21/02/2026
Das Embargo rund um Kobanê besteht weiterhin und die humanitäre Situation verschärft sich von Tag zu Tag. Die Stadt ist seit Wochen belagert, humanitäre Korridore bleiben geschlossen und Hilfslieferungen werden nur eingeschränkt zugelassen. Es fehlt an grundlegenden Gütern: Lebensmittel sind knapp, insbesondere Säuglingsnahrung. Viele Familien können ihre Kinder nicht mehr ausreichend versorgen.
Die Lage ist so angespannt, dass selbst Trinkwasserstationen teilweise außer Betrieb sind und Medikamente kaum noch beschafft werden können. Besonders gefährlich ist der Mangel an Babymilch.
Dank eurer Spenden und der Unterstützung unserer Partnerorganisationen konnten wir nun Babynahrung einkaufen, die aktuell in Kobanê verteilt wird. Wir sind weiterhin darum bemüht, alle Kinder in Kobanê zu erreichen und gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen lebenswichtige Hilfsgüter bereitzustellen.
Danke für jede einzelne Unterstützung!
Hinweis:
Humanitäre Hilfsgüter werden sichtbar beschildert, um ihre Einordnung und ihren Schutz zu gewährleisten. Gerade bei blockierten Grenzen ist eine klare Kennzeichnung notwendig, damit Transporte als humanitäre Lieferungen erkannt und im besten Fall entsprechend behandelt werden. Die Beschilderung erleichtert Kontrollprozesse und kann Verzögerungen oder Fehlzuordnungen verhindern. Außerdem schafft die Beschilderung Transparenz gegenüber Spender*innen, da sie zeigt, dass Spenden ankommen und ausschließlich zivilen, lebensrettenden Zwecken dienen. Die Kennzeichnung folgt damit internationalen humanitären Prinzipien und dient nicht der Selbstdarstellung, sondern der Nachvollziehbarkeit.