Schweineleben e. V.

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Schweineleben e. V. Wir setzen uns für das Recht der Schweine auf Leben, körperliche und geistige Unversehrtheit ein.

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 # 67 - Oink zum Sonntag - Welttierschutztag – und 90 Schweine wenigerHeute ist Welttierschutztag.Ein Tag, an dem wir üb...
04/10/2026

# 67 - Oink zum Sonntag - Welttierschutztag – und 90 Schweine weniger

Heute ist Welttierschutztag.

Ein Tag, an dem wir über Schutz sprechen.

Doch im Naturschutzgebiet Voslapper Groden Süd bei Wilhelmshaven wurde Anfang des Jahres eine ganze Wildschweinrotte ausgelöscht.

Rund 90 Tiere.

Die Behörden nennen es „Totalentnahme“.
Ein Wort, das sauber klingt – aber bedeutet:

Keiner von ihnen lebt mehr.

Ihr Fehler?

Sie lebten dort.
In der Nähe des JadeWeserAirports.
Und sie waren Wildschweine.

Man vermutet sogar, dass Menschen ihre Vorfahren einst illegal ausgesetzt haben.

Der Mensch macht einen Fehler.
Die Tiere zahlen mit ihrem Leben.

Heute frage ich mich:

Ist das wirklich Tierschutz?

Oder nur ein System, in dem Tiere immer verlieren, sobald sie unseren Interessen im Weg stehen?

🐗💔





 # 66 Kikeriki zum Sonntag – Hazel gackert: Hühner sind Superhelden 🐔Ihr dachtet, Hühner seien einfach nur „Hühner“? Ha!...
27/09/2026

# 66 Kikeriki zum Sonntag – Hazel gackert: Hühner sind Superhelden 🐔

Ihr dachtet, Hühner seien einfach nur „Hühner“? Ha! Hazel, unser gerettetes Huhn, klärt euch auf:

1️⃣ Gesichter merken wie ein Profi
Hühner erkennen bis zu 100 Gesichter – andere Hühner und Menschen! Also: Sei nett, sonst merkt Hazel es sich… und schielt dich wie ein Mini-T-Rex an.

2️⃣ Mathe-Genies im Kükenformat
Frisch geschlüpfte Küken können zählen und verstehen einfache Rechenoperationen. Addition, Subtraktion – keine Chance, sie zu überlisten.

3️⃣ Dinosaurier im Hinterhof
Hühner sind die direkten Verwandten des Tyrannosaurus Rex. Wenn Hazel dich schräg anschaut, spürst du den Blick eines kleinen T-Rex. 🦖

4️⃣ High-Level-Kommunikation
Über 30 Rufe mit spezifischen Bedeutungen: Gefahr von oben (Habicht), Gefahr von unten (Fuchs). Manche „flüstern“, um unentdeckt zu bleiben.

5️⃣ Träume wie wir
Im REM-Schlaf träumen Hühner vermutlich von Mehlwürmern oder vom Sieg über den Nachbarshahn. 💤

6️⃣ Magnetischer Kompass
Hühner spüren das Magnetfeld der Erde. Orientierung? Kein Problem. Hazel findet immer den Weg nach Hause. 🧭

7️⃣ Gedankensteuerung? Kein Problem!
In Experimenten konnte ein Küken einen Roboter nur mit seinem Willen steuern. Wenn das mal nicht beweist, dass Gedanken Realität beeinflussen können … 😲

🐗 Wildschwein Gerdi sucht ein erfahrenes Zuhause – Experten gesuchtStandort: 74722 Buchen-Rinschheim (Odenwald) / Baden-...
26/09/2026

🐗 Wildschwein Gerdi sucht ein erfahrenes Zuhause – Experten gesucht

Standort: 74722 Buchen-Rinschheim (Odenwald) / Baden-Württemberg

Für die etwa vierjährige Wildschweinbache Gerdi suchen wir dringend einen fachkundigen und dauerhaft geeigneten Lebensplatz – möglichst bei Menschen, die bereits Erfahrung mit Schweinen oder Wildtieren haben und Gerdis besonderes Verhalten richtig einschätzen können.

