbeit an den Schulen bereichert und viele neuen Impulse für eine diskriminierungskritische Schulentwicklung hervorgebracht. Wir freuen uns auf die
nächsten Treffen in diesem Herbst!

Rund um den IDAHOBIT* (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*-feindlichkeit) am 17. Mai fand – wie jedes Jahr – die Aktion „Rote Karte“ von Schule der Vielfalt statt. Wir haben uns sehr über eure vielfältigen und kreativen Aktionen gefreut und präsentieren – wie angekündigt – einige Beispiele in diesem Rundbrief (Nr. 31, Ausgabe 2/2026). Der Link befindet sich auch noch einmal in der Insta-Bio von Schule der Vielfalt.

Herzlichen Dank für euer Engagement und euren Mut. Ihr wisst und zeigt: Akzeptanz entsteht durch eine klare Haltung im (Schul-) Alltag.
Mit eurem Engagement tragt ihr jeden Tag dazu bei, dass Schulen Orte der Akzeptanz, des Respekts und der Vielfalt bleiben. Gemeinsam setzen wir ein klares Zeichen: gegen Diskriminierung und Q***rfeindlichkeit – und für eine Schule, in der alle Menschen willkommen sind

Wir wünschen euch allen einen schönen Start ins neue Schuljahr 2026/2027!

Herzliche Grüße,
Ana Jovanović und Frank G. Pohl (als Landeskoordination für Schule der Vielfalt / NRW-Fachberatungsstelle)

Ein weiteres Schuljahr geht zu Ende - und wirmöchten einfach Danke sagen.Danke an alle Projektschulen,Schulleitungen, AG...
17/07/2026

Ein weiteres Schuljahr geht zu Ende - und wir
möchten einfach Danke sagen.

Danke an alle Projektschulen,
Schulleitungen, AGs,
Lehrkräfte,
Schüler_innen,
Bezirkskoordinationen
sowie alle
Unterstützer_innen von Schule der Vielfalt.
Mit eurem Engagement macht ihr Schulen zu
Orten, an denen Vielfalt gelebt,
Menschenrechte
gestärkt und alle jungen Menschen willkommen
geheißen werden.

Nun ist es Zeit, durchzuatmen, Kraft zu tanken
und den Sommer zu genießen.
Wir wünschen euch erholsame Ferien, viele
schöne
Begegnungen, Momente der Leichtigkeit
und einen guten Start in das neue Schuljahr.

Wir freuen uns darauf, euch nach den Ferien
wiederzusehen - mit neuen Ideen, neuen
Projekten und gemeinsamem Einsatz für eine
Schule, in der alle dazugehören.

Schöne Sommerferien!☀️🎉

Am 07.07.26 wurde das Rahel Varnhagen Kolleg im westfälischen Hagen als letzte Projektschule in diesem Schuljahr ins Ant...
15/07/2026

Am 07.07.26 wurde das Rahel Varnhagen Kolleg im westfälischen Hagen als letzte Projektschule in diesem Schuljahr ins Antidiskriminierungsprogramm Schule der Vielfalt aufgenommen.

Das Rahel Varnhagen Kolleg (RVK) ist ein Weiterbildungskolleg und nun die 130. offizielle Projektschule im NRW-Schulnetzwerk. Zu Beginn des Schuljahres 2025/2026 hatte das Antidiskriminierungsprogramm Schule der Vielfalt 114 Projektschulen in Nordrhein-Westfalen.

In Anwesenheit der Bürgermeisterin dankte Schulleiterin Christine Preuß Carolina Witte und Pia Rüger für die Organisation der Auftaktveranstaltung und der Projektkoordination am RVK. Gerade für Menschen, die den zweiten Bildungsweg beschreiten, sei auch die Akzeptanz von Diversität bedeutsam.
Stellvertretend für den AStA zeigten die beiden Studierenden Elif und Benedikt in ihrem Poetry Slam den historischen Bezug und die Auswirkungen des „Anti-Schwulen-Paragrafen“ 175 auch in Hagen.

