Mädchenhaus Bielefeld e.V.

Mädchenhaus Bielefeld e.V. Der Verein Mädchenhaus Bielefeld e.V. wurde 1987 gegründet und ist anerkannter Träger der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe.

Beratungstelle
Zufluchtstätte
Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat
Gewaltschutz bei Behinderung
Mädchenwohnen Linah
Munah
Mädchenwohnen Hannah
Mädchenwohnen Hedda Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen, die sexualisierte, körperliche und/oder psychische Gewalt erlebt haben. Mädchen und junge Frauen werden mit den verschiedenen Angeboten dabei unterst

ützt, Schutz und Sicherheit zurückzugewinnen und selbstbestimmte Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Die wesentlichen Prinzipien des Vereins sind die feministische Grundhaltung, die Parteilichkeit für die Mädchen und jungen Frauen sowie die inklusive und interkulturelle Ausrichtung. Darüber hinaus setzt sich das Mädchenhaus auf gesellschaftspolitischer Ebene für Gewaltfreiheit, Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Teilhabe für Mädchen und junge Frauen ein.

🚩 Red Flags in Beziehungen – erkennst du sie bei dir?Dieser kleine Test kann dir helfen, ehrlich hinzuschauen:Wirst du r...
08/04/2026

🚩 Red Flags in Beziehungen – erkennst du sie bei dir?
Dieser kleine Test kann dir helfen, ehrlich hinzuschauen:
Wirst du respektiert?
Fühlst du dich sicher und wertgeschätzt?
Oder zweifelst du oft an dir selbst?
Manchmal sind die Warnzeichen leise. Ein Gefühl von Druck, Kontrolle, Eifersucht oder fehlendem Respekt. Doch genau diese Signale sind wichtig.

Du verdienst eine Beziehung, in der du dich gesehen, gehört und geliebt fühlst. Ohne Angst, dich selbst zu verlieren.
✨ Wenn du dich in mehreren Punkten wiederfindest, ist es vielleicht Zeit, genauer hinzuschauen, auf dich selbst zu hören und mit jemanden darüber zu reden!
Melde dich bei der Beratungsstelle im Mädchenhaus Bielefeld e.V. unter der Telefonnummer: 0521 173016
oder in der Online-Beratung auf der Website www.maedchenhaus-bielefeld.de.
Das bundesweite Hilfetelefon ist 24/7 für dich da unter der Telefonnummer: 116 016.
Du findest aber auch über den Chat oder der Online-Beratung Unterstützung auf der Website: www.hilfetelefon

Kriminalität betrifft alle – aber nicht alle auf die gleiche Weise.Mädchen* und Frauen*Frauen sind weltweit überproporti...
22/03/2026

Kriminalität betrifft alle – aber nicht alle auf die gleiche Weise.

Mädchen* und Frauen*Frauen sind weltweit überproportional von bestimmten Formen von Gewalt betroffen: häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, Stalking und Femiziden. Viele Taten bleiben unsichtbar, viele Stimmen ungehört. In vielen Fällen kennen die Betroffenen die Täter – es sind (Ex-)Partner, Bekannte oder Personen aus dem sozialen Umfeld.

Ein wirksamer Schutz vor Kriminalität muss deshalb auch die spezifischen Risiken für Mädchen* und Frauen* ernst nehmen – durch Prävention und eine gute Unterstützung der Betroffenen.

18/03/2026
8. März – Internationaler feministischen Kampftag Gewalt ist kein Frauenproblem.Gewalt ist kein FLINTA-Problem.Gewalt is...
06/03/2026

8. März – Internationaler feministischen Kampftag
Gewalt ist kein Frauenproblem.
Gewalt ist kein FLINTA-Problem.
Gewalt ist ein Männerproblem.

Und uns reicht es.

SLIDE 3
Nach Epstein, Pelicot, P. Diddy, Rammstein, White Tiger und unzähligen anderen Fällen, die nur die Spitze des Eisbergs sind, wird eines klar:
Das Patriarchat schützt Täter, nicht Betroffene.
Es normalisiert Ausbeutung, Missbrauch und Unterdrückung – und wir?
Wir sollen uns anpassen, vorsichtig sein, nicht zu viel trinken, nicht allein laufen, unsere Kleidung überdenken…?

Nein!
Es ist nicht unsere Aufgabe, uns unsichtbar zu machen, um sicher zu sein.
Es ist nicht unsere Aufgabe, die Wut zu schlucken, während die Welt wegschaut.
Es ist nicht unsere Aufgabe, die Verantwortung für die Gewalt zu tragen, die andere ausüben.

