Im November 1992 gründete eine kleine Gruppe von Angehörigen und professionellen Fachkräften die Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V., vor allem Angehörige wollten sich seinerzeit nicht mehr damit zufriedengeben, dass Demenz überwiegend aus medizinischer Perspektive diskutiert wurde. Was bei der Gründung 1992 galt, gilt auch noch heute:
"Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen brauchen U
nterstützung und Entlastung. Diese Unterstützung bedarf einer ganzheitlichen Perspektive aus Medizin, Pflege und sozialer Arbeit, denn es gilt, Menschen mit Demenz ein aktives Leben mit Demenz und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen."
1997 fand dann der Umzug in die Räumlichkeiten an der Universitätsstraße 77 in Bochum-Mitte statt. Hier wurden zwei Wohnungen zusammengelegt zu einer, weil die Angebote für interessierte Bochumer BürgerInnen immer weiter ausgebaut wurden:
Der Verein hat frühzeitig Betreuungsgruppen, eingerichtet, das Tanz- und FitnessKaffee angeboten, Theaterveranstaltungen organisiert und Gottesdienste für an Demenz Erkrankte gestaltet. gelungen, einen Teil der Finanzierung der psychosozialen Beratung über eine Fallpauschale zu sichern. Die Alzheimer Gesellschaft Bochum setzte in den folgenden Jahren viele neue Ideen und Projekte erfolgreich um: Der Verein hat sich zum Beispiel an dem bundesweiten Modellprojekt: „Altenhilfestrukturen der Zukunft“ beteiligt und war viele Jahre Träger des “Demenz Servicezentrums Ruhr“. Im Jahr 2023 ist die Alzheimer Gesellschaft Bochum Trägerin des „Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe Bochum“, und des Kooperationsprojektes “KIDSDEM“ (Kinder Demenzerkrankter). Beide Projekte werden vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie den Landesverbänden der Pflegekassen und dem Verband der Privaten Krankenkassen finanziert. Mehr Infos zu den Projekten und Angeboten unter:
https://alzheimer-bochum.de/category/unsere-angebote/
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