Gerdi wurde im Juni 2022 im Alter von etwa vier Wochen allein aufgefunden. Sie war stark verschnupft, gesundheitlich deutlich geschwächt und konnte anfangs aufgrund einer stark beeinträchtigten Nase und ihres eingeschränkten Sehvermögens kaum zurechtkommen. Nach tierärztlicher Behandlung erholte sie sich vollständig und ist heute gesund. Damals wurde sie negativ auf Klassische Schweinepest (KSP), Afrikanische Schweinepest (ASP) und Aujeszkysche Krankheit (AK) getestet. Sie wird regelmäßig entwurmt.

Gerdi – ein Wildtier mit eigenem Kopf

Zu ihrer bisherigen Bezugsperson hat Gerdi ein vertrautes und teilweise sehr anhängliches Verhältnis. Sie freut sich über deren Besuch, sucht die Nähe und lässt sich auch streicheln.

Trotzdem darf nie vergessen werden: Gerdi ist ein Wildschwein. Sie verfügt über eine eigene, teilweise schwer vorhersehbare Körpersprache und setzt ihre Grenzen sehr deutlich. Durch Boxen, Schnappen oder andere Signale zeigt sie, wenn ihr eine Situation zu viel wird. Auch Grenzen testet sie immer wieder aus.

Fremden Menschen gegenüber ist Gerdi eher zurückhaltend. Männer hält sie momentan besonders auf Abstand. Menschen, die ihr Futter bringen, akzeptiert sie, möchte aber nicht, dass diese ihr zu nahekommen oder sie ungefragt anfassen. Da Gerdi bislang nur wenig Kontakt zu Männern hatte, ist durchaus denkbar, dass sich ihr Verhalten durch einen ruhigen, erfahrenen und konsequenten Umgang noch weiterentwickelt.

Gerdi braucht unbedingt passende Gesellschaft.

Gerdi ist gemeinsam mit einem Kune-Kune-Schwein aufgewachsen. Beide lebten in einem etwa 400 m² großen Gehege mit zusätzlich rund 35 m² Stallfläche und waren über lange Zeit eng miteinander verbunden. Nachts lagen sie gemeinsam im Stroh und suchten auch körperliche Nähe.

Mit zunehmendem Alter wurde die unterschiedliche körperliche und soziale Dynamik jedoch immer deutlicher. Seit 2024 bedrängte und jagte Gerdi ihre Partnerin zunehmend. Es kam immer wieder zu kleineren Bissverletzungen an den Hinterläufen und im Gesicht.

2025 wurde deshalb sogar eine hormonelle Behandlung versucht, in der Hoffnung, Gerdi dadurch etwas ruhiger zu bekommen. Die Wirkung war allerdings kaum merklich.

Wir glauben nicht, dass Gerdi grundsätzlich aggressiv ist. Vielmehr zeigt sie als Wildschwein ein kraftvolleres Sozial- und Spielverhalten, mehr Energie und ein anderes Rangordnungsverhalten, als es für ihr Kune-Kune-Gegenüber auf Dauer passend war. Die körperlich deutlich kleinere und anders sozialisierte Partnerin konnte Gerdis Verhalten irgendwann nicht mehr angemessen erwidern.

Im August 2026 mussten die beiden deshalb endgültig getrennt werden.

Die Trennung setzt Gerdi zu.

Seitdem wirkt Gerdi deutlich unausgelastet und verunsichert. Sie schläft schlechter, frisst weniger und fordert wesentlich mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung ein, als ihr derzeit dauerhaft gegeben werden kann.

Gerdi braucht deshalb dringend wieder eine passende tierische Gesellschaft und eine Umgebung, in der sie ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben kann.

Gesucht wird daher ein Platz mit:

🐗 einem passenden Wildschwein oder einer sozial und körperlich geeigneten Partnerin

🌿 ausreichend Platz und Beschäftigungsmöglichkeiten

🏡 einer sicheren, wildschweingerechten Unterbringung

❤️ Menschen mit Erfahrung im Umgang mit Schweinen bzw. Wildtieren

👀 der Fähigkeit, Gerdis Körpersprache und Grenzen sicher zu erkennen und zu respektieren

🤝 Sachkunde, Geduld und Vorsicht bei einer Vergesellschaftung

Für Gerdi wünschen wir uns Menschen, die nicht erwarten, dass sie sich wie ein Haustier verhält, sondern ihr Wesen als Wildtier verstehen und akzeptieren.