Wir haben das Recht, wütend zu sein und sind anscheinend noch nicht wütend genug.
Wütend auf ein System, das Täter deckt und Betroffene im Stich lässt.
Wütend auf eine Gesellschaft, die „aber nicht alle Männer!“ schreit, statt zuzuhören.
Wütend auf die ständige Angst, die uns eingeimpft wird – während der eigentlichen Gefahr ignoriert wird.

Es ist nicht die Zeit für Nettigkeit.
Jetzt ist die Zeit, um laut zu werden.
Um Forderungen zu stellen.
Um Platz einzunehmen.
Um klarzumachen: Wir sind nicht das Problem. Wir sind die Lösung.

Solidarität mit allen, die kämpfen.
Solidarität mit allen, die nicht mehr schweigen.
Und an die Männer, die wirklich Verbündete sein wollen: Hört zu. Positioniert euch. Übernehmt Verantwortung. Und vor allem – mischt euch ein.

Demos in Bielefeld: 7. März 16:30 Uhr Treffen am Hauptbahnhof () und 7. März 18:00 Uhr Treffen vor dem Rathaus (.kaempfen.bi)



b!

12/02/2026

Seid dabei!

Artikel in der Neuen Westfälischen vom 20.01.2026: Missbrauchsopfer leiden unter Freisprüchen21.01.2026Bei Aussage-gegen...
22/01/2026

Artikel in der Neuen Westfälischen vom 20.01.2026: Missbrauchsopfer leiden unter Freisprüchen
21.01.2026
Bei Aussage-gegen-Aussage-Verfahren sorgen Einstellungen oder sogar ein Freispruch bei Betroffenen oft für einen Schock. Opferschützerinnen hoffen auf neue Möglichkeiten. Gutachter-Praxis in der Kritik.
Bielefeld. „Die Aussagen des Mädchens waren nicht dafür geeignet, die Verdachtsmomente gegen den Angeklagten zu erhärten.“ Mit Sätzen wie diesen enden Missbrauchs- und Vergewaltigungsverfahren oft. Sie lassen meist ein Mädchen oder eine Frau schockiert zurück, die all ihren Mut aufgebracht hatte, um gegen den Täter vorzugehen. Dafür musste sie als Zeugin die Wahrheit sagen, er dagegen durfte schweigen oder sogar lügen – und nun ist er frei. „Im Zweifel für den Angeklagten“ ist der Grundsatz der Richter, wenn die Beweise nicht eindeutig sind. Opferschützer haben dann viel zu tun, um die Betroffenen aufzufangen.
Strafrechtsexpertin und Opferanwältin Katja Kröger sagt: „Die Betroffenen hören dann oft: ,Du hast gelogen, du bist gar nicht missbraucht worden‘. Das kommt selbst aus dem engsten Umfeld.“ Dabei sei bei der Beweisaufnahme oft deutlich, dass etwas vorgefallen sein muss. „Manchmal merken das auch die Richter in ihrer Urteilsbegründung an.“ Doch der eindeutige Beweis der Taten ließ sich einfach nicht finden. Rein juristisch lässt sich das nicht immer kritisieren. Trotzdem gibt es mehrere Gründe für diesen Trend: „Studien haben ergeben, dass nur 8 bis 13 Prozent der zur Anzeige gebrachten Vergewaltigungsverfahren zu einer Verurteilung führen“, sagt Jenni Stille, psychosoziale Prozessbegleiterin vom Mädchenhaus. Weiter in den Kommentaren⬇️

Auch in diesem Jahr sind unsere „Die Scham muss die Seite wechseln“-Plakate in der Stadt zu finden. Leider ist das Thema...
28/11/2025

Auch in diesem Jahr sind unsere „Die Scham muss die Seite wechseln“-Plakate in der Stadt zu finden. Leider ist das Thema immer noch aktuell. Habt ihr auch schon Plakate gesichtet? Dann schreibt uns gerne, wo ihr sie gesehen habt. Auch über Fotos freuen wir uns natürlich.
Ein schönes Wochenende euch 💜

Reclaim the Night - wir erobern uns die Nacht zurück!                                                                   ...
19/11/2025

Reclaim the Night - wir erobern uns die Nacht zurück! Die Frauen und Mädchenprojekte und die Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld laden zu einem lauten Umzug durch die Bielefelder Innenstadt ein. Reclaim the Night steht für ein gewaltfreies Leben von Mädchen und Frauen.

Der Umzug beginnt um 18:00 Uhr am 25.11.2025 vor dem Alten Rathaus. Alle Frauen und Mädchen sind herzlich eingeladen.








Adresse

Detmolder Straße 87a
Bielefeld
33604

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