Kinder- und Jugendring Bochum e.V.

Wegbeschreibung Website Kontaktieren Sie die Organisation

Kinder- und Jugendring Bochum e.V. Der Kinder- und Jugendring ist der freiwillige
Zusammenschluss von 38 Jugendver-
bänden und Jugendi

Der Kinder- und Jugendring ist der freiwillige
Zusammenschluss von 37 Jugendver-
bänden und Jugendinitiativen, in denen sich
über 65.000 Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene im Alter zwischen 6 und 27 Jahren
organisiert haben. Entstanden ist der Kinder- und Jugendring
Bochum aus dem Zusammenschluss der
Jugendringe Bochum (Gründung 1946) und
Wattenscheid (Gründung 1947) nach der
Eingemeindung Wattenscheids 1975. Der Kinder- und Jugendring

• ist politisches Sprachrohr für Kinder
und Jugendliche gegenüber Politik und
Öffentlichkeit und vertritt die Interessen
der Mitgliedsverbände.

• unterstützt die Arbeit der Mitgliedsverbände
in vielfältiger Form, fördert den Meinungs- und
Erfahrungsaustausch zwischen den
Jugendverbänden und Jugendinitiativen und
unterstützt Prozesse der Vernetzung.

• unterstützt Migrantenorganisationen, die
sich in der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort
engagieren und wirbt für die Beteiligung
von Migrantenvertreter_innen an jugendpolitischen
Prozessen.

• beteiligt sich an der Fortentwicklung des
Kinderschutzkonzeptes der Stadt Bochum
und arbeitet im Arbeitskreis der
Schutzfachkräfte mit.

• initiiert Aktionen und Projekte und führt
gemeinsam mit den Jugendverbänden
Veranstaltungen durch.

• pflegt einen intensiven Austausch mit
Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung
und arbeitet in Bündnissen mit.

30/10/2026
30/10/2026
Der „Arbeitskreis 09. November“ und der Kinder- und Jugendring laden am Montag, 09. November 2026 um 17.00 Uhr zur zentr...
29/10/2026

Der „Arbeitskreis 09. November“ und der Kinder- und Jugendring laden am Montag, 09. November 2026 um 17.00 Uhr zur zentralen Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht an den Stelen (Harmoniestraße / Ecke Dr.- Ruer-Platz) ein.

Schüler_innen des Klaus Steilmann Berufskollegs erinnern an den jüdischen Rechtsanwalt Dr. Wilhelm Hünnebeck.

Im Mai 1925 wurde Dr. Wilhelm Hünnebeck als Rechtsanwalt zugelassen. Politisch engagierte er sich in der Deutschen Volkspartei und war ein angesehener Bürger. Nach der Machtergreifung wurde er als „Halbjude“ stigmatisiert und gesellschaftlich völlig aus der Bahn geworfen. Er konnte nur noch eingeschränkt als Rechtsanwalt arbeiten. Seine bisherigen Klient_innen – zumeist Nichtjuden – mieden ihn und seine Geschäfte liefen schlecht. Ab 1937 häuften sich die Zahlungsbefehle, die er nicht mehr bedienen konnte. Ohne ersichtlichen Anlass wurden 1939 seine Geschäfte als Notar überprüft und ihm verschiedene Pflichtverletzungen unterstellt. Wilhelm Hünnebeck wurde außerdem vorgeworfen, eine se****le Beziehung mit einer Jüdin eingegangen zu sein. Am 15. Juli 1940 wurde gegen ihn ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen „homose****ler Vergehen“ eingeleitet und am 24. August 1940 wurde der Haftbefehl zu einer fünfmonatigen Gefängnisstrafe vollstreckt. Nach der Haftentlassung verließ Wilhelm Hünnebeck Bochum und konnte durch Flucht die endgültige Inhaftierung in einem KZ verhindern. Da Homosexualität auch nach 1945 weiter als strafwürdig galt, wurde Mitte der 50er Jahre ein weiteres Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Wilhelm Hünnebeck unternahm am 07. Februar 1953 einen Suizidversuch, den er überlebte. 1976 verstarb er in Hamburg.

Zu Beginn der Gedenkveranstaltung sprechen der Oberbürgermeister Jörg Lukat und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Grigory Rabinovich Grußworte. Die Veranstaltung wird vom Evangelischen Jugendposauenchor Bochum-Linden musikalisch begleitet.

Zum Abschluss legen der Oberbürgermeister, Vertreter_innen von Parteien, von der GEW, von der AWO, von der VVN-BdA und vom Kinder- und Jugendring Kränze zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus nieder.