Gerdi braucht keinen Platz, an dem sie einfach nur untergebracht wird. Sie braucht Menschen, die ihr Verhalten verstehen können – und ein Gegenüber, das ihr auch sozial gewachsen ist.

Wer Gerdi einen solchen Lebensplatz bieten kann oder jemanden kennt, der über die nötige Erfahrung und geeignete Bedingungen verfügt, meldet sich bitte direkt bei:

Sabrina
📞 0160 – 3517201

Wir drücken Gerdi ganz fest die Daumen, dass sie den passenden Platz und endlich wieder eine geeignete tierische Gesellschaft findet. 🐗❤️

🐷 Erna sucht dringend ein neues Zuhause! 🐷Diese kleine Hängebauchschwein-Dame ist ihren Findern in der Nähe von Rötha zu...
11/09/2026

🐷 Erna sucht dringend ein neues Zuhause! 🐷

Diese kleine Hängebauchschwein-Dame ist ihren Findern in der Nähe von Rötha zugelaufen. Sie hat keine Ohrmarke, ist sehr zutraulich und wurde inzwischen liebevoll Erna genannt – damit sie nicht länger namenlos ist. ❤️

Ihre Finder haben sich sofort darum gekümmert, eine Lösung für sie zu finden. Doch die Situation ist schwierig: Das örtliche Tierheim darf Erna nicht aufnehmen, und auch von offizieller Seite gab es zunächst keine geeignete Unterbringungsmöglichkeit. Stattdessen stand sogar die Möglichkeit im Raum, sie zu einem landwirtschaftlichen Betrieb zu bringen und dort einschläfern zu lassen.

Ihre Finder möchten das verständlicherweise auf keinen Fall und versuchen nun alles, damit Erna ein gutes Ende ihrer Geschichte erlebt.

Das Veterinäramt hat ihnen mitgeteilt, dass sie die Schweinehaltung anmelden müssen, damit Erna zunächst bei ihnen bleiben kann. Allerdings sind die Voraussetzungen auf dem Hof nicht für die dauerhafte Haltung eines Schweines geeignet – unter anderem fehlen entsprechende sichere Zäune. Auch einen Tierarzt zu finden, der für ein einzelnes Schwein zu ihnen kommt, gestaltet sich schwierig.

💚 Deshalb suchen wir dringend einen geeigneten Lebensplatz für Erna.

Gesucht wird ein verantwortungsvoller und schweineerfahrener Platz, an dem Erna dauerhaft bleiben darf und artgerecht mit anderen Schweinen leben kann. Sie ist klein, zutraulich und hat nun endlich die Chance auf ein sicheres und gutes Leben verdient.

📍 Erna befindet sich derzeit in der Nähe von Rötha (Sachsen).

☎️ Kontakt zu den Findern:
Sandra Zimmer-Friebel
📞 01590 7074164
📧 [email protected]

Bitte helft mit, Ernas Geschichte zu teilen. Vielleicht kennt jemand einen geeigneten Lebensplatz für diese kleine Sau. 🐷❤️

Erna soll nicht namenlos bleiben – und schon gar nicht ihr Leben verlieren, nur weil sich niemand zuständig fühlt.

🐷 Oink zum Sonntag  #62Endstation Hoffnung? Warum Minischweine die Verlierer sind 🎀🏚️Hallo ihr Lieben, heute melde ich m...
30/08/2026

🐷 Oink zum Sonntag #62

Endstation Hoffnung? Warum Minischweine die Verlierer sind 🎀🏚️

Hallo ihr Lieben, heute melde ich mich mit einem Thema, das mir schwer im Magen liegt.

Wir reden oft über die Rettung von Tieren, aber es gibt eine Gruppe, die in Deutschland fast völlig durch das Raster fällt: Minischweine in Not. Wenn ein Hund oder eine Katze ihr Zuhause verlieren, gibt es Tierheime. Wenn ein Minischwein seinen Platz verliert, beginnt oft eine Odyssee, die viel zu häufig beim Schlachter endet.

