14/10/2026
Wühltisch-Welpen. So nennt man Hunde wie Mila. Produziert in Kellern, im Ausland und in Deutschland. Übers Internet viel zu jung zum Verkauf angeboten und dann am Autobahnrastplatz oder sonst irgendwo anonym aus dem Kofferraum heraus vertickt,ohne jemals einem Tierarzt vorgestellt worden zu sein. Genau das war Milas Schicksal im September. Unglaublich,dass es immer noch Menschen gibt,die diese kriminellen Machenschaften unterstützen...Eine Gladbeckerin tat aber genau das und hatte kurze Zeit später eine schwer kranke Hündin,die sie nach wenigen Tierarztbesuchen wegen Geldmangel einschläfern lassen wollte. Es hatte aber jemand Mitleid und bat uns um Hilfe.Am 10.10. übernahmen wir das vielleicht gerade mal 10 Wochen alte, nur 1000 Gramm leichte Mädchen und brachten sie in 2 Kliniken, um alles dafür zu tun,ihr Leben zu retten,was bisher voller Leid war. Die Verdachtsdiagnose Leber-Shunt bestätigte sich heute durch ein CT. Das bedeutet,dass Mila nun 2-3 Wochen vorbehandelt werden muss,um dann operiert werden zu können.
Der Aufwand und die Kosten sind extrem und die Verantwortung für Mila müsste eigentlich jemand ganz anderes tragen...Wir können nur hoffen,dass diese Person erst wieder über einen neuen tierischen Mitbewohner (aus dem Tierschutz!) nachdenkt,wenn auch die finanziellen Mittel vorhanden sind.
💜Wir sind nun Milas erste Familie,die wirklich für sie da ist und sie durch die nächsten schweren Wochen begleiten wird. Mila- wir lassen dich nicht im Stich-niemals! 💜