Amnesty Bochum

Amnesty Bochum Offizieller Account der Amnesty International Gruppen Bochum-Wiemelhausen (1124) und Hochschulgruppe Bochum (1337). Impressum: www.amnesty.de/impressum

04/06/2026
Am Mittwoch, dem 10. Juni zeigen wir um 18 Uhr im endstation.kino den pakistanischen Spielfilm   (Regie: Saim Sadiq), de...
01/06/2026

Am Mittwoch, dem 10. Juni zeigen wir um 18 Uhr im endstation.kino den pakistanischen Spielfilm (Regie: Saim Sadiq), der international als Meilenstein des q***ren und trans* Kinos gefeiert wurde.

Der Film erzählt von Haider, einem jungen Mann aus einer konservativen Familie in Lahore, der sich in die Transfrau und Tänzerin Biba verliebt. Dabei entfaltet Joyland eine vielschichtige Geschichte über Geschlechterrollen, Begehren, familiären Druck, Selbstbestimmung und die Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf alle Beteiligten. Der Film gilt als eine der sichtbarsten und differenziertesten Darstellungen von trans Lebensrealitäten im zeitgenössischen südasiatischen Kino.

Joyland war der erste pakistanische Film überhaupt, der bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes gezeigt wurde. Dort erhielt er unter anderem die renommierte Q***r Palm sowie den Jurypreis der Reihe „Un Certain Regard“. Gleichzeitig löste der Film in Pakistan heftige Debatten aus. Wegen seiner Darstellung einer Beziehung zu einer trans Frau wurde er zeitweise verboten und Ziel einer Kampagne religiös-konservativer Gruppen. Die Auseinandersetzungen um den Film machen deutlich, wie umkämpft q***re und trans Sichtbarkeit bis heute vielerorts ist.

Gerade deshalb möchten wir mit dieser Vorführung einen Raum schaffen, um über q***re und trans Perspektiven jenseits westlicher Kontexte, über gesellschaftliche Normen, Solidarität und die Bedeutung kultureller Sichtbarkeit ins Gespräch zu kommen.

Die Filmvorführung ist der vierte Teil eines Seminars zu "Film und Frauenrechten in , und ", das wir gemeinsam mit Solmaz Gholami vom Institut für Medienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum gestalten.

***r

Am Mittwoch geht unsere Filmreihe zu   und   im .kino weiter:„Feminichi Fathima" ist ein feinfühliger und zugleich kraft...
24/05/2026

Am Mittwoch geht unsere Filmreihe zu und im .kino weiter:

„Feminichi Fathima" ist ein feinfühliger und zugleich kraftvoller Film über Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung. Im Zentrum steht Fathima, eine junge Frau aus einer konservativen Gemeinschaft in Kerala, deren Leben von traditionellen Rollenbildern geprägt ist. Als sie beginnt, scheinbar kleine Entscheidungen selbst zu treffen, entwickelt sich daraus eine leise, aber tiefgreifende Form des Widerstands gegen patriarchale Strukturen.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

27.5. 18 Uhr, Eintritt frei!

Teil 2 unserer Filmreihe   in   und  :"The Great Indian Kitchen" erzählt die Geschichte einer jungen, gebildeten Frau, d...
07/05/2026

Teil 2 unserer Filmreihe in und :

"The Great Indian Kitchen" erzählt die Geschichte einer jungen, gebildeten Frau, die nach einer arrangierten Ehe in einem Alltag aus Kochen und Putzen gedrängt wird.

Im Anschluss Filmgespräch. Eintritt frei!

Mal wieder ins Kino?!Wir starten Mittwoch unsere neue Filmreihe!Gemeinsam mit endstation.kino und dem Institut für Medie...
25/04/2026

Mal wieder ins Kino?!
Wir starten Mittwoch unsere neue Filmreihe!
Gemeinsam mit endstation.kino und dem Institut für Medienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum beschäftigen wir uns mit in und .

Wir starten mit , einem vielfach ausgezeichneten Drama aus Süd-Indien über Khadeeja, die in einem streng patriarchalen und religiös geprägten Umfeld in Kerala lebt. Gefangen in einer lieblosen Ehe und sozialer Isolation, wird ihr Leben zunehmend von gesellschaftlichen Normen, politischem Druck und religiöser Kontrolle bestimmt. Ihre Suche nach Selbstbestimmung führt sie in existenzielle Konflikte – und schließlich zu radikalen Entscheidungen.

Wir zeigen den Film im Original (Malayalam) mit deutschen Untertiteln. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

Der Eintritt ist frei!