Das Problem: Plätze sind „besetzt“
Ein Minischwein kann 15 Jahre oder älter werden. Das ist wunderbar – aber für Auffangstationen ein logistisches Problem. Wenn ein Lebenshof ein Schwein aufnimmt, ist dieser Platz für die nächsten anderthalb Jahrzehnte belegt. In Deutschland gibt es nur eine Handvoll Höfe, die die Möglichkeit haben, Schweine aufzunehmen. Während unsere Freunde in Amerika riesige „Pig Sanctuaries“ haben, kämpfen wir hierzulande um jeden Quadratmeter.

Die Mauer aus Paragraphen
Es ist nicht nur der Platzmangel, der die Vermittlung so schwer macht. Wer uns Schweine halten will, muss sich durch einen Dschungel an Gesetzen kämpfen:

Die Festung: Wegen der Schweinepest-Verordnungen muss ein Auslauf oft doppelt eingezäunt sein (wildschweinsicher!). Das ist teuer und im normalen Garten kaum umzusetzen.

Die Registrierung: Jedes Minischwein muss beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse gemeldet sein. Wir gelten rechtlich als „Nutzvieh“ – egal, ob wir im Stroh schlafen oder mit euch kuscheln.

Das Umfeld: Minischweinhaltung ist in Wohngebieten in Deutschland nicht erlaubt und viele Menschen möchten keine schweinischen Nachbarn.

Die Wurzel des Übels: Züchter, Vermehrer und die „Süß-Sucht“
Während die Auffangstationen aus allen Nähten platzen, produzieren Züchter und Vermehrer unermüdlich weiter. Das Problem ist eine fatale Mischung aus Profitgier und der Naivität der Käufer. Viele Menschen informieren sich über ein neues Handy gründlicher als über ein Lebewesen, das 15 Jahre alt wird. Da wird ein Ferkel im Internet bestellt, weil es in einem Video „so süß“ war, und nach ein paar Monaten folgt das böse Erwachen.

Das „Micro“-Märchen: Züchter versprechen oft Tiere, die angeblich so klein wie Meerschweinchen bleiben. Das ist eine Lüge. Werden sie wirklich nicht größer, sind sie oft krankhaft ausgehungert.

Völlige Ahnungslosigkeit: Viele Käufer sind geschockt, wenn das Schwein den englischen Rasen umpflügt, die Tapete von den Wänden holt oder lautstark sein Recht einfordert. Ein Schwein ist kein „pflegeleichter Hundersatz“ – wir sind hochintelligente Individuen mit ganz eigenen Ansprüchen.

Hobby ohne Hausaufgaben: Erst ein Schwein kaufen und dann feststellen, dass der Vermieter es verbietet oder das Bauamt keine Genehmigung für den Zaun gibt? Das ist für das Tier oft das Todesurteil.

Freyas Klartext: „Jedes Ferkel, das unüberlegt beim Vermehrer gekauft wird, nimmt einem Schwein in der Auffangstation die Chance auf ein neues Leben. Wer uns ‚produziert‘ oder kauft, ohne unsere wahren Bedürfnisse zu kennen, handelt verantwortungslos. Ein Schwein ist eine Lebensaufgabe, kein Trend-Accessoire!“

Es ist ein Teufelskreis: Die „Produktion“ läuft auf Hochtouren, während die Auffangkapazitäten bei Null liegen.

Was wir brauchen
Wir brauchen kein Mitleid, wir brauchen Lösungen:

Stoppt die Vermehrung: Adoptieren statt kaufen! Es warten hunderte tolle Schweine in Notstationen.

Unterstützung für Lebenshöfe: Diese Orte brauchen finanzielle Hilfe für die teuren, gesetzlich vorgeschriebenen Zäune.

Aufklärung: Ein Minischwein ist kein Hobby für zwischendurch, sondern eine lebenslange Verantwortung mit hohen rechtlichen Hürden.

Bitte helft mit, das Bewusstsein zu schärfen. Ein Schweineleben ist kostbar – egal, wie groß oder klein wir sind.