Hagen, zum Regierungsbezirk Arnsberg gehörend, gilt als das „Tor zum Sauerland“ und liegt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets, südlich von Dortmund. In Hagen und dem nahe gelegenen Lüdenscheid befinden sich zudem die beiden Ausbildungsorte (ZfsL) für angehende Lehrkräfte, die traditionell eng mit Schule der Vielfalt kooperieren und sich schon lange für die Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt engagieren.
Herzlich Willkommen liebes RVK im Netzwerk! Und allen schon jetzt: Schöne Sommerferien!

Auf dem Gruppenfoto (v.l.): Benedikt Pöppinghege, Pia Rüger, Carolina Witte, Rahsan Elif Sayli, Christine Preuß, Frank G. Pohl, Jovan Stanimirov, Jiri Vesterling und Karin Köppen (stv. Bürgermeisterin der Stadt Hagen)

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Die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Köln-Chorweiler wurde am 02.07.24 im Rahmen des Kulturfestivals der Schule und passend...
09/07/2026

Die Heinrich-Böll-Gesamtschule in Köln-Chorweiler wurde am 02.07.24 im Rahmen des Kulturfestivals der Schule und passend zum Colognepride als 29. Kölner Projektschule (129. Projektschule in NRW) in das Antidiskriminierungsnetzwerk von Schule der Vielfalt aufgenommen.

Beim Auftakt überraschte der Schulleiter Rolf Grisard, indem er zur Gitarre griff und seine Version des Andre Heller- Lieds von 1973 „Denn ich will“ sang. Dort heißt es u.a.
„Und wenn ein Mann einen Mann liebt:
Soll er ihn lieben, wenn er ihn liebt.
Denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt.
Und wenn eine Frau eine Frau liebt:
Soll sie sie lieben, wenn sie sie liebt.
Denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt.“

Anschließend schilderten ehemalige Schüler_innen und Mitgründer_innen des Regenbogen-Treffs den Weg zur Projektschule. Da „queere Menschen auch an unserer Schule sich verstecken mussten, um Mobbing und Intoleranz auszuweichen“, wurde der Regenbogen-Treff mit Unterstützung der Lehrkräfte Ina Spangenberg und Fernando Magdaleno vor 3 Jahren ins Leben gerufen, so die Schüler_innen. Sie schlossen Ihre Ausführungen mit den Worten „So lange nicht jeder auf der Welt sein darf, wer er ist, ohne Angst zu haben, so lange ist die Reise für uns noch nicht zu Ende. Doch dieser Festakt zeigt, dass Liebe stärker ist als Hass.“

Auch die Bezirkskoordination von Schule der Vielfalt Björn Kiefer, der Schulpflegschaftsvorsitzende Michael Weiser und die Schülersprecherin Lilith Schmitz hoben in ihren Reden die positiven Auswirkungen der Wertschätzung von Vielfalt in ihren unterschiedlichen Dimensionen auf die Schulgemeinschaft hervor.

Eingerahmt wurde der Festakt von Aufführungen der Zumba AG 5, dem 5er Chor, der BigBand und weiteren Solist_innen.

Herzlich Glückwunsch und herzlich Willkommen!🥳

08/07/2026
Das Rhein-Maas-Berufskolleg ist jetzt offiziell Teil des Antidiskriminierungsprogramms und Schulnetzwerks „Schule der Vi...
03/07/2026

Das Rhein-Maas-Berufskolleg ist jetzt offiziell Teil des Antidiskriminierungsprogramms und Schulnetzwerks „Schule der Vielfalt“! 🎉

Mit dem Projektauftakt wurde am 24.06. das langjährige Engagement der Schulgemeinschaft für Respekt, Akzeptanz, Chancengerechtigkeit und ein diskriminierungsfreies Miteinander sichtbar gewürdigt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Weg mitgestaltet haben – insbesondere an Schulleiterin Petra Wiese, die engagierte Projektgruppe sowie Bürgermeister Christoph Dellmans, der das Programm als Schirmherr begleitet.

An den Standorten Kempen, Nettetal und Willich wird jeden Tag deutlich: Vielfalt ist eine Stärke. Gemeinsam setzt ihr ein Zeichen für Offenheit, Demokratie und gegenseitigen Respekt – damit sich alle Menschen in Schule willkommen und sicher fühlen.

Herzlichen Glückwunsch zur Aufnahme in unser Netzwerk – wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit!