Heute Doppel-Veranstaltung mit Seebrücke Bochum im endstation Kino  :17-19 Uhr Austausch mit Frauen mit Fluchterfahrung1...
28/03/2026

Heute Doppel-Veranstaltung mit Seebrücke Bochum im endstation Kino :
17-19 Uhr Austausch mit Frauen mit Fluchterfahrung
19-21 Uhr "Sharp Edge of Peace" über in + Verhandlungen mit Taliban, anschließend Filmgespräch mit Regisseurin Roya Sadat

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Heute Doppel-Veranstaltung mit Amnesty Bochum im endstation Kino :
17-19 Uhr Austausch mit Frauen mit Fluchterfahrung
19-21 Uhr "Sharp Edge of Peace" über in + Verhandlungen mit Taliban, anschließend Filmgespräch mit Regisseurin Roya Sadat

Eintritt frei

Am Dienstag zeigen wir in Kooperation mit dem Studienkreis Film im Uni-Kino den Film "No other Land". Der oscarprämierte...
01/02/2026

Am Dienstag zeigen wir in Kooperation mit dem Studienkreis Film im Uni-Kino den Film "No other Land". Der oscarprämierte Film dokumentiert den Kampf um das Bleiberecht in Masafer Yatta, einer durch die israelische Siedlungspolitik bedrohten Gemeinde im Westjordanland. Aus persönlicher Perspektive zeigt die Langzeitdokumentation die von Vertreibung, Gewalt und staatlicher Repression geprägte Alltagsrealität und legt offen, wie Ungerechtigkeit, Kontrolle und Widerstand zusammenwirken.

31/01/2026

Seit mehr als 30 Jahren sitzt Matsumoto Kenji in Japan im Todestrakt – obwohl er seit seiner Geburt eine geistige Behinderung hat. Er ist nicht mehr in der Lage ist zu verstehen, was mit ihm geschieht. ⚠ Sein Todesurteil beruht auf einem unter Druck entstandenen Geständnis. Trotzdem halten die Behörden bis heute an ihrer Entscheidung fest.

📢 Fordere den japanischen Justizminister auf, die Hinrichtung von Kenji zu stoppen: https://www.amnesty.de/mitmachen/brief-gegen-das-vergessen/japan-matsumoto-kenji-januar-2026-2025-12-22

🔎 Der Hintergrund: Matsumoto Kenji wurde 1993 zum Tode verurteilt, nachdem ihm gemeinsam mit seinem Bruder zwei Raubüberfälle und Morde vorgeworfen wurden. Kurz nach der Festnahme nahm sich sein Bruder das Leben.

„Träume haben keinen Duft - Eine multimediale Ausstellung über Protest, Erinnerung und Widerstand“Anlässlich des Interna...
06/12/2025

„Träume haben keinen Duft - Eine multimediale Ausstellung über Protest, Erinnerung und Widerstand“

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte präsentiert Solmaz Gholami – iranische Filmemacherin, Forscherin und Doktorandin – eine multimediale Ausstellung mit Filmen, Fotografien und Kunstwerken, die eng mit ihrer Dissertation verbunden sind.
Die Arbeiten erzählen von den Stimmen der Dadkhahan (Suchende nach Gerechtigkeit) und dem Kampf der iranischen Bewegung «Frau, Leben, Freiheit» für Gerechtigkeit und Menschenwürde.
Der Dokumentarfilm „Träume haben keinen Duft“ von Solmaz Gholami wird im Rahmen des Programms gezeigt.

Zu den Gästen gehören Sholeh Pakravan und Maryam Dior (Mütter der Dadkhahan), Maria Mahmoudi (Ehefrau eines Hingerichteten) sowie Kosar Eftekhari und Arasto Pasbar (Augenverletzte der Proteste), die über ihre persönlichen Erfahrungen mit Schmerz, Widerstand und Hoffnung berichten.

Redner*innen: Solmaz Gholami, Bianca Schmolze, Dr. Nahid Hosseini, Toni Storms, Hannes Hudde

Künstler*innen: Sanaz Safaie, Asal Lebaschi, Reza Karimi

10. Dezember 2025

16:00–16:45 – Filmvorführung Träume haben keinen Duft

17:00–19:30 – Musik & Sema, Vorträge und Gesprächsrunde

Kunstmuseum Bochum

Der Eintritt ist frei - alle sind herzlich willkommen!

Adresse

Griesenbruchstraße 9
Bochum
44793

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