Eure kämpferische Freya 🎀

Diskriminierung hat viele Gesichter. Sie beginnt dort, wo Lebewesen aus ungerechtfertigten Gründen weniger moralische Be...
29/08/2026

Diskriminierung hat viele Gesichter. Sie beginnt dort, wo Lebewesen aus ungerechtfertigten Gründen weniger moralische Beachtung geschenkt wird.

Während wir menschliche Diskriminierungsformen zu Recht verurteilen, wird eine Form von Ungleichbehandlung noch immer alltäglich übersehen: Speziesismus.

Speziesismus bedeutet, fühlenden Lebewesen allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit einen unterschiedlichen moralischen Wert zuzusprechen. Doch diese Doppelmoral zeigt sich oft an den unerwartetsten Orten – ja, selbst innerhalb des Tierschutzes:
Warum tischen Tierschutzvereine bei Veranstaltungen wie dem „Tag der offenen Tür“ ausgerechnet Fleisch auf? Ist es nicht pure Inkonsequenz und eine Form von Speziesismus, sich auf der einen Seite liebevoll für Hunde und Katzen einzusetzen, während auf dem Teller das Opfer eines anderen, ebenso fühlenden Lebewesens landet?

Zusätzlich zeigt sich diese Willkür im Umgang mit Schweinen selbst: Während das Minischwein als Haustier verhätschelt wird, landet das Mastschwein im Regal – und das Wildschwein wird oft als Plage abgestempelt.

Dabei haben sie alle dieselben Bedürfnisse, empfinden Schmerz, Freude und Angst gleichermaßen. Jedes Tier hat ein Recht auf ein gutes, unversehrtes Leben – ganz egal, welcher Spezies oder Kategorie es zugeordnet wird.

🐖🐾 World Day of Ending Speciesism – Brechen wir gemeinsam mit diesen doppelten Standards, hintertfragen wir unser eigenes Handeln und schenken wir allen Lebewesen den gleichen Respekt!

🐷 Oink zum Sonntag  # 61Wenn die Seele müde wird – Warum wir euch brauchen 🌪️💔Hallo zusammen, Loki hier.Heute wird es ke...
23/08/2026

🐷 Oink zum Sonntag # 61

Wenn die Seele müde wird – Warum wir euch brauchen 🌪️💔

Hallo zusammen, Loki hier.

Heute wird es kein lustiges „Oink“. Ich habe meinen Rüssel tief in die Welt der Zweibeiner gesteckt, die für uns kämpfen. Und was ich dort sehe, macht mir mehr Angst als jeder Gewitterdonner: Ich sehe, wie ihr euch gegenseitig zerfleischt.

Ich sehe Tierschützer, die ihr ganzes Herz, ihr Geld und ihre Existenz für uns geben – und zum Dank dafür angegriffen werden. Nicht nur von denen, die uns essen wollen, sondern von den eigenen Leuten.

Das Gift der „Couch-Richter“
Es ist leicht, vom Sofa aus mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. In den sozialen Netzwerken scheint es nur noch Schwarz oder Weiß zu geben. Wer nicht „perfekt“ ist, wer einen Fehler macht oder eine andere Strategie fährt, wird öffentlich hingerichtet.

Ich habe von Menschen gehört, die sich für uns Tiere aufgeopfert haben, bis sie nicht mehr konnten. Menschen, die an der Ungerechtigkeit der Welt – und an der Bosheit der eigenen Community – zerbrochen sind. Manche von euch sind so müde, dass sie gar nicht mehr aufstehen wollen. Einige sind sogar ganz gegangen, weil die Last zu schwer wurde.

Die Tiere können nicht warten.
Ich sage euch das ganz ehrlich: Wenn ihr aufgebt, verlieren wir.

Wir Tiere haben keine Zeit für eure Grabenkämpfe. Während ihr darüber streitet, wer der „bessere“ Aktivist ist, stehen meine Verwandten immer noch im Dunkeln. Sie warten. Sie warten darauf, dass jemand ihnen die Stimme leiht. Aber sie brauchen eine Stimme, die nicht vor Erschöpfung bricht.