Mit der Paul-Gerhardt-Schule in Oer-Erkenschwick ist gestern die 126. Projektschule dem Antidiskriminierungsnetzwerk Sch...
24/06/2026

Mit der Paul-Gerhardt-Schule in Oer-Erkenschwick ist gestern die 126. Projektschule dem Antidiskriminierungsnetzwerk Schule der Vielfalt in Nordrhein Westfalen beigetreten. Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung gab es persönlich eingefärbte Redebeiträge, die berührend waren und noch einmal deutlich zeigten, wie dringend notwendig weiterhin schulische Programme wie Schule der Vielfalt sind, die sich für die Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt einsetzen.

Die Leiterinnen der AG „AUXILIUM“ (Lea Paulikat, Julia Bals) berichteten von ihrer Arbeit mit den Schüler_innen, erläuterten den Start der AG (damals noch eine Gruppe ohne Namen), die sich schnell das Konzept von Schule der Vielfalt begeistert zu eigen machte. Auch Diskussionen, die sich um die Akzeptanz von LSBTIQ* drehten, wurden nicht verschwiegen. Die von Schüler_innen selbst gewählte Namensgebung fand ein Jahr nach Gründung, im Februar 2025 statt – „AUXILIUM“ (lat. für Hilfe, Unterstützung). AUXILUM ist dabei auch multimedial aufgestellt und besitzt einen eigenen E-Mail-Kummerkasten sowie einen Instagram-Account mit eigenem Logo, für eine bessere Vernetzung mit Akteuren aus diesem Wirkungsfeld. Ebenso ist ein schulinterner Schaukasten für monatliche News und Facts vorhanden.

Neben der schulischen Vertretern waren bei Auftaktfeier auch die Landtagsabgeordnete Anna Kavena und die 1. Stellvertretende Bürgermeisterin Christina Hinz vor Ort. Sie konnten sich ein Bild von den beeindruckenden Ergebnissen der Gemälde machen (siehe Fotos), die im Rahmen der Kunstaktion von Schüler_innen erstellt und im AUXILIUM-Raum ausgestellt wurden. Neben dem Gallery Walk wurde auch ein „Making-of-Video“ zu der Gruppenarbeit gezeigt. Schließlich wurde die Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet und das Projektschild enthüllt. Herzlich Willkommen, nun als offizielle Projektschule!

Auf den Fotos: Anna Kavena, Christina Hinz, Schüler_innen der SV und der schulischen AG „AUXILIUM“, Lea Paulikat, Julia Bals, Volkmar Schäpers (Schulleiter), Yvonne Mücke (Konrektorin), Frank G. Pohl (Landeskoordination Schule der Vielfalt), Rene Sanders (Schulpflegschaft, Vorsitzender Elternvertreter)

Das Intersektionale Netzwerk für Diskriminierungsschutz in Schule in NRW lädt zum Dialog über das Landesantidiskriminier...
22/06/2026

Das Intersektionale Netzwerk für Diskriminierungsschutz in Schule in NRW lädt zum Dialog über das Landesantidiskriminierungsgesetz ein.

Datum: Montag,29.06.2026
Uhrzeit: 15.00 – 16.30 Uhr
Ort: online via Zoom (Zugangsdatennach Anmeldung)
Anmeldung per E-Mail an: [email protected]
Stichwort: „LADG macht Schule“
Hier geht es zu ausführlichen Infos (oder über die Abbildung QR-Code):
https://kurzlinks.de/ladg-schule

Menschen, die in Schulen Diskriminierung erfahren, stoßen bislang auf Schutzlücken und begrenzte Beschwerdemöglichkeiten. Denn das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) greift beispielsweise im Kontext Schule nur für Lehrkräfte, nicht aber für Schüler_innen (außer an privaten Schulen). Das geplante Landesantidiskriminierungsgesetz soll diese Lücken schließen und den Schutz vor Diskriminierung auch gegenüber öffentlichen Stellen in NRW stärken.