Vor der Gedenkveranstaltung lädt Michael Niggemann (VVN-BdA) zu einem Stadtrundgang „Jüdisches Leben in der Bochumer Innenstadt“ ein. Der Rundgang beginnt um 15.00 Uhr auf dem Dr.-Ruer-Platz.

Nach der Gedenkveranstaltung besteht um 18.30 Uhr die Möglichkeit, die Synagoge (Erich-Menzel-Platz 1, 44791 Bochum) zu besichtigen.

29/10/2026
28/10/2026

Erinnerungsspaziergang „Auf den Spuren von Erich Gottschalk“

Wenige Tage vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht laden wir gemeinsam mit dem Freundeskreis Synagoge, dem VfL Bochum 1848 sowie der Jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen in Zusammenarbeit mit der Goethe-Schule zu einer besonderen Stadtführung ein.

Wann? Montag, 2. November 2026

Treffpunkt? Stolpersteine der Familie Gottschalk, Luisenstraße 15, 44787 Bochum

Beginn? 15:30 Uhr

Erich Gottschalk war Mitglied des TuS Bochum, einem Vorgängerverein des VfL Bochum 1848 und Schüler an der Goethe-Schule, die in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen feiert. An sieben Stationen, vom ehemaligen Wohnhaus der Familie Gottschalk bis zur Synagoge Bochum wird seine bewegende Lebensgeschichte von Expert*innen erzählt. Der im letzten Jahr eingeweihte Erich-Gottschalk-Platz an der Castroper Straße, der Bochumer Fußballstraße, stellt ebenfalls eine der Stationen des Erinnerungsspaziergangs dar.

Gegen 17:30 Uhr kehren die Teilnehmenden im Paul-Spiegel-Saal der Synagoge Bochum ein. Dort endet die Veranstaltung mit einer Rede von Paul van de Vooren, dem Neffen von Erich Gottschalk, und einem Beitrag von Fans des VfL Bochum 1848

Die Erinnerung an Erich Gottschalk steht stellvertretend für viele Schicksale der Shoah. Sie erinnert daran, wie wichtig Menschlichkeit, Freiheit und Demokratie sind.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

26/10/2026
10/10/2026
Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring Bochum laden zum Besuch der Ausstellung „Deine Anne – E...
09/10/2026

Das Kommunale Integrationszentrum und der Kinder- und Jugendring Bochum laden zum Besuch der Ausstellung „Deine Anne – Ein Mädchen schreibt Geschichte“ ein. Anne Franks Tagebuch gehört zu den bekanntesten Zeugnissen der nationalsozialistischen Verfolgung. Die Ausstellung des Anne Frank Zentrums stellt Anne als Jugendliche mit ihren Hoffnungen, Gedanken und ihrem Alltag vor und verbindet ihre Geschichte mit Fragen nach Verantwortung, Menschenrechten und dem Wert demokratischer Gesellschaften.

Die Ausstellung ist von Freitag, 20. November bis Donnerstag, 10. Dezember 2026 in der St. Anna Kirche (Cramerstraße 10, 44793 Bochum) zu sehen und kann an den Werktagen von Schulklassen in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr, von 11.00 bis 13.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr besucht werden. Die Schulklassen werden von jugendlichen Peer Guides durch die Ausstellung begleitet.

Die Schulklassen können per E-Mail ([email protected]) für einen Besuch der Ausstellung angemeldet werden. Für die Anmeldung benötigen wir folgende Daten: Schule, Klasse, Anzahl der Schüler_innen, Wunschtermin und begleitende/r Lehrer_in mit einer Handynummer. Die Anmeldungen werden von der Geschäftsstelle des Jugendrings verbindlich bestätigt. Sollte der gewünschten Termin schon belegt sein, schlagen wir Alternativen vor, solange das noch möglich ist.

Für Jugendgruppen und für Interessierte ist die Ausstellung an den Werktagen von 15.00 bis 18.30 Uhr und am Samstag, 21. November 2026, am Samstag, 28. November 2026 und am Sonntag, 29. November 2026 jeweils in der Zeit zwischen 13.00 und 16.00 Uhr geöffnet. In dieser Zeit kann die Ausstellung ohne vorherige Anmeldung besucht werden.

Adresse

Bochum
44787

Benachrichtigungen

Erfahren Sie als Erste/r von Neuigkeiten und Aktionen: Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn Kinder- und Jugendring Bochum e.V. etwas veröffentlicht. Ihre E-Mail-Adresse wird für keinen anderen Zweck verwendet, und Sie können sich jederzeit abmelden.

Kontaktieren Sie Die Organisation

Nachricht an Kinder- und Jugendring Bochum e.V. senden:

Verknüpfungen

Teilen