Lokis Klartext: „Ein toter oder ausgebrannter Tierschützer hilft keinem Schwein. Wenn ihr euch gegenseitig zerstört, baut ihr die Schlachthöfe der Zukunft mit.“

Radikale Selbstfürsorge ist Tierschutz.
An alle, die kurz davor sind, alles hinzuschmeißen:

Ihr müsst nicht perfekt sein. Es reicht, wenn ihr echt seid.

Schaltet das Handy aus. Die lautesten Kritiker sind oft die, die selbst noch nie einen Stall von innen gesehen haben.

Sucht euch Verbündete, keine Richter. Tierschutz ist ein Marathon, kein Sprint.

Wir Tiere bewerten euch nicht nach euren Followern oder danach, ob ihr jedes Wort auf der Goldwaage hattet. Wir sehen eure Taten. Wir spüren eure Liebe. Und wir brauchen euch – lebendig, gesund und mit einem Funken Hoffnung im Herzen.

Ein Herz, viele Wege

Und wisst ihr, was das Wichtigste ist? Es gibt kein „Wichtiger“ oder „Besser“, wenn es um Mitgefühl geht.

Die Welt ist groß und die Baustellen sind überall. Mein Herz schlägt natürlich für meine Rüsselkumpels, aber die Welt braucht auch die Menschen, die sich für einsame Hunde einsetzen, die Meere von Plastik befreien, den Regenwald schützen oder sich für ihre eigenen Mitmenschen stark machen, die keine Stimme mehr haben.

Lokis Schlusswort: „Es ist vollkommen egal, in welchem Bereich ihr die Welt ein bisschen heller macht. Ob Haustiere, Nutztiere, Umwelt oder Menschen – folgt dem Ruf eures Herzens. Jeder Funke zählt. Wenn wir aufhören, uns darüber zu streiten, wer das ‚wichtigere‘ Ziel hat, werden wir zu einem Lauffeuer, das niemand mehr ignorieren kann.“

Hört auf euer Herz, passt auf euch auf und bleibt bei uns.

Euer (an euch glaubender) Loki 🌪️

23/08/2026

🐷❤️ Otis sucht endlich sein Für-immer-Zuhause!

Otis ist fünf Jahre alt, kastriert und ein unglaublich lieber, menschenbezogener Schweinemann. Seine Geschichte begann als kleines Ferkel in einer Mastanlage – dort wurde er von Sandra gerettet und durfte seine ersten sechs Lebensmonate bei ihr zu Hause verbringen.

Doch als Otis größer wurde, reichte der vorhandene Platz nicht mehr aus. Seitdem hat er leider eine regelrechte Odyssee hinter sich. 😔

Zunächst fand Sandra einen Platz, an dem Otis dauerhaft bleiben sollte. Doch der damalige Halter erhielt später ein Tierhalteverbot und Otis musste kurzfristig umziehen. Über einen vorübergehenden Aufenthalt auf einem Kuhbetrieb fand er schließlich einen wunderschönen Platz in einem anderen Bundesland: eine etwa 3 Hektar große Wiese mit viel Platz. Sandra dachte, Otis hätte nun endlich sein Zuhause gefunden.

Doch auch dieser Platz fällt nun weg, weil der Besitzer die Wiese aus gesundheitlichen Gründen abgeben muss.

💔 Und damit steht Otis wieder vor einem Umzug.

Dabei soll es für ihn diesmal wirklich der letzte sein.

Otis kennt und braucht das Zusammenleben mit anderen Schweinen. Er wurde nie alleine gehalten und lebte zeitweise mit insgesamt elf weiteren Mastschweinen zusammen. Auch jetzt lebt er mit Artgenossen.

Gesucht wird deshalb ein schlachtfreies, artgerechtes und dauerhaftes Zuhause mit viel Platz, Auslauf und anderen Schweinen. Menschen mit Erfahrung in der Schweinehaltung sollten wissen, worauf sie sich einlassen – denn Otis soll nicht noch einmal von einem Übergangsplatz zum nächsten ziehen.