Gemeinsam möchten wir darüber ins Gespräch kommen.
Mit dabei sind:
• BANDAS – Beratung und Antidiskriminierungsarbeit für Schüler*innen im Regierungsbezirk Köln • GEW NRW AG Q***r • SABRA – Servicestelle für Antidiskriminierungsarbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus • Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage NRW • Schule der Vielfalt • ADA NRW – Verbandsübergreifende Antidiskriminierungsarbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW (Modellprojekt Juristische Begleitung) • ADAS - Anlaufstelle für Diskriminierungsschutz an Schulen Berlin

Für ein Landesantidiskriminierungsgesetz, das alle Menschen in Schule wirksam vor Diskriminierung schützt. Ein starker Diskriminierungsschutz fördert Chancengerechtigkeit und trägt zu einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft bei.

Neue Schule startet direkt als „Schule der Vielfalt“! Die Gesamtschule Kalk, die erst in diesem Schuljahr an den Start g...
22/05/2026

Neue Schule startet direkt als „Schule der Vielfalt“! Die Gesamtschule Kalk, die erst in diesem Schuljahr an den Start gegangen ist, hat von Beginn an in ihre Konzeption die Teilnahme am Antidiskriminierungsnetzwerk Schule der Vielfalt fest verankert. Anfang dieser Woche fand dann die lang geplante Auftaktveranstaltung in der Aula der Schule statt.

Dabei gab es neben den Reden auch zwei Theaterstücke, die dazu aufforderten, die Unterschiede, die die Schüler_innen mitbringen, „im Land der Buntgemischten“ zu akzeptieren (nach dem Lied „Im Land der Blaukarierten“ von Klaus Hoffmann). In seinem Redebeitrag veranschaulichte Frank G. Pohl als Landeskoordination beispielhaft das Tragen der Regenbogenbinde bei einem Spiel der Nationalmannschaft wie von Kapitän Manuel Neuer seinerzeit, der den wichtigen Q***r-Straight-Alliance-Ansatz wie er im Programm Schule der Vielfalt vorgesehen ist, widerspiegelt und dringender notwendig sei denn je.

Schulleiter Dr. Stephan Langer dankte den Eltern für ihre Unterstützung zur Projektteilnahme und bei der Umsetzung besonders der Schulentwicklungsgruppe mit ihren Mitgliedern: Nora van Ravenstein (stv. Schulleitung), Max Haak, Theresa Bade und Niklas Kirst. Das Leitbild der Schule lautet: „Im Rahmen unserer Schulneugründung legen wir Wert auf Demokratie, Vielfalt und Bewegung.“ Bewusst hatte sich die Entwicklungsgruppe dafür entschieden, alles rund um den den IDAHOBIT* (17.05.) stattfinden zu lassen.

An zwei Projekttagen haben sich die Schüler_innen der neuen Schule in verschiedenen „Clustern“ getroffen und zum Beispiel Collagen erstellt zu „Q***rer Kunst“, einen Podcast mit Interviews aufgenommen, einen Zeitstrahl zur LSBTIQ*-Historie oder „kunterbunte Kordeln“ als Armbänder erstellt. Die Ergebnisse wurden in einer Ausstellung präsentiert. Und da die Gesamtschule Kalk eine „Schule im Aufbau“ ist, waren die Produkte die Ergebnisse von Schüler_innen der Eingangs-Jahrgangsstufe 5. Großartig!

Viel Spaß mit den Infos im aktuellen Rundbrief des Antidiskriminierungsprogramms Schule der Vielfalt [Nr. 30, 1/2026].Er...
21/04/2026

Viel Spaß mit den Infos im aktuellen Rundbrief des Antidiskriminierungsprogramms Schule der Vielfalt [Nr. 30, 1/2026].

Er ist ein Rückblick auf die Aktivitäten von August 2025 bis März 2026.

Inhalte:

Schule als Schutzraum – Vielfalt stärken in bewegten Zeiten | Informationen der Landeskoordination: Schule der Vielfalt auf der didacta 2026 |
Vernetzungstreffen im Schuljahr 2025/2026 | Ausgewählte Beispiele von Schulaktivitäten: Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln | Neue Schulen im Antidiskriminierungsprogramm |
Neues aus dem Bundesnetzwerk: Bundesnetzwerkaustausch in Hannover, Neue Qualitätsstandards, Bayern: Projektträger gefunden, Hessen: Neue Landeskoordination

Link:
https://kurzlinks.de/rundbrief1-2026

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KortumStr. 143
Bochum
44787

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