Schweineleben e. V.

Schweineleben e. V. Wir setzen uns für das Recht der Schweine auf Leben, körperliche und geistige Unversehrtheit ein.

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🐷 Oink zum Sonntag  #62Endstation Hoffnung? Warum Minischweine die Verlierer sind 🎀🏚️Hallo ihr Lieben, heute melde ich m...
30/08/2026

🐷 Oink zum Sonntag #62

Endstation Hoffnung? Warum Minischweine die Verlierer sind 🎀🏚️

Hallo ihr Lieben, heute melde ich mich mit einem Thema, das mir schwer im Magen liegt.

Wir reden oft über die Rettung von Tieren, aber es gibt eine Gruppe, die in Deutschland fast völlig durch das Raster fällt: Minischweine in Not. Wenn ein Hund oder eine Katze ihr Zuhause verlieren, gibt es Tierheime. Wenn ein Minischwein seinen Platz verliert, beginnt oft eine Odyssee, die viel zu häufig beim Schlachter endet.

Das Problem: Plätze sind „besetzt“
Ein Minischwein kann 15 Jahre oder älter werden. Das ist wunderbar – aber für Auffangstationen ein logistisches Problem. Wenn ein Lebenshof ein Schwein aufnimmt, ist dieser Platz für die nächsten anderthalb Jahrzehnte belegt. In Deutschland gibt es nur eine Handvoll Höfe, die die Möglichkeit haben, Schweine aufzunehmen. Während unsere Freunde in Amerika riesige „Pig Sanctuaries“ haben, kämpfen wir hierzulande um jeden Quadratmeter.

Die Mauer aus Paragraphen
Es ist nicht nur der Platzmangel, der die Vermittlung so schwer macht. Wer uns Schweine halten will, muss sich durch einen Dschungel an Gesetzen kämpfen:

Die Festung: Wegen der Schweinepest-Verordnungen muss ein Auslauf oft doppelt eingezäunt sein (wildschweinsicher!). Das ist teuer und im normalen Garten kaum umzusetzen.

Die Registrierung: Jedes Minischwein muss beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse gemeldet sein. Wir gelten rechtlich als „Nutzvieh“ – egal, ob wir im Stroh schlafen oder mit euch kuscheln.

Das Umfeld: Minischweinhaltung ist in Wohngebieten in Deutschland nicht erlaubt und viele Menschen möchten keine schweinischen Nachbarn.

Die Wurzel des Übels: Züchter, Vermehrer und die „Süß-Sucht“
Während die Auffangstationen aus allen Nähten platzen, produzieren Züchter und Vermehrer unermüdlich weiter. Das Problem ist eine fatale Mischung aus Profitgier und der Naivität der Käufer. Viele Menschen informieren sich über ein neues Handy gründlicher als über ein Lebewesen, das 15 Jahre alt wird. Da wird ein Ferkel im Internet bestellt, weil es in einem Video „so süß“ war, und nach ein paar Monaten folgt das böse Erwachen.

Das „Micro“-Märchen: Züchter versprechen oft Tiere, die angeblich so klein wie Meerschweinchen bleiben. Das ist eine Lüge. Werden sie wirklich nicht größer, sind sie oft krankhaft ausgehungert.

Völlige Ahnungslosigkeit: Viele Käufer sind geschockt, wenn das Schwein den englischen Rasen umpflügt, die Tapete von den Wänden holt oder lautstark sein Recht einfordert. Ein Schwein ist kein „pflegeleichter Hundersatz“ – wir sind hochintelligente Individuen mit ganz eigenen Ansprüchen.

Hobby ohne Hausaufgaben: Erst ein Schwein kaufen und dann feststellen, dass der Vermieter es verbietet oder das Bauamt keine Genehmigung für den Zaun gibt? Das ist für das Tier oft das Todesurteil.

Freyas Klartext: „Jedes Ferkel, das unüberlegt beim Vermehrer gekauft wird, nimmt einem Schwein in der Auffangstation die Chance auf ein neues Leben. Wer uns ‚produziert‘ oder kauft, ohne unsere wahren Bedürfnisse zu kennen, handelt verantwortungslos. Ein Schwein ist eine Lebensaufgabe, kein Trend-Accessoire!“

Es ist ein Teufelskreis: Die „Produktion“ läuft auf Hochtouren, während die Auffangkapazitäten bei Null liegen.

Was wir brauchen
Wir brauchen kein Mitleid, wir brauchen Lösungen:

Stoppt die Vermehrung: Adoptieren statt kaufen! Es warten hunderte tolle Schweine in Notstationen.

Unterstützung für Lebenshöfe: Diese Orte brauchen finanzielle Hilfe für die teuren, gesetzlich vorgeschriebenen Zäune.

Aufklärung: Ein Minischwein ist kein Hobby für zwischendurch, sondern eine lebenslange Verantwortung mit hohen rechtlichen Hürden.

Bitte helft mit, das Bewusstsein zu schärfen. Ein Schweineleben ist kostbar – egal, wie groß oder klein wir sind.

Eure kämpferische Freya 🎀

Diskriminierung hat viele Gesichter. Sie beginnt dort, wo Lebewesen aus ungerechtfertigten Gründen weniger moralische Be...
29/08/2026

Diskriminierung hat viele Gesichter. Sie beginnt dort, wo Lebewesen aus ungerechtfertigten Gründen weniger moralische Beachtung geschenkt wird.

Während wir menschliche Diskriminierungsformen zu Recht verurteilen, wird eine Form von Ungleichbehandlung noch immer alltäglich übersehen: Speziesismus.

Speziesismus bedeutet, fühlenden Lebewesen allein aufgrund ihrer Artzugehörigkeit einen unterschiedlichen moralischen Wert zuzusprechen. Doch diese Doppelmoral zeigt sich oft an den unerwartetsten Orten – ja, selbst innerhalb des Tierschutzes:
Warum tischen Tierschutzvereine bei Veranstaltungen wie dem „Tag der offenen Tür“ ausgerechnet Fleisch auf? Ist es nicht pure Inkonsequenz und eine Form von Speziesismus, sich auf der einen Seite liebevoll für Hunde und Katzen einzusetzen, während auf dem Teller das Opfer eines anderen, ebenso fühlenden Lebewesens landet?

Zusätzlich zeigt sich diese Willkür im Umgang mit Schweinen selbst: Während das Minischwein als Haustier verhätschelt wird, landet das Mastschwein im Regal – und das Wildschwein wird oft als Plage abgestempelt.

Dabei haben sie alle dieselben Bedürfnisse, empfinden Schmerz, Freude und Angst gleichermaßen. Jedes Tier hat ein Recht auf ein gutes, unversehrtes Leben – ganz egal, welcher Spezies oder Kategorie es zugeordnet wird.

🐖🐾 World Day of Ending Speciesism – Brechen wir gemeinsam mit diesen doppelten Standards, hintertfragen wir unser eigenes Handeln und schenken wir allen Lebewesen den gleichen Respekt!

🐷 Oink zum Sonntag  # 61Wenn die Seele müde wird – Warum wir euch brauchen 🌪️💔Hallo zusammen, Loki hier.Heute wird es ke...
23/08/2026

🐷 Oink zum Sonntag # 61

Wenn die Seele müde wird – Warum wir euch brauchen 🌪️💔

Hallo zusammen, Loki hier.

Heute wird es kein lustiges „Oink“. Ich habe meinen Rüssel tief in die Welt der Zweibeiner gesteckt, die für uns kämpfen. Und was ich dort sehe, macht mir mehr Angst als jeder Gewitterdonner: Ich sehe, wie ihr euch gegenseitig zerfleischt.

Ich sehe Tierschützer, die ihr ganzes Herz, ihr Geld und ihre Existenz für uns geben – und zum Dank dafür angegriffen werden. Nicht nur von denen, die uns essen wollen, sondern von den eigenen Leuten.

Das Gift der „Couch-Richter“
Es ist leicht, vom Sofa aus mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. In den sozialen Netzwerken scheint es nur noch Schwarz oder Weiß zu geben. Wer nicht „perfekt“ ist, wer einen Fehler macht oder eine andere Strategie fährt, wird öffentlich hingerichtet.