❤️ Sandra möchte weiterhin für Otis da sein. Sie ist bereit, ihn auch über eine größere Entfernung bzw. in ein anderes Bundesland zu bringen und sich dauerhaft finanziell an seiner Versorgung zu beteiligen. Eine monatliche Patenschaft bis zu seinem Lebensende ist möglich. Außerdem möchte sie Otis gelegentlich besuchen und natürlich wissen, wie es ihm geht.

📍 Derzeit: 59514 Welver (NRW)
📞 Kontakt direkt an Sandra: 0174 3335126

Otis ist ordnungsgemäß beim Veterinäramt gemeldet und besitzt eine Ohrmarke, die allerdings nicht am Ohr getragen wird.

🙏 Bitte helft uns, Otis' Odyssee zu beenden.

Er hat schon so viele Orte kennenlernen müssen. Jetzt wünschen wir uns für diesen wunderbaren Kerl nur noch eines:

Ein Zuhause, in dem er endlich ankommen darf.
Nicht für ein paar Monate. Nicht als Übergang.
Sondern für immer. 🐷❤️

Vermittlung gesucht: Rosi & Egon – zwei Kune-Kune-Geschwister suchen gemeinsam ein neues ZuhauseRosi und Egon sind zwei ...
22/08/2026

Vermittlung gesucht: Rosi & Egon – zwei Kune-Kune-Geschwister suchen gemeinsam ein neues Zuhause

Rosi und Egon sind zwei vierjährige Kune-Kune-Schweine, die aufgrund persönlicher Veränderungen ihrer Halterin schweren Herzens ein neues Zuhause suchen.

Die beiden sind Geschwister und sollen unbedingt zusammenbleiben. Rosi wiegt etwa 140 kg, ihr Bruder Egon bringt ungefähr 190 kg auf die Waage und ist kastriert.

Bisher leben die beiden auf einer sehr großen Weide mit Außenstall und Suhle und kennen somit ein großzügiges, artgerechtes Leben mit viel Platz. Beide sind ausgesprochen menschenbezogen und freundlich. Sie genießen den Kontakt zu ihren Menschen, lassen sich gerne kraulen und auch bürsten.

Gesucht wird deshalb ein Zuhause, das ihren bisherigen Lebensbedingungen gerecht wird und in dem ihre Bedürfnisse auch langfristig berücksichtigt werden können. Besonders wichtig ist der Halterin, dass Rosi und Egon nicht als Kinderbespaßung, Kuscheltiere oder aus einer spontanen Begeisterung für Schweine heraus aufgenommen werden.

Die beiden wünschen sich Menschen, die Erfahrung mit Schweinen haben – idealerweise sogar mit Kune-Kune-Schweinen – und wissen, was es bedeutet, zwei große Schweine über viele Jahre zuverlässig zu versorgen.

Die Abgabe fällt ihrer bisherigen Halterin verständlicherweise sehr schwer. Sie hat sich diesen Schritt nicht leicht gemacht, sieht aber aufgrund ihrer persönlichen Situation keine Möglichkeit, die notwendige Fürsorge für die beiden in den kommenden Jahren dauerhaft zu gewährleisten. Ihr größter Wunsch ist deshalb, für Rosi und Egon einen Platz zu finden, an dem sie weiterhin ein sicheres, liebevolles und artgerechtes Schweineleben führen dürfen.

Als zusätzliche Unterstützung möchte die bisherige Halterin dem neuen Zuhause für die kommenden fünf Jahre eine verbindliche Patenschaft in Höhe von 200 € pro Jahr anbieten.

Gesucht wird
– ein gemeinsamer Lebensplatz für Rosi und Egon
– ausreichend Platz für zwei ausgewachsene Schweine
– artgerechte Außenhaltung mit geeigneter Unterbringung
– Menschen mit Erfahrung in der Schweinehaltung
– keine Haltung als Kinderbespaßung oder „mal ausprobieren“
– ein Zuhause, in dem die beiden bis ins hohe Alter bleiben dürfen

Standort: 26316 Varel, Niedersachsen

Kontakt:
Anke Schäfer
Festnetz: 04451 9189815
Mobil: 0176 9617 8546

Wenn Du Rosi und Egon ein dauerhaftes Zuhause bieten kannst und die nötige Erfahrung mitbringst, freuen wir uns über eine ernsthafte Anfrage.

Kikeriki zum Sonntag  # 60🐓 Omars Manifest: Das Kikeriki der neuen WeltHört mir zu, ihr Zweibeiner und meine geliebte Rü...
16/08/2026

Kikeriki zum Sonntag # 60

🐓 Omars Manifest: Das Kikeriki der neuen Welt

Hört mir zu, ihr Zweibeiner und meine geliebte Rüssel-Bande! Ich recke meinen Hals, richte mein glänzendes Gefieder und schicke einen Ruf durch die Luft, der weit über die Zäune unseres Hofes hinausreicht. Heute verkünde ich eine Zukunft, in der wir Tiere endlich als das gesehen werden, was wir sind: Rechtssubjekte, Mitbürger und Seelen dieses Planeten.

1. Das große Vermächtnis: Ein würdevolles Ausklingen
Wir blicken der Wahrheit in die Augen: Viele von uns – die Hochleistungsrassen, die auf Ertrag gezüchtet wurden – sind Kinder einer alten, schmerzvollen Welt.

Das Ende der Zucht: In der Zukunft gibt es kein „Nachproduzieren“ mehr. Wir beenden den Kreislauf der künstlichen Erzeugung. Wir, die jetzt hier sind, sind die letzten Botschafter unserer Art.

Ein Leben in Würde: Wir dürfen in Ruhe und Frieden alt werden, ohne die Last, „produzieren“ zu müssen. Wenn die letzte „Turbokuh“ und das letzte „Mastschwein“ friedlich eingeschlafen sind, endet ein Kapitel der Industriegeschichte.

Platz für die Wildnis: Wir machen Platz für unsere wilden Ahnen. Wo wir einst in Massen standen, ziehen jetzt wieder Auerochsen-Rückzüchtungen, Wildschweine und Ur-Hühner durch die neuen Wälder. Wir gehen, damit die wahre Natur wieder kommen kann.

2. Die Befreiung der Erde: Wenn die Weite zurückkehrt
Fast 80 % der weltweiten Agrarflächen werden frei. Das ist der größte Raumgewinn für die Natur in der Geschichte der Menschheit.

Rewilding auf globaler Ebene: Wo früher Futter-Monokulturen standen, atmen heute Urwälder. Diese gigantischen „Lungen der Erde“ heilen das Klima, während die Wildtiere sich ihren Lebensraum zurückholen.

Gärten der Koexistenz: Die Menschen ernähren sich aus Laboren und Permakulturen, während wir als die letzten unserer Art in den „Gärten der Erinnerung“ (unseren Lebenshöfen) als hochgeschätzte Gäste leben.

3. Die universelle Stimme: Ende der Sprachlosigkeit
Dank futuristischer KI ist die Mauer des Schweigens gefallen.

Echtzeit-Empathie: Unsere digitalen Begleiter übersetzen mein Krähen und das Oink meiner Freunde für jeden Menschen sofort.

Keine Ausreden mehr: Unsere Gefühle sind für alle hörbar. Wenn ein Tier sagt: „Ich habe Angst“, landet das direkt in eurem Bewusstsein. Das Verständnis ist für niemanden mehr optional.

4. Wahre Rechte: Keine Ware, keine Transporte
Wir haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein selbstbestimmtes Leben.

Heimatrecht statt Transport: Keine Lkw-Schlangen, keine Schlachtbänke. Wir werden nicht mehr verschoben. Hilfe kommt zu uns (mobile Kliniken), aber wir werden nie wieder eingepfercht.

Das Parlament der Arten: Unsere Stimmen sitzen mit am Tisch. Bei jedem Bauprojekt wird gefragt: „Was sagt die Natur dazu?“

Omars Fazit für das „Oink zum Sonntag“:
„Wir sind vielleicht die Letzten unserer Art, aber wir sind die Ersten, die wirklich frei sind. Wir gehen nicht im Groll, sondern mit Stolz. Wir haben den Weg geebnet für eine Erde, auf der die Wildnis wieder atmen darf und der Mensch gelernt hat, was Respekt wirklich bedeutet.

Mein Kikeriki ist ein Abschied vom Leid und ein Willkommen an das Leben!“

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Blomberg
26487

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