Ich habe von Menschen gehört, die sich für uns Tiere aufgeopfert haben, bis sie nicht mehr konnten. Menschen, die an der Ungerechtigkeit der Welt – und an der Bosheit der eigenen Community – zerbrochen sind. Manche von euch sind so müde, dass sie gar nicht mehr aufstehen wollen. Einige sind sogar ganz gegangen, weil die Last zu schwer wurde.

Die Tiere können nicht warten.
Ich sage euch das ganz ehrlich: Wenn ihr aufgebt, verlieren wir.

Wir Tiere haben keine Zeit für eure Grabenkämpfe. Während ihr darüber streitet, wer der „bessere“ Aktivist ist, stehen meine Verwandten immer noch im Dunkeln. Sie warten. Sie warten darauf, dass jemand ihnen die Stimme leiht. Aber sie brauchen eine Stimme, die nicht vor Erschöpfung bricht.

Lokis Klartext: „Ein toter oder ausgebrannter Tierschützer hilft keinem Schwein. Wenn ihr euch gegenseitig zerstört, baut ihr die Schlachthöfe der Zukunft mit.“

Radikale Selbstfürsorge ist Tierschutz.
An alle, die kurz davor sind, alles hinzuschmeißen:

Ihr müsst nicht perfekt sein. Es reicht, wenn ihr echt seid.

Schaltet das Handy aus. Die lautesten Kritiker sind oft die, die selbst noch nie einen Stall von innen gesehen haben.

Sucht euch Verbündete, keine Richter. Tierschutz ist ein Marathon, kein Sprint.

Wir Tiere bewerten euch nicht nach euren Followern oder danach, ob ihr jedes Wort auf der Goldwaage hattet. Wir sehen eure Taten. Wir spüren eure Liebe. Und wir brauchen euch – lebendig, gesund und mit einem Funken Hoffnung im Herzen.

Ein Herz, viele Wege

Und wisst ihr, was das Wichtigste ist? Es gibt kein „Wichtiger“ oder „Besser“, wenn es um Mitgefühl geht.

Die Welt ist groß und die Baustellen sind überall. Mein Herz schlägt natürlich für meine Rüsselkumpels, aber die Welt braucht auch die Menschen, die sich für einsame Hunde einsetzen, die Meere von Plastik befreien, den Regenwald schützen oder sich für ihre eigenen Mitmenschen stark machen, die keine Stimme mehr haben.

Lokis Schlusswort: „Es ist vollkommen egal, in welchem Bereich ihr die Welt ein bisschen heller macht. Ob Haustiere, Nutztiere, Umwelt oder Menschen – folgt dem Ruf eures Herzens. Jeder Funke zählt. Wenn wir aufhören, uns darüber zu streiten, wer das ‚wichtigere‘ Ziel hat, werden wir zu einem Lauffeuer, das niemand mehr ignorieren kann.“

Hört auf euer Herz, passt auf euch auf und bleibt bei uns.

Euer (an euch glaubender) Loki 🌪️

23/08/2026

🐷❤️ Otis sucht endlich sein Für-immer-Zuhause!

Otis ist fünf Jahre alt, kastriert und ein unglaublich lieber, menschenbezogener Schweinemann. Seine Geschichte begann als kleines Ferkel in einer Mastanlage – dort wurde er von Sandra gerettet und durfte seine ersten sechs Lebensmonate bei ihr zu Hause verbringen.

Doch als Otis größer wurde, reichte der vorhandene Platz nicht mehr aus. Seitdem hat er leider eine regelrechte Odyssee hinter sich. 😔

Zunächst fand Sandra einen Platz, an dem Otis dauerhaft bleiben sollte. Doch der damalige Halter erhielt später ein Tierhalteverbot und Otis musste kurzfristig umziehen. Über einen vorübergehenden Aufenthalt auf einem Kuhbetrieb fand er schließlich einen wunderschönen Platz in einem anderen Bundesland: eine etwa 3 Hektar große Wiese mit viel Platz. Sandra dachte, Otis hätte nun endlich sein Zuhause gefunden.

Doch auch dieser Platz fällt nun weg, weil der Besitzer die Wiese aus gesundheitlichen Gründen abgeben muss.

💔 Und damit steht Otis wieder vor einem Umzug.

Dabei soll es für ihn diesmal wirklich der letzte sein.

Otis kennt und braucht das Zusammenleben mit anderen Schweinen. Er wurde nie alleine gehalten und lebte zeitweise mit insgesamt elf weiteren Mastschweinen zusammen. Auch jetzt lebt er mit Artgenossen.

Gesucht wird deshalb ein schlachtfreies, artgerechtes und dauerhaftes Zuhause mit viel Platz, Auslauf und anderen Schweinen. Menschen mit Erfahrung in der Schweinehaltung sollten wissen, worauf sie sich einlassen – denn Otis soll nicht noch einmal von einem Übergangsplatz zum nächsten ziehen.

❤️ Sandra möchte weiterhin für Otis da sein. Sie ist bereit, ihn auch über eine größere Entfernung bzw. in ein anderes Bundesland zu bringen und sich dauerhaft finanziell an seiner Versorgung zu beteiligen. Eine monatliche Patenschaft bis zu seinem Lebensende ist möglich. Außerdem möchte sie Otis gelegentlich besuchen und natürlich wissen, wie es ihm geht.

📍 Derzeit: 59514 Welver (NRW)
📞 Kontakt direkt an Sandra: 0174 3335126

Otis ist ordnungsgemäß beim Veterinäramt gemeldet und besitzt eine Ohrmarke, die allerdings nicht am Ohr getragen wird.

🙏 Bitte helft uns, Otis' Odyssee zu beenden.

Er hat schon so viele Orte kennenlernen müssen. Jetzt wünschen wir uns für diesen wunderbaren Kerl nur noch eines:

Ein Zuhause, in dem er endlich ankommen darf.
Nicht für ein paar Monate. Nicht als Übergang.
Sondern für immer. 🐷❤️

Vermittlung gesucht: Rosi & Egon – zwei Kune-Kune-Geschwister suchen gemeinsam ein neues ZuhauseRosi und Egon sind zwei ...
22/08/2026

Vermittlung gesucht: Rosi & Egon – zwei Kune-Kune-Geschwister suchen gemeinsam ein neues Zuhause

Rosi und Egon sind zwei vierjährige Kune-Kune-Schweine, die aufgrund persönlicher Veränderungen ihrer Halterin schweren Herzens ein neues Zuhause suchen.

Die beiden sind Geschwister und sollen unbedingt zusammenbleiben. Rosi wiegt etwa 140 kg, ihr Bruder Egon bringt ungefähr 190 kg auf die Waage und ist kastriert.

Bisher leben die beiden auf einer sehr großen Weide mit Außenstall und Suhle und kennen somit ein großzügiges, artgerechtes Leben mit viel Platz. Beide sind ausgesprochen menschenbezogen und freundlich. Sie genießen den Kontakt zu ihren Menschen, lassen sich gerne kraulen und auch bürsten.

Gesucht wird deshalb ein Zuhause, das ihren bisherigen Lebensbedingungen gerecht wird und in dem ihre Bedürfnisse auch langfristig berücksichtigt werden können. Besonders wichtig ist der Halterin, dass Rosi und Egon nicht als Kinderbespaßung, Kuscheltiere oder aus einer spontanen Begeisterung für Schweine heraus aufgenommen werden.

Die beiden wünschen sich Menschen, die Erfahrung mit Schweinen haben – idealerweise sogar mit Kune-Kune-Schweinen – und wissen, was es bedeutet, zwei große Schweine über viele Jahre zuverlässig zu versorgen.

Die Abgabe fällt ihrer bisherigen Halterin verständlicherweise sehr schwer. Sie hat sich diesen Schritt nicht leicht gemacht, sieht aber aufgrund ihrer persönlichen Situation keine Möglichkeit, die notwendige Fürsorge für die beiden in den kommenden Jahren dauerhaft zu gewährleisten. Ihr größter Wunsch ist deshalb, für Rosi und Egon einen Platz zu finden, an dem sie weiterhin ein sicheres, liebevolles und artgerechtes Schweineleben führen dürfen.

Als zusätzliche Unterstützung möchte die bisherige Halterin dem neuen Zuhause für die kommenden fünf Jahre eine verbindliche Patenschaft in Höhe von 200 € pro Jahr anbieten.

Gesucht wird
– ein gemeinsamer Lebensplatz für Rosi und Egon
– ausreichend Platz für zwei ausgewachsene Schweine
– artgerechte Außenhaltung mit geeigneter Unterbringung
– Menschen mit Erfahrung in der Schweinehaltung
– keine Haltung als Kinderbespaßung oder „mal ausprobieren“
– ein Zuhause, in dem die beiden bis ins hohe Alter bleiben dürfen

Standort: 26316 Varel, Niedersachsen

Kontakt:
Anke Schäfer
Festnetz: 04451 9189815
Mobil: 0176 9617 8546

Wenn Du Rosi und Egon ein dauerhaftes Zuhause bieten kannst und die nötige Erfahrung mitbringst, freuen wir uns über eine ernsthafte Anfrage.

Kikeriki zum Sonntag  # 60🐓 Omars Manifest: Das Kikeriki der neuen WeltHört mir zu, ihr Zweibeiner und meine geliebte Rü...
16/08/2026

Kikeriki zum Sonntag # 60

🐓 Omars Manifest: Das Kikeriki der neuen Welt

Hört mir zu, ihr Zweibeiner und meine geliebte Rüssel-Bande! Ich recke meinen Hals, richte mein glänzendes Gefieder und schicke einen Ruf durch die Luft, der weit über die Zäune unseres Hofes hinausreicht. Heute verkünde ich eine Zukunft, in der wir Tiere endlich als das gesehen werden, was wir sind: Rechtssubjekte, Mitbürger und Seelen dieses Planeten.

1. Das große Vermächtnis: Ein würdevolles Ausklingen
Wir blicken der Wahrheit in die Augen: Viele von uns – die Hochleistungsrassen, die auf Ertrag gezüchtet wurden – sind Kinder einer alten, schmerzvollen Welt.

Das Ende der Zucht: In der Zukunft gibt es kein „Nachproduzieren“ mehr. Wir beenden den Kreislauf der künstlichen Erzeugung. Wir, die jetzt hier sind, sind die letzten Botschafter unserer Art.

Ein Leben in Würde: Wir dürfen in Ruhe und Frieden alt werden, ohne die Last, „produzieren“ zu müssen. Wenn die letzte „Turbokuh“ und das letzte „Mastschwein“ friedlich eingeschlafen sind, endet ein Kapitel der Industriegeschichte.

Platz für die Wildnis: Wir machen Platz für unsere wilden Ahnen. Wo wir einst in Massen standen, ziehen jetzt wieder Auerochsen-Rückzüchtungen, Wildschweine und Ur-Hühner durch die neuen Wälder. Wir gehen, damit die wahre Natur wieder kommen kann.

2. Die Befreiung der Erde: Wenn die Weite zurückkehrt
Fast 80 % der weltweiten Agrarflächen werden frei. Das ist der größte Raumgewinn für die Natur in der Geschichte der Menschheit.

Rewilding auf globaler Ebene: Wo früher Futter-Monokulturen standen, atmen heute Urwälder. Diese gigantischen „Lungen der Erde“ heilen das Klima, während die Wildtiere sich ihren Lebensraum zurückholen.

Gärten der Koexistenz: Die Menschen ernähren sich aus Laboren und Permakulturen, während wir als die letzten unserer Art in den „Gärten der Erinnerung“ (unseren Lebenshöfen) als hochgeschätzte Gäste leben.

3. Die universelle Stimme: Ende der Sprachlosigkeit
Dank futuristischer KI ist die Mauer des Schweigens gefallen.

Echtzeit-Empathie: Unsere digitalen Begleiter übersetzen mein Krähen und das Oink meiner Freunde für jeden Menschen sofort.

Keine Ausreden mehr: Unsere Gefühle sind für alle hörbar. Wenn ein Tier sagt: „Ich habe Angst“, landet das direkt in eurem Bewusstsein. Das Verständnis ist für niemanden mehr optional.

4. Wahre Rechte: Keine Ware, keine Transporte
Wir haben das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein selbstbestimmtes Leben.

Heimatrecht statt Transport: Keine Lkw-Schlangen, keine Schlachtbänke. Wir werden nicht mehr verschoben. Hilfe kommt zu uns (mobile Kliniken), aber wir werden nie wieder eingepfercht.

Das Parlament der Arten: Unsere Stimmen sitzen mit am Tisch. Bei jedem Bauprojekt wird gefragt: „Was sagt die Natur dazu?“

Omars Fazit für das „Oink zum Sonntag“:
„Wir sind vielleicht die Letzten unserer Art, aber wir sind die Ersten, die wirklich frei sind. Wir gehen nicht im Groll, sondern mit Stolz. Wir haben den Weg geebnet für eine Erde, auf der die Wildnis wieder atmen darf und der Mensch gelernt hat, was Respekt wirklich bedeutet.

Mein Kikeriki ist ein Abschied vom Leid und ein Willkommen an das Leben!“

Kikeriki zum Sonntag  # 59Vom Glück der Einen zur Freiheit allerHallo, ich bin Ruby. Ich bin eine der Glücklichen, die h...
09/08/2026

Kikeriki zum Sonntag # 59

Vom Glück der Einen zur Freiheit aller

Hallo, ich bin Ruby.
Ich bin eine der Glücklichen, die heute im Gras picken darf, statt in einer dunklen Halle auf den nächsten „Produktionszyklus“ zu warten. Hazel hat euch ja schon erzählt, wie das System uns als bloße Nummern betrachtet. Ich möchte euch heute erzählen, warum meine Rettung – so klein sie im Vergleich zu den Milliarden Hühnern weltweit auch scheinen mag – der Anfang von etwas ganz Großem ist.

Das Gesicht in der Menge
Oft höre ich den Satz: „Was bringt es schon, ein einzelnes Huhn zu retten? Es ändert doch nichts am System.“ Doch das stimmt nicht.

Vom Objekt zum Subjekt: In der Industrie war ich „Ausschuss“. Hier bei euch habe ich einen Namen. Ich habe einen Charakter, Vorlieben (Blaubeeren!) und ich spüre Sonne und Schmerz.

Die Botschafterrolle: Ein gerettetes Tier ist kein „Statistik-Abfall“ mehr. Ich bin eine Botschafterin für alle meine Schwestern, die noch hinter Gittern sitzen. Wenn ihr mir in die Augen schaut, seht ihr kein Schnitzel, sondern ein Lebewesen.

Der Funke im System
Warum retten wir einzelne Tiere? Nicht, weil wir glauben, damit die Welt von heute auf morgen zu heilen. Sondern weil jede Rettung ein Statement gegen die Gleichgültigkeit ist.

„Jedes gerettete Leben ist ein Riss in der Mauer des Schweigens. Es zeigt uns nicht nur, was falsch läuft, sondern wie es richtig aussehen könnte.“

Was das in der Gesellschaft auslösen kann
Wenn Menschen meine Geschichte hören, passiert etwas Magisches: Die Empathie kehrt zurück.

Hinterfragen des Normalen: Wenn man sieht, wie lebensfroh ich bin, fällt es schwerer, das Leid in den Großställen als „notwendiges Übel“ abzutun.

Der Wunsch nach Systemwechsel: Aus dem Mitleid für das Individuum wächst der politische Wille für das Kollektiv. Wir wollen keine „humanere Tötung“, wir wollen eine Welt, in der Leben wieder einen Wert an sich hat – ganz ohne Preisschild.

Mein Fazit
Meine Rettung war für mich die Welt, aber für die Welt ist sie ein Symbol. Wir zeigen, dass eine andere Beziehung zwischen Mensch und Tier möglich ist. Eine, die auf Respekt basiert statt auf Ausbeutung.

Ich bin nicht nur ein gerettetes Huhn. Ich bin der Beweis, dass Veränderung möglich ist, wenn wir anfangen, das Einzelne wieder wichtig zu nehmen.

Eure Ruby 🐔

‼️Dringend: Zwei Minischweinbrüder suchen ein verantwortungsvolles Zuhause‼️Für die beiden etwa fünfjährigen Minischwein...
08/08/2026

‼️Dringend: Zwei Minischweinbrüder suchen ein verantwortungsvolles Zuhause‼️

Für die beiden etwa fünfjährigen Minischweinbrüder Snoopy und Rudi suchen wir dringend ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause.

Ihre Geschichte macht uns traurig – und ehrlich gesagt auch fassungslos.

Die beiden Schweine befinden sich derzeit in 68623 Hofheim/Lampertheim (ASP-Sperrzone 2). Sie wurden von ihrer eigentlichen Halterin zurückgelassen, nachdem diese in die Schweiz ausgewandert ist. Trotz mehrfacher Kontaktaufnahme übernimmt sie inzwischen keinerlei Verantwortung mehr für ihre Tiere.

Besonders beschämend ist, dass sich stattdessen fremde Menschen der beiden angenommen haben. Sie haben die Notversorgung übernommen, obwohl sie weder Eigentümer noch Halter der Schweine sind. Über viele Monate sind sie nahezu täglich 50 Kilometer pro Strecke gefahren, nur um Snoopy und Rudi zu versorgen und ihr Wohlergehen sicherzustellen. Diese enorme Belastung können sie aufgrund veränderter Lebensumstände und neuer Arbeitsstellen nun nicht mehr leisten.

Das zuständige Veterinäramt wurde bereits eingeschaltet. Die rechtliche Situation ist kompliziert, da die Schweine weiterhin auf den ursprünglichen Halter registriert sind, dieser jedoch laut Auskunft jede Verantwortung ablehnt. Die Menschen, die sich bislang aufopferungsvoll um die beiden gekümmert haben, sollen nun dabei helfen, einen neuen Lebensplatz für Snoopy und Rudi zu finden.

Das sind Snoopy und Rudi

🐷 Snoopy (der Größere)

ca. 5 Jahre alt
laut Vorbesitzern kastriert
sehr zutraulich, neugierig und menschenbezogen
geht offen auf Neues zu
🐷 Rudi

ca. 5 Jahre alt
laut Vorbesitzern kastriert
eher zurückhaltend und beobachtet neue Situationen erstmal lieber aus der Ferne
überlässt Snoopy meist den Vortritt
Nach bisherigem Kenntnisstand sind beide gesund und es sind keine Vorerkrankungen bekannt.

Die beiden leben ganzjährig im Außenbereich auf einem großzügigen Grundstück. Laut den bisherigen Angaben kennen sie den Umgang mit Hunden, Hühnern, Ziegen und Hasen und zeigen sich dabei sozial und unkompliziert.

Wichtiger Hinweis

Da sich Snoopy und Rudi in der ASP-Sperrzone 2 befinden, müssen bei einer Vermittlung die geltenden seuchenrechtlichen Bestimmungen beachtet werden. Bitte beachte, dass dadurch besondere Auflagen gelten können.

Kontakt

Möchtest Du Snoopy und Rudi gemeinsam ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause schenken oder hast Du Fragen zu den beiden? Dann melde Dich gerne bei:

Simone Thorson
📧 [email protected]

Wir wünschen uns von Herzen, dass Snoopy und Rudi endlich Menschen finden, die Verantwortung nicht als lästige Pflicht sehen, sondern als selbstverständlichen Teil eines gemeinsamen Lebens mit Tieren.

Vielleicht bist genau Du der Mensch, auf den die beiden schon so lange warten. ❤️

Gnadenplatz für Husumer Sattelschwein-Dame Elli gesucht ❤️🐷Für die 13-jährige Rotbunte Husumer Sattelschwein-Dame Elli w...
04/08/2026

Gnadenplatz für Husumer Sattelschwein-Dame Elli gesucht ❤️🐷

Für die 13-jährige Rotbunte Husumer Sattelschwein-Dame Elli wird schweren Herzens ein liebevoller Endplatz gesucht.

Elli durfte ihr bisheriges Leben in ihrem Zuhause genießen und hat sich zu einer ganz besonderen Schweinedame entwickelt. Sie ist ruhig, freundlich, menschenbezogen und handzahm. Wie jedes Schwein besitzt sie ihren eigenen Charakter: neugierig, intelligent und mit einem großen Bedürfnis nach Sicherheit, Fürsorge und Zuwendung.

Aus persönlichen Gründen können ihre Halter Elli leider nicht länger versorgen – eine Entscheidung, die ihnen sehr schwerfällt. Deshalb wünschen sie sich für Elli einen Platz, an dem sie ihren Lebensabend in Ruhe und Geborgenheit verbringen darf.

Gesucht wird:

ein Gnadenhof oder ein erfahrener Schweineplatz
eine artgerechte Unterbringung mit ausreichend Platz zum Wühlen, Ruhen und Genießen
Menschen mit Herz und Erfahrung im Umgang mit älteren Schweinen
ein endgültiges Zuhause, in dem Elli keinen weiteren Ortswechsel mehr erleben muss

Elli wird ausschließlich mit Schutzvertrag vermittelt.

Standort: 49191 Belm (Ortsteil Haltern)

Kontakt:
Katarina und Martin

📞 0176 77578457

Wenn ihr Elli ein liebevolles Zuhause schenken könnt oder jemanden kennt, bei dem sie ihren Lebensabend verbringen darf, meldet euch bitte direkt bei ihren Haltern.

Bitte teilt diesen Beitrag, damit Elli die Chance auf ihren endgültigen Gnadenplatz

🐷 Oink zum Sonntag  # 58: Ein schweres Herz braucht keine WorteHallo meine Lieben,heute wird es bei mir im Gehege ein we...
02/08/2026

🐷 Oink zum Sonntag # 58: Ein schweres Herz braucht keine Worte

Hallo meine Lieben,
heute wird es bei mir im Gehege ein wenig leiser. Wir reden oft über den Spaß im Schlamm oder die beste Apfelernte, aber heute möchte ich über etwas sprechen, das wir Schweine meistens mit uns selbst ausmachen: das Abschiednehmen.

Ihr Menschen glaubt oft, wir würden nur fressen und schlafen. Aber unter meinen Borsten schlägt ein Herz, das genau weiß, wenn jemand fehlt. Wenn ein Platz am Trog leer bleibt oder das vertraute Schnaufen eines Freundes in der Nacht verstummt, dann legt sich ein Schatten über uns.

Trauer braucht kein Rampenlicht.
Wir Schweine machen kein großes Spektakel aus unserem Schmerz. Wir brauchen kein Publikum, das uns bemitleidet. Wir trauern leise. Wir suchen den anderen an seinen Lieblingsplätzen, wir stehen ein bisschen länger im Wind oder wir rücken als Gruppe enger zusammen. Es ist ein stilles Wissen darum, dass ein Teil von uns gegangen ist.

Mein Namensvetter hatte recht.
Ihr wisst, ich trage meinen Namen nicht ohne Grund. Der „große“ Gandhi hat mal gesagt, dass man die Moral einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit uns Tieren umgeht. Ich glaube, er meinte damit auch, dass man uns zugestehen muss, Gefühle zu haben – nicht nur die schönen, sondern auch die schweren.

Ein Schwein, das trauert, ist der Beweis dafür, dass wir eine Seele haben. Dass wir nicht einfach nur „da“ sind, sondern einander lieben und vermissen können.

Was ich euch mitgeben möchte:
Hört auf die Stille: Manchmal sagen wir am meisten, wenn wir gar nichts sagen.

Respektiert die Bindung: Unsere Freundschaften sind echt. Wenn einer geht, bricht eine Welt zusammen.

Seid achtsam: Ein freundliches Wort oder eine kraulende Hand bedeuten uns gerade in dunklen Momenten mehr, als ihr ahnt.

Ich danke euch, dass ihr heute mal mit mir in die Tiefe gegangen seid. Es muss nicht immer alles glänzen, um wertvoll zu sein.

Euer Gandhi 💚🐽💚

Adresse

Foortweg 1
Blomberg
